Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Leere Hörsäle: Dramatischer Einbruch bei katholischen Theologie-Studenten
  2. Piusbrüder und Vatikan suchen Weg zur Einheit
  3. THESE: Korrekturen vom 2. Vatikanum sind unerlässlich
  4. „Treue oder Einheit? Wie wird Leo XIV. mit den Lehr- und Disziplinarproblemen der Kirche umgehen?“
  5. Der deutsch-synodale Weg als reines Herrschaftsinstrument!
  6. Erzbistum Paderborn: Hunderte Protest-E-Mails gegen ‚Harry Potter Gottesdienst‘
  7. Der Tod der Theologie in Deutschland
  8. Deutsches Formular für Geburtenanzeige: Welches Geschlecht hat die Mutter?
  9. Kinderschutz oder Staatskontrolle? Das Dilemma der Social-Media-Verbote
  10. Traditionsbruch: New Yorks Bürgermeister Mamdani nicht bei Installation von Erzbischof Hicks
  11. Meine Söhne, „seid heilig, Anbeter, Menschen des tiefen Gebets und lehrt das Volk, dasselbe zu tun!“
  12. 'Selig sind, die Schwangerschaften beenden' - US-Pastorin sorgt für Eklat
  13. Warum Hausfrauen leicht heilig werden können
  14. Wann sind wir zu Gottes Chefs geworden?
  15. 10 Jahre Haft für eine biologische Wahrheit in Brasilien!

Ismail Tipi geht gegen Salafisten juristisch vor

2. März 2016 in Deutschland, 3 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


CDU-Landtagsabgeordner: „Ich habe bereits manchen Salafisten zur Verurteilung gebracht. Man muss ihnen die Stirn bieten, Klartext reden und auf die Missstände und Bedrohung aus der salafistischen Ecke hinweisen.“


Wiesbaden (kath.net/pm) Seit vielen Jahren engagiert sich der hessische Landtagsabgeordnete Ismail Tipi beim Kampf gegen den Salafismus. Dabei betont er immer wieder, wie wichtig es ist, gegen Fundamentalismus, Extremismus und radikale Islamisten mit rechtsstaatlichen Mitteln zu kämpfen. „Wir dürfen nicht nur die Probleme aufzeigen. Wir müssen auch gegen Salafisten juristisch immer wieder vorgehen. Ich habe bereits manchen Salafisten zur Verurteilung gebracht. Man muss ihnen die Stirn bieten, Klartext reden und auf die Missstände und Bedrohung aus der salafistischen Ecke hinweisen“, fordert Tipi.

Jetzt hat der CDU-Abgeordnete wieder gegen zwölf Salafisten Anzeige wegen Beleidigung und Bedrohung erstattet. „Ich werde gegen diese und auch gegen weitere Hassprediger und Salafisten juristisch vorgehen. Wir dürfen uns nicht einlullen und uns unter falsch verstandener Toleranz und Religionsfreiheit alles gefallen lassen und ihren dschihadistischen Kampf auf unserem Boden stillschweigend hinnehmen. Gegen diese Gefahr muss man nicht nur gesellschaftlich und politisch sondern auch juristisch vorgehen.“


Die Strafanzeigen richten sich gegen Ghassan K. (Berlin), Murat A. (Krefeld), Bajram Z. (Hagen), Mikail G. (Belm), Kamuran Y. (Alfeld), Hassan C. (Bremen), Erhat T. (Osnabrück), Khalid B. (Hattersheim), Ammar Y. (Frankfurt), Adil S. (Eisenberg), Matthias S. (Köln) und Fatma R. (Gelsenkirchen).

Weiterhin fordert Tipi auch die Städte auf zu handeln und die Lies-Stände zu verbieten. Es sei wichtig, dieses Haupteinfallstor für Jugendliche aus den Straßen und Plätzen zu verbannen. „Vor allem in den Einkaufsstraßen vor den Eingängen zu Einkaufzentren oder Läden stellen sie ihre Stände auf und versperren damit den Zugang. Viele verängstige Kunden meiden deswegen diese Geschäfte, da sie nicht mit diesen Leuten konfrontiert werden wollen. Damit schaden die Salafisten auch dem Gewerbe und dem Einzelhandel“, berichtet Tipi.

Dadurch entstehe vor allem dem Einzelhandel ein erheblicher wirtschaftlicher Schaden, so Tipi weiter. „Die Gewerbevereine und Interessensgemeinschaften der Einzelhändler müssen sich dagegen wehren und in den jeweiligen Städten dagegen vorgehen. Es ist wichtig, dass sie sich bei den städtischen Behörden beschweren und die Stände anzeigen. Dann können die Ordnungsämter in Aktion treten. Die Städte müssen auch im Interesse des Einzelhandels alle Hebel in Bewegung setzen und die Lies-Stände verbieten. Um die salafistischen und dschihadistischen Bestrebungen in Deutschland zu unterbinden, fordere ich die Zuständigen in Berlin dazu auf, schnellstmöglich ein Betätigungsverbot auszusprechen“, fordert Tipi abschließend.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Islamismus

  1. Islamismusforscherin Schröter: „Tja, liebe Freunde, was glaubt ihr eigentlich, was die Scharia ist?“
  2. Vereinigte Arabische Emirate schränken staatliche Förderung für Studieren in Großbritannien ein
  3. Mansour: Terrorschlag in Australien ist „logische Konsequenz einer global entfesselten Hassdynamik“
  4. Manuel Ostermann, Vize-Vorsitzender der Polizeigewerkschaft: „Die Kriminalität explodiert“
  5. Integrationsbeauftragte warnt: Politik, Verwaltung in Neukölln teilweise von Islamisten unterwandert
  6. Skandal: ZDF bestätigt, dass langjähriger palästinischer Mitarbeiter der Hamas angehörte
  7. Ahmad Mansour: ‚Islamismus ist eine ernstzunehmende Bedrohung, die Menschenleben kostet‘
  8. Nach Verherrlichung der Hamas: Italien schiebt Imam ab
  9. BILD: ‚Die Islamisten werden immer mehr – und die Regierung tut NICHTS dagegen’
  10. Die Ampel kehrt das Problem des Islamismus beharrlich unter den Teppich







Top-15

meist-gelesen

  1. Einmal im Leben nach ISLAND - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  2. Oktober 2026 - Wunderbares SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  3. Piusbrüder und Vatikan suchen Weg zur Einheit
  4. Große kath.net-Leserreise nach Rom - Ostern 2027 - Mit P. Johannes Maria Schwarz
  5. Leere Hörsäle: Dramatischer Einbruch bei katholischen Theologie-Studenten
  6. Meine Söhne, „seid heilig, Anbeter, Menschen des tiefen Gebets und lehrt das Volk, dasselbe zu tun!“
  7. „Treue oder Einheit? Wie wird Leo XIV. mit den Lehr- und Disziplinarproblemen der Kirche umgehen?“
  8. Der deutsch-synodale Weg als reines Herrschaftsinstrument!
  9. THESE: Korrekturen vom 2. Vatikanum sind unerlässlich
  10. 'Selig sind, die Schwangerschaften beenden' - US-Pastorin sorgt für Eklat
  11. Der Tod der Theologie in Deutschland
  12. Traditionsbruch: New Yorks Bürgermeister Mamdani nicht bei Installation von Erzbischof Hicks
  13. 'Ich bin der Liebe Gottes würdig, einfach weil ich existiere.'
  14. Deutsches Formular für Geburtenanzeige: Welches Geschlecht hat die Mutter?
  15. 10 Jahre Haft für eine biologische Wahrheit in Brasilien!

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz