Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Antwerpens Bischof Bonny droht jetzt dem Papst
  2. Vatikan genehmigte 2025 in 34 Diözesen die Feier der Alten Messe in Pfarrkirchen
  3. Ist der Islam ‚eine alternative Form des byzantinischen Christentums‘?
  4. Zehn Jahre ‚Amoris laetitia‘ – Die Kunst, eine Lehre zu ändern, ohne sie zu ändern
  5. 'Amoris Laetitia' oder das Lehramt, das sich selbst abschafft
  6. Asymmetrisch blinder Blick auf die deutsche Landschaft
  7. Die Deutsche Bischofskonferenz will keine 'Demontage' des deutschen Staatsfunks
  8. Papst versetzt umstrittenen Kurienkardinal Gambetti vom Petersdom in die Provinz
  9. Bischöfe beauftragen Familien als Missionare
  10. US-Diözese führt Rosenkranzwochenende ein
  11. ‚Der Segen für Marie-Garance war auch ein Segen für ihre biologischen Eltern‘
  12. „Meine Lieben! Darum soll der Rosenkranz nicht vergessen auf dem Boden einer Schublade liegen“
  13. Vatikan bestätigt Sexualverbrechen des toten Ordensgründers Buela
  14. Das Houellebecq-Szenario: Wenn die politische „Mitte“ die Ränder großfüttert
  15. Christliche Eltern beten für den Mann, der ihre Töchter bei Autounfall tötete

Stars lassen sich anstrahlen, aber Christen strahlen ab!

9. Dezember 2010 in Aktuelles, 4 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Was treibt uns eigentlich an? Über den Kampf um die beste Einschaltquote – Ein Kommentar von Matthias Schreiber über den Unfall bei 'Wetten, dass..?"


Köln (kath.net/idea) Wie viel sind wir bereit zu zahlen? Für Unterhaltung, fürs Sofavergnügen, für die Einschaltquote? Das müssen sich spätestens seit dem vergangenen Sonnabend viele fragen. Ein schrecklicher Unfall bei „Wetten, dass …?“ ist der Anlass.

Die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten müssen sich die Frage gefallen lassen, was der Preis ist, den sie bereit sind, im Kampf um die beste Einschaltquote zu zahlen. Wenn Moderator Gottschalk noch unmittelbar vor der Wette den Zuschauern verrät, er habe während der Proben die Augen geschlossen, weil das so gefährlich gewesen sei, dann wusste man, auf was man sich einließ. Ebenso bedenklich war auch die Saalwette, einhundert Nikoläuse, nur mit Bart und Badehose bekleidet, bei Minustemperaturen und Schneefall vor der Veranstaltungshalle „zusammenzutrommeln“.
Werden unsere Gebühren verantwortlich eingesetzt?


Eltern, die für ihre Kinder bisher auf „Das Erste“ und „Das Zweite“ gesetzt haben, stehen vor der Frage, ob ihre Rundfunkgebühren verantwortlich eingesetzt werden. Aber damit nicht genug: Was treibt Vater und Sohn (und viele tausend andere, die durch die Vorauswahl solcher Sendungen fallen!), sich freiwillig für so etwas herzugeben? Fragen über Fragen. Aber am Ende landen wir bei den Zuschauern und damit bei uns selbst: Denn das Programm des immer Weiter, Höher, Schneller ist ja für uns gemacht. Für die Millionen Mediennutzer, die sich davon umschlungen fühlen sollen und die auf der Suche sind nach Orientierung und Richtung.

Die in diesem Zusammenhang alles entscheidende Frage aber lautet, wie es gelingen kann, uns allen begreiflich zu machen, dass unser Lebensbrunn nicht aus der trüben Quelle der Effekte und Sensationen sprudelt. Denn: Stars lassen sich anstrahlen, aber Christen strahlen ab!

Der Autor, Pfarrer Dr. Matthias Schreiber (Düsseldorf), ist Beauftragter für die Kontakte zu den Kirchen und Religionsgemeinschaften in der Staatskanzlei von Nordrhein-Westfalen.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Norby 9. Dezember 2010 

Gottschalk ist gar nicht so schlecht

Es ist ja kein Geheimnis, dass er sogar mal daran dachte, Priester zu werden. M.E. ein gutes Zeichen für seine feinfühlige Seele. Nehmen wir ihn mit ins Gebet, Gott kann gerade durch solche Einbrüche Wunder an den Seelen wirken. Wenn er auch dogmatisch (m.E. medienumfeld-bedingt) oft schief liegt, schätze ich seine ausgesprochene Frohnatur.

www.abendblatt.de/vermischtes/article1357236/Gottschalk-wollte-katholischer-Pfarrer-werden.html


0
 
 Bastet 9. Dezember 2010 

Wenn ich schon mal TV sehe, suche ich mir die einzelnen Sendungen gezielt aus.
Für Wetten dass und Co. ist mir meine Zeit zu kostbar.


0
 
 caminanda 9. Dezember 2010 
 

Es geht ums Geld

Einschaltquoten zählen, weil sie letztlich über den Umweg Werbung Geld bringen. Und die Menschen erfreuen sich nun mal am Unglück anderer - man beobachte nur die Menschenansammlungen, wenn irgendwo ein Unglück geschieht - Mitleid und Entsetzen mögen eine Rolle spielen, das Entscheidende aber liegt tiefer: die perverse Freude an der Qual des Mitmenschen - warum sonst würden die Szenen in Krimis, Horrorfilmen etc. immer blutrünstiger und realistischer, möglichst noch in Zeitlupe... Immerhin erstaunlich, dass der Sender darauf verzichtet hat, die Unglücksszene hundertfach zu wiederholen.


1
 
 neuhier 9. Dezember 2010 
 

Immer diese pauschalen Anreden

\" Denn das Programm des immer Weiter, Höher, Schneller ist ja für uns gemacht \"

Nää, für mich nicht. Ich schau so einen Scheiß nicht. Ich bin Fernsehverweigerer.


1
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Kommentar

  1. Wer will „auf Augenhöhe“ in leere Kirchen blicken?
  2. ‘Reaktionäre Affen‘ – ‚Parteiische Toleranz‘ in Aktion
  3. Katholisch - allumfassend
  4. Die Fundamente lösen sich auf
  5. Vom Territorial- zum Personalprinzip
  6. Stift Melk – Eine päpstliche Visitation ist überfällig!
  7. Antichristliche Karikatur zu Weihnachten
  8. Warum sich Harald Schmidt nicht vor dem Tod fürchtet
  9. Steht die Selbstbestimmung der Frau über dem Leben des Mitmenschen?
  10. Wie gut, dass in der Chefetage die Lichter nie ausgehen







Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. USA: Frauen klagen Planned Parenthood wegen Druck in Richtung Abtreibung
  3. Ist der Islam ‚eine alternative Form des byzantinischen Christentums‘?
  4. Erschütterndes Historiendrama: Netflix-Serie „Fauda“ verarbeitet den Terror des 7. Oktober
  5. Muslimische Organisation: ‚In 45 Jahren wird Frankreich wieder katholisch‘
  6. Frankreichs neue „Generation Leo“: Warum die Jugend plötzlich wieder zum Papst strömt
  7. „Er befiehlt seinen Engeln, dich zu behüten auf all deinen Wegen“ (Psalm 91)
  8. 'Amoris Laetitia' oder das Lehramt, das sich selbst abschafft
  9. Die Deutsche Bischofskonferenz will keine 'Demontage' des deutschen Staatsfunks
  10. Thérèse von Lisieux und die ‚Süßigkeit‘ eines Buches über die Apokalypse
  11. Gesetzesvorschlag zum Verbot von Konversionstherapien in Nordirland ist ‚gefährlich‘
  12. 'Jesus macht alles und ich nichts'
  13. UN-Bevölkerungsfonds berichtet über das Leid der Frauen in Gaza
  14. Rosenkranzmonat Oktober steht im Zeichen des Friedens
  15. 25 Jahre KATH.NET: Kardinal Müller wird Schirmherr, Peter Seewald journalistischer Berater!

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz