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Pädophilie-Affäre: Grünen-Spitzenkandidat Trittin unter Druck

17. September 2013 in Deutschland, 47 Lesermeinungen
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Trittin verantwortete 1981 ein umstrittenes Kommunalwahlprogramm der AGIL, in welchem dafür plädiert wurde, dass Sex zwischen Kindern und Erwachsenen straffrei sein solle, sofern er ohne Anwendung und Androhung von Gewalt zustande kam


Berlin (kath.net/idea) In der Pädophilie-Affäre bei Bündnis 90/Die Grünen gerät nun auch der Spitzenkandidat der Partei, Jürgen Trittin (Foto), unter Druck. Der Grund: 1981 habe er das Kommunalwahlprogramm der Alternativen-Grünen-Initiativen-Liste (AGIL) in Göttingen presserechtlich verantwortet, schreiben die Politologen Franz Walter und Stephan Klecha in der Tageszeitung (taz). Die AGIL plädierte dafür, dass Sex zwischen Kindern und Erwachsenen straffrei sein solle, sofern er ohne Anwendung und Androhung von Gewalt zustande kam. Walter und Klecha vom Institut für Demokratieforschung der Universität Göttingen waren im Mai von den Grünen beauftragt worden, die Pädophilie-Verstrickungen in der Frühzeit der Partei aufzuklären. Ihr Abschlussbericht soll bis Ende 2014 vorliegen. Trittin sei unter dem damaligen Kommunalwahlprogramm als eines von fünf Mitgliedern der Schlussredaktion aufgeführt, schreiben die Wissenschaftler. Hinter Trittins Namen stehe das Kürzel V.i.S.d.P. für „Verantwortlich im Sinne des Presserechts“. Er war damals Student und Göttinger Stadtratskandidat. Trittin bestätigte die Darstellung der Göttinger Wissenschaftler. „Wir haben es nicht mal hinterfragt, als wir unser Programm zur Kommunalwahl 1981 erstellt haben“, sagte Trittin. „Dies ist auch meine Verantwortung. Und dies sind auch meine Fehler, die ich bedaure.“ Es könne keine Straffreiheit für Missbrauch geben.

Rückendeckung von Göring-Eckardt

Co-Spitzenkandidatin Katrin Göring-Eckardt verteidigte Trittin. Ihm sei seinerzeit nicht bewusst gewesen, dass er 1981 als Verantwortlicher für die Veröffentlichung eines Kommunalwahlprogramms aufgeführt gewesen sei, sagte Göring-Eckardt im ZDF-Morgenmagazin. Sie äußerte sich auch zu der bei den Grünen seinerzeit mehrfach vertretene Forderung nach Straffreiheit für sexuelle Handlungen mit Kindern. Es sei für sie eine „nach wie vor unvorstellbare Geschichte”, dass so eine Diskussion stattgefunden habe. Sie sei sehr froh, dass die Grünen mit dieser Phase abgeschlossen hätten. Inzwischen verhalte sich die Partei bei der Frage von Gewalt gegen Kinder und Kindesmissbrauch „wirklich ein-eindeutig”. Göring-Eckardt ist auch Präses der EKD-Synode, lässt dieses Amt aber bis zur Bundestagswahl ruhen.

CSU: Trittin war Teil des „Pädophilie-Kartells“

Kritik kommt von der CSU. Generalsekretär Alexander Dobrindt forderte, Trittin müsse seine Spitzenkandidatur angesichts dieser Affäre ruhen lassen. „Trittin war Teil des Pädophilie-Kartells bei den Grünen und ist als Frontmann untragbar“, erklärte er gegenüber Focus Online. Statt sich selbst zu stellen und die Karten auf den Tisch zu legen, habe er gewartet, „bis er enttarnt und überführt wurde“. Der Umgang mit der Pädophilie-Vergangenheit sei ein Grund, weshalb sich die Wähler von den Grünen abwendeten.

Keine Anlaufstelle für Opfer „grüner“ Täter

Zweifel am Willen zur vollständigen Aufarbeitung dieser Vergangenheit äußerte auch der Autor eines Beitrags mit dem Titel „Die große Legende“ in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung (Ausgabe 15. September), Christian Füller. Anders als die Kirchen sträubten sich die Grünen, eine gesonderte Anlaufstelle für die Opfer „grüner“ Täter einzurichten. Dabei sei die Partei durchsetzt gewesen „von propädophilen Gruppen aller Art“. Mit Blick auf die „Arbeitsgemeinschaft Schwule und Päderasten“ schreibt Füller: „Die Päderasten waren bei den Grünen keine Splittergruppe, sondern eine von der Bundestagsfraktion finanzierte Arbeitsgruppe, die ganz formell in Parlamentsarbeit eingebunden war.“ Dass sich die Grünen später bewusst von den Päderasten distanziert hätten, sei „bestenfalls Geschichtsklitterung“. Sie seien nicht aus der Fraktion geworfen worden, sondern hätten sie von sich aus verlassen, „um künftig mehr in die Partei hineinzuagieren“, wie es ihr Frontmann Dieter Ullmann damals ausgedrückt habe.

kath.net dokumentiert die Stellungnahme von Jürgen Trittin auf seiner Homepage zum taz-Artikel in voller Länge:

Der Göttinger Politikwissenschaftler Franz Walter arbeitet im Auftrag des Bundesvorstandes von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN die Rolle von Pädophilie Befürwortern in der Gründungsphase der Grünen auf. Im Zuge seiner Arbeit ist er auf das Kommunalwahlprogramm der Göttinger AGIL von 1981 gestoßen, für das ich im Sinne des Presserechtes verantwortlich war. Dort wird die Reform der Paragraphen 174 und 176 des Strafrechts gefordert. Die Formulierungen sind aus dem Bundesprogramm von 1980 entnommen.

Ich habe mehrfach bestätigt, dass in der damaligen Zeit bei den Grünen diese falschen Forderungen weit verbreitet waren. Mir selbst waren die Details des damaligen Kommunalwahlprogramms nicht mehr präsent. Es ist gut, dass diese Vorgänge nun systematisch aufgearbeitet werden und nicht der zufälligen Erinnerung Einzelner überlassen werden.

Es war das Selbstverständnis der Göttinger AGIL, die Forderungen einzelner Initiativen – in diesem Fall der Homosexuellen Aktion Göttingen – Eins-Zu-Eins zu übernehmen. Diesem falschen Politikverständnis und diesen falschen Forderungen haben wir uns nicht entgegengestellt. So sind viele falsche Forderungen in das Grüne Wahlprogramm dieser Zeit gekommen, auch in das Kommunalwahlprogramm in Göttingen.

Dies ist auch meine Verantwortung. Und dies sind auch meine Fehler, die ich sehr bedauere.

Es hat zu lange gedauert, bis diese Haltung dann im Jahr 1989 korrigiert wurde. Es kann keine Straffreiheit für Missbrauch geben. Dies sage ich auch mit Blick auf die Opfer solchen Missbrauchs - sie haben zu Recht, kein Verständnis für eine falsch verstandene Liberalität gegenüber solchen Straftaten und sind zu Recht, über solche Haltungen empört.

Aus diesem Grund hat der Bundesvorstand von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Herrn Prof. Walter mit der Aufarbeitung beauftragt. Herr Walter hat angeboten – und ich möchte sein Angebot wiederholen – dass sich alle Opfer bei ihm melden können.

Zur Dokumentation: Das sagte Jürgen Trittin vor drei Jahren über den Missbrauch in der Kirche


Foto Trittin © www.trittin.de


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Lesermeinungen

 Diasporakatholik 23. September 2013 
 

Grüne in Hamburg: Keiner weiß mehr was und keiner will's gewesen sein

Das Hamburger Abendblatt schrieb in seiner Ausgabe am 18.09.13, dass der Hamburger Landesverband der Grünen und damaligen Alternativen Liste 1982 in ihr Landesprogramm die Forderung nach straffreiem Sex zwischen Erwachsenen und Kindern aufgenommen hatte und druckte die Passage als Beleg ab.

Auf Nachfrage weiß angeblich keine/keiner der jetzigen leitenden Grünen in Hamburg, wer dafür verantwortlich war:
"Es sei damals etwas chaotisch zugegangen."

Man kann nur hoffen, dass die Wahrheit noch herauskommt, selbst wenn Prominente davon betroffen wären.


1
 
 Gipsy 20. September 2013 

Die Argumentation

dass sie "Kinder ihrer Zeit" gewesen wären , stimmt so nicht.
Die Zeit damals war nicht pädophil, wir waren als Medienkonsumenten fassungslos, als solche Ansinnen einer straflosen (freiwilligen)sexuellen Verbindung zwischen Kindern und Erwachsenen propagiert wurde.
Wir haben geschimpft und gewettert, aber es nützte nichts.
Die Zeit war es nicht, es waren die verdorbenen "grünen Männchen ", die dies so wollten.


1
 
 kreuz 20. September 2013 

keine Angst, es wird ja nicht überall zensiert,

und die Leute die nur SZ etc lesen, möchten gar nichts Anderes wissen (und wählen), was da drinsteht.
laßt sie nur.
ich wette einen Capuccino daß Grün noch unter die vorhergesagten 9% kommt.

www.welt.de/politik/deutschland/article120237364/Beck-wollte-Sex-mit-12-Jaehrigen-straffrei-machen.html


0
 
 Gipsy 20. September 2013 

@ wedlerg

In den Foren von SZ, FAZ, SPON wird zensiert
Die Dokumente der Tagespost zur GAL in Berlin (siehe unten) dürfen offenbar nicht in den Wahlkampf einfließen. Links-grüne Medien halten Informationen zurück...
--------------------------------------
Dass die grünen Medien Informationen zurückhalten ist ja verständlich. Wer macht denn schon mit dem Desaster Wahlwerbung.SZ,FAZ und SPON
scheinen ja dann deren Verschleierung zu befürworten und helfen kräftig mit, den Wähler zu "hintergehen", indem wichtige Informationen zurückgehalten werden."Sie gehören dann dazu, zu denen, die etwas zu vertuschen haben."

Gut, dass es das Internet gibt.


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 wedlerg 20. September 2013 
 

In den Foren von SZ, FAZ, SPON wird zensiert

Die Dokumente der Tagespost zur GAL in Berlin (siehe unten) dürfen offenbar nicht in den Wahlkampf einfließen. Links-grüne Medien halten Informationen zurück...


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 wedlerg 20. September 2013 
 

DIe Tagespost von gestern schockiert erst recht

Die Tagespost berichtet gestern:
"Im Endspurt des Wahlkampfes werden die Grünen massiv von den pädophilen Sünden ihrer Anfangsjahre eingeholt. Obwohl noch gar nicht alle Fakten bekannt sind, ist die Wirkung auf die Partei jetzt schon desaströs. Junge Frauen, bisher die wichtigsten Unterstützer der Partei, wenden sich entsetzt ab"

Der Artikel "Eine unvorstellbare Geschichte“ der gesterigen Ausgabe zitiert Dokumnete der GRÜNEN aus den 80ern, die noch gar nicht in den GEZ-Medien auf dem Tisch liegen. So hatte die GAL (GRÜNE alternative Liste) 1979 zunächst die Positionen der Pädophilen Gruppierung innerhalb der Berliner GAL mehrheitlich abgelehnt. Anschließend haben Pädophile Lobbyisten mit "Foto-Hochglanz-Brochüren" (kinderpornographisches Material übelster Sorte) die Berliner GAL "überzeugt": Die Pädophilen Positionen wurden ins Berliner Programm aufgenommen.


1
 
 SursulaPitschi 19. September 2013 

B90/Grüne - Gender-Mainstream und Kindesadopt. durch homosexuelle Partnersch:

Ist wieder der gleiche Denkansatz wie eben:

Kommunistischer Bund und Gründung der Grünen - Marx: Zerstört ihre Moral, dann können sie nicht mehr klar denken


interessant wäre, mal den Zusammenhang zu untersuchen:


Trittin -
Kommunistischer Bund und Gründung der Grünen - Unterwanderung der Grünen um markxistisches Gedankengut zu implementieren (Grüne als nützliche Idioten) - Marxistisches Ziel: Zerstört ihre Moral (z. B. Kinderherzen), dann können sie nicht mehr klar denken und Folge:

Freifahrt für die Manipulation und Revolution unter dem Deckmäntelchen "Freiheit" / (egoistische, rücksichtlose) Selbstverwirklichung

Typisch für Kommunisten: Nur das zugeben, was eh schon bewiesen ist, kein Interesse am Kindeswohl, ausleben des Egos auf Kosten der Kinder.

Denn wo gehobelt wird, fallen auch mal Späne (Kinderherzen werden per Schamlosigkeit/alles dreht sich um Sexualität) zerstört.

Hauptsache:
Freifahrt für die komm. Revolution


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 SursulaPitschi 19. September 2013 

Kommunistischer Bund und Gründung der Grünen - Marx: Zerstört ihre Moral, dann können sie nicht mehr

klar denken


Interessant wäre, mal den Zusammenhang zu untersuchen:


Trittin -
Kommunistischer Bund und Gründung der Grünen - Unterwanderung der Grünen um markxistisches Gedankengut zu implementieren (Grüne als nützliche Idioten) - Marxistisches Ziel: Zerstört ihre Moral, dann können sie nicht mehr klar denken und Folge:

Freifahrt für die Revolution

Typisch für Kommunisten: Nur das zugeben, was eh schon bewiesen ist, kein Aufklärungswille auf Kosten der Opfer


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 Theodor69 19. September 2013 
 

Das Motiv die grünen Pädophilie-Skandale zu thematisieren...

...ist das gleiche wie die katholischen Pädophilie-Skandale zu thematisieren. Wenn man hohe Ideale predigt, aber gleichzeitig schaut es hinter der Fassade ganz anders aus, dann ist dies ein gefundenes Fressen. Das war bei der katholischen Kirche der Fall und die pädophilen Skandale wurden medial extrem ausgeschlachtet (sicherlich auch zum Teil schwer überzogen). Das Motiv jetzt über die grünen Pädophilie-Skandale zu schreiben ist doch – sind wir doch ehrlich – genau das gleiche. Die Grünen haben damals groß geredet und haben auf die Kirche hingehauen und ihre eigenen „Leichen im Keller“ haben sie nie aufgearbeitet. Dass die Medien nicht ausgewogen berichtet haben, ist wohl auch offensichtlich.


1
 
 Diasporakatholik 19. September 2013 
 

Vergessen und Verdrängen von Sünden ist falsch,

obwohl man auch nicht dauernd alte Wunden immer wieder aufreißen muss.
@theodor69:
Ich glaube nicht dass "die Kirche" oder auch "nur" kathnet pädophile Skandale bei anderen Institutionen thematisiert, um von den Pädophilie-Skandalen der RKK abzulenken. Es ist lediglich eine verständliche Reaktion auf die "hysterische Hexenjagd" vor 3 Jahren hierzulande durch Medien, aber auch bestimmte Parteien. Nun stehen dieselben auch gar nicht mehr so sauber da...
Kein Grund zur Häme, sondern dazu endlich sachlich-nüchtern diesen Sumpf zu betrachten und vielleicht umzusteuern in Richtung "Trockenlegung"!

Aber Vergessen ist keinesfalls richtig schon wegen der Opfer und das kommt auch nicht GOTTES Gerechtigkeit gleich.
GOTT ist barmherzig und vergibt bei AUFRICHTIGER Reue (übrigens gar nicht so einfach!). Aber SEINE Gerechtigkeit verlangt schon wegen der Opfer nach Sühne - das ist nach meiner Auffassung letztlich das Purgatorium (Fegefeuer).
Erst wenn der Sünder darin ganz gereinigt ist: Himmel.


0
 
 Gipsy 19. September 2013 

@ Theodor69

...nicht in der Position Jahre später dies bei den Grünen zu thematisieren. Das wirkt nur peinlich und als Flucht nach vorne
---------------------------------------
das MUSS thematisiert werden und wenn dies die Grünen nicht selbst tun, dann ist es unsere Pflicht dies zu tun, oder wollen Sie , dass "später" dieses Gedankengut der Grünen von allen übernommen werden wird , weil ja alles so harmlos ist ?
In der Position dagegen anzuschreiben oder zu reden ist JEDER , der Kinder vor pädophilen Erwachsenen schützen will.
Aber jetzt daraus eine "Jagd" auf Personen zu machen, das ist nicht christlich, es muss auch anders gehen.


1
 
 Theodor69 19. September 2013 
 

@Hadrianus Antonius

Das halte ich für theologisch falsch! Wenn ich eine Todsünde aufrichtig beichte, dann ist sie genauso weg (=Vergessen für Jesus), wie eine lässliche Sünde. Und dass ich eine gebeichtete lässliche Sünde vergessen darf, aber eine gebeichtete Todsünde nicht, darüber ist im Katechismus nichts geschrieben. Wenn ich Ehebruch begangen und voll Reue gebeichtet habe, dann muss ich nicht meine ganze Ehe lang diese Sache in Erinnerung halten und mich und meine Ehefrau (=Opfer!) damit ständig belasten.– Wie sind wir überhaupt darauf gekommen? Diese fast schon tägliche Thematisierung der Pädophilie auf dieser Seite (v.a. gegenüber den Gründen) erreicht bei mir nicht meine eh schon enorme Abneigung gegenüber den Grünen zu steigern, sondern erinnert mich mehr an die schmerzhaften Verfehlungen innerhalb der kath. Kirche in der Vergangenheit. Diese Verfehlungen von Priestern und Ordensleuten möchte ich lieber vergessen und lieber meine Beziehung zu Gott mit Hilfe der Kirche verstärken.


1
 
 Hadrianus Antonius 18. September 2013 
 

@Theodor69 Erzwingen von billiger Gnade II

Genau Ihre Geisteshaltung findet sich auch beim Kard.em. G. Danneels, der in dem v. Gheluwe-Skandal das Opfer versuchte zu überreden zu Vergebung, unter den Worten daß wir doch alle Menschen sind und daß der Onkel doch auch schon viel bezahlt hat.
Diese Sätze gehören zum Abstoßendsten was ich jemals hörte; es wird auch nicht besser wenn der Kard. jetzt nur noch sagt, daß seine Rechtsanwälte ihm empfohlen haben, zu diesem Thema überhaupt nichts mehr zu sagen.
Was viele nicht verstehen: zu den Opfern des pädophilen Mißbrauchs zählt auch die Hl. kirche, der sponsa Christi, die hier mit diabolischem Eifer zutiefst Gewalt angetan wurde; das kann und sollte nicht vergessen werden.
Dieser Mißbrauch steht konträr zu Gott und zum Glauben; er ist deshalb mit äußerstem Einsatz zu bekämpfen; eine altbekannte Situation, heißt der Erzengel Michael, der Gegenkämpfer gegen Luzifer, lateinisch doch"Quis,ut Deus?"- "Wer ist wie Gott?".


1
 
 Hadrianus Antonius 18. September 2013 
 

@Theodor69 : Erzwingen von billiger Gnade I

Ihre Einstellung gilt nur bei kleineren Fehlern, läßlichen Sünden;
Ihre Einstellung gilt nicht bei Todsünden (Peccatum mortiferens), dazu eingeschlossen und noch gesteigert die "himmelschreiende Sünde"(peccatum clamans), wozu der Kindesmißbrauch ohne jede verniedlichung zu rechnen ist.
Ihre Aussage ist mit Verlaub schwachsinnig: daß jeder Übeltäter seine Sünden möglichst schnell und mit geringster Belastung vergessen möchte, ist klar; daß gerade diese Bagatellisierung der Übeltat für die opfer eine zweite, häufig noch größere Kränkung bedeuten, ist vielen nicht empathen tatsächlich nicht klar- es bleibt trotzdem die Wahrheit.
Ihre Aussage deckt sich 100%-ig mit dieser vom pädophilen Bischof v. Brügge (O-Ton(bei der Entdeckung in der Familie): "Ich habe den Arsch verbrannt; nun muß ich auf die Blasen sitzen".
Daß hier viel mehr als den A. verbrannt wurde- explizit gegen Gott und Gottes Liebe in gefrevelt wurde,war ihm nicht bewußt. ff


1
 
 Theodor69 18. September 2013 
 

@SpatzInDerHand

Sie haben 100% recht. Es ist eine Frechheit mit diesen "Leichen im Keller" genau auf diesem Gebiet über die kath. Kirche herzuziehen. Das steht für mich völlig ausser Streit. Man kann sich als Katholik darüber auch ruhig empören, aber dennoch sehe ich auch "die kath. Kirche" nicht in der Position Jahre später dies bei den Grünen zu thematisieren. Das wirkt nur peinlich und als Flucht nach vorne.


2
 
 SpatzInDerHand 18. September 2013 

@Theodor69

hören Sie sich einfach mal an, wie sich Herr Trittin vor drei Jahren angesichts der Missbrauchsfälle in der kath. Kirche äußerte, hier auf kathTube:
http://www.kathtube.com/player.php?id=32754
Finden Sie, dass wir den Maßstab, den er an uns anlegte, nun nicht auch an ihn und seine Partei anlegen sollten? Besitzt er möglicherweise moralische Immunität?


2
 
 Hadrianus Antonius 18. September 2013 
 

Falsches Kurzgedächtnis II (@Theodor69)

Wenn nicht die Abscheulichkeit der Taten so muß wenigstens der gewaltige logistische Einsatz um diesen Schund aus den Augen zu räumen, allen beteiligten bis jetzt noch in Erinnerung sein.
Allein die pädophile Religionsbüchern "Roeach" hatten ein errechnetes Volumen von 5 Bahnwaggons, verteilt über hunderten von Schulen; Wahlprospekte idem.
Geehrter @Theodor69, vergessen dürfen wir hier nichts: das Vergessen läßt die Opfer ein zweites Mal leiden, seelisch sterben- das ist der Grund der damnatio memoriae.
Die Hl. Kirche, die sponsa Christi, widerspiegelt das Antlitz Christi in die Welt hinein; sie, selbst zutiefst Opfer, leidet mit den Opfern und gedenkt alle, kleine und große; die Kirche lebt vom Glauben, wie @frajo und @diasporakatholik richtig gesehen haben; zur Verhütung von ähnlichen Schandtaten in der Zukunft müssen wir uns dies immer vor Augen halten- hervorragend v. Papst em. Benedikt XVI gesagt und getan.


1
 
 Hadrianus Antonius 18. September 2013 
 

Falsches Kurzgedächtnis I

Das Erstaunliche ist nicht, daß es Fälle von Pädophilie gibt: Die Sünde lauert überall und in allen Zeiten;
nicht erstaunlich auch, daß man gerne vertuscht, geschwiegen und versämt hat: das ist typisch bei Tabubrüchen, bei Verletzungen der Naturgesetze, bei laesio Dei: vielfach Scham, Angst, eine ungute Verquickung von fehlender Empathie für das Opfer mit billigem Retten der eigenen Haut.
Ebenso nicht erstaunlich daß ab den späten Jahren 60 erst verdeckt, ab den 80er Jahren breit öffentlich und fast epidemisch für Kindersex geworben und aggressiv agitiert wurde- hier wurde die göttliche Ordnung, der Logos, Gott selbst angegriffen; die Zersetzung der Familie, der zivilisatorischen Ordnung, der Sexualität als Keuschheit im ehelichen Bund um Marxismus, ein neues Denk-und weltbild einzuführen.
Jedoch erstaunlich ist, daß man, nachdem soviele Jahren soviel Schund in größten Mengen produziert worden ist, auf totales Vergessen spekuliert wird.


1
 
 Prophylaxe 18. September 2013 
 

@Theodor69

Ausgangspunkt war aber die grüne Freude über Missbrauch innerhalb der Kirche.
Können Sie sich noch an Frau Roth erinnern, wie sie sich ereiferte über Bischof Mixa ? Außer ein paar Ohrfeigen hat man davon nie etwas konkretes gehört. Wie zu Zeiten der Hexenverbrennung reichte ein Gerücht, um einen Menschen medial hinzurichten.
Weil bei den Vorfällen die GrünInnen gerne ihren Kirchenhass Auslauf ließen, obwohl sie wussten, dass sie selbst Kindersex straffrei stellen wollten, aber gleichzeitig Richter spielen wollten, ist die Verlogenheit nun für jeden erkennbar.
Im übrigen ist durch die grünen und andere ''humanistische'' Befürworter von Kindersex nun bewiesen, dass Missbrauch vielgestaltig und kein singuläres Problem der Kirchen ist, wie dies medial vorgegaukelt wurde.
Öffentlichkeit ist sinnvoll, aber nicht als Treibjagd. Schadenfreude über die Grünen geziemt sich nicht, es sollten alle Karten auf den Tisch, was wann lief und gefordert wurde.
JEDER vor seiner Tür !!


1
 
 Theodor69 18. September 2013 
 

@frajo; @Diasporakatholik

Ich verstehe Sie grundsätzlich; dennoch geht es für mich darum, ob es Sinn macht, wenn "die Kirche" zu pädophilen Skandalen außerhalb der Kirche (vor allem jetzt!) etwas sagt. Im Bewusstsein der Menschen werden derzeit pädophile Skandale mit der kath. Kirche verbunden, ob zu Recht oder zu Unrecht und welche Übertreibungen dabei die Medien gemacht haben ist eine andere Frage. Die Menschen haben nun einmal dies in ihren Köpfen. Es braucht nun (und das hat es schon gegeben) entschlossenes Handeln von der ganzen Kirche und Zeit damit diese Wunden wieder heilen. Wenn nun von kirchlicher Seite pädophile Skandale außerhalb der Kirche thematisiert werden, dann frischt dies - bei mir jedenfalls - die Erinnerungen an die schmerzlichen pädophilen Skandale in der Kirche nur auf und wirkt auf Außenstehende unglaubwürdig. Es wirkt eher wie in der Politik: Wenn Du in einen Skandal verwickelt bist, dann versuche auch andere in den oder in einen anderen Skandal hineinzuziehen.


2
 
 frajo 18. September 2013 

@Theodor69

ich verstehe Sie wenn Sie sagen, daß Ihnen das ganze Getue um Pädophilie schon zum Halse heraushängt. Mir auch. Es geht mir aber um einen grundsätzlichen Punkt.

Kinder, die erst im Heranwachsen sind, werden für eigene Zwecke instrumentalisiert, "gebraucht". Bevor sie selber überhaupt entscheidungsfähig sind. Und bekommen einen schweren "Rucksack" auf ihre Schultern gelegt, der sie für ihr weiteres Leben massiv belastet. Und weiter: Die Grünen und wie man liest auch andere - scheinen überhaupt keine Hemmungen zu haben, eben erst Kinder "pädophil benutzt" zu haben und, wenn sie sich wieder angezogen haben, lautstark gegen die Kirche herziehen, die sie mit ihren Sympathisanten zumindest teilweise unterwandert haben. So eine verlogene Truppe gibt sich demokratisch und hat die gesamte Gesellschaft mittlerweile schon sehr "vereinzelt" Solche Gesellschaften sind aber gar nicht überlebensfähig. Das können Sie täglich im FS oder in der Presse selbst feststellen. lg


2
 
 Diasporakatholik 18. September 2013 
 

@Bern2 @Theodor69

Es ist die vom HERRN selbst der Kirche aufgetragene Aufgabe, zu allen Zeiten bis zu SEINER Wiederkunft GOTTES wort in der Welt den Menschen wahr und unverkürzt zu verkünden - sei es gelegen oder ungelegen.

Dazu gehört auch die Warnung vor dem Kindesmissbrauch, die CHRISTUS selbst geradezu drohend (!) und scheinbar unvermittelt (Mt 18,6) ausgesprochen hat:
"Wehe dem Menschen..."

Also haben verantwortungsvolle Priester und Bischöfe an sich gar keine andere Wahl, als vor solchen schweren Sünden zu warnen, egal was "in den eigenen Reihen" geschehen ist.

Man darf Ihnen hier als Christ keinesfalls das Wort verbieten, sonst sündigt man selbst.
Vielmehr sind sie durch unser Gebet in ihrem schweren Dienst zu stützen.

Wir haben vor 3 Jahren nach Bekanntwerden der Missbrauchsfälle in der katholischen Kirche zum Teil statt einer sachlich-verantwortungsvollen Debatte eine z.T. an Hysterie grenzende Hexenjagd erlebt, befeuert u.a.von manchen Medien und auch Grünen-Politikern -
Daran zu messen


2
 
 Steve Acker 18. September 2013 
 

Als vor 2 Jahren die Hetzjagd auf Bischof Mixa tobte, schrieb ich ein Mail an Cl.Roth (die kräftig mitmischte). Ich schrieb die Grünen sollten doch mal vor der eigenen Türe kehren, mit Verweis auf Cohn-Bendit. Ich bekam eine arrogante Antwort Ihres Mitarbeiters, der schrieb ich würde nur Nebelkerzen zünden, und Cohn-Bendit habe sich zu verschied.Gelegenheiten klar zu den Vorwürfen geäußert,z.B.in der Zeit, wo er sagte
die Geschichten aus seinem Buch seien nur erfunden. Jetzt holt das Thema die Grünen ein,und das ist auf jeden Fall gut.Insofern war es gut,dass C.Bendit den Th.Heuss-Preis bekam, denn es scheint dass dies die ganze Sache ins Rollen brachte.Ich glaube der wesentliche Unterschied zu den Vorfällen in der kath.Kirche ist, dass hier die Pädophilie systematisch propagiert und praktiziert wurde(zb.Odenw.schule),und es sich nicht um Verfehlungen einzelner handelt.
Kindesmissbrauch ist furchtbar. Ich kenne jemand der als Kind missbraucht wurde, und noch heute sehr darunter leidet


2
 
 gertrud mc 17. September 2013 
 

@dominique

Stimme Ihrem Post ganz zu.
Wenn ich von "Gewaltfreiheit" lese im Zusammenhang von "Sex mit Kindern", wird mir übel. Purer Egoismus auf Kosten von Schwächeren, die doch von der Liebe und Fürsorge der Erwachsenen existenziell abhängig sind - und so leicht manipuliert, verletzt und missbraucht werden können. Und dann entsorgt. Das ganze Thema widert einen so an, ist so unfasslich! Ob in der Kirche oder bei den Grünen. Als ob sich je ein Kind Sex wünscht, es ist ja körperlich und geistig noch gar nicht fähig dazu! Und leidet lebenslang an den Folgeschäden! Das ist AUCH körperliche Gewalt. Von der seelischen gar nicht zu reden.


2
 
 Tannhäuser 17. September 2013 
 

Was ich der RKK in Bezug auf Pädophilie vorhalte, ist Vertuschung. Und Mussbrauch durch einen Priester ist doppelt schwer, da ein Priester einen großen Vertrauensvorsprung hat. Den er aber nur hat, weil er Priester ist.
Aber die Grünen sind mir in Erinnerung, dass sie bei der RKK mit am lautesten geschrieen haben. Wieso, wissen wir ja jetzt: sie hatten selber Dreck am Stecken. Und lassen sich mit der Aufklärung Zeit. Auch von der Odenwaldschule hört und liest man nichts mehr. Weil sie nicht katholisch ist?
Jeder Missbrauch in welcher Form auch immer ist einer zuviel. Und jedem muss nachgegangen werden. Auch muss dafür gesorgt werden, dass es den Opfern gut geht.


1
 
 CLS 17. September 2013 
 

Und hier das dazugehörige Positionspapier der GRÜNEN.

Auch das sollten sich die GRÜNEN und ihre Wähler jetzt gründlich durchlesen und danach handeln:

http://www.gruene-bundestag.de/themen/familie/kinder-schuetzen-nicht-institutionen_ID_333628.html


3
 
 kreuz 17. September 2013 

eine der wichtigsten Verdienste Benedikts war

-zumindest m.E.- zu diesem Thema "Null Toleranz" zu fordern.
ein schmerzhafter Schritt, den die Kirche aber gemacht hat, ja, machen mußte.

wer diesen Schritt zu diesem Thema nicht macht, geht unter. es wird sich bald zeigen, wenn gewählt wird.

www.kath.net/news/26050


1
 
 CLS 17. September 2013 
 

Video mit Statement von Jürgen Trittin aus dem Jahre 2010

Hier ein sehr interessantes Video mit einem Statement von Jürgen Trittin aus dem Jahre 2010 zu den Mißbrauchsfällen in der Kirche und an der Odenwaldschule.

Titel: "Kinder schützen, nicht Institutionen"

Die ersten zwei Minuten sollten sich die GRÜNEN und ihre Wähler jetzt immer und immer wieder anhören, bis sie endlich verstehen, dass man den Maßstab, den man bei anderen anlegt, auch an sich selber anlegen muss.

https://www.youtube.com/watch?v=10VH1f0pVdE


1
 
 Bern2 17. September 2013 
 

@Theodor69
Das sehe ich teilweise auch so. Einerseits ist es gut, wenn einem ins Bewusstsein gerufen wird, dass es auch anderswo sexuelle Übergriffe gibt. Denn durch die Berichterstattung hatte man oft echt den (subjektiven) Eindruck, dass der Löwenanteil in der katohlischen Kirche passiert ist. Allerdings ist so ein ewiges Herumreiten und Auswalzen von katholischer Seite auch nicht förderlich.

@speedy
deine wiederholten Ankündigungen, die Grünen NICHT zu wählen, sind irgendwie lustig. Wer hat dich denn vorher gezwungen oder dir unterstellt, sie zu wählen?


2
 
 Bern2 17. September 2013 
 

@Dismas

Ich stimme Ihnen zu! Allerdings hat sich die katholische Kirche absolute Keuschheit auf die Fahnen geschrieben und redet auch Kirchenfernen ins Gewissen, wenn sie sich nicht an diese hohen Standards halten. Da ist es eben bitterer, wenn die eigenen Amtsträger in so eklatanter Weise dagegen verstoßen. Die Grünen hatten sich von Anfang an die "Sexuelle Freiheit" aufs Revers geheftet. Eine schreckliche Sache mit schrecklichen Folgen für die betroffenen, aber auf perverse Art eben doch "konsequenter". Außerdem verlangt man von den Grünen halt allgemein nicht so viel Sexualmoral wie von katholischen Amtsträgern.


1
 
 dominique 17. September 2013 
 

Der Begriff der "sexuellen Gewaltfreiheit"

verdeckt die Wahrheit der vollständigen sexuellen Manipulation. In dieser hemmungslosen Welt gibt es nur noch sexuelle "Gewinner". Mit dem Begriff der "Gewaltfreiheit" werden alle Verlierer und Missbrauchten dieses Spiels zum Schweigen gebracht. Hole aus dem Schwächeren deinen Lustgewinn heraus, quetsche ihn aus wie eine Zitrone, erzähle ihm, wie frei und selbstbestimmt er sei und entsorge ihn nach erfolgreicher Ausbeutung.


1
 
 Dismas 17. September 2013 

@Alblinse

Das ist eben nicht so!! NIE kam in der katholischen Kirche gar eine WERBUNG für diese Verbrechen vor! Oder zeigen sie mir bitte ein bischöfliches oder gar päpstliches Schreiben, dass für die Freigabe der Pädophilie wirbt!!! Die Verbrechen einzelner in der Kirche sind mitunter aus falscher Milde oder Rücksichtnahme nicht ausreichend gesühnt worden.Das war sicher nicht richtig. Aber die GRÜNEN u LINKEN waren eben die Verführer zu diesen Verbrechen und warben dafür programmmäßig, das ist ganz etwas anderes!!


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 Theodor69 17. September 2013 
 

@Alblinse

Volle Zustimmung! Ich weiß nicht, was die ganzen Pädophilie-Skandale von Parteien und Organisationen so häufig in einem kath. Nachrichtendienst suchen? Will man zeigen, dass es auch ausserhalb der kath. Kirche Pädophilie gibt? Vielmehr werden - bei mir jedenfalls - diese zahlreichen katholischen Missbrauchsfälle neuerlich in Erinnerung gerufen, die ich lieber wieder vergessen möchte. Kirchenferne Personen, die diese Seite lesen, werden sich eher denken "Na, die haben es nötig auf andere zu zeigen".


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 speedy 17. September 2013 
 

ich weigere mich eine Partei zu waehlen deren wahlplakate wie margarinewerbung aussieht, beides ist ungesund da fettig, und nicht einmal aus purem protest wähle ich trittin,oder irgendjemand anderen der grünen, es heisst nicht umsonst an den fruechten werdet ihr sie erkennen, gibt es eine moeglichkeit die abzuwählen?


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 M.Schn-Fl 17. September 2013 
 

Süddeutsche Zeitung und Grüne

Interessant ist, warum die Süddeutsche Zeitung den Zwischenbericht von Prof. Walter mit der Begründung des Platzmangel abgelehnt hat. Ich will meinen Kommentar dazu hier nicht wiederholen, weil er auch den Platz überschreitet.
Er ist durch Anklicken li. oben in der Pressespalte auf Cicero "Was droht Trittin" nachzulesen.


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 Bern2 17. September 2013 
 

@Alblinse

In der Politik gelten andere Gesetze betreffs Rücktritt als im normalen Arbeitsleben.
Dennoch muss ich grundsätzlich zustimmen, dass die Kirchenleitung mit übergriffigen Priestern anders hätte umgehen müssen, als es in früheren Jahrzehnten oft geschehen ist.


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 Regensburger Kindl 17. September 2013 

@Dismas

kann ich nur zustimmen! Aber ich glaube nicht, dass dieser arrogante Fazke zurücktritt, das hat man gestern schon in der Sendung "hart aber fair" gesehn! Dazu ist er viel zu, Verzeihung, zu "machtgeil"! Ihm geht es nur darum, endlich Teil der Regierung zu werden, was hoffentlich nie passiert! Ich weiß was ich wähle und das sind ganz bestimmt nicht die Grünen!!


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 TL/DR 17. September 2013 
 

schönes Bild

sympathischer Mensch!


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 Alblinse 17. September 2013 
 

@dismas

na, ich würde das nicht so laut sagen. In der kath. Kirche sind wohl einige nicht zurückgetreten. Da wurde lange genug einfach versetzt. Also bitte auch vor den eigenen Fehlern die Augen nicht verschließen.


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 Tadeusz 17. September 2013 

Jetzt bin ich gespannt...

..wer noch diese Partei wählt...

Ich nie.


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 wedlerg 17. September 2013 
 

Die Artikel von Frau Röhl in der Wiwo

zu den GRÜNEN sollte man dazu lesen (link zu einem Artikel hier in kath.net am Rand. DIe anderen findet man bei Wiwo dann leicht.


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 Suarez 17. September 2013 

Der Päderast Dieter Ullmann

In dem zitierten FAZ Artikel von Herrn Füller ist von dem "Frontmann" Dieter Ullmann die Rede: "Sie seien nicht aus der Fraktion geworfen worden, sondern hätten sie von sich aus verlassen, „um künftig mehr in die Partei hineinzuagieren“, wie es ihr Frontmann Dieter Ullmann damals ausgedrückt habe."

Dieter Ullmann von der Berliner Alternative Liste war Leiter der Bundesarbeitsgemeinschaft Schwule, Päderasten und Transsexuelle und saß wegen sexuellen Missbrauchs von Kindern im Gefängnis.

Das lässt sich im Internet nachlesen.

Daniel Cohn-Bendit schlug in den 80er Jahren, trotz Kenntnis der begangenen Verbrechen, Daniel Ullmann als Bundestagskandidaten der Grünen vor.

Alexander Dobrindt liegt mit seiner Einschäzung, dass es sich um ein Pädophilie-Kartell handelt, völlig richtig.


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 goegy 17. September 2013 
 

Bitte katholischerseits keine Schadenfreude !

Pädophilie lauert leider überall: In Familien, in Sport- und Jugendverbänden, Schulen und in der Medizinalszene.
Da dieses Phänomen so weit verbreitet ist, wollten die 68er eine Entkriminalisierung und Einordnung in die Normalität. (Häufigkeit bedeutet aber noch lange nicht Richtigkeit einer Sache!)
Das Vorgehen der Grünen war vielleicht etwas naiv, aber fraglos falsch!

Besonders widerlich aber war im Rückblick, dass gerade diese Kreise - zusammen mit grossen Teilen des deutschen Protestantismus - als die unentschuldbaren Fälle in der katholischen Kirche bekannt wurden - sich die Rolle der Ankläger und Richter anmassten und bei jeder Gelegenheit Öl ins Feuer gossen.
Es sei die Frage erlaubt, wann auch die evang. Kirchen diesbezüglich versuchen, reinen Tisch zu machen und ihre unangenehme Rolle des Steinewerfers im Glashau aufzuarbeiten.


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 JohannBaptist 17. September 2013 
 

Anstand und Ehrgefühl

hat dieser Typ bestimmt nicht.


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 Dismas 17. September 2013 

Hätte er einen Rest von Anstand und Ehrgefühl

würde er sofort alle Ämter abgeben und von der polit.Bühne verschwinden. Er und viele seiner Genossen, wie V.Beck, C.Roth sind unerträglich. Wie sich die "Kirchenfrau" K.Göring-Eckart dabei fühlt? Wusste Sie nichts davon? Aber der EKD ist so etwas eh schon egal.... Oh Tempora, oh Mores


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 frajo 17. September 2013 

Er lebt gut von der Gesellschaft,

die er unermüdlich seit den 60ern zu zerstören sucht. Zu einem guten Teil ist es ihm und seinen Gesinnungsgenossen bei den Grünen und anderen Linken schon ganz gut gelungen. Aber auch bei ihm wachsen die Bäume nicht in den Himmel. Wohl schade um ihn, hat doch auch er seine Talente mitbekommen, für die er einmal Rechenschaft geben muß.

Interessant auch der Artikel oben in der WiWo.


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 Matthäus 5 17. September 2013 

Marxist

Liebe Mitchristen,
Trittin ist ein lupenreiner Marxist und diesen geht es um die Zerstörtung der Familie sowie von vielem anderen wie Religion, Tradition etc.
Herzliche Grüße
Matthäus 5


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