Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Kardinal Woelki: Kirche ohne Priester wäre "nicht mehr katholisch"
  2. „Genau das, was wir heute in Deutschland beim Synodalen Weg erleben, dieselben Themen, Ansichten“
  3. US-Regierung kündigt nach Tod von Noelia Untersuchung gegen Spanien an
  4. Ehemaliger Bischof verteidigt Papst Leo XIV. gegen Vorwürfe im Zusammenhang mit Pachamama
  5. König Charles - Eine Botschaft zum Ramadan - Schweigen zum Osterfest der Christen!
  6. Norwegen: Bischof Hansen bittet, dass jeder Gläubige des Bistums Oslo zur Beichte geht
  7. „Einheit heilen, ohne Wahrheit zu verdunkeln“
  8. ACH TONI - hat der Wiener Dompfarrer ein Zölibatsproblem?
  9. Papst sprach mit Familie eines Opfers des Amoklaufs an Grazer Schule
  10. „Der heißeste Club der Stadt“: Warum New Yorks Jugend plötzlich die Kirchen stürmt
  11. „Die Bibel steht eindeutig im Visier der Regierung“
  12. Missio-Nationaldirektor P. Wallner sieht Renaissance des Glaubens
  13. „Kein bloßer Verein“: Kardinal Woelki betont die Kirche als „Leib Christi“
  14. Die Kraft der Auferstehung, der Wille zum Frieden und der Weg der Menschheit
  15. 'Um die Auferstehung Jesu Christi zu feiern'

Arztirrtum: Jugendlicher war vor vier Jahren hirntot erklärt worden

27. April 2012 in Aktuelles, 16 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Großbritannien: Jetzt berichtet der junge Mann von seinem Überleben. Vier Spezialärzte hatten ihn für hirntot erklärt, die Eltern waren auf Organspende angesprochen worden. Inzwischen ist er kaufmännischer Lehrling und nur etwas körperbehindert.


London (kath.net/pl) Vier Spezialärzte hatten den damals siebzehnjährigen Steven Thorpe (Foto) für „hirntot“ erklärt, seine Eltern wurden auf Organspende angesprochen. Der englische Jugendliche überlebte nur deshalb, weil seine Eltern die Hoffnung nicht aufgegeben hatten. Darüber berichtete die „Daily Mail“.

Bei einem Autounfall auf dem Schulweg im Jahr 2008 hatte der damals Siebzehnjährige schwerste Verletzungen davongetragen. Der Schüler steuerte das Auto, als ein freilaufendes Pferd vor das Auto lief. Sein Beifahrer wurde dabei getötet, er selbst erlitt Verletzungen an Kopf, Gesicht und Arm und wurde zwei Tage später hirntod erklärt. Thorpe erklärte jetzt der „Daily Mail“: „Die Ärzte sagten meinen Eltern, dass sie meine lebenserhaltenden Maßnahmen einstellen wollten. Sie gebrauchten vor meinen Eltern die Worte ‚Sie müssen anfangen, über Organspende nachzudenken‘. Ich glaube, das war es, was meinem Vater Kraft gab. Er dachte: ‚Auf keinen Fall!‘. Sie glauben noch immer, dass ich da war. Wenn sie an meinem Bett saßen hatten sie den Eindruck, dass ich da war und dass ich auf manche Worte, die sie zu mir sagten, reagierte.“ Die Eltern weigerten sich, die Erlaubnis zu geben, die Herz-Lungen-Maschine abzustellen und sie stellten den Körper ihres Sohnes nicht für Organentnahme zur Verfügung. Statt dessen holten sie auf Rat ihrer Hausärztin Dr. Julia Piper eine weitere Expertenmeinung ein. Ein Neurochirurg fand tatsächlich schwache Zeichen von Hirnaktivität. Zwei Wochen später erwachte Thorpe aus seinem Koma.

Jetzt nach vier Jahren, sagt der kaufmännische Lehrling der "Daily Mail": „Ich bin so glücklich, dass meine Eltern das ‚Nein‘ nicht als Antwort akzeptiert haben“. Er halte es für „sehr besorgniserregend, dass mich mehr als ein Spezialist aufgegeben hatte“. Thorpe kann als Langzeitfolge des Unfalls den linken Arm nicht mehr benutzen und hat mehrere gesichtsplastische Operationen hinter sich. Trotzdem verstehe er sein Überleben als „eine vollständige Genesung“.


Foto Steven Thorpe mit seiner Hausärztin Julia Piper: © News Team International / Daily Mail

Dr. med. Regina Breul, Silvia Matthies: Tot oder doch lebendig? Dokumentation über die Organspendeproblematik




Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Organspende

  1. Klinisch tot nach Herzstillstand: Hirnaktivität noch Minuten, sogar Stunden messbar
  2. Organspende - "Schweigen bedeutet keine Zustimmung"
  3. Staat greift aus Sicht der CDL selbstherrlich in Leben und Tod ein
  4. Nein zur Widerspruchslösung bei Organspende
  5. Papst wirbt für Organspende
  6. Mutter trägt todgeweihtes Baby aus: Für Organspende
  7. „Die ‚doppelte Widerspruchslösung‘ ist ein dreifacher Betrug“
  8. Organspende „berührt das Tötungstabu“
  9. Ablehnung der Organspende ist nicht weniger christlich als Zustimmung
  10. Der blinde Fleck in der Debatte um die Organspende







Top-15

meist-gelesen

  1. Große SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  2. Eine große BITTE an Ihre Großzügigkeit! - FASTENSPENDE für kath.net!
  3. „Genau das, was wir heute in Deutschland beim Synodalen Weg erleben, dieselben Themen, Ansichten“
  4. Norwegen: Bischof Hansen bittet, dass jeder Gläubige des Bistums Oslo zur Beichte geht
  5. Kardinal Woelki: Kirche ohne Priester wäre "nicht mehr katholisch"
  6. „Der heißeste Club der Stadt“: Warum New Yorks Jugend plötzlich die Kirchen stürmt
  7. Kanada: 84-Jährige wegen Rückenschmerzen in Notaufnahme, bekommt als Erstes Sterbehilfe angeboten!
  8. US-Regierung kündigt nach Tod von Noelia Untersuchung gegen Spanien an
  9. König Charles - Eine Botschaft zum Ramadan - Schweigen zum Osterfest der Christen!
  10. Ehemaliger Bischof verteidigt Papst Leo XIV. gegen Vorwürfe im Zusammenhang mit Pachamama
  11. Neuer Präfekt des Päpstlichen Hauses, Erzbischof Rajič, betont kirchliche Lehre zur Homosexualität
  12. Der Kreuzweg mit Papst Leo
  13. Papstsekretär: Leo XIV. bleibt "Padre Roberto"
  14. Missio-Nationaldirektor P. Wallner sieht Renaissance des Glaubens
  15. ACH TONI - hat der Wiener Dompfarrer ein Zölibatsproblem?

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz