Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Vatikan untersagt jährlicher Wallfahrt im Rahmen der überlieferten lateinischen Liturgie den Zutritt
  2. Wenn die Falschbehauptung einer evangelischen Sängerin zum Eklat bei einer Musiksendung führt
  3. Warum bei dem hohen Aufkommen an Bischöfen in Deutschland eine solch vehemente Entchristlichung?
  4. „Drohende Worte von Kardinal Roche: Besucht nicht die überlieferte lateinische Messe!“
  5. Steigende Zahl erwachsener Taufbewerber in ostdeutschen Städten, aber...
  6. „Menschen können die Kirche weder reformieren noch nach eigenem Gutdünken eine neue gründen“
  7. Papst vor jüdischer Delegation: Die Kirche duldet keinen Antisemitismus, sie bekämpft ihn
  8. „Als Bischof ist es meine Pflicht, den Glauben der Kirche zu verkünden“
  9. Chick-fil-A-Chef stellt klar: Keine Öffnung an Sonntagen – das wird sich nicht ändern
  10. Priester spendete bei Zugunglück in Spanien die Generalabsolution, tröstete Opfer und Angehörige
  11. Am Grab des Petrus – Die diesjährige Romwallfahrt Ad Petri Sedem
  12. Nordische Bischöfe: Europa sucht bei der Migration „nach einem neuen Gleichgewicht“
  13. Wir machen da was mit Medien
  14. Zisterzienserpater Isaak Maria Käfferlein aus Neuzelle: „Getauft sein reicht nicht!“
  15. Neuerlich umstrittene Ehrung durch Kardinal Cupich

Neue Verleumdungen einer Möchtegern-Journalistin

2. Februar 2016 in Kommentar, 19 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Deutschland ist das Land der Totschlagbegriffe. Doch was sich Liane Bednarz im FAS-Kommentar geleistet hat, übertrifft das, was man bisher mindestens von der bürgerlichen Presse gewohnt war. Gastkommentar von Mathias von Gersdorff


Frankfurt (kath.net/Mathias von Gersdorff Blogspot) In Deutschland ist man es inzwischen gewohnt, dass mit Etikettierungen nicht gerade zimperlich umgegangen wird. Ziemlich schnell ist dann jemand angeblich „radikal“ oder „fundamentalistisch“. Äußert man schon leichte Bedenken gegen die Gender-Ideologie, dann kriegt man das Etikett „homophob“. Wenn man zu sehr auf das katholische Lehramt Wert legt, ist man „fundamentalistisch“ etc. Deutschland, wie man weiß, ist das Land der Totschlagbegriffe.

Doch was sich die „Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung“ am 31. Januar 2016 (Die Radikalen, Seite 9) geleistet hat, übertrifft das, was man bisher mindestens von der bürgerlichen Presse gewohnt war: Alles was sich nicht dezidiert als „links“ geoutet hat, steht im Verdacht, hinter Björn Höcke zu stehen, zu Pegida zu gehören etc., gemäß des FAS-Artikels.

Ebenso gemäß des FAS-Artikels wurde von dieser Radikalisierung selbst die renommierte christliche Hilfsorganisationen "Kirche in Not" erfasst. Ihre Sünde: Sie organisierte beim letzten Kongress „Treffpunkt Weltkirche“ eine Podiumsdiskussion unter dem Namen „Gegen den Strom von Meinungsdiktatur und Political Correctness“.


Im Artikel steht nicht, ob und dann was genau da Schlimmes bei der Veranstaltung geredet wurde. Das scheint aber egal zu sein: Schon darüber nachzudenken, ob es in der deutschen Medienlandschaft ideologische Scheuklappen gibt, reicht aus, um zu den Radikalen zu gehören.

Unwillkürlich kommt einem das Pop-Lied „Nix Neues in Poona“ von Lusthansa in den Sinn. Eine Passage heißt dort: „Und einen haben sie umgebracht. Sein Fehler: Er hat laut nachgedacht.“

Der Artikel in der FAS ist im Wesentlichen eine lange Liste von Personen, die laut nachdenken. Und wenn sie das tun, ist automatisch klar: Für sie ist die „AfD der Stern am Himmel“.

Wahnsinn? Ja, Wahnsinn! Dazu gehören selbst Personen wie der Journalist Klaus Kelle, der besonders vor der letzten Bundestagswahl geradezu dadurch auffiel, laufend gegen die AfD kritisch zu kommentieren. Oder Gabriele Kuby, die nie die Nähe zu einer Partei gesucht hat.

Im Übrigen werden „radikale Abtreibungsgegner“, Gegner des „Genderwahns“ oder der „Homo-Lobby“ genannt: Sie alle seien heilfroh über die Entstehung der AfD und hätten Putin zu ihrem Helden gemacht. Eine lächerliche Unterstellung.

Besonders schlimm sind Menschen – so der FAS-Artikel -, die gegenwärtig laut nachdenken, ob das Grundgesetz noch Geltung habe. Meint der Text etwa Professor Udo di Fabio, die CSU oder die Gruppe von Rechtsanwälten, die eine Verfassungsklage gegen die gegenwärtige Flüchtlingspolitik der Bundesregierung verfasst haben? Nein, als Kronzeuge dieser Rebellen wird der Blogger Peter Winnemöller genannt, der mal § 20 a GG zitiert hat. Wie schlimm!

Der FAS-Artikel ist im Wesentlichen eine einzige „Kaskade des Verdachts“: Publikation X ist populistisch, Autor Y, der dort mal geschrieben hat, ist es also auch. Person Z, die mit Autor X befreundet ist, ist es dann ebenso. Inhalte spielen keine Rolle, es geht lediglich um die „Vernetzung“. Schon der harmlose Kontakt „kontaminiert“.

All das geht nach dem Prinzip: „Wer Freund meines Feindes ist, ist mein Feind.“

Diese Art Journalismus (oder wie man solche Texte bezeichnen mag) kennt man aus dem linksradikalen Lager. Hetzportale wie etwa Linksunten.Indymedia gehen so vor. Sie interessiert auch nicht die Wahrheit. Sie wollen anprangern, verhetzen, fertigmachen. Unfassbar, dass sich die „Frankfurter Allgemeine“ für so was hergibt.

Siehe dazu auch den Kommentar von Roland Tichy - "Die FAS am Wochenende: Kehrtwende" über Bednarz.

Ausschnitt aus dem Kommentar von Roland Tichy:




Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Medien

  1. YouTube-Star "MrWissen2go" räumt Fehler bei Corona-Berichterstattung ein
  2. CSU-Generalsekretär Huber kritisiert den "Bayrischen Rundfunk" wegen Bericht über muslimische Mode
  3. Belgischer öffentlich-rechtlicher Sender lässt Moderatoren Marien- und Jesus-Statuen zertrümmern!
  4. Nach einseitig negativer Darstellung des Christentums – Programmbeschwerde an ZDF
  5. Welt: „Vorwurf der sexuellen Belästigung – ORF-Chef tritt mit sofortiger Wirkung zurück“
  6. Früherer Bundestagsvizepräsident Kubicki: „Der ZDF-Skandal muss politische Konsequenzen haben“
  7. Wenn das 'Drehbuch' schon vorher feststeht
  8. Gebetshaus Augsburg reagiert mit Stellungnahme auf ARD-Doku „Die hippen Missionare“
  9. Kardinal Müller: „Von Anfang an ist Radio Maryja zu einer Stimme in dieser modernen Wüste geworden“
  10. „Ich wünsche mir gebildete Laien!“ – Newman hätte Martin Lohmann als Beispiel genommen







Top-15

meist-gelesen

  1. Papst dankt Mercedes für "100 Jahre Papamobil"
  2. Glaubensweitergabe im Wandel der Zeit
  3. Nach Anschlag in Paris: Kritik an Macrons Aussage über religiös motivierte Gewalt
  4. Vatikan untersagt jährlicher Wallfahrt im Rahmen der überlieferten lateinischen Liturgie den Zutritt
  5. Fatima-Tag in Berlin
  6. Lucky Luke wird in Jubiläums-Comic zum Heiligen
  7. Die Liebe als Mitte des Glaubens: Das Gebot, das den ganzen Menschen umfasst
  8. Auf den Spuren des Hl. Paulus - Mit Michael Hesemann nach Griechenland
  9. Wenn die Falschbehauptung einer evangelischen Sängerin zum Eklat bei einer Musiksendung führt
  10. Chick-fil-A-Chef stellt klar: Keine Öffnung an Sonntagen – das wird sich nicht ändern
  11. Impuls für Körper und Geist: Kirchensportler empfehlen das Jesus-Gebet
  12. Nordische Bischöfe: Europa sucht bei der Migration „nach einem neuen Gleichgewicht“
  13. Im Licht der Liebe
  14. Gott inmitten von Töpfen und Geschirr
  15. Künstlerin Akiane Kramarik erzählt von Vision des Himmels in ihrer Kindheit

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz