Login




oder neu registrieren?



Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:








Top-15

meist-diskutiert

  1. Papst Franziskus nimmt Rücktritt vom Erzbischof von Paris an!
  2. Betet, betet für Österreich! Jeden Tag einen Rosenkranz!!!
  3. Die adventliche Spalter-Predigt des Bischofs von Rottenburg-Stuttgart
  4. Erzbistum Hamburg - Kein Platz mehr für Ungeimpfte/Aussätzige?
  5. Hinkende Vergleiche mit tödlicher Wirkung
  6. Die Heerschau der Rosenkranzbeter hat begonnen!
  7. Kardinal Marx spricht sich für Impfpflicht aus - Glaubenskongregation dagegen!
  8. Erzbischof Gänswein übt scharfe Kritik am Synodalen Weg in Deutschland
  9. Erzbistum Freiburg: 2G/3G-Gottesdienste nicht möglich wegen „Recht auf freie Religionsausübung“
  10. Jutta Ditfurth: „Bitte aber keine Lebensschützer-Begriffe verwenden, es war ein Fötus, kein Baby“
  11. Kölner Administrator Steinhäuser: Faktisch werde Woelki bei Rückkehr eine „Probezeit“ haben
  12. Generalvikar: Corona-Trennung in „Geimpfte“ und „Nicht-Geimpfte“ darf keinen Einzug in Kirche halten
  13. Die 'Tagesschau' bejammert, dass zu wenige Ärzte ungeborene Kinder töten möchten
  14. Bei Flüchtlingen auf Lesbos
  15. „Die Erscheinungen von Sievernich: Jesus spricht zur Kirche in Deutschland und zur ganzen Welt“

Harry Potter ist kein Held

16. Jänner 2008 in Aktuelles, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Harry-Potter-Debatte im "Osservatore Romano": Englischer Literaturexperte: Buch fällt in alte gnostische Versuchung zurück


Vatikan (www.kath.net / CWNews) Die halboffizielle Vatikanzeitung „L'Osservatore Romano“ hat in der neuesten Ausgabe zwei Stellungnahmen zu den Harry Potter-Romanen veröffentlicht.

Würdigende Worte findet der Schriftsteller Paolo Gulisano. Bei den Romanen handle es sich um eine Geschichte über den Kampf zwischen Gut und Böse, bei dem schließlich Hingabe, Freundschaft und Liebe triumphierten, meint Gulisano. Die Autorin J. K. Rowling stellt er in ihrer Bedeutung in eine Reihe mit C.S. Lewis und J.R.R. Tolkien.

Moralische Unordnung

Anders der englische Literaturexperte Edoardo Rialti. Rowling bringe in ihrem Roman die moralische Ordnung durcheinander, ist er überzeugt. Er belegt es mit Erfahrungen des Exorzisten P. Gabriel Amorth.

Er beobachtete einen signifikanten Anstieg des Interesses an schwarzer Magie und Satanismus bei jungen Potter-Lesern. Der Literaturfachmann bestritt, dass man Rowling mit großen englischsprachigen Autoren wie J.R.R. Tolkien oder C.S. Lewis vergleichen könne.

Gnostische Versuchung

Der fundamentale Unterschied sei, dass in den Harry-Potter-Büchern Zauberei oder Magie als „positive Kräfte“ dargestellt werden. Die Geschichte spiegle die alte gnostische Versuchung wider, die „Heil und Wahrheit mit geheimen Wissen“ vermischt.

Rowling zeichne Charaktere, die geheime Kräfte manipulierten und dunkle Kräfte für einen guten Zweck einsetzten. Ganz anders Tolkien und Lewis: Sie erinnerten stets daran, dass die „verführerische Kraft der Magie immer eine schwerwiegende und destruktive Konsequenz“ mit sich bringe, schreibt der Autor.

Frodo, ein echter Held

Frodo, der Held in „Der Herr der Ringe“, erreichte beispielsweise die „großen Dinge“ durch Beharrlichkeit und weil er sich auf seine eigenen Fähigkeiten stützte. Harry Potter hingegen rufe spezielle Kräfte herab, die ihm übermenschliche Fähigkeiten verleihen. Genau deswegen könne man ihn nicht als Held bezeichnen, ist Rialti überzeugt.

Harry Potter gerate vielmehr zu einem fraglichen Charakter, der eine Einladung annehme, die jener gleich sei, die die Schlange im Paradies ausspreche: Sie verlockte Adam und Eva mit dem Versprechen, sie würden „werden wie Gott“.



Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Potter

  1. Italienischer Exorzismus-Experte warnt vor Harry Potter
  2. Römischer Exorzist warnt erneut vor Harry Potter
  3. Erste ,Hexenschule’ in Kanada eröffnet
  4. Schweizer Bischöfe: ‚Harry Potter nicht verharmlosen’
  5. Kippt die Stimmung gegen Potter?
  6. Hamburger Erzbischof: Potter lehrt, wie wichtig Entscheidungen sind
  7. Publizistin warnt: Harry Potter liefert Stoff für Alpträume
  8. Bayerische Familienministerin warnt vor Harry Potter
  9. Buchhändler dürfen Harry Potter vor Verkauf nicht lesen
  10. Harry Potter: Der Streit um den Zauberlehrling geht weiter







Top-15

meist-gelesen

  1. Die Heerschau der Rosenkranzbeter hat begonnen!
  2. Papst Franziskus nimmt Rücktritt vom Erzbischof von Paris an!
  3. Betet, betet für Österreich! Jeden Tag einen Rosenkranz!!!
  4. Erzbischof Gänswein: Benedikt XVI. ist 'aus Überzeugung' geimpft
  5. Erzbistum Freiburg: 2G/3G-Gottesdienste nicht möglich wegen „Recht auf freie Religionsausübung“
  6. Die adventliche Spalter-Predigt des Bischofs von Rottenburg-Stuttgart
  7. Hinkende Vergleiche mit tödlicher Wirkung
  8. Erzbischof Gänswein übt scharfe Kritik am Synodalen Weg in Deutschland
  9. Kardinal Marx spricht sich für Impfpflicht aus - Glaubenskongregation dagegen!
  10. Mediennetzwerk Pontifex fordert: Impfpflicht verhindern
  11. „Die Erscheinungen von Sievernich: Jesus spricht zur Kirche in Deutschland und zur ganzen Welt“
  12. Das siebeneinhalbte Sakrament
  13. Erzbistum Hamburg - Kein Platz mehr für Ungeimpfte/Aussätzige?
  14. Die 'Tagesschau' bejammert, dass zu wenige Ärzte ungeborene Kinder töten möchten
  15. Vorfall in Athen: Orthodoxer Priester beschimpft Papst als "Häretiker"

© 2021 kath.net | Impressum | Datenschutz