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Kardinal Woelki wirbt für die Beichte24. März 2014 in Spirituelles, 9 Lesermeinungen Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden
Der Berliner Kardinal Rainer Maria Woelki hält die Beichte für absolut zeitgemäß. Das Sakrament der katholischen Kirche sei «die permanent ausgestreckte Hand Gottes, die Bereitschaft zur Versöhnung»
Berlin (kath.net/KNA) Der Berliner Kardinal Rainer Maria Woelki hält die Beichte für absolut zeitgemäß. Das Sakrament der katholischen Kirche sei «die permanent ausgestreckte Hand Gottes, die Bereitschaft zur Versöhnung», sagte Woelki in einem Interview der «B.Z. am Sonntag». Es sei doch «für jeden erleichternd, wenn ein Freund oder jemand, der einem nahesteht, sagt, wir fangen neu an». Woelki erzählt in dem Interview, dass er selbst einen persönlichen geistlichen Begleiter habe, «den ich nach Möglichkeit regelmäßig treffe und bei dem ich auch beichte». Seine Sünden seien vermutlich nicht anders als bei vielen anderen Menschen, so Woelki weiter: «Auch mein Verhältnis zu Gott ist Schwankungen unterworfen. Auch in meinem Verhältnis zu Menschen bin ich nicht immer korrekt und unkompliziert. Zudem versuche ich, persönliches Versagen im Umgang mit Menschen zu thematisieren.» 
Auf die Frage, ob er persönliches Versagen als Sünde bezeichne, antwortete der Kardinal: «Je nachdem. Wenn ich etwa eine Mitarbeiterin oder einen Mitarbeiter ungerecht behandle oder aus einer Stresssituation heraus jemanden angehe oder attackiere, der gar nichts dafür kann, dann geht es über persönliches Versagen hinaus und ist Sünde.» Er selbst nehme nicht mehr regelmäßig in Berlin die Beichte ab, berichtete Woelki weiter, denn er sei als Erzbischof für viele Menschen auch Vorgesetzter und Arbeitgeber. «Ich möchte vermeiden, im Beichtgespräch Dinge zu erfahren, die mich in einen Konflikt zwischen Beichtvater und Bischof bringen können.» Aber es gebe auch Situationen, in denen er das nicht verweigere: «Letztens erst war ich in einem Krankenhaus, wo mich ein Patient um die Beichte gebeten hat. Dann tue ich das natürlich.» Anlass für das Interview war die Aktion «24 Stunden mit Gott». Dabei soll auf Initiative von Papst Franziskus am Freitag (28. März) in jedem Bistum eine Kirche 24 Stunden geöffnet sein, um den Gläubigen die Gelegenheit zur Beichte zu geben. kath.net-Buchtipp Youcat - Update! Beichten! Von Herausgeber: Rudolf Gehring 72 Seiten; 2013 Sankt Ulrich ISBN 978-3-86744-173-5 Preis 5.20 EUR Bestellmöglichkeiten bei unseren Partnern: - Link zum kathShop - Buchhandlung Christlicher Medienversand Christoph Hurnaus: Für Bestellungen aus Österreich und Deutschland: [email protected] Für Bestellungen aus der Schweiz: [email protected] Alle Bücher und Medien können direkt bei KATH.NET in Zusammenarbeit mit der Buchhandlung Christlicher Medienversand Christoph Hurnaus (Auslieferung Österreich und Deutschland) und dem RAPHAEL Buchversand (Auslieferung Schweiz) bestellt werden. Es werden die anteiligen Portokosten dazugerechnet. Die Bestellungen werden in den jeweiligen Ländern (A, D, CH) aufgegeben, dadurch entstehen nur Inlandsportokosten.

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Lesermeinungen| | bergkristall 31. März 2014 | | | | Beichte die Beichte ist ein Sakrament und was gibt es Schöneres als hernach wieder neu anfangen zu dürfen. |  0
| | | | | 25. März 2014 | | | | Die Beichte ist eigentlich kein schlechtes Intrument So etwas gibt es in den andren Konfessionen in der Form nicht.
Es bietet auch die Möglichkeit, die Sache auszusprechen, selber zu hören und innerlich zu reflektieren. |  3
| | | | | 25. März 2014 | | | | @Rashomon Was gibt's denn bei diesen Aussagen des Kardinals jetzt zu meckern? Wenn Sie das Wort "wirbt" in der Überschrift stört, müssen Sie sich bei kath.net beschweren. |  5
| | | | | Kimusi 24. März 2014 | |  | @Mysterium Ineffabile Danke, ich bin ganz Ihrer Meinung.
Die Beichte ist ein wunderbares Geschenk und das sollte wieder mehr ins Bewußtsein dringen. |  5
| | | | | Ulrich Motte 24. März 2014 | | | | Die Ohrenbeichte wird als Möglichkeit und Form der Beichte ausdrücklich auch von den lutherischen Kirchen bejaht. Das gilt für die meist nichtkonservative VELKD, die konservativere SELK und die konservative ELFK. |  2
| | | | | Gefundener 24. März 2014 | |  | Die Liebesreue drängt zur Bitte um Versöhnung.
Das Sündenbewußtsein ist Voraussetzung, um die Versuchung zu erkennen.
Wenn das vertrauende Gebet spätestens dann versucht wird, wenn die Versuchung aufsteigt, wird die helfende Liebe Gottes, vermittelt durch den Schutzengel, als Erlösungsgeschenk ERLEBT. Das ist die formende Erfahrung der Liebe, die uns liebesfähig macht: http://www.kathtube.at/player.php?id=33952 |  5
| | | | | 24. März 2014 | | | | @ Mysterium Ineffabile kalter Kaffee.
immer wieder das selbe Gejammer. |  0
| | | | | 24. März 2014 | | | | @Rashomon Irgendwie scheinen Sie etwas nicht verstanden zu haben. Der Papst sagt: wir feiern am kommenden Freitag das "Fest der Vergebung". Sie scheinen dies nicht zu können, zu wollen, oder zu verstehen und kommen mit pharisäerhaften "Notwendigkeiten". Vorher braucht es anderes, gerade in der heutigen Zeit. |  8
| | | | | 24. März 2014 | | | | werben? Die Beichte ist keine Stimmung machende Angelegenheit, sie ist für den würdigen Empfang der hl. Komunion notwendig, wieso also für etwas werben, oder für zeitgemäß halten, was notwendig ist?
Warum reden die deutschen Bischöfe und Priester nicht gleich Klartext? |  5
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