Login




oder neu registrieren?



Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:








Top-15

meist-diskutiert

  1. Papst Franziskus nimmt Rücktritt vom Erzbischof von Paris an!
  2. Betet, betet für Österreich! Jeden Tag einen Rosenkranz!!!
  3. Die adventliche Spalter-Predigt des Bischofs von Rottenburg-Stuttgart
  4. Erzbistum Hamburg - Kein Platz mehr für Ungeimpfte/Aussätzige?
  5. Die Heerschau der Rosenkranzbeter hat begonnen!
  6. Kardinal Marx spricht sich für Impfpflicht aus - Glaubenskongregation dagegen!
  7. Erzbischof Gänswein übt scharfe Kritik am Synodalen Weg in Deutschland
  8. Erzbistum Freiburg: 2G/3G-Gottesdienste nicht möglich wegen „Recht auf freie Religionsausübung“
  9. Jutta Ditfurth: „Bitte aber keine Lebensschützer-Begriffe verwenden, es war ein Fötus, kein Baby“
  10. Hinkende Vergleiche mit tödlicher Wirkung
  11. Kölner Administrator Steinhäuser: Faktisch werde Woelki bei Rückkehr eine „Probezeit“ haben
  12. Die 'Tagesschau' bejammert, dass zu wenige Ärzte ungeborene Kinder töten möchten
  13. Das Herz hüten: das bedeutet, wachsam zu sein. Komm, Herr Jesus!
  14. Mediennetzwerk Pontifex fordert: Impfpflicht verhindern
  15. Symbolbild löst Fragezeichen aus: Evangelische Gemeinde Bad Gandersheim sucht Pfarrer*in

Facebook löscht kritische 'Ehe für alle'-Karikatur

7. Juli 2017 in Aktuelles, 19 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Die deutsche Zeitung "Junge Freiheit" hat eine kritisch "Ehe für alle"-Karikatur veröffentlicht. Jetzt wird der Chefredakteur der Zeitung temporär gesperrt – Facebook droht mit weiteren Schritten


Berlin (kath.net)
Facebook hat eine kritische "Ehe für alle"-Karikatur der deutschen Zeitung "Junge Freiheit" (JF) gelöscht und den Chefredakteur der Zeitung, Dieter Stein, für drei Tage gesperrt. Dies teilte die Zeitung auf ihrer Website mit. Laut Facebook habe die Karikatur gegen die "Gemeinschaftsstandards" verstoßen. Gedroht wird auch, dass durch ein nochmaliges Posten der Karikatur es zu einer dauerhafte Sperrung könnte. Die Karikatur wurde von der JF bereits 2015 veröffentlicht. JF-Chefredakteur Dieter Stein kritisiert die Sperre: "Dass eine so harmlose Karikatur auf Facebook nicht veröffentlicht werden darf, zeigt, wie unerwünscht Kritik an der sogenannten Ehe für alle ist. Offenbar darf man diese gesellschaftspolitische Entscheidung ausschließlich gut finden."


Kritik an der Sperre kommt auch vom bekannten Rechtsanwalt und Publizist Joachim Steinhöfel, der gegenüber der Zeitung meint: "Der Cartoon ist weder rechtswidrig noch ist auch nur ansatzweise erkennbar, dass er die so genannten Facebook-Gemeinschaftsstandards oder die Facebook-Grundsätze, die das Rechtsverhältnis zwischen Facebook und dem Nutzer regeln in irgend einer Weise hätte verletzen können." Steinhöfel, der bereits mehre juristische Schritte gegen Facebook unternommen hatte, bezeichnet die Aktion von Facebook als "eindeutig rechtswidrig".

Screenshot der durch Facebook gesperrten Karikatur


Bild (c) Junge Freiheit/Screenshot


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Steve Acker 11. Juli 2017 
 

Diese Karrikatur ist wirklich sehr sehr treffend.


2

0
 
 Diasporakatholik 8. Juli 2017 
 

Gotteslästerliche und religionsverachtende Karikaturen werden vom Gesetz gedeckt zugelassen

So ist - leider - die Gesetzgebung hierzulande.
Auch für den hiesigen Tatbestand der Feststellung von Blasphemie (Gotteslästerung) ist neben der FDP die SPD (zuzeiten der sog. sozialliberalen Koalition) verantwortlich.
Ich vergesse so etwas nicht.
Mit dem jüngsten die Meinungsfreiheit einschränkenden Gesetz des SPD-Mannes Heiko Maas kann eines Tages wenn die vereinigte Linksfront die Macht im Staate erringen sollte, öffentliche Kritik an den dann Herrschenden unterdrückt werden.

Davor gnade uns Gott!

Das Verbot der hier gezeigten Karikatur sehe ich als Testlauf.


5

0
 
 antonius25 7. Juli 2017 
 

@waghäusler: AfD

Ihnen ist schon klar, dass die AfD ständig als rechtspopulistisch,... bezeichnet wird, weil sie z.B. solche Karikaturen gut findet? Die Presse schreibt dann "islamfeindliche und homophobe Karikaturen" ohne ein Bild zu zeigen. Dass auch die jungefreiheit zur "Neuen Rechten" gerechnet wird, eben wegen solcher Karikaturen oder Artikel, die in die gleiche Richtung gehen? Dass CDU,CSU,FDP,SPD Linke und Grüne sich bei der Zensur weitgehend einig sind (manchen geht es nicht weit genug, oder es wird kritisiert, dass theoretisch auch mal linke Inhalte zensiert werden könnten)?

Naja, dann schauen Sie halt, ob Sie mit der Erststimme einen vertrauenswerten CDU-Kandidaten wählen können (so werde ich das evtl. machen), und mit der Zweitstimme suchen Sie sich eine Kleinstpartei, wenn Ihnen die lieber ist als die AfD. Zentrum, Familienpartei,... Es gibt so viele.


3

0
 
 nada te turbe 7. Juli 2017 
 

Gegen Ehe für Alle aktiv werden!

An allen Ecken und Enden bedroht der Staat durch seine absurde Gesetzgebung die Grundwerte! Man könnte resignieren, doch als Christen haben wir den Auftrag den guten Kampf zu kämpfen.
Hier eine gute Möglichkeit:
http://www.citizengo.org/de/fm/71989-ehe-retten-jetzt-bayern-voran
In 3 Tagen über 26.000 Unterzeichner!
Herzliche Bitte an kath.net: Bitte einen redaktionellen Beitrag darüber!


4

0
 
 Johannes Baptist 7. Juli 2017 
 

Löschen des Accounts

Tja. da gibt's doch eine einfache Lösung: Raus aus Facebook. Natürlich hat auch Nachteile, aber sich ärgern und dem lieben Gott die Zeit rauben ... Man lebt auch ohne Facebook.


7

0
 
 la gioia 7. Juli 2017 
 

Nach nicht einmal dreißig Jahren nach dem Fall der Mauer befinden wir uns jetzt auf der Zielgeraden in einen totalitären Überwachungsstaat!


18

0
 
 waghäusler 7. Juli 2017 
 

Mass´s Zensurprogramm trägt erste Früchte und wer stellt sich dagegen?
CDU,CSU,FDP,SPD Linke oder Grüne?

Aber die AfD ist nicht wählbar.
Meine Mutter pflegte immer zu sagen:
Die Dummheit bekommt ihre Strafe.


6

0
 
 Smaragdos 7. Juli 2017 
 

Falls es Facebook schon für fünfzig Jahren gegeben hätte, wäre man gesperrt worden, wenn man für die sogenannte Homoehe geworben hätte; heute wird man gesperrt, wenn man dagegen ist. Amoklauf unserer Gesellschaft nenne ich das.


20

0
 
 Pilgervater 7. Juli 2017 

Unerträglich!

Das Ende der Karikatur ist eingeläutet. Gesinnungsschnüffler werden, wenn nicht Einhalt geboten wird, unser Land noch deutlicher in eine Gesinnungsdiktatur verwandeln. Meinungsfreiheit nur für Verächter des katholischen Glaubens und des Konservativen; es wäre ein Wunder, wenn die Hassbotschaften dieser linken bzw. linkischen Spezies mit dem gleichen Maß gemessen und ausgeschaltet würden.


19

0
 
  7. Juli 2017 
 

Cui bono

Neben einer falschen Sicht auf die Ehe
kommt nun auch noch Humorlosigkeit ins
Spiel wie in einer Diktatur.


27

0
 
 PBaldauf 7. Juli 2017 
 

Kritik daran darf niemand wagen
Sonst wird er "medial erschlagen"?

Ein klarer Verstoß gegen die Meinungsfreiheit. Benedikt XVI. war prophetisch, als er von der Diktatur des Relativismus sprach.


29

0
 
 siebenschlaefer 7. Juli 2017 
 

Vorbei ist es in Deutschland mit den Verfassungsrechten!

Da war doch was: "Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten (...)". (Art. 5 GG).
Das Gegenteil der herrschenden Meinung zu sagen, ist inzwischen oft sehr gefährlich. Gegen die "Ehe für alle" Stellung zu nehmen, ist unerwünscht und wird mindestens zensuriert, am Arbeitsplatz kann es zu schlimmen Konsequenzen führen.
Eine unabhängige Zeitung wie die JF kann schon froh sein, nicht verboten zu werden.


18

0
 
 garmiscj 7. Juli 2017 

Zweierlei Maß

Was ist das für ein harmloser und wirklich witziger (und den Nagel auf den Kopf treffender)Kartoon - im Vergleich zu vielen anderen hochgelobten und multimedial mit Wonne verbreiteten Karikaturen. Ich denke hier zum Beispiel an die vielen wirklich tief unter die Gürtellinie anzusiedelnden kirchenkritischen Zeichnungen eines Gerhard Haderer oder Manfred Deix. Das ist natürlich Satire und große Kunst.


21

0
 
 Hubert_2 7. Juli 2017 
 

Ein herrlicher Cartoon,

mit soviel Liebe zu den Details. Es zeigt sich wie toternst und ohne ein bisschen Distanz die Genderaktivisten ihr Anliegen betreiben. Das erinnert mich an die Erzählungen meines Vaters wie hysterisch in der Endphase des 2.Weltkriegs die Nazis auf Äußerungen reagierten, die nur entfernt sich auf einen mangelnden Glauben an den Endsieg hin deuten ließen. Aber immerhin ging es den Nazis damals um die Existenz.


21

0
 
  7. Juli 2017 
 

DDR 2.0, der "Erdowahn" lässt grüßen

So hat es in der Türkei auch begonnen, Zensur des Internet. Böse ist wer böses dabei denkt. Wurde die Stasi per Gesetz wieder eingeführt? Wurde die Festung des Widerstandes gegen den Kommunismus, die Familie, bereits gesprengt? Soll der staatlicher Meinungskonformismus bereits in Kinderkrippen hergestellt werden, anstatt durch Thälmann-Jugend? Wann wird verkündet: "niemand hat die Absicht die DDR wieder einzuführen"? Allzeit bereit, immer bereit? Was sagt die Kirche dazu? Schwimmt sie auf der Welle mit?


23

0
 
 Kleine Blume 7. Juli 2017 
 

Das Meinungsfreiheit-Einschränkungs-Gesetz

kann zu maaslosen Löschungen führen ... ;-)


22

0
 
 Philipp Neri 7. Juli 2017 

Meinungsfreiheit?

Genau das war befürchtet worden!


26

0
 
 Chris2 7. Juli 2017 
 

Der Herr mit der Gebetsschnur

schaut möglicherweise etwas grimmig. Und grimmig schauen dürfen in Karikaturen nur "Biodeutsche", etwa in Stammtischrunden. Mein Gott, was ist aus diesem Land geworden, in dem während des Kalten Krieges die Meinungsfreiheit das höchste Gut war. Na ja, offensichtlich haben Linke und Sozialisten diesen nachträglich doch noch gewonnen. Und deswegen ist jetzt Schluss mit "Toleranz"...


32

0
 
 Diasporakatholik 7. Juli 2017 
 

Tja, "wir sind halt stattdessen Charlie"


21

0
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Internet

  1. Abtreibungsverbot in Texas: Internetseite für Meldung von Verstößen gesperrt
  2. Softwareunternehmen Mozilla: ‚Trump sperren wird nicht reichen’
  3. Carlo Acutis – Missionar im Internet
  4. Google-Zensur: Konservative Websites aus Suchergebnissen entfernt
  5. Twitter: Schließung einiger Konten wegen Davidsstern sei ein Versehen gewesen
  6. Seligsprechung von italienischem "Cyber-Apostel" am 10. Oktober
  7. Zu wem sollen wir sagen: "Bitte für uns arme Internetsurfer"?
  8. Das weltgrößte Twitterereignis 2019: #NotreDame
  9. Vorwurf eines Ex-Mitarbeiters: Google benachteilige christliche Medien
  10. YouTube sperrt Kanal einer 14-jährigen mit 1 Million Follower







Top-15

meist-gelesen

  1. Die Heerschau der Rosenkranzbeter hat begonnen!
  2. Papst Franziskus nimmt Rücktritt vom Erzbischof von Paris an!
  3. Erzbischof Gänswein: Benedikt XVI. ist 'aus Überzeugung' geimpft
  4. Betet, betet für Österreich! Jeden Tag einen Rosenkranz!!!
  5. Erzbistum Freiburg: 2G/3G-Gottesdienste nicht möglich wegen „Recht auf freie Religionsausübung“
  6. Die adventliche Spalter-Predigt des Bischofs von Rottenburg-Stuttgart
  7. Erzbischof Gänswein übt scharfe Kritik am Synodalen Weg in Deutschland
  8. Kardinal Marx spricht sich für Impfpflicht aus - Glaubenskongregation dagegen!
  9. Mediennetzwerk Pontifex fordert: Impfpflicht verhindern
  10. Hinkende Vergleiche mit tödlicher Wirkung
  11. Das siebeneinhalbte Sakrament
  12. Erzbistum Hamburg - Kein Platz mehr für Ungeimpfte/Aussätzige?
  13. Die 'Tagesschau' bejammert, dass zu wenige Ärzte ungeborene Kinder töten möchten
  14. Weihnachtsspende für kath.net - Wir brauchen JETZT Ihre DRINGENDE Hilfe!
  15. Ein entscheidender Beitrag zur Bekämpfung der Pandemie wäre: Aufrufe zur Umkehr, Gebet und Buße!

© 2021 kath.net | Impressum | Datenschutz