Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. SWR-Skandalchristmette - Zuständig ist die Diözese Rottenburg-Stuttgart!
  2. Rechtsanwalt Steinhöfel: Maduro war ohne legales Amt, hatte keine völkerrechtliche Immunität mehr
  3. THESE: "Die Theologie der letzten Jahrzehnte hat versagt!"
  4. Kard. Woelki: „Bin überzeugt, dass ‚Evangelisierung‘ das zentrale Thema von Leos Pontifikats wird“
  5. Unter den kroatischen Katholiken wächst Grundsatzkritik
  6. Santo Subito: Historiker Hesemann plädiert für schnelle Seligsprechung Benedikts XVI.
  7. „Nicht nur Israels Kampf… es ist der Kampf unserer gemeinsamen jüdisch-christlichen Zivilisation“
  8. 2025 wurden 46 römisch-katholische Kirchen und Kapellen in Deutschland profaniert
  9. Direkt nach dem Jahreswechsel brannte die Amsterdamer Vondelkirche lichterloh
  10. Der Stern stört Jerusalem. Epiphanie und die Ruhe der Gewöhnten
  11. „Die Ursache der Kirchenkrise und ihre Überwindung“
  12. „In seinem Pontifikat war Benedikt XVI. einer der größten Theologen auf der Cathedra Petri“
  13. Schweiz: Bischöfe beten für Opfer der Brandkatastrophe in Skiort
  14. Streit um Papstkreuz im Wiener Donaupark
  15. Eine Nonne, die Vampirbücher schreibt

'Institut für Ehe und Familie' bekräftigt Nein zur 'Homo-Ehe'

1. Juni 2017 in Österreich, 1 Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Expertin Merckens vom Institut der Österreichischen Bischofskonferenz: "Plan A für Kinder sollte es sein, bei ihren leiblichen Eltern in stabiler, auf gegenseitigen Beistand ausgerichteter Gemeinschaft aufzuwachsen"


Wien (kath.net/KAP) Die Zivilehe soll weiterhin der Verbindung von Frau und Mann vorbehalten bleiben. Das bekräftigt die Juristin Stephanie Merckens vom Institut für Ehe und Familie (IEF) der Österreichischen Bischofskonferenz in einem Kommentar in der aktuellen Ausgabe des Magazins "Die ganze Woche". "Plan A für Kinder sollte es sein, bei ihren leiblichen Eltern in stabiler, auf gegenseitigen Beistand ausgerichteter Gemeinschaft aufzuwachsen. Die Absicht genau das zu ermöglichen, ist die Definition der Ehe im österreichischen Recht", erinnert Merckens. Die Rechte gleichgeschlechtlicher Paare seien mit der Möglichkeit zur Eingetragenen Partnerschaft ausreichend sichergestellt und kein Staat verpflichtet, die Ehe zu öffnen, verwies sie auf die Rechtsprechung des Europäischen Menschenrechts-Gerichtshofs EGMR.


Beim Rechtsinstitut "Ehe" gehe es nicht nur um zwei Erwachsene, sondern wesentlich auch um Kinder und die leibliche Elternschaft, argumentiert die IEF-Expertin. Würden gleichgeschlechtliche Paare zur Zivilehe zugelassen, müsste man den Aspekt der leiblichen Elternschaft aus dem Gesetz entfernen, so Merckens. "Eine derartige Nivellierung wäre aber weder im Sinne unserer Kindern, noch im Hinblick auf den Gleichheitsgrundsatz rechtlich gerechtfertigt."

Die Öffnung der Zivilehe für homosexuelle Paare fordert in der "Ganzen Woche" der Wiener Stadtrat Jürgen Czernohorszky. Die Politik hinke in dieser Frage der Gesellschaft hinterher, befand er in seinem Kommentar. "Familie ist, wo Liebe ist und wo Verantwortung füreinander übernommen wird", so der SPÖ-Politiker. Dies müsse auch der Gesetzgeber anerkennen.

Im Zuge der jüngsten Nationalratssitzung hatte Mitte Mai sowohl die Grünen als auch die Neos mit Blick auf das "freie Spiel der Kräfte" nach der jüngsten Regierungsumbildung Fristsetzungsanträge zur "Homo-Ehe" eingebracht. Darin wurde gefordert, das Thema noch vor dem Sommer im Parlament zu behandeln. ÖVP und FPÖ stimmten dagegen, ebenso die eigentlich für die Öffnung der Zivilehe eintretende SPÖ - letztere nach Angaben von Bundeskanzler Christian Kern nicht aus Koalitionsraison, sondern weil es ohnehin keine Mehrheit für die Anträge gegeben habe.

Copyright 2017 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
Alle Rechte vorbehalten


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Homosexualität

  1. Psychologe verteidigt Therapie bei ungewollter gleichgeschlechtlicher Neigung
  2. Zehn Jahre ‚Sehnsucht der ewigen Hügel‘
  3. Bistum Fulda – stark engagiert beim ‚Christopher Street Day‘
  4. Erzdiözese Salzburg veranstaltet Fortbildungsveranstaltung mit Homo-Aktivisten
  5. Dieses Jahr keine LGBT-‚Pride‘ Parade in Budapest
  6. Erzbischof von Neapel lässt LGBT-Aktivisten während einer Messe sprechen
  7. Pfarre in der Diözese Linz ignoriert Anweisungen aus Rom
  8. Regenbogenpastoral in der Diözese Innsbruck
  9. ‚Politischer Gottesdienst’ mit der Homosexuellen Initiative Linz
  10. Kardinal Zen wirft Papst Verunsicherung von Gläubigen vor






Top-15

meist-gelesen

  1. Weihnachtsspende für kath.net - Wir brauchen JETZT Ihre HILFE!
  2. ISLAND-REISE - SOMMER 2026 - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  3. SWR-Skandalchristmette - Zuständig ist die Diözese Rottenburg-Stuttgart!
  4. „Die Ursache der Kirchenkrise und ihre Überwindung“
  5. Kard. Woelki: „Bin überzeugt, dass ‚Evangelisierung‘ das zentrale Thema von Leos Pontifikats wird“
  6. Wie Johannes vom Kreuz mit nervigen Menschen umging
  7. „In seinem Pontifikat war Benedikt XVI. einer der größten Theologen auf der Cathedra Petri“
  8. Unter den kroatischen Katholiken wächst Grundsatzkritik
  9. Überlebende der Brandkatastrophe in Crans-Montana: „Möchte Gott danken, dass er mich gerettet hat“
  10. Eine Nonne, die Vampirbücher schreibt
  11. Ein Frühstück für den Verleugner
  12. Santo Subito: Historiker Hesemann plädiert für schnelle Seligsprechung Benedikts XVI.
  13. „Wenn wir mit Papst Benedikt XVI. diesen tiefen Ernst unserer Taufe realisieren…“
  14. THESE: "Die Theologie der letzten Jahrzehnte hat versagt!"
  15. Warum zwei Kardinäle aus Afrika erst jetzt 80 Jahre alt werden

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz