Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Peinlich - Deutsche Protestanten glauben mehrheitlich nicht an den dreieinigen Gott
  2. Neue Fantasien über das Weiheamt für Frauen?
  3. Botschaft von Papst Leo zum 10. Jahrestag des nachsynodalen Apostolischen Schreibens Amoris Laetitia
  4. "Vaccine Amen"
  5. 'Erzieherischer Unterton': Harald Schmidt rechnet mit Tagesthemen und Heute Journal ab
  6. Panik in Magdeburg
  7. Katholische US-Historikerin Bronwen McShea schreibt über „die Frauen, die der Vatikan vergaß“
  8. Kardinal Woelki und Bischof Oster ermutigen Münchner Lebensschützer mit kraftvollen Grußworten
  9. Maria – Marta – Lazarus: Christus, der Freund des Lebens
  10. "Ein Vorbild für Väter und Ehemänner" - US-Präsident veröffentlicht Würdigung des Heiligen Josef
  11. Zwischen Gebetswort und politischem Urteil. Der Friede und die Ordnung
  12. DBK kritisiert ZDF-Kinderformat „Logo“ wegen Christentum-Beitrag
  13. Britisches Oberhaus stimmt für Abtreibungen bis zur Geburt
  14. Vatikan fordert umfassenden Zugang zu Recht für Frauen
  15. Gericht stärkt Gebetswachen vor Abtreibungskliniken: Versammlungsverbot in Aachen rechtswidrig

EAK der CSU: Islam ist kein Teil der mitteleuropäischen Kultur

12. Oktober 2016 in Deutschland, 1 Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Dem EAK zufolge stehen in Mitteleuropa nicht alle Religionen „gleich gültig“ nebeneinander - Fordert Überprüfung der Abtreibungspraxis, spricht sich gegen „Pädagogik der sexuellen Vielfalt“ aus


Bamberg (kath.net/idea) Der Islam als Religion ist kein Teil der mitteleuropäischen Kultur. Dieser Ansicht ist der Evangelische Arbeitskreis (EAK) der CSU. Einen Antrag mit dieser Aussage verabschiedete die Landesversammlung am 8. Oktober in Bamberg. Er stand unter dem Thema „Bewusst christlich“. Weiter heißt es, der Islam habe Deutschland weder historisch noch kulturell geprägt. Der EAK sieht es als eine der wichtigsten innenpolitischen Aufgaben der nächsten Jahre, die „fortschrittlichen Muslime“ zu stärken. Eine Finanzierung von Moscheevereinen aus dem Ausland wird abgelehnt. Eine große Herausforderung stellt laut Arbeitskreis der „unstrukturierte Zustrom von Menschen“ dar, der sich im vergangenen Jahr nach Europa und Deutschland „ergossen“ habe. Die Hilfsbereitschaft der Deutschen dürfe nicht missbraucht werden von Menschen, die wirtschaftliche Vorteile erlangen oder extreme Ideologien in die Gesellschaft tragen wollten. Dem EAK zufolge stehen in Mitteleuropa nicht alle Religionen „gleich gültig“ nebeneinander.


Abtreibungen kosten den Steuerzahler jedes Jahr 40 Millionen Euro

Der Arbeitskreis fordert ebenso eine Überprüfung der Abtreibungspraxis. Ziel müsse es sein, „die täglichen Tötungen von Menschen im Mutterleib zu reduzieren sowie die gesellschaftliche Sensibilität für das komplexe Problemfeld zu stärken“. Nach dem Grundgesetz habe jeder Mensch das Recht auf Leben. Dem werde aktuell nicht Rechnung getragen. Die staatliche Finanzierung von Abtreibungen koste den Steuerzahler jährlich 40 Millionen Euro: „Obwohl es im Gesetz nicht so vorgesehen ist, wird fast jede Abtreibung von einer Krankenkasse bezahlt, der das betreffende Bundesland anschließend die Kosten erstattet.“ Da Abtreibung eine rechtswidrige Handlung darstelle, sei dies ein klarer Missbrauch von Steuermitteln.

Gegen eine „Pädagogik der sexuellen Vielfalt“ im Entwurf der bayerischen Regierung

Ferner lehnte der EAK die Neufassung der Richtlinien zur Familien- und Sexualerziehung in Bayern ab. Der Entwurf der Staatsregierung vom April 2016 wimmle von Begriffen und Zielen der Gender-Theorie und von Formulierungen, „die der ,Pädagogik der sexuellen Vielfalt’ auch an bayerischen Schulen Tür und Tor öffneten“. Im Entwurf würden Inhalte ohne biologisch-naturwissenschaftliche Grundlage in unhaltbarer Weise ausgeweitet. Bei den Gender-Studien handle es sich nicht um wissenschaftliche Erkenntnisse, sondern vielmehr um eine höchst umstrittene Ideologie. Die derzeit gültigen Richtlinien hätten sich bewährt. Weiter heißt es: „In Bayern glaubten wir unsere Kinder vor diesen ideologischen Experimenten sicher.“ Das sei nun nicht mehr gegeben. Der EAK fordert die Regierung auf, die „missglückte Neufassung der Richtlinien“ zurückzuziehen.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Islam

  1. Kardinal Schönborn: "Wenn sich bei uns so viele Menschen vom Christentum verabschieden..."
  2. „Wir führen Einzelgespräche mit Muslimen im persönlichen Kontakt“
  3. Papst besucht die Blaue Moschee in Istanbul - Gebetet hat er dort aber nicht
  4. Der neue Erzbischof von Wien und der Islam
  5. Iran: Immer mehr Frauen verstoßen gezielt gegen die Hijab-Pflicht
  6. Muslime größte Religionsgemeinschaft an öffentlichen Wiener Pflichtschulen
  7. Bistum Hildesheim: Kein Verständnis für Kritik an Auftritt eines Imams bei Abschlussfeier
  8. Imam mit Verbindung zur IGMG predigt bei Abschlussfeier einer katholischen Schule
  9. Berlin: Fastenbrechen mit ‚Allahu akbar‘-Rufen vor evangelischer Kirche
  10. Berliner Schule wollte Nicht-Muslime zum Ramada-Fastenbrechen verpflichten






Top-15

meist-gelesen

  1. kath.net ISLAND REISE im JULI 2026 - ANMELDE-DEADLINE DIESE WOCHE - 25. MÄRZ!!!
  2. Oktober 2026 - Wunderbares SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  3. Eine große BITTE an Ihre Großzügigkeit! - FASTENSPENDE für kath.net!
  4. Botschaft von Papst Leo zum 10. Jahrestag des nachsynodalen Apostolischen Schreibens Amoris Laetitia
  5. Peinlich - Deutsche Protestanten glauben mehrheitlich nicht an den dreieinigen Gott
  6. Panik in Magdeburg
  7. 'Erzieherischer Unterton': Harald Schmidt rechnet mit Tagesthemen und Heute Journal ab
  8. Brasilien: 26-jähriger Seminarist stirbt – hinterlässt beeindruckendes geistliches Testament
  9. Ein Champion am Galgen – und die Welt sieht weg
  10. DBK kritisiert ZDF-Kinderformat „Logo“ wegen Christentum-Beitrag
  11. Neue Fantasien über das Weiheamt für Frauen?
  12. Katholische US-Historikerin Bronwen McShea schreibt über „die Frauen, die der Vatikan vergaß“
  13. Eine wundertätige Medaille für Priscilla Presley
  14. "Ein Vorbild für Väter und Ehemänner" - US-Präsident veröffentlicht Würdigung des Heiligen Josef
  15. Britisches Oberhaus stimmt für Abtreibungen bis zur Geburt

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz