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Trump: Missbrauchskrise hat negative Folgen für katholische Kirche

7. September 2018 in Weltkirche, 11 Lesermeinungen
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USA: Wirtschaftsorganisation Legatus kündigt an, die jährliche Zahlung an den Vatikan in der Höhe von 1 Million US-Dollar einzustellen.


Washington DC. (kath.net)
In den USA hat sich jetzt auch US-Präsident Donald Trump zum Missbrauchs- udn Vertuschungsskandal in der katholischen Kirche zu Wort gemeldet und dies als "verheerende Tragödie" bezeichnet. Gegenüber dem „Daily Caller“ äußerte Trump: "Es ist so traurig, dies zu beobachten. Ich glaube, dass dies eine wirklich negative Folge für die katholische Kirche haben wird. Für mich ist es eine der traurigeren Geschichten, weil ich die Kirche wirklich respektiere. Und für mich ist es eine sehr traurige Geschichte."


Für die katholische Kirche in den USA dürfte für manche Bistümer, die Missbrauchsfälle vertuscht haben, auch ein finanzielles Problem entstehen, denn in sozialen Netzwerken haben nicht wenige Katholiken bereits angekündigt, Bischöfe oder Bistümer nicht mehr unterstützen zu wollen, die Missbrauchsfälle vertuscht haben oder keine Aufklärung betreiben.

Doch auch der Vatikan wird den finanziellen Boykott spüren. Inzwischen hat mit Legatus bereits eine katholische Wirtschaftsvereinigung angekündigt, die jährliche Spende in der Höhe von 1 Million US-Dollar an den Vatikan auszusetzen. Legatus wurde von Tom Monaghan, dem Eigentümer von Domino’s Pizza, gegründet. Es ist davon auszugehen, dass auch andere Gruppen die Spenden an den Vatikan deutlich reduzieren oder aussetzen werden.

Archivvideo: March for Life 2018 Washington DC - Livemitschnitt des Grußwortes von US-Präsident Donald Trump und Vize Mike Pence



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