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Trump begnadigt 23 Lebensschützer – „Es ist eine große Ehre, dies zu unterzeichnen“

24. Jänner 2025 in Prolife, 2 Lesermeinungen
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US-Präsident: „Sie hätten nicht strafrechtlich verfolgt werden dürfen“ – Begnadigter Franziskanerpater Moscinski dankt Trump, mahnt aber an, dass „die tägliche und schreckliche Ungerechtigkeit der Abtreibung“ weitergehe: „Das muss gestoppt werden“


Washington DC (kath.net/pl) US-Präsident Donald Trump begnadigte 23 Lebensschützer, die für ihre friedlichen ProLife-Demonstrationen gemäß des First Amendment unter der Biden-Regierung zu Gefängnisstrafen verurteilt worden waren. „Sie hätten nicht strafrechtlich verfolgt werden dürfen… Es ist eine große Ehre, dies zu unterzeichnen“, sagte er, während er die entsprechende Executive Order unterschrieb. Die Begnadigung erfolgte direkt am Abend vor dem Marsch für das Leben in Washington DC, der weltgrößten ProLife-Veranstaltung, die jedes Jahr hunderttausende Teilnehmer anzieht.

Unter den Freigelassenen ist auch Pater Fidelis Moscinski, ein Franziskaner der Erneuerung. Er gab nach der Freilassung eine Erklärung ab, in der er Präsident Trump für die Begnadigungen dankte, gleichzeitig aber darauf hinwies, dass diese Begnadigungen zwar „die Ungerechtigkeit unserer Strafverfolgungen und Inhaftierungen korrigiert“ habe, „die tägliche und schreckliche Ungerechtigkeit der Abtreibung“ dennoch weitergehe. „Das muss gestoppt werden.“ Das berichtete das katholische US-Wochenmagazin „OSV News“.


Weiters kritisierte der katholische Priester den Präsidenten für seine Position, dass die einzelnen Bundesstaaten über die Abtreibungspolitik entscheiden sollten. Es könne zwar „politisch opportun“ sein zu sagen, „dass jeder Bundesstaat seine eigenen Gesetze zur Abtreibung erlassen sollte“, dennoch „ist diese Position moralisch inkohärent“. „Wir fordern Präsident Trump auf, diese Inkohärenz aufzugeben und sich als Präsident aller Amerikaner zu zeigen – der geborenen und der noch ungeborenen.“


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