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Medjugorje: Internationales Jugendfestival startet mit Papst-Gruß

2. August 2019 in Jugend, 6 Lesermeinungen
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Zehntausende Jugendliche und erstmals auch Vertreter des Vatikans bei Großtreffen im bosnischem Marienwallfahrtsort - Offener Brief aus Medjugorje von Hubert Liebherr an die deutschsprachigen Hirten


Sarajevo (kath.net/KAP) Im Medjugorje ist am Donnerstagabend zum 30. Mal das Internationale Jugendfestival gestartet - und zwar mit prominenter Beteiligung auch aus dem Vatikan. Der Generalvikar von Rom, Kardinal Angelo de Donatis, feierte mit über 50.000 Jugendlichen aus 97 Ländern den Eröffnungsgottesdienst und übermittelte dabei Grüße und Segenswünsche von Papst Franziskus. Erst im Mai hatte der Papst offizielle Pilgerfahrten in den bosnischen Wallfahrtsort erlaubt. Wie es damals hieß, seien die hier seit dem Jahr 1981 berichteten Erscheinungen der Gottesmutter Maria damit noch nicht anerkannt, sondern würden weiter von der Kirche geprüft.

Am Jugendfestival nehmen heuer 620 Priester sowie 14 Kardinäle, Erzbischöfe und Bischöfe teil, darunter die Kurienerzbischöfe Rino Fisichella, Präsident des Päpstlichen Rates für die Förderung der Neuevangelisierung, und Jose Rodriguez Carballo, Sekretär der Kongregation für die Institute geweihten Lebens, weiters der Erzbischof Luigi Pezzuto, Apostolischer Nuntius für Bosnien und Herzegowina, die Kardinäle Antonio Canizares Llovera (Valencia) und Vinko Puljic (Bosnien) sowie Erzbischof Henryk Hoser, der vom Papst im Vorjahr zum Apostolischen Visitator für die Pfarre Medjugorje beauftragt wurde.


Die Entscheidung des Papstes vom Mai habe eine "große Tür geöffnet", begründete Erzbischof Hoser in einer Pressekonferenz am Donnerstag die Anwesenheit derart vieler Kardinäle und Bischöfe; zuvor wäre dies nicht möglich gewesen. In den 1990er-Jahren hatte die römische Glaubenskongregation noch befunden, Pfarreien und Diözesen dürften keine offiziellen Pilgerfahrten in den herzegowinischen Ort organisieren. Nun stehe der bosnische Wallfahrtsort im Vatikan unter der Obhut des Staatssekretariates, doch er selbst sehe ihn als "ein neues Modell der Neuevangelisierung", erklärte Hoser.

In dem Pilgerort gebe es wichtige "Räume der Begegnung mit Gott" wie die beiden umliegenden Berge und die 1969 gebaute Pfarrkirche zum Hl. Jakob, so der Apostolische Visitator weiter. Das für den einwöchigen Aufenthalt konzipierte Pilgerprogramm - mit Katechesen, Gottesdiensten in den verschiedenen Sprachen, Geistlichen Exerzitien und Fastenseminaren - helfe dabei, "einfacher zu leben", schenke körperliche Befreiung und öffne für das Geistige. Beim täglichen Abendprogramm werde der Rosenkranz meditiert, die Hl. Messe gefeiert und Gott im Altarsakrament angebetet, zudem sei Medjugorje der "Beichtstuhl der Welt": Viele Pilger fänden im Sakrament der Versöhnung inneren Frieden.

Ortspfarrer Marinko Sakota blickte bei der Pressekonferenz auf die Anfänge des Jugendfestivals in Medjugorje zurück. Beim Start durch damaligen Wallfahrtsdirektor P. Slavko Barbaric mit einigen Jugendlichen sei die Entwicklung zu einem Großereignis derartiger Dimensionen nicht absehbar gewesen. Das diesjährige Treffen, das unter dem Motto "Folge mir nach" steht und noch bis Dienstag dauert, verfolgten zum Auftakt am Donnerstag laut Angaben der Pfarre bereits über 1,7 Millionen Menschen weltweit über Livestream mit. Vor Ort nehmen aus Österreich größere Gruppen u.a. aus Wien, Niederösterreich, der Steiermark und dem Burgenland teil.

kath.net dokumentiert einen Brief von heute aus Medjugorje


Offener Brief an alle deutschsprachigen Bischöfe, Erzbischöfe und Kardinäle.

Liebe deutschsprachige Oberhirten!
Neben dem Generalvikar Roms, Angelo Kardinal De Donatis und dem Präsident des Päpstlichen Rates zur Förderung der Neuevangelisierung, Erzbischof Rino Fisichella sind noch weitere 12 Bischöfe, Erzbischöfe und Kardinäle aus Italien, Bosnien&Herzegowina, Spanien, Polen, Frankreich und Kroatien anwesend.

Neben Jugendlichen aus 80 Ländern und allen Kontinenten sind viele deutschsprachige Jugendliche zum 30. Jugendfestival nach Medjugorje gekommen. Darüber hinaus haben bereits 1,7 Mio Menschen den Eröffnungsgottesdienst per livestream im Internet verfolgt. Davon war als größte Sprachgruppe mit 550 000 User die deutschsprachige Usergruppe.
Liebe Oberhirten des deutschen Sprachraumes, wo sind Sie?

So grüßt Sie ganz herzlich in der Liebe Christi aus Medjugorje

Hubert Liebherr vom Verein
Medjugorje-Deutschland e.V.´ mit Jugendlichen aus Baden-Württemberg, Bayern, Berlin und Nordrhein-Westphalen

Copyright 2019 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
Alle Rechte vorbehalten


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Lesermeinungen

 Ehrmann 3. August 2019 

..und im Vatikan wird die Arbeit für die Familien zerstört......


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 Diadochus 2. August 2019 
 

@Philipp Neri

Die Teilnahme so vieler Bischöfe an der Hl. Messe ist ein gutes Zeichen. Der Apostolische Nuntius für Bosnien Herzegowina, der Vertreter des Hl. Stuhls, hat sogar gepredigt und der Hl. Messe vorgestanden. Sie sind der Einladung der Muttergottes gefolgt. Dennoch bleibt die Frage von Herrn Liebherr bestehen: "Liebe Oberhirten des deutschen Sprachraumes, wo sind Sie?" Als ob wir das nicht nötig hätten.


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 Philipp Neri 2. August 2019 

Eine neue positive Situation für Medjugorje!

Kann sich einer von Euch daran erinnern, so viele Bischöfe bei der Abendliturgie gestern oder auch heute Abend in Medjugorje gesehen zu haben?
Man kann es schon als sensationell bewerten, dass nun nach der Entscheidung des Papstes vom 12.05.2019, offizielle Wallfahrten nach Medjugorje zu erlauben, wirklich auch die Bischöfe sichtbar kommen!
Und dass der Papst Grüße an das Jugendfestival gesendet hat, lässt für die weitere Entwicklung wirklich hoffen.
Möge dieser Erscheinungsort Medjugorje zu einem Zeichen der Hoffnung für die gesamte Weltkirche werden!


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 follower 2. August 2019 

Hubert Liebherr

die Frage von Hubert Liebherr an die deutschen Bischöfe ist berechtigt. Es ist noch Zeit, den Zeitgeist mit dem Geist des Evangeliums zu kontern. Genau das hat nämlich Jesus Christus damals auch getan, und die Apostel sind ihm auf diesem Weg gefolgt. Medjugorje ist für mich so etwas wie die United Nations, die UN. Alle Nationen der Erde treffen sich und beten den einen Herrn an. Der Geist Gottes macht es möglich, dass sich die Völker trotz verschiedener Sprachen verstehen. Die Versöhnung im Beichtsakrament zwischen dem Menschen und Gott bringt den Frieden auch zwischen den Menschen hervor. Wer Gott hat, hat alles.


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 nazareth 2. August 2019 
 

Danke! Wir hoffen, dass es 1.eine Bekehrungswelle durch unsere liebe Gospa gibt, 2.dass es durch die hohe Zahl an Jugendlichen super Signalwirkung gibt, auch ENDLICH! für die deutschen Bischofskonferenzen, 3.dass die Medien endlich positiv, aktuellund inhaltsvoll berichten und senden von diesem Quell des Heiles für uns verlorene Schäfchen


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 Philipp Neri 2. August 2019 

Einen schönen Gruß nach Medjugorje!

Auf dem zur Zeit laufenden Liborifest in Paderborn hat der "Philipp Neri" tatsächlich doch einen Medjugorje-Info-Stand im Kreuzgang des Paderborner Domes entdeckt!
Ist das nicht toll?


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