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Nehmen wir die Worte des Heiligen Vaters an, nehmen wir sie ernst!

29. Juni 2019 in Deutschland, 11 Lesermeinungen
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Kardinal Woelki zum Papst-Brief: "Die Krise der Kirche, da hat der Papst, so schmerzlich es ist, doch recht, ist in erster Linie eine Glaubenskrise."


München-Köln-Regensburg (kath.net)
Der Papst-Brief am Samstag für einige Reaktionen bei deutschen Bischöfen gesorgt.

So erklärte Kardinal Woelki:

„Über das Schreiben von Papst Franziskus an uns Katholiken in Deutschland habe ich mich dankbar gefreut. Der Heilige Vater, das ist unübersehbar, teilt die Sorge, die auch viele in unserem Land bewegt: Wie können wir in der heutigen Zeit den Glauben bewahren und an die nächste Generation weitergeben? Dass Papst Franziskus sogar von ‚Erosion und Verfall des Glaubens‘ in Deutschland spricht, zeigt, dass er wirklich nichts beschönigt und auch uns ermuntert, die Augen vor der Realität nicht zu verschließen. Die Krise der Kirche, da hat der Papst, so schmerzlich es ist, doch recht, ist in erster Linie eine Glaubenskrise.


Besonders beeindruckt mich im Schreiben des Papstes der Hinweis auf den ‚Primat der Evangelisierung‘. Das mag ein etwas sperriges theologisches Wort sein, doch es trifft, meine ich, den Nagel auf den Kopf: Wir müssen eine missionarische Kirche sein und dürfen nicht auf den ‚perfekten Apparat‘ schauen, sondern auf Christus, unseren auferstandenen Herrn. Es ist erfrischend, wie selbstverständlich und furchtlos der Heilige Vater auch Begriffe in den Mund nimmt, die wir hierzulande oft nur noch mit Zögern und einer gewissen Scheu aussprechen, die uns beinahe abhandengekommen sind: Umkehr, Bekehrung, Sendung. Aber genau darin spricht der Papst mir aus dem Herzen: ‚Evangelisierung ist keine Taktik kirchlicher Neupositionierung in der Welt von heute. [...] sie ist keine Retusche, die die Kirche an den Zeitgeist anpasst [...]. Nein, die Evangelisierung ist ein Weg der Jüngerschaft in Antwort auf die Liebe zu dem, der uns zuerst geliebt hat.‘

Nehmen wir die Worte des Heiligen Vaters an, nehmen wir sie ernst! Tragen wir die Frohe Botschaft in die Welt von heute! Und lassen wir uns dabei anstecken von der ‚hoffnungsfrohen Gelassenheit‘, die Papst Franziskus uns mit diesem Brief ins Stammbuch geschrieben hat. Es ist die Gelassenheit aller, die ganz auf Christus setzen.“


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Lesermeinungen

 Diadochus 1. Juli 2019 
 

Konsequenzen?

Die Stellungnahme von Kardinal Woelki gefällt mir, wenngleich der Papstbrief kein Grund zu einer dankbaren Freude ist, wie Kardinal Woelki betont. In punkto Evangelisierung ist der Brief eine Klatsche. Im Osten ist der Glaube nahezu ausgelöscht. Viele sind nicht mehr getauft. Die Kirche hat versagt. Es krankt an der Evangelisation. Das sei ins Stammbuch geschrieben. Der Papst spricht von Umkehr und Bekehrung, nicht von strukturellen Veränderungen. Konsequenzen hat der Papst aber unterlassen. Das heißt, er hat den Synodalen Weg nicht verboten. Das hätte er tun müssen. Bleibt zu hoffen, dass Kardinal Woelki nun die Konsequenzen zieht und sich aus dem Synodalen Weg verabschiedet, wenn er schon so freudig dankbar ist. Sonst wird das leider nix mit der Evangelisierung.
@Veritatis Splendor, ohne die Traditionalisten wäre der Glaube auch im Westen schon ausgelöscht. Der Glaube der Konzilskirche ist ein weiten Teilen leider keiner mehr.


2
 
 Hadrianus Antonius 1. Juli 2019 
 

@Veritatis splendor

"...Die Worte des Hl. Vaters ernst nehmen...": ich habe starke Zweifel, ob das tatsächlich richtig ist.
In meinem inzwischen zwei (2) große Pappkartonnschachteln mit Aussagen von PF sitzt soviel Abstruses und Kontradiktorisches, daß wir dies "Ernst" besser wegfallen lasen.
HA wird sonst gesperrt und SEKard Woelki steht entblättert da.
@Splendor veritatis, wieso vrweigern Sie Gott die Potenz über eine "Revolution der Traditionellen" die Hl. Kirche zu reinigen, und wieso ist diese "Revolution" "ominös"? Warum sind die Umtriebe im Geist des Konzils, besonders der St.-Gallen-Mafia, die sich auf diesem eist beruft, nicht "ominös"?
Und was wissen Sie, daß die "auf die Tradition Beschränkten"(welches Wortgeschwübsel) "so verknöchert sind".
Herrlich jedoch wie Sie das "lebendige" mit "senus" (je/jeder sechs(6)= die Hexenzahl) kombinieren und dann noch mit Fides (Glauben) und fidelium (Gläubigen") würzen.
Und wieso man "ehrlich" zum Papst stehen sollte, und nicht unehrlich?
Alles Worthülse.


3
 
 Herbert Klupp 1. Juli 2019 
 

Große Freiheit - und ihr natürliches Ende

@Veritatis Splendor: Ihr Gedanke mag zu kurz gesprungen sein ! (?) Ich persönlich erlebe Gott im Alltag, oft so überraschend, und ja, "unkonventionell".
Ja, es stimmt, der "Geist weht, wo er will". Ich kann jedem "Traditionalisten" nur dringend empfehlen, wenn er sich im Bereich "der Welt" bewegt, frisch, frei und unkonventionell aufzutreten. Die verführten ( jungen oft ) Zeitgenossen vestehen ansonsten vielleicht nur "Bahnhof". Aber umso stärker erlebe ich Gottes Realpräsenz in der ( würdig gefeierten ) Heiligen Messe, weil DORT alles eigene, aufgeblähte, selbstverliebte, unkonventionelle, "neue", freche und aufmüpfige usw AN SEIN ENDE KOMMEN DARF !


1
 
 Veritatis Splendor 29. Juni 2019 

Nicht an die Stelle Gottes setzen...

Wollen Sie wirklich das Vertrauen in eine ominöse "Revolte der Traditionellen" setzen, statt einzig und allein auf Gott, @verum montis?

Die gemäßigten Traditionalisten scheiden schon deshalb aus, weil sie im argumentativen Zirkelschluss gefangen, nicht ihre eigenen, grundkath. Prämissen verleugnen können: nämlich den Primat des Bischofs von Rom :-)

Eine gewisse Gelassenheit schadet in der Tat nicht: bei einem rechtmäßig gewähltem Papst steht ja Gott selbst gewissermaßen Gott in der Verantwortung, Seinen irdischen Vikar nicht völlig in die Irre gehen zu lassen... In Seiner Allmacht könnte Er ihn ja sogar vorzeitig ableben lassen... Solange der Papst lebt, müssen wir ehrlich zu ihm stehn, wenigstens um der Liebe zur Kirche Christi willen.

Die auf die Tradition beschränkten, haben den Glauben als blassen Wissenschatz verdinglicht und sind so verknöchert. Sie können den schlichten, lebendigen senus fidei fidelium nicht mehr wahrnehmen und kennen Gottes Gegenwart nur in der Liturgie...


1
 
 Herbert Klupp 29. Juni 2019 
 

Wir müssen eine missionarische Kirche sein

Prinzipiell stimme ich zu, aber die Hauptsache fehlt: missionarisch können wir nur sein, wenn wir ein Fundament haben, auf dem wir stehen. Unter der aktuellen Liberalisierung, die noch JEDES katholische Fundament wegsprengen möchte, geht das doch garnicht.


10
 
 lakota 29. Juni 2019 
 

Naja,

muß an ein Lied von Dalida denken:
"Worte, nur Worte, nur Worte...."

"Nehmen wir die Worte des Heiligen Vaters an, nehmen wir sie ernst! Tragen wir die Frohe Botschaft in die Welt von heute!"
Warum tut ihr Bischöfe, Priester das nicht schon längst? Wer hindert euch denn an der Verkündigung des Evangeliums?


11
 
  29. Juni 2019 
 

@schlicht

Ich sehe es so wie Sie! Nur weil PF ausnahmsweise mal ein paar gute Worte gesagt hat, heisst das noch lange nicht, dass er nun den LGBT-Kurs aufgeben wird. Ist wohl eher so eine "Beruhigungspille", damit die "Revolte der Traditionellen" nicht noch stärker wird. Aber wir fallen nicht darauf herein, oder?


12
 
 ottokar 29. Juni 2019 
 

Primat der Evangelisierung ?

Warten wir es ab, was bei der Amazonassynode heraus kommt. Da wir es sich zeigen, was heute Evangelisierung bedeutet.


7
 
 Zabaot 29. Juni 2019 
 

Kölle alaaf (!)


6
 
 schlicht 29. Juni 2019 
 

mutlos

Die Kardinäle Meisner und Dyba hätten "nein" zu diesem synodalen Prozess gesagt. Woelki wirkt auf mich wie ein Diplomat, der es allen recht machen will/soll, um die konservativen Katholiken irgendwie bei Stange zu halten. Vergessen wir aber nicht die Stellungnahme zu Romano Christen in der er Priesterweihen von Homosexuellen nicht ausschliesst. Das ist nicht lehramtstreu!


18
 
 Gandalf 29. Juni 2019 

Guter Beitrag auch v. Kardinal Woelki

aja, es gab auch eine Reaktion von Marx-ZDK, hat aber leider NULL Newswert ;-)


14
 

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