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Christenverfolgung in Zentralafrika

17. Mai 2013 in Weltkirche, 1 Lesermeinung
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Kirche in Not: Nahezu unbemerkt von der Weltöffentlichkeit vollzieht sich in der Zentralafrikanischen Republik ein neues Drama der Christenverfolgung


Wien (kath.net/KIN) Nahezu unbemerkt von der Weltöffentlichkeit vollzieht sich in der Zentralafrikanischen Republik ein neues Drama der Christenverfolgung. Wie das katholische Hilfswerk Kirche in Not aus kirchlichen Kreisen in Zentralafrika erfährt, werden die Missionsstationen und Kirchen von Milizen, die der neuen Regierung nahestehen, geplündert, zerstört oder sogar gebrandschatzt. Widerstand wird erbarmungslos niedergemacht. Mehrere Christen wurden getötet oder verwundet. Alle der neun Diözesen sind betroffen, besonders schwer sieben von ihnen. Die Diözesen Alindao und Bangassou haben, so heißt es, „alles verloren“. Sie könnten selbst den Notleidenden nicht mehr helfen. Die Bischöfe sind besonders gefährdet, weigern sich aber, ihre Gläubigen zu verlassen. Viele Christen sind aufs Land geflohen und trauen sich nicht mehr, in ihre Häuser zurückzukehren aus Angst, auf Rebellen zu stoßen. Die Milizen gehören zu der muslimischen Bewegung Seleka, kommen aus dem Norden und sind gut bewaffnet.


„Kirche in Not hatte der Diözese Kanga Bandoro schon im Jänner auf sicheren Wegen und Kanälen eine Nothilfe zukommen lassen. Angesichts der extremen Notsituation wird die Hilfe jetzt aufgestockt. Vier weiteren Diözesen wird eine sofortige Nothilfe von insgesamt 160.000 Euro zur Verfügung gestellt. An einen Wiederaufbau der Kirchen und Häuser oder auch an die Beschaffung neuer Fahrzeuge als Ersatz für die von den Rebellen geraubten ist nicht zu denken. Es geht jetzt schlicht um das Überleben.“

________________________________________
KIRCHE IN NOT ist ein internationales katholisches Hilfswerk. Das Werk leistet weltweit geistliche und materielle Hilfe für Christen,
die wegen ihres Glaubens bedroht oder verfolgt werden.

Web: www.kircheinnot.at
KIRCHE IN NOT, Hernalser Hauptstr. 55 /1/8, 1172 Wien
Tel: 01 / 405 25 53
E-Mail: E-Mail: [email protected]

Spendenkonto: Kirche in Not / Ostpriesterhilfe, PSK, Konto-Nr. 92.065.338, BLZ 60.000.

Online spenden: Kirche in Not: Spendenform
Foto Entwaffnung von Rebellen © Father Aurelio Garrera


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