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Rund 3.500 Kircheneinbrüche seit 2010 in Nordrhein-Westfalen

16. Februar 2015 in Deutschland, 2 Lesermeinungen
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Nur 14,8 Prozent der Einbrüche in Kirchen und Kapellen konnten aufgeklärt werden - Die Aufklärungsquote ging in den vergangenen Jahren immer weiter zurück.


Düsseldorf (kath.net/KNA) In den vergangenen fünf Jahren sind in dem bevölkerungsreichsten Bundesland Nordrhein-Westfalen insgesamt 3.504 Kircheneinbrüche verübt worden. Wie NRW-Innenminister Ralf Jäger (SPD) am Freitag auf eine Kleine Anfrage der CDU-Landtagsopposition mitteilte, richteten die Diebe in den Gotteshäusern seit dem Jahre 2010 einen Gesamtschaden in Höhe von 2,5 Millionen Euro an. Den Wert des Diebesguts bezifferte der Innenminister auf 1,4 Millionen Euro.


Nur 14,8 Prozent der Einbrüche in Kirchen und Kapellen konnten laut Jäger aufgeklärt werden. Von den 785 Tatverdächtigen waren annähernd 80 Prozent deutscher Nationalität. Pro Jahr wurden in NRW zwischen 660 und 790 Kircheneinbrüchen verübt. Die Aufklärungsquote ging in den vergangenen Jahren immer weiter zurück.

Die CDU-Opposition zeigte sich bestürzt darüber, dass in zunehmendem Maße auch Kirchen zu den Zielen von Einbrechern zählen. Dabei würden zum Teil mit roher Gewalt Opferstöcke und Tresore aufgebrochen, sakrale Gegenstände entwendet und elektronische Anlagen gestohlen. «Besorgniserregend ist die Skrupellosigkeit, mit der die Gotteshäuser unter Anwendung brachialer Gewalt beschädigt und bestohlen werden», erklärte der Kölner CDU-Landtagsabgeordnete Christian Möbius.

(C) 2015 KNA Katholische Nachrichten-Agentur GmbH. Alle Rechte vorbehalten.


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