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Rottenburg: Gerhard Schneider wird neuer Weihbischof

16. April 2019 in Deutschland, 8 Lesermeinungen
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Papst Franziskus hat einem Wunsch von Bischof Gebhard Fürst entsprochen: So wie die anderen großen (Erz-)Diözesen Freiburg, Münster, Köln, München und Freising oder Paderborn, wird auch Rottenburg künftig drei Weihbischöfe haben


Rottenburg (kath.net/drs) Ordinariatsrat Dr. Gerhard Schneider (50) wird neuer Weihbischof der Diözese Rottenburg-Stuttgart (kath.net/drs) Papst Franziskus hat jetzt einem entsprechenden Wunsch von Bischof Dr. Gebhard Fürst entsprochen. So wie die anderen großen (Erz-)Diözesen Freiburg, Münster, Köln, München und Freising oder Paderborn auch, wird Rottenburg-Stuttgart künftig drei Weihbischöfe haben, die den Ortsbischof bei festlichen Gottesdiensten in Gemeinden, Altarweihen, Firmungen oder großen Jubiläen entlasten. Bereits seit 1997 amtiert Thomas Maria Renz (61) als Weihbischof von Rottenburg-Stuttgart, im Mai 2017 löste Matthäus Karrer (50) den langjährigen Weihbischof Johannes Kreidler ab, der in den Ruhestand trat.

Die Ernennung von Dr. Gerhard Schneider (Foto) durch Papst Franziskus wurde am heutigen Dienstag zeitgleich in Rom und Rottenburg bekanntgegeben. Der gebürtige Ulmer studierte nach dem Abitur zunächst Betriebswirtschaftslehre und arbeitete für einige Jahre bei einer Bank, bevor er sich für die Priesterlaufbahn entschied. Ab 1995 studierte Gerhard Schneider in Tübingen und Rom Theologie. 2001 wurde er von Bischof Dr. Gebhard Fürst zum Diakon geweiht und 2002 zum Priester. Seine Stationen auf dem Wege waren dabei Munderkingen an der Donau und die Seelsorgeeinheit Unteres Brenztal. Von 2004 bis 2009 wirkte er als Repetent am Wilhelmsstift in Tübingen in der Priesterausbildung mit und übernahm dann – frisch promoviert – die Leitung des Propädeutischen Seminares Ambrosianum, ein Jahr später die der diözesanen Berufungspastoral und 2012 jene des Päpstlichen Werkes für geistliche Berufe in der Diözese Rottenburg-Stuttgart.

Seit 2017 sitzt Gerhard Schneider als Ordinariatsrat und Leiter der Hauptabteilung für Liturgie (mit Kunst und Kirchenmusik) und Berufungspastoral in der Sitzung des Bischöflichen Ordinariates. Bei seiner Amtseinführung betonte damals Bischof Gebhard Fürst, dass „die ästhetische und musische Dimension des kirchlichen Wirkens wichtiger“ werde, weil sie von großer Bedeutung für religiös suchende Menschen sei. Ein Schwerpunkt in Schneiders aktueller Arbeit ist die Weiterentwicklung der kirchenmusikalischen Ausbildungskonzepte der Diözese. Seine seitherigen Aufgaben im Ordinariat wird er in vollem Umfang weiterführen – so wie seine beiden künftigen Kollegen dies auch nach ihrer Bischofsweihe gemacht haben. Weihbischof Thomas Maria Renz verantwortet neben dem Jugendbereich die Orden, Säkularinstitute und Geistlichen Gemeinschaften, für die er Bischofsvikar ist, Matthäus Karrer gleichfalls als Bischofsvikar die Pastorale Konzeption.

Die Weihe des neuen Bischofes findet auf alle Fälle noch vor den Sommerferien im Juli statt. Als Titularbistum ist Gerhard Schneider Abbir Germaniciana zugeordnet; dies liegt im Norden des heutigen Tunesien. Bischof Gebhard Fürst zeigt sich erfreut, dass Papst Franziskus seinem Personalvorschlag zugestimmt hat und erwartet vom neuen Weihbischof eine „weitere Stärkung der Berufungspastoral und des Nachwuchses in den geistlichen Berufen sowie der Feier der Liturgie mit Kunst und Kirchenmusik“.

Dr. Gerhard Schneider blickt nach eigenem Bekunden „mit Freude, aber auch mit Respekt und Demut“ auf die vor ihm liegenden neuen Aufgaben: „Wir sind als Kirche in einer tiefen Krise und müssen viel Vertrauen zurückgewinnen. Das muss sichtbar werden in dem, was wir tun und wie wir es tun.“ Das Bischofsamt sieht er ganz eng verbunden mit den anderen Ämtern, Diensten und Berufungen in der Kirche. Alle zusammen könnten sich erst dann richtig entfalten, wenn sie sich wechselseitig ergänzten und bereicherten. Eines hat er sich deshalb ganz fest vorgenommen: „Mir wird der unmittelbare, direkte Kontakt zum ganz normalen Alltag der Gemeinden sehr wichtig bleiben - und ich werde mir Möglichkeiten suchen, dass dies gelingt.“

Foto: designierter Weihbischof Schneider (c) Diözese Rottenburg-Stuttgart


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Lesermeinungen

 f12 19. April 2019 
 

Ein tüchtiger Bischof ist ausreichend pro Bistum. Streitbar mutig für Christus eintretend . Mehr tut nicht not.


0
 
  18. April 2019 
 

@Lukas P.

Genau da liegt der Hund begraben:
Als Staatsbeamte sind Bischöfe dem political Mainstream unterworfen und mutieren zu billigen Marionetten des Zeitgeistes, frei nach dem Motto: "Wessen Brot ich ess' - dessen Lied ich sing!"
Anstatt Mitarbeiter der Wahrheit und des lebendigen Glaubens zu sein, tun sie alles dafür, ihre fetten Pfründe zu sichern und die Kirchensteuerzahler bei Laune zu halten.

Wenn aber das Salz schal geworden ist, wozu kann man es dann noch gebrauchen? Es taugt zu nichts mehr als von den Menschen hinausgeworfen und zertreten zu werden! (Mt 5,13)


3
 
 Lukas P. 18. April 2019 
 

Es geht hier vermutlich nur um Geld

Da Bischöfe und Weihbischöfe in Deutschland vom Staat bezahlt werden, mit einem fürstlichen Ministergehalt, vermute ich, dass es hier nur darum geht auf Kosten der Allgemeinheit einige Personen nicht mehr selbst aus eigenen Mitteln zahlen zu müssen.
Eine geistliche Veränderung wie mehr Priester oder echte Glaubensverkündigung erwarte ich als in dieser Diözese lebender definitiv nicht.


2
 
 Liberaler 16. April 2019 
 

Kein Verständnis

Die Ernennung weiterer Weihbischöfe passt nicht in die Zeit. Jede Emeritierung ist eine Chance für ein Verschlankung. Wenn die Bereinigung der Bistümer und kirchlichen Verwaltungen weiter verschleppt wird, ist der Jammer nur grösser. Schade. Der Kandidat könnte sicher ohne Mitra und Stab segensreich wirken.


5
 
 Chris2 16. April 2019 
 

Dem neuen Weihbischof

Gottes Segen und die Führung des Heiligen Geistes für seine verantwortungsvolle Aufgabe im Weinberg des Herrn.


5
 
 Reichert 16. April 2019 
 

Immer weniger Katholiken, aber allem zum Trotz ein weiterer Weihbischof!
Im Bistum Trier hat in den vierziger Jahren des vorigen Jahrhunderts der alte Bischof Bornewasser sich nicht gescheut, auch in entfernteren Regionen persönlich die Firmung vorzunehmen und kam mit einem Weihbischof aus. In Rottenburg-Stuttgart dürfte wie anderswo auch die Katholikenzahl mindestens um ein Viertel zurückgegangen sein, während das Verhältnis der praktizierenden zu den nicht praktizierenden Gläubigen sich im gleichen Zweitraum in umgekehrter Relation veränderte. Ich nenne es daher skandalös, wenn bei diesen Gegebenheiten auf der höchsten Ebene jedwedes Gespür, wie ein solches Vorgehen bei den Gläubigen an der Basis beurteilt wird,
offensichtlich gänzlich verloren gegangen ist. Wenn die Geistlichen an-
statt Gott in ihrer Predigt zum verlängerten Arm des Mainstreams mutieren, ist es die logische Folge,daß sie immer mehr zu Kirchenleerern werden.


7
 
 Nachdenklich68 16. April 2019 
 

Reduzierung in Freiburg

Erzbischof Burger ist der inflationären Vermehrung der Weihbischöfe entgegen getreten und hat die noch von Zollitsch auf 3 angewachsenene Zahl wieder auf 2 reduziert. Das war gut so!


13
 
 Bessi 16. April 2019 
 

Bei aller verständnis, aber es gibt zahlreiche gemeinden ohne Priester da sind weil zu wenige Priester da sind. Muss ein Bistum 3 Weihböschefe haben? Auch weis ich das bei einen Bistumleitung viel Arbeit gibt


6
 

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