Login




oder neu registrieren?



Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:








Top-15

meist-diskutiert

  1. Weiterer Angriff auf die Freiheit in Deutschland: Hessen erlaubt 2G-Supermärkte
  2. Wenn die Kinder des Lichts auf die Kultur des Todes treffen
  3. 'Herzlos-Pfarrer' - Kölner 'Sozialpfarrer' Meurer möchte 2G-Regelung in Zügen
  4. Norwegen-Killer trat vor der Tat zum Islam über
  5. Love Is In The Air? - Bätzing lobt das 'christlich geprägte Wertefundament' von Merkel
  6. Der sonntägliche Messbesuch ist kein Hobby
  7. 'Der würde sagen: Betet so, dass ihr keinem anderen schadet!'
  8. Frankreich: Beichtgeheimnis unter Druck
  9. Australischer Bischof ruft zur Covid-Impfung auf
  10. Entspricht nicht den Rückmeldungen der Bischöfe – Hintergründe zu ‚Traditionis custodes’
  11. Johannes Paul I. wird seliggesprochen
  12. Aufregung in badischer Landeskirche wegen Sprechverbots über biblische Lehre
  13. ‚Climate change’ – unterwegs zu COP26
  14. Der Teufel und die Linken
  15. "Covid-19 ist gefährlich, aber die Todsünde ist viel gefährlicher."

"Wir werden marschieren, bis die Dunkelheit für immer verbannt wird"

19. Jänner 2019 in Prolife, 6 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Die wichtigste Pro-Life-Veranstaltung der Welt hat am Freitag erneut hundertausende Menschen nach Washington DC gelockt und die erlebten beim Marsch gleich mehrere Überraschungen - UPDATES: VIDEOS: Trump, Pence, Shapiro ua.


Washington DC. (kath.net/rn)
Unzählige Menschen haben in Washington DC. Freitag Mittag beim Marsch für das Leben, der wichtigsten Pro-Life-Veranstaltung der USA, teilgenommen. Aus zahlreichen Staaten reisten seit Donnerstag hundertausende, vor allem junge Menschen an, um für das Recht auf Leben zu protestieren. Im Umfeld gab es vielerlei Veranstaltungen, die möglicherweise wichtigste Versammlung vor dem Marsch war die Gebetsvigil in der Kathedrale von Washington DC., in der tausende junge Menschen zum Teil die ganze Nacht betend verbracht haben. Vor dem Marsch gab es zahlreiche Programmpunkte bei der National Mall. Der Publikumsliebling des Vorprogramms war eindeutig der jüdische Radiostar Ben Shapiro, der sein Studio dieses Mal auf die Bühne der Pro-Life-Veranstaltung verlegte und während seiner 1-stündigen Sendung erklärte, warum er gegen Abtreibung sei. Dabei zerlegte er die Argumentation der „Pro Abtreibungs“-Fraktion wissenschaftlich und übte schwere Kritik am früheren US-Präsidenten Barack Obama und seiner Einstellung zum Thema Lebensschutz.

Als Überraschung schaltete Shapiro dann per Telefon einen besonderen Gast live zur Sendung, US-Vizepräsident Mike Pence, der versicherte, dass die Trump-Administration beim Thema Abtreibung weiterhin standhaft gegenüber den Demokraten auftreten werde. Pence ermutigte die Lebensschützer, dass diese mit „Liebe, Freundlichkeit und Mitgefühl“ die Botschaft im ganzen Land verbreiten sollen. Pence bezeichnete den „Pro Life Marsch“ als ein „außerordentlich wichtiges Ereignis“. Dies sei eine Generation, die die Heiligkeit des Lebens wieder ins Zentrum des amerikanischen Rechts zurückbringen werde. Pence bezeichnete US-Präsident Trump als den wichtigsten „Pro-Life-Präsidenten“ in der amerikanische Geschichte.

Pünktlich zu Mittag um ca. 12.00 Uhr begann nach Musik das Hauptprogramm unter der souveränen Führung von Jeanne Mancini, der Präsidentin des Pro-Life-Marsches. Auf der Bühne trat zuerst noch einmal Ben Shapiro auf. „Gott wird uns segnen, weil wir die Schutzengel seiner am meist geliebten Geschöpfe sind. Wir stehen zwischen Amerika und der Dunkelheit und wir werden marschieren, bis die Dunkelheit für immer verbannt wird und all unsere Kinder zusammen im Sonnenlicht stehen dürfen.“

Nach dem Auftritt einiger Politiker von beiden Parteien übertraf dann eine Überraschung auf der Bühne die nächste. Zuerst kündigte US-Senator Steve Daines an, dass es im US-Senat erstmals in der Geschichte einen „Pro Life Caucus“ (Interessensgruppe) geben wird. Im US-Repräsentantenhaus gibt es diese parteiübergreifende Gruppe bereits seit 1981. Laut Daines können damit beide Häuser eng zusammenarbeiten, um in Zukunft Pro-Life-Politik zu gestalten.


Dann kündigte Mancini zwei besondere Stargäste an: Karen und Mike Pence, die ohne Vorankündigung plötzlich auf der Bühne standen und für unglaublichen Jubel bei den Teilnehmern sorgten. Pence betonte nochmals, dass er immer das erste Recht in der Unabhängigkeitserklärung der USA verteidigen werde, das „Recht auf Leben“.

Doch die Überraschungen auf der Bühne waren noch nicht zu Ende. Pence kündigte an, dass er auch eine Videobotschaft von US-Präsident Donald Trump übermitteln möchte. In der Videobotschaft erinnerte Trump daran, dass jedes Leben schützenswert sei und kündigte an, dass er bei jedem Gesetz, welches den Schutz des menschlichen Lebens abschwächen würde, ein Veto einreichen werde. Dies habe er heute in einen Brief an den Kongress nochmals ausdrücklich bekräftigt.

Wörtlich sagte Trump dann: „Jedes Kind ist ein heiliges Geschenk von Gott. Heute bin ich sehr stolz, die zehntausenden von Familien, Studenten und Menschen jeglichen Glaubens in der Hauptstadt unseres Landes beim 46. jährlichen Marsch für das Leben begrüßen zu dürfen. Wenn wir in das Auge eines neugeborene Kindes sehen, sehen wir die Schönheit der menschlichen Seele und Größe von Gottes Schöpfung. Wir wissen, dass jedes Leben eine Bedeutung hat und jedes Leben es wert ist, beschützt zu werden. Als Präsident werde ich immer das Recht auf Leben, das erste Recht unserer Unabhängigkeitserklärung verteidigen.“

Trump erinnerte noch an mehrere Pro-Life-Maßnahmen seiner Administration, darunter die Streichung von Geldern für Abtreibungsgruppen weltweit, den Schutz der Gewissensfreiheit von katholischen Ordensschwestern. Er kündigte auch an, dass er jede Maßnahme des Senats, die verbietet, dass öffentliche Gelder für Abtreibungsgruppen verwendet werden, unterstützen werde. Im Anschluss an die Kundgebung marschierten die zehntausenden Teilnehmer durch Washington DC zum Kongress und zum Obersten Gerichtshof.


KOMMEN SIE MIT! - HINWEIS: 2020: Große kath.net-Leserreise zum Marsch für das Leben nach Washington DC. und Guadalupe/Mexiko mit Monsignore P. Dr. Leo Maasburg.

Ab sofort kann man sich für diese Reise unverbindlich vormerken lassen: [email protected] (Termin voraussichtlich ca. 21. bis 29. Januar 2020 - Wir informieren alle Interessenten via E-Mail, sobald die Reisedaten fix sind!)










VIDEO-Botschaft von DONALD TrUMP



Reden von Karen und Mike Pence beim March for Life



Rede von Ben Shapiro beim March for Life




VIDEO: Marsch für das Leben - EWTN





Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Gandalf 19. Jänner 2019 

@alle

Wer immer kann: Schaut euch das 1x im Leben an.... 2020 mit kathnet-Reise oder selber... Das ist ein AHA-Erlebnis der Extraklasse!

by the way: INFOS zur Reise20 kommen bald!


4

0
 
 borromeo 19. Jänner 2019 

Der so vielgeschmähte

US-Präsident Donald Trump ist ein glaubwürdiger und vor allem tatkräftiger Verfechter des Rechts auf Leben vom Anfang bis zum Ende. Die deutschen führenden Politiker und Kirchenvertreter mögen sich an ihm, den sie ständig herunterputzen und abkanzeln, stattdessen ein Beispiel nehmen!

Ein Anfang wäre es, wenn nicht nur einzelne, sondern alle deutschen Bischöfe am nächsten Marsch für das Leben in Berlin teilnähmen. Das wäre ein starkes Zeichen in die Gesellschaft hinein, nicht das ständige Geschwurbel einiger in Richtung "politischer Korrektheit"!


15

0
 
 Rolando 19. Jänner 2019 
 

Pro Life wird sich durchsetzen! Auch bei uns!


12

0
 
 girsberg74 19. Jänner 2019 
 

Größer denken!

Diese Pro-Life-Veranstaltung könnte – nach Art und Umfang - eine Initialzündung sein für eine noch größere Veranstaltung in Berlin, als es bisher der Fall war.

Der Marsch für das Leben dürfte in der bisherigen Form an Teilnehmerzahl noch weiter wachsen, kann ohne Formveränderung aber nicht beliebig wachsen, ohne zu zerfasern.

Die Zahl der Teilnehmer in 2018 blieb hinter der Zahl von 2017 zurück; ich sehe das als eine Delle, die leicht auszubügeln ist, wenn weitere Bischöfe sich fordern lassen und Mut zeigen. Sie müssen gar nicht mal alle persönlich erscheinen, doch sie können an ihrem Sitz, - Sitz! - Interesse wecken und Teilnahme organisieren.

Dankbar bin ich für die bisherige Teilnahme einiger Bischöfe – darunter auch ein evanngelischer -, nenne für alle Bischof Rudolf Voderholzer aus Regensburg.

Zuletzt, damit kein Missverständnis entsteht: Ich bin den Organisatoren für die bisher geleistete Arbeit sehr dankbar!


17

0
 
 gluteus maximus 19. Jänner 2019 
 

Halten Sie vom Trump, was Sie wollen...

...aber das ist ein starkes Zeugnis für die unantastbare Würde von jeden Menschen und Recht auf Leben für alle. Wenn er das durchzieht und keinen Rückzieher macht...Hut ab. Auch vor diesem sehr unbeliebten Mann.


16

0
 
 lakota 18. Jänner 2019 
 

Gott segne Donald Trump!

"„Jedes Kind ist ein heiliges Geschenk von Gott." - „Wenn wir in das Auge eines neugeborene Kindes sehen, sehen wir die Schönheit der menschlichen Seele und Größe von Gottes Schöpfung. Wir wissen, dass jedes Leben eine Bedeutung hat und jedes Leben es wert ist, beschützt zu werden. Als Präsident werde ich immer das Recht auf Leben, das erste Recht unserer Unabhängigkeitserklärung verteidigen.“

Welcher Politiker spricht so wie es Donald Trump tut? Nicht mal unsere Bischöfe können das! Egal, was er sonst vielleicht für Fehler hat - seinen Einsatz für das Leben möge Gott ihm lohnen und ihn dafür segnen!


22

0
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

USA

  1. Gebetsaufruf von Erzbischof Cordileone – USA bewegen sich in Richtung einer Kultur des Todes
  2. US-Erzbischof: Regierung Biden in der Hand von Abtreibungsextremisten
  3. Biden nominiert Abtreibungsbefürworter als Vatikanbotschafter
  4. Regierung Biden hebt wichtige Lebensschutzvorschrift auf
  5. Trump: Er verstehe nicht, warum die katholische Kirche Biden unterstützt
  6. USA: Demokraten wollen bundesweit ein liberales Abtreibungsgesetz einführen
  7. Texas: Erste Klage wegen Verstoß gegen Abtreibungsverbot bei Herzschlag
  8. USA-Oberster Gerichtshof: Verhandlung über Abtreibungsgesetz beginnt im Dezember
  9. USA: Lebensschutzorganisation von Google zensiert
  10. Prozess gegen Lockdown: ‚Ein harter Kampf für die Bewahrung der Religionsfreiheit’







Top-15

meist-gelesen

  1. Wenn die Kinder des Lichts auf die Kultur des Todes treffen
  2. "Covid-19 ist gefährlich, aber die Todsünde ist viel gefährlicher."
  3. Der Teufel und die Linken
  4. Entspricht nicht den Rückmeldungen der Bischöfe – Hintergründe zu ‚Traditionis custodes’
  5. 'Herzlos-Pfarrer' - Kölner 'Sozialpfarrer' Meurer möchte 2G-Regelung in Zügen
  6. Charlène von Monaco weist auf Trost im Glauben hin
  7. Weiterer Angriff auf die Freiheit in Deutschland: Hessen erlaubt 2G-Supermärkte
  8. Priester der Petrusbruderschaft stürmen mit Weihnachtsalbum die US-Charts
  9. Love Is In The Air? - Bätzing lobt das 'christlich geprägte Wertefundament' von Merkel
  10. Aufregung in badischer Landeskirche wegen Sprechverbots über biblische Lehre
  11. Frankreich: Beichtgeheimnis unter Druck
  12. Norwegen-Killer trat vor der Tat zum Islam über
  13. Der sonntägliche Messbesuch ist kein Hobby
  14. Synodale Irrwege - Nationale Sonderwege
  15. Lyon: Kapuzinermönche zündeten 5G-Masten an

© 2021 kath.net | Impressum | Datenschutz