Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Die Mitwirkung der seligen Jungfrau Maria an der Erlösung
  2. IRRE! – „LifeSiteNews“ postet Papst-Bild mit Henkerstrick auf X
  3. 'Wenn du deinen Apparat kulturell gegen dich hast, bist du der ärmste Hund als Bischof.'
  4. Zehn Jahre Amoris laetitia: die Schule des Zuhörens
  5. Schwester Helen und angebliche Flirt-Fantasien der Dominikaner
  6. BREAKING NEWS - Der Papst hat Lungen-Krebs!
  7. NZZ: 'Die Kirchen arbeiten an der Ächtung der AfD mit'
  8. 25 Jahre KATH.NET: Kardinal Müller wird Schirmherr, Peter Seewald journalistischer Berater!
  9. Was auch immer Synodalität sein soll
  10. Wir können NICHT schweigen!
  11. Forscher sprechen von neuen Beweisen für möglichen Fundort der Arche Noah
  12. Papst Leo wird operiert - Knoten in der Lunge!
  13. Halbierung der Pfarren und Schließung Dutzender Kirchen
  14. Wie die Geschichte von Baby Miran ungeborene Kinder rettete
  15. Der „Hirt des Hermas“: Als ein frühchristliches Erbauungsbuch hoch im Kurs stand

Papst Franziskus laisiert und exkommuniziert Priester

24. September 2013 in Weltkirche, 26 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Australischer Priester: „Ich bin in diese Situation gekommen, weil ich bezüglich der Frauenordination und der Homo-Ehe meinem Gewissen gefolgt bin“ - Sprecher der Erzdiözese Melbourne: "Exkommunikation war von Papst Franziskus angeordnet worden"


Western Port (kath.net) Der australische Priester Greg Reynold (Foto) wurde von der Glaubenskongregation laisiert und exkommuniziert. „Ich bin in diese Situation gekommen, weil ich bezüglich der Frauenordination und der Homo-Ehe meinem Gewissen gefolgt bin“, erläuterte Reynold gegenüber der „International Business Times“. Reynold hatte sich öffentlich für die Priesterweihe von Frauen und die Eheschließung auch für homosexuelle Paare ausgesprochen. Der frühere Priester der Erzdiözese Melbourne erhielt vergangene Woche entsprechende Post aus dem Vatikan. Die Exkommunikation wird rückwirkend ab einem Zeitpunkt wenige Tage nach der Suspendierung Reynolds durch die Erzdiözese Melbourne im Jahr 2011 wirksam.


Das Schreiben der Glaubenskongregation trägt nach Angabe des „Newcastle Herald“ das Datum vom 31.5.2013. Ein Sprecher der zuständigen Erzdiözese Melbourne sagte, dass die Exkommunikation von Papst Franziskus angeordnet worden war, wie das Onlineportal „ninemsn“ berichtete. Das in lateinischer Sprache verfasste Dokument gibt keine Begründung für Laisierung und Exkommunikation an.

Reynolds hatte vor über drei Jahrzehnten eine Gruppe „Inklusive Katholiken“ gegründet. Dabei waren ihm ein Priester und ein Bischof der Altkatholischen Kirche (in der Schweiz unter „Christkatholischen Kirche“ bekannt) behilflich gewesen. „Inklusive Katholiken“ verstehen sich als „radikal inklusiv“, gemäß Angaben auf der Homepage könnten „Männer und Frauen, homosexuelle, lesbische, bisexuelle, Transgender und heterosexuelle Christen zu Bischöfen, Priestern und Diakonen“ geweiht werden, die Eheschließung von gleichgeschlechtlichen Paaren würde ebenso wie die Eheschließung von heterosexuellen Paaren gefeiert werden.

Nach Reynolds Angabe sei seine Gruppe im Wachstum begriffen, was er mit Hinweis auf „mehr als 200 Adressen auf der Mailing-Liste“ begründete. Nach Angaben des „Newcastle Herald“ werden die wöchentlichen Gottesdienste aber nur von etwa einem Dutzend Personen besucht. Reynolds hatte nach eigenen Angaben zwar mit der Laisierung gerechnet, aber nicht mit der Exkommunikation.

Foto: Greg Reynold mit dem Schreiben der Glaubenskongregation


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Kirche

  1. Das kirchliche Amt zwischen Wahrheit und Selbstreferenz – Vom Selbstausdruck zum Christuszeugnis
  2. Neue Fantasien über das Weiheamt für Frauen?
  3. Warum kein einfach gläubiger Katholik „Laienpredigten“ in der heiligen Messe braucht
  4. „Je besser die zentralen Ämter der Kirche geführt werden, desto größer der Nutzen für die Kirche“
  5. Woelki: „Herr, offenbare du deinen Willen für deine Kirche, das ist der Kernsatz aller Synodalität“
  6. „Treue oder Einheit? Wie wird Leo XIV. mit den Lehr- und Disziplinarproblemen der Kirche umgehen?“
  7. Erzbistum Brisbane/Australien: Messbesucherzahlen wachsen seit drei Jahren
  8. „Papst Leo XIV. stellt in allen seinen Predigten und Ansprachen immer Jesus Christus in die Mitte“
  9. „In Deutschland tobt derzeit ein Kirchenkampf“ - Droht ein Schisma?
  10. Niederländischer Weihbischof Mutsaerts: „Möchte mich nun an liberale Theologen und Gläubige wenden“







Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Kardinal Marx meint: "Die Kirche ist kein sinkendes Schiff, sie wird nur umgebaut"
  3. Der „Hirt des Hermas“: Als ein frühchristliches Erbauungsbuch hoch im Kurs stand
  4. 'Tatsächlich Gott'
  5. Wir können NICHT schweigen!
  6. Marco Rubio in Athen: Ein Aufruf zur Rückbesinnung auf die christlich-abendländischen Wurzeln
  7. „Ceresanis reale Eschatologie zum Jubiläum 2033 spricht in dieser Form des Romans…“
  8. Studium zwischen Verstand, Erinnerung und Glauben. Das Herz der Wahrheit
  9. Das 'Schwert des Heiligen Michael': Eine mysteriöse Linie, die sieben Heiligtümer verbindet
  10. Schwester Helen und angebliche Flirt-Fantasien der Dominikaner
  11. Papst Leo XIV. entgeht knapp einer Geldstrafe in Peru
  12. Kardinal Müller ruft zum Marsch fürs Leben 2026 in Wien auf: Über 3.000 Teilnehmer erwartet
  13. Australien: 400 Prozent Anstieg von Euthanasiefällen in fünf Jahren
  14. Frankreich: Über 23 Millionen Zuschauer verfolgten die Reise von Papst am Bildschirm
  15. NZZ: 'Die Kirchen arbeiten an der Ächtung der AfD mit'

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz