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| ![]() Alterzbischof Georg Eder im Dom beigesetzt27. September 2015 in Österreich, keine Lesermeinung Weihbischof Laun: Eder hat "leidenschaftlich für das Reich Gottes gelebt" - Große Anteilnahme von über 1.000 Trauergästen, Bischöfen und den Landesspitzen Tirols und Salzburgs. Salzburg (kath.net/ KAP) Das Requiem zelebrierte Erzbischof Franz Lackner. Er habe ihn in seinen letzten Jahren als versöhnenden und vergebenden Priester erlebt, sagte der Erzbischof. In einem zu Beginn verlesenen Brief von Papst Franziskus hieß es: "Georg Eder hat stets treu und bekennend sein Hirtenamt versehen." Eder habe leidenschaftlich für das Reich Gottes gelebt und sei in seinen Predigten oft über sich selbst hinausgewachsen, sagte Weihbischof Andreas Laun, der beim Requiem auf Wunsch Eders die Predigt hielt. Eder habe einen "tiefen und auch kindlichen Glauben gehabt, der sich nicht gescheut hat, sich möglicherweise lächerlich zu machen". Laun erinnerte an das Hochwasser, das im Sommer 2002 Salzburg bedroht hatte. Damals war Eder mit der Monstranz auf die schon gesperrte Staatsbrücke geeilt, um die Fluten zu segnen. "Die Kirche würde das nicht als Wunder anerkennen, aber das Wasser ist nicht weiter gestiegen", sagte Laun. Der Salzburger Weihbischof hob die "unerschütterliche Treue zur Kirche" seines früheren Vorgesetzten hervor, für die er auch Kritik nicht gescheut habe. Im Ruhestand habe Eder ganz im Zeichen der Versöhnung und Vergebung gelebt und sich etwa mit dem brasilianischen Bischof Erwin Kräutler, mit dem es einst durch eine Ausladung bei den Salzburger Hochschulwochen als Redner ein Zerwürfnis gegeben habe, versöhnt. Mehr als 200 Priester, Diakone und Ordensleute nahmen an der Trauerfeier teil, zudem auch Eders Nachfolger, Alterzbischof Alois Kothgasser, die Diözesanbischöfe Manfred Scheuer (Innsbruck), Wilhelm Krautwaschl (Graz) und Ludwig Schwarz (Linz) sowie die emeritierten Bischöfe Maximilian Aichern (Linz), Egon Kapellari (Graz) und Kardinal Friedrich Wetter (München). Dass Eder gegen die Beliebigkeit gekämpft habe, betonte der evangelische Superintendent Olivier Dantine in seiner Trauerrede. Der Salzburger Landeshauptmann Wilfried Haslauer skizzierte Eder als "Priester aus Berufung, Seelsorger aus Leidenschaft, unbeirrbar in seiner Frömmigkeit, liebenswürdig und mit hohem Pflichtbewusstsein". Der Tiroler Landtagspräsident Herwig van Staat zeigte sich beeindruckt von der Frömmigkeit und vom tiefen Glauben des Alterzbischofs. Nach dem Requiem wurde der Sarg in die Krypta des Doms gebracht, wo Eder beigesetzt wurde. Copyright 2015 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich (www.kathpress.at) Alle Rechte vorbehalten Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal! ![]() LesermeinungenUm selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen. Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. | ![]() Mehr zuErzdiözese Salzburg
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