Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. „Wir können nicht sagen, dass das, was 1.600 Jahre lang getan wurde, jetzt nicht mehr gültig sei“
  2. Denn sie wissen nicht, was sie fordern
  3. Kissler-Kritik an Papst Leo XIV.: „Fatale Botschaft“ bei Lampedusa-Besuch
  4. Die US-Bischöfe fördern die natürliche Familienplanung
  5. "Menschenhandel bleibt Menschenhandel"
  6. INSA-Umfrage: Relative Mehrheit der Deutschen lehnt Leihmutterschaft ab
  7. Vatikan: Neues Café auf Kuppel des Petersdoms öffnet im Herbst
  8. Neues Video bringt Sea-Watch unter schweren Verdacht: Zusammenarbeit mit bewaffneten Schleusern?
  9. Gänswein wird 70: Kirchenkarriere wohl noch nicht am Ende
  10. 'Weihnachten im Juli': Der Gedenktag der Heiligen Drei Könige
  11. Vatikan dementiert Berichte über Ende des Rupnik-Verfahrens
  12. Deutsches Auswärtiges Amt verzichtet auf Genderschreibweise
  13. Papst ruft zu christlichem Lebensstil im Urlaub auf
  14. Auf der Intensivstation zum ständigen Diakon geweiht: Pino Cannavò
  15. Papst bleibt in Bewegung: Dritter Ausflug von Castel Gandolfo aus

Slowakei: Bischöfe rufen zur Teilnahme an Lebensmarsch auf

5. September 2013 in Weltkirche, 5 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Pro-Life-Marsch am 22. September in Kosice richtet sich auch gegen Zulassung eingetragener homosexueller Partnerschaften


Pressburg (kath.net/KAP/red) Die Vorbereitungen für den ersten "Nationalen Marsch für das Leben" in der Slowakischen Republik am 22. September laufen auf Hochtouren. Spektakuläre Aktionen, aber auch unerwartete Schwierigkeiten haben der Großveranstaltung schon im Vorfeld landesweite Publizität verschafft. Die Abhaltung in Kosice (Kaschau) - eine der Kulturhauptstädte Europas 2013 - hat die Intention, Aufmerksamkeit über die Slowakei hinaus zu wecken. Der Lebensmarsch wurde von der Slowakischen Bischofskonferenz gemeinsam mit dem slowakischen "Lebensforum" (Forum zivota) initiiert.

Im Vorfeld gab es Konflikte wegen der Weigerung des privaten Dienstleisters "Wagon Service", Sonderzüge von Bratislava (Pressburg) nach Kosice bereitzustellen. Der Sprecher des Lebensmarsches, Tomas Kovacik, wertete dies als "Leugnung der von der Verfassung garantierten Meinungsfreiheit".


Zwei Monate danach änderte die Gesellschaft ihre Meinung und entschuldigte sich förmlich. Sie stellt als Ausdruck ihres Bedauerns nunmehr einen der Waggons gratis zur Verfügung.

Aufsehen erregte während der alljährlichen Hauptwallfahrt nach Levoca (Leutschau) Anfang Juli auf dem dortigen Marienberg die Anbringung eines 112 Meter langen und drei Meter breiten Transparents mit der Inschrift "Narodni pochod za zivot, Kosice 22.9.13“ [Nationaler Marsch für das Leben, Kosice 22.9.13] als Ankündigung des Lebensmarsches, die von vier Personen mit 33 Litern Farbe gesprayt worden war. Am 24. Juli flog dann der Priester Andrej Legucky mit einem Segelflugzeug und einem sieben Meter langen Transparent die 2,5 Kilometer lange Strecke des Lebensmarsches in Kaschau ab, was ebenfalls großes Aufsehen erregte.

Für Diskussionen sorgte schließlich das terminliche Zusammentreffen des Lebensmarsches in Kosice mit der Regenbogenparade in Pressburg am selben Wochenende.

Widerstand gegen eingetragene Partnerschaft Homosexueller

Die slowakischen Bischöfe hatten im Juni im Blick auf den Lebensmarsch auch eine gegen homosexuelle eingetragene Partnerschaften gerichtete Erklärung veröffentlicht. Die Erklärung hält fest, dass die Ehe als Verbindung von Mann und Frau auch heute noch eine grundlegende Institution in der Zivilgesellschaft sei. Versuche der Mensch hingegen, "das biologisch bedingte Geschlecht durch die Möglichkeit einer freien Wahl zu überwinden und auf diese Art die Gleichheit zwischen den Menschen zu gewährleisten", setze "er sich an die Stelle des Schöpfers". Auch in der Slowakei gibt es Bestrebungen, das Institut der Eingetragenen Partnerschaft für Homosexuelle zu öffnen.

Am vergangenen Sonntag, dem 1. September, wurde in den Kirchen der Slowakei ein Hirtenbrief verlesen, in dem die Bischöfe zur Teilnahme am Lebensmarsch aufrufen. Der "große Kampf um das Leben" sei nur dann zu gewinnen, wenn alle zusammenstehen. Man müsse "der Welt zeigen, dass es mehr Menschen gibt, denen am Leben gelegen ist, als solche, die laut schreien, weil sie die Medien und die Macht in ihren Händen halten".

Trailer zum ´Nationalen Marsch für das Leben´ in der Slowakischen Republik am 22.9.13


Copyright 2013 Katholische Presseagentur, Wien, Österreich
Alle Rechte vorbehalten.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Pro-Life

  1. Trump: Jeder Mensch vom „allmächtigen Gott“ mit einem unveräußerlichen Recht auf Leben ausgestattet!
  2. "Wir müssen jedes Leben schützen"
  3. Trump begnadigt 23 Lebensschützer – „Es ist eine große Ehre, dies zu unterzeichnen“
  4. Mit allen Mitteln gegen das Recht auf Leben
  5. ALfA: Ohne Recht auf Leben gibt es überhaupt keine Rechte
  6. Studie zweifelt an Sicherheit und Datengrundlage von Abtreibung
  7. Polen bleibt Pro-Life
  8. Pro-Life-Song unter Top 5 bei iTunes
  9. „Für die Grundrechte von Frauen und vorgeburtlichen Kindern ist es ein schwarzer Tag“
  10. ,Du kannst dein Baby behalten!‘






Top-15

meist-gelesen

  1. Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns jetzt JETZT!
  2. „Wir können nicht sagen, dass das, was 1.600 Jahre lang getan wurde, jetzt nicht mehr gültig sei“
  3. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  4. Kissler-Kritik an Papst Leo XIV.: „Fatale Botschaft“ bei Lampedusa-Besuch
  5. Denn sie wissen nicht, was sie fordern
  6. "Menschenhandel bleibt Menschenhandel"
  7. Gänswein wird 70: Kirchenkarriere wohl noch nicht am Ende
  8. DANKE JUSTIN! - Kanadischer Sänger bringt Stadion während WM-Finale mit „Halleluja“ zum Schweigen!
  9. Vatikan: Neues Café auf Kuppel des Petersdoms öffnet im Herbst
  10. Nach dem WM-Krimi um 3. Platz - England- und Frankreich-Stars vereint im Gebet
  11. Krebs und Paradies – Das Leben des 17-jährigen David Buggi
  12. Auf der Intensivstation zum ständigen Diakon geweiht: Pino Cannavò
  13. Kardinal Burke: ‚Die Synodalität muss gestoppt werden‘
  14. INSA-Umfrage: Relative Mehrheit der Deutschen lehnt Leihmutterschaft ab
  15. Erzdiözese Wien bestätigt Pensionierung von Dompfarrer Faber

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz