Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Fünf weibliche Opfer von Pater Marko Ivan Rupnik schreiben offenen Brief an Papst Leo XIV.
  2. „Der Wahlausgang in Berlin im September 2026 gibt vielen Bevölkerungsgruppen Anlass zur Sorge“
  3. "Marsch für das Leben"-Grußwort des DBK-Vorsitzenden Wilmer verfehlt das Thema
  4. Niederländischer Weihbischof Mutsaerts: „Kirche in der Krise – und wie wir sie nicht retten sollten“
  5. Irreversibel – die Diktatur des Geschehenen. Wenn die Geschichte zum ‚Lehramt‘ wird
  6. BDKJ und eine doch getaufte Kandidatin im Bundesvorstand
  7. Papst Leo singt mit 80.000 Jugendlichen das „Salve Regina“ auf Latein
  8. Salzburg: 1.000 Gläubige bei Adoratio-Kongress zu "Himmlischer Friede"
  9. Bei öffentlichen Anlässen: Kanadas Militärkapläne dürfen nicht über Gott sprechen
  10. Der Katholik Macron wird bei keiner der drei Papstmessen in Frankreich mitfeiern
  11. Wien: Rund 20.000 Teilnehmer bei ökumenischem "Marsch für Jesus"
  12. Tausende Teilnehmer bei Pro-Life-Kundgebungen in Berlin, Köln und Zürich
  13. Gender-Ideologie: Katholische Familie kämpft um ihre Tochter
  14. Fast der gleiche Glaube?
  15. Bemerkenswerte Geste: Wenn Papst Leo nach Frankreich kommt, werden alle Kirchenglocken läuten

Priester erhängt sich wegen Versetzung

1. Juni 2015 in Chronik, 7 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Laut lokalen Medien wurde der Geistliche am Montag erhängt im Dach des Pfarrhauses aufgefunden - Vorausgegangen war ein öffentlich ausgetragener Zwist mit dem Bischof


Livorno (kath.net/KNA) Offenbar wegen der Versetzung in eine andere Pfarrei hat sich ein 54-jähriger katholischer Priester im norditalienischen Livorno das Leben genommen. Laut lokalen Medien wurde der Geistliche am Montag erhängt im Dach des Pfarrhauses aufgefunden. Seiner Haushälterin hatte er eine Notiz hinterlassen mit der Bitte, die Polizei zu verständigen.


Vorausgegangen war ein Zwist mit dem Bischof von Livorno, Simone Giusti, über die Zuweisung einer neuen Seelsorgestelle in der gleichen Stadt. In dem öffentlich ausgetragenen Streit hatte der Priester die Bistumsleitung eines unlauteren Vorgehens bezichtigt; der Bischof wies dies zurück.

(C) 2015 KNA Katholische Nachrichten-Agentur GmbH. Alle Rechte vorbehalten.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Christa.marga 6. Juni 2015 
 

Wie verzweifelt muß dieser Priester wohl gewesen sein,

er sah wohl keinen Ausweg mehr, wenn er in seinen eigenen Reihen keinen Rückhalt mehr hat.
Ob der Bischof wohl noch schlafen kann?
Beten wir für die Seele dieses armen Priesters, der wohl eine Verzweiflungstat begangen hat.


0
 
  3. Juni 2015 
 

Der wahrscheinlichste Grund für den Suizid ist eine nicht erkannte Depression.
Vor Jahren hörte ich den Vortag eines Psychiaters. Er hatte einen Bischof wegen dessen Depression behandelt. Er hatte von einer stationären Einweisung abgesehen, da er auf die spirituellen Ressourcen des Bischofs vertraute. Der brachte sich dann um.
Eine Depression ist ein Weg ins Bodenlose.


2
 
 Herbstlicht 2. Juni 2015 
 

@Stefan Fleischer

Falls Sie auch nur eine Minute gedacht haben sollten, ich würde den Priester oder auch den zuständigen Bischof verurteilen, so täte mir das sehr leid.
Da wir nichts über die Hintergründe wissen, wie Sie auch richtig sagen, stehen wir nur betroffen da.
Selbstmord ist immer tragisch und ein auf solche Art begangener sowieso.
Mich hat nur die mögliche Tatsache erschüttert, dass der Priester keinen Halt im Glauben zu haben schien.
Gott wird sich seines Dieners im Wissen um dessen Seelenszustand liebend annehmen.
Und auch Bischof Simone Giusti wünsche ich den Beistand des Herrn.


4
 
 Stefan Fleischer 2. Juni 2015 

@ Herbstlicht

Wir können hier diesen Fall sicher nicht auch nur einigermassen richtig und gerecht beurteilen. Dazu fehlen auch die elementarsten Fakten. Was wir aber können und sollten ist, uns zu überlegen, ob wir selber wohl fähig wären, in einer solchen Oelbergsituation zu bestehen, bzw. einen Mitmenschen (auch einen Untergebenen) in einer solchen Situation richtig zu verstehen und ihm wirkungsvoll zu helfen. Solches lernen wir nämlich nicht erst, wenn wir bereits in der Situation drin stecken, sondern hier und jetzt im "Dein Wille geschehe" des Alltags. Bitten wir Gott auch um seine Hilfe für uns, damit wir diesen Lernprozess bei jeder sich bietenden Gelegenheit anpacken und lernen unser "MEIN Wille geschehe" versuchen zurück zu drängen.


4
 
 Schuster 2. Juni 2015 
 

Hirten

Es braucht wieder Bischöfe, die Hirten sind.


13
 
 Herbstlicht 2. Juni 2015 
 

Was alles an Verzweiflung geht diesem selbstgewählten Tod voraus?
Hat dieser Priester ungeachtet der Streitigkeiten keinen Halt in Gott gefunden?
Empfehlen wir seine Seele in Gottes gute Hand!


11
 
 Stefan Fleischer 2. Juni 2015 

Wenn father brown

auch so gehandelt hätte, wären uns einiger gute Krimis "erspart" geblieben!
.
Aber Spass beiseite. Der Fall ist zu tragisch. Und doch ist er symptomatisch für unsere Zeit, in der das Vertrauen auf Gott und seine Gerechtigkeit vielerorts auf den Nullpunkt gesunken ist, und gleichzeitig (oder vielleicht auch deswegen?) unser Klerus einem noch nie dagewesenen Stress ausgesetzt ist. Mir wird immer mehr klar, dass die Liebe zum Nächsten, also auch die Liebe zwischen Vorgesetzten und Untergebenen, nur dann tragfähig ist und bleibt, wenn sie in der Liebe zu Gott, oder zumindest nicht in der Eigenliebe begründet ist.


7
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Selbstmord

  1. Papst bittet um Unterstützung für selbstmordgefährdete Menschen
  2. Kirchen in England warnen vor Freigabe von assistiertem Suizid
  3. Suizidbeihilfe? – „Diese Sichtweise widerspricht der Position der katholischen Kirche“
  4. Erzbischof Paglia: Priester dürfen assistierten Suizid begleiten
  5. Student stürzt sich vom Kölner Dom
  6. Suizid: Praktizierende Homosexuelle gefährdeter als Ehepaare
  7. Bayern: Priester tot aufgefunden, offenbar Selbstmord
  8. Jede Unterstützung einer Selbsttötung verbieten
  9. Ärzteschaft lehnt Beihilfe zum Suizid grundsätzlich ab
  10. Vatikan: Suizid Maynards war ein «Fehler»







Top-15

meist-gelesen

  1. ‚Trinkt auch ihr aus dieser Quelle!’ Der Durst, den nur Christus stillt
  2. Programm für Lateinamerika-Reise des Papstes veröffentlicht
  3. "Marsch für das Leben"-Grußwort des DBK-Vorsitzenden Wilmer verfehlt das Thema
  4. Präsident Trump nominiert Tochter von Franklin Graham zur Sonderbotschafterin für Religionsfreiheit
  5. Irreversibel – die Diktatur des Geschehenen. Wenn die Geschichte zum ‚Lehramt‘ wird
  6. Fast der gleiche Glaube?
  7. Gender-Ideologie: Katholische Familie kämpft um ihre Tochter
  8. Slowakei: Papst Leo XIV. grüßt die Teilnehmer des Nationalen Marsches für das Leben in Bratislava
  9. Kardinal Koch zu Israel und Gaza: Ehrlich miteinander sprechen
  10. Wenn die Liebe das Gesetz des Kalküls durchbricht…
  11. Stanislaus-Kostka-Wallfahrt von Wien nach Rom erreicht ihr Ziel
  12. Papst: In der Seelsorge auf das Wesentliche konzentrieren
  13. Bruder von Leo XIV.: Papst hilft bei der Steuererklärung
  14. Bischof an Jugend: "Licht des neuen Afrikas liegt in euch"
  15. Wien: Rund 20.000 Teilnehmer bei ökumenischem "Marsch für Jesus"

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz