Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. „Wir können nicht sagen, dass das, was 1.600 Jahre lang getan wurde, jetzt nicht mehr gültig sei“
  2. Denn sie wissen nicht, was sie fordern
  3. Kissler-Kritik an Papst Leo XIV.: „Fatale Botschaft“ bei Lampedusa-Besuch
  4. Die US-Bischöfe fördern die natürliche Familienplanung
  5. "Menschenhandel bleibt Menschenhandel"
  6. INSA-Umfrage: Relative Mehrheit der Deutschen lehnt Leihmutterschaft ab
  7. Vatikan: Neues Café auf Kuppel des Petersdoms öffnet im Herbst
  8. Gänswein wird 70: Kirchenkarriere wohl noch nicht am Ende
  9. 'Weihnachten im Juli': Der Gedenktag der Heiligen Drei Könige
  10. Neues Video bringt Sea-Watch unter schweren Verdacht: Zusammenarbeit mit bewaffneten Schleusern?
  11. Vatikan dementiert Berichte über Ende des Rupnik-Verfahrens
  12. Deutsches Auswärtiges Amt verzichtet auf Genderschreibweise
  13. Papst ruft zu christlichem Lebensstil im Urlaub auf
  14. Auf der Intensivstation zum ständigen Diakon geweiht: Pino Cannavò
  15. Papst bleibt in Bewegung: Dritter Ausflug von Castel Gandolfo aus

ARD und ORF nennen polnische Rosenkranzaktion 'umstritten'

9. Oktober 2017 in Aktuelles, 45 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Negativdarstellung einer Rosenkranzgebetsaktion durch deutschen sowie österreichischen öffentlich-rechtlichen Sender - Links zu den zitierten Artikeln


Warschau (kath.net) „Umstritten“ sei die Rosenkranzaktion gewesen. So tendenziös informieren ARD und ORF gleich in der Überschrift. „Zehntausende polnische Katholiken“ aus 22 Diözesen und hunderten Pfarreien in Grenznähe hätten an Polens Außengrenzen Menschenketten gebildet und Gott um die Rettung Polens und der Welt gebeten. ARD und ORF berichten wörtlich: „Für die Bischöfe ein Massen-Gebet für den Weltfrieden. Kritiker sehen darin aber eher eine gezielt islamfeindliche Aktion. Denn sie fand an einem symbolträchtigen Datum statt - und im Aufruf dazu wurden eindeutige Worte gewählt.“ Die sogenannten „Kritiker“ werden von den beiden Medien allerdings nicht näher benannt. Die Gebetsaktion hatte am Jahrestag der Seeschlacht von Lepanto stattgefunden, bei der die christlichen Mittelmeermächte 1571 einen Sieg über das Osmanische Reich errungen hatten. ARD und ORF berichteten weiter, dass die Verantwortlichen vorab im Aufruf mitgeteilt hatten, dass damals „Europa vor der Islamisierung“ gerettet worden sei. ARD und ORF zitierten Krakaus Erzbischof Marek Jedraszewski mit seiner Predigtaussage, dass er „für die anderen europäischen Nationen“ bete, „damit sie die Notwendigkeit verstehen, zu den christlichen Wurzeln zurückzukehren, damit Europa Europa bleibt“.


Auch das Kölner „Domradio“ berichtete über die Aktion, bei der am Samstag mindestens 150.000 Polen mitgemacht hätten. Das „Domradio“ zitierte ebenfalls aus der Predigt von Erzbischof Jedraszewski: „Gemeinsam bilden wir einen leuchtenden Ring, der zu Gott aufsteigt“. „Maria wird uns helfen alle Schwierigkeiten zu überwinden“, Europa müsse zu seinen christlichen Wurzeln zurückkehren. Das „Domradio“ erläuterte außerdem, dass die Aktion auf das Rosenkranzfest datiert gewesen sei und erinnerte daran, dass dieses Fest in der katholischen Kirche jedes Jahr gefeiert wird. Abwertende Konnotationen fanden sich im auf einer Meldung der „Katholischen Nachrichtenagentur“ (KNA) beruhenden „Domradio“-Beitrag nicht.

Links zu den zitierten Artikeln:
ARD: Zehntausende Katholiken – Umstrittene "Rosenkranz"-Aktion in Polen

ORF: Zehntausende bei umstrittenem Rosenkranz-Gebet in Polen

Domradio: Am Rosenkranzfest - Mindestens 150.000 Polen beten an den Landesgrenzen

Archivfoto: Der aus Polen stammende hl. Papst Johannes Paul II. beim Rosenkranzgebet


Foto: Symbolbild


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Medien

  1. YouTube-Star "MrWissen2go" räumt Fehler bei Corona-Berichterstattung ein
  2. CSU-Generalsekretär Huber kritisiert den "Bayrischen Rundfunk" wegen Bericht über muslimische Mode
  3. Belgischer öffentlich-rechtlicher Sender lässt Moderatoren Marien- und Jesus-Statuen zertrümmern!
  4. Nach einseitig negativer Darstellung des Christentums – Programmbeschwerde an ZDF
  5. Welt: „Vorwurf der sexuellen Belästigung – ORF-Chef tritt mit sofortiger Wirkung zurück“
  6. Früherer Bundestagsvizepräsident Kubicki: „Der ZDF-Skandal muss politische Konsequenzen haben“
  7. Wenn das 'Drehbuch' schon vorher feststeht
  8. Gebetshaus Augsburg reagiert mit Stellungnahme auf ARD-Doku „Die hippen Missionare“
  9. Kardinal Müller: „Von Anfang an ist Radio Maryja zu einer Stimme in dieser modernen Wüste geworden“
  10. „Ich wünsche mir gebildete Laien!“ – Newman hätte Martin Lohmann als Beispiel genommen






Top-15

meist-gelesen

  1. Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns jetzt JETZT!
  2. „Wir können nicht sagen, dass das, was 1.600 Jahre lang getan wurde, jetzt nicht mehr gültig sei“
  3. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  4. Kissler-Kritik an Papst Leo XIV.: „Fatale Botschaft“ bei Lampedusa-Besuch
  5. Denn sie wissen nicht, was sie fordern
  6. "Menschenhandel bleibt Menschenhandel"
  7. DANKE JUSTIN! - Kanadischer Sänger bringt Stadion während WM-Finale mit „Halleluja“ zum Schweigen!
  8. Gänswein wird 70: Kirchenkarriere wohl noch nicht am Ende
  9. Vatikan: Neues Café auf Kuppel des Petersdoms öffnet im Herbst
  10. Nach dem WM-Krimi um 3. Platz - England- und Frankreich-Stars vereint im Gebet
  11. Krebs und Paradies – Das Leben des 17-jährigen David Buggi
  12. Auf der Intensivstation zum ständigen Diakon geweiht: Pino Cannavò
  13. Kardinal Burke: ‚Die Synodalität muss gestoppt werden‘
  14. INSA-Umfrage: Relative Mehrheit der Deutschen lehnt Leihmutterschaft ab
  15. Erzdiözese Wien bestätigt Pensionierung von Dompfarrer Faber

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz