Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. ‚Gratismut’ – Ausgrenzung von AfD-Mitgliedern sollte in der Kirche keinen Platz haben
  2. ‚Polithetze gegen die einzige Opposition’ – AfD kritisiert Grundsatzpaper der deutschen Bischöfe
  3. Bätzing behauptet: „Römische Weltsynode und Synodaler Weg in Deutschland gehen in dieselbe Richtung“
  4. Bestätigt Fiducia Supplicans Häresie?
  5. Angst vor Rechtsruck? Das ist Thema für Eliten und Besserverdiener über 5.000 € Monatseinkommen
  6. Ein unterkomplexes Schreiben blamiert die Bischöfe
  7. DBK-Vorsitzender Bätzing meint: Der Lebensschutz „ist ein Proprium der Kirche“
  8. Gericht verbietet Falschbehauptung! - Müssen deutsche Bischöfe AfD-Papier zurückziehen?
  9. FDP-Taktiktipp für Bätzing/DBK: Mit Rom reden aber gleichzeitig Synodalen Rat weiter vorantreiben
  10. Werden Sie Schutzengerl für kath.net für mindestens 2024 und 2025!
  11. „DBK hat keine Vollmacht, ihre Diözesen von Einheit mit Papst und katholischer Kirche wegzureißen“
  12. "Auf dem Berg Golgota ist es nicht unsere Aufgabe, einen Stuhlkreis zu machen“
  13. Essener Weihbischof Schepers zum Queer-Beauftragten ernannt
  14. Abtreibungsärztin Hänel: Es gibt zu wenige abtreibungswillige Ärzte
  15. Wer ist (mit-)verantwortlich für die Krise der katholischen Kirche in Deutschland?

"In Deutschland bricht aus allen Ecken der Antisemitismus hervor"

4. August 2019 in Chronik, 7 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Eine Anti-Israel-Rede des evangelischen Bischofs Abromeit sorgt in deutschen Medien für Aufregung. Bischof behauptete, dass wegen des „historischen Schuldbewusstseins“ der Deutschen es eine Überidentifikation mit dem Staat Israel gäbe"


Berlin (kath.net)
Eine Anti-Israel-Rede des evangelischen Bischofs Abromeit sorgt in deutschen Medien für Aufregung. Laut einem Bericht von idea hat Hans-Jürgen Abromeit auf der Jahreskonferenz der Deutschen Evangelischen Allianz einen Vortrag über die aktuelle Lage in Israel gehalten und dabei laut BILD eine "sonderbare Interpretation des Konflikts". Die Kern-Aussage: Laut Abromeit würden die Deutschen sich zu sehr mit Israel solidarisieren – und achteten deswegen zu wenig auf „palästinensische Sicherheitsinteressen“. Der Bischof behauptete dann, dass wegen des „historischen Schuldbewusstseins“ der Deutschen es eine Überidentifikation mit dem Staat Israel gäbe, mit keinem Wort erwähnt, dass aus dem aus dem Gaza-Streifen immer wieder Raketen von militanten Palästinensern auf Israel abgefeuert wird. Der Bischof behauptete auch, dass mit Waffengewalt kein Frieden einkehren werde und meinte, dass die Zwei-Staaten-Lösung realpolitisch faktisch ausgeschlossen sei und man den Mut haben müsse, über eine Ein-Staaten-Lösung nachzudenken. Deutliche Kritik gibt es von deutschen Journalisten. So meinte WELT-Chefredakteur Ulf Poschardt auf Twitter: "Auch das noch. In Deutschland bricht aus allen Ecken der Antisemitismus hervor. Jetzt auch noch die @EKD."



Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 antonius25 5. August 2019 
 

Judäa und Samaria müssen mehr wie Kern-Israel werden

Die Palästinenser sollten versuchen, von ihren deutlich zivilisierteren Nachbarn zu lernen. Und nicht sich vom Iran den Terror finanzieren lassen. Wenn sie das schaffen, dann kann es Frieden geben, sonst nicht. Einstaatenlösung oder Zweistaatenlösung sind dann nur administrative Fragen.

Wenn die Palästinenser heute ihre Waffen ablegen, herrscht morgen Frieden.

Wenn die Kuden heute ihre Waffen ablegen, werden sie morgen von den Palästinensern ins Meer getrieben. Das ist der Schlüssel zum Verständnis des Nahostkonflikts.


3
 
 antonius25 5. August 2019 
 

@Chris2: wie damals beim "Aufstand der Anständigen" unter Rot-Grün

Ein Moslem brannte eine Synagoge ab und Schröder und Fischer instrumentalisierten das zusammen mit den willfährigen Medien gegen "Rechts" und für.mehr Einwanderung. In der Geschichtsschreibung wird das vielleicht einmal als Wendepunkt der BRD gelten: Weg von Demokratie und antitotalitärem Konsens hin zum Gesinnungsstaat nach Sowjet-Muster.


7
 
 elmar69 5. August 2019 
 

Ein-Staaten-Lösung

Ein gemeinsamer Staat, in dem Juden, Moslems und Christen gleichberechtigt friedlich miteinander leben ist natürlich immer eine erstrebenswerte Option.

Bei der Realisierung wird man vermutlich zu der Erkenntnis kommen, dass es sich um eine nicht erreichbare Utopie handelt. Da wurde über 70 Jahre Hass gefördert, vielleicht ist die Utopie in 100 Jahren machbar.

In absehbarer Zeit scheint mir nur eine Lösung mit getrennten Staaten möglich zu sein.

Zur Kritik an Israel: Die Regierung Israels ist selbstverständlich nicht perfekt und darf Kritisiert werden.

Eine Rückabwicklung der Ansiedlung der Juden in Israel ist in etwa so realistisch wir die Rückabwicklung der Westverschiebung Polens, die hierzulande nur noch sehr weniger auf der Agenda haben - das waren früher aber mal mehr.


4
 
 myschkin 5. August 2019 
 

Deutsche Bischöfe

sollten hier einfach mal den Mund halten. Gerade die evangelischen Kirchen Deutschlands haben sich vor 1945 zutiefst kompromittiert. Als sogenannte Deutsche Christen haben sie sich Hitler angedient und den Antisemitismus aktiv unterstützt. Auch die Protestanten sind aufgerufen, sich gegen das Diffundieren des christlichen Glaubens zu kümmern. Dazu muss gehören, die Juden, die unsere nächsten Brüder und Schwestern im Glauben sind, zu schützen und zu unterstützen. Das geht in unserer Zeit vor allem durch Solidarität mit Israel, das umgeben ist von arabischen und muslimischen Feinden, die den Staat der Juden vernichten wollen.


7
 
 nazareth 5. August 2019 
 

Israel ist der Knotenpunkt

Ich dachte es sei ein evangelischer Bischof. Wieso macht der politische Reden von höchster Brisanz und Funken in gefährlichem Pulverfassthema? Luther war sehr judenfeindlich. Der Neid gegen das auserwählte Volk ist immer präsent. Und doch kommt das Heil von den Juden und Gottes Auge ruht auf seinem Volk. Wir sind in demselben offenbarten Gott untrennbar verbunden und ehren unseren Gott,der aus diesem Volk hervorgegangen ist nach göttlichem Ratschluss. Außerdem das gesamte Christentum. Maria voran, die Apostel und das bekehrte Volk. Unsere Glaubenahnen und unsere Wurzeln, das ganze Alte Testament. Bekennen wir uns zum Glauben Israels an Adonai unseren Gott. Das politische Geschehen geht uns nur im Gebet für Israel und seinen Frieden und sein Erkennen des Erlösers an... Im weiteren gesehen.Möge Gott sein Volk behüten. Es geht letztlich um Jerusalem im himmlischen Sinne. Das neue himmlische Jerusalem der Offenbarung. Das ist der Kampf. Gott hat schon gesiegt. Aber Israel ist umkämpft.


8
 
 Chris2 5. August 2019 
 

Leider berichten viele Medien nicht offen

über den "Neuen Antisemitismus". Manche Berichte nennen sogar einzelne Taten als vermeintliche Belege "neuer deutscher Schuld", verschweigen aber komplett die Herkunft palästinensischer oder arabischer Täter, schieben die Taten also (wieder mal) dreist den Deutschen unter. Das ist nicht mehr nur "Lückenpresse", das ist bereits eine glatte "Wahrheitsbeugung".


11
 
 Chris2 5. August 2019 
 

Spätestens, seit der Islam bei uns die Rolle des Judentums

als unantastbare Religion übernommen hat (und das ohne jegliche Begründung oder jeden offiziellen "Unterwerfungsbeschluss" - gibt es doch vielmehr zahlreiche Gründe, dieser Religion gegenüber vorsichtig zu sein), ist diese These obsolet.


5
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Israel

  1. Papst will Angehörige der Hamas-Geiseln treffen
  2. Gaza-Fotografen waren über Anschläge auf Israel vorab informiert
  3. 'Bring Him Home'
  4. Als die Hamas-Lüge aufflog
  5. Israels Gesundheitsminister: ‚Grüner Pass’ soll Menschen zur Impfung bewegen
  6. Bistum Trier ordnet an: Pfarrer muss Israel-Flagge entfernen
  7. Gewalt gegen Israel
  8. In Israel gilt seit dem 10. Juli ein generelles Sexkaufverbot
  9. Israel erwartet 165.000 Besucher zu Weihnachten
  10. Israel: Höchstgericht beendet Streit um Kirchenimmobilien-Verkauf







Top-15

meist-gelesen

  1. Werden Sie Schutzengerl für kath.net für mindestens 2024 und 2025!
  2. KOMMEN SIE MIT! EINMALIGE REISE - 13. Oktober 2024 in Fatima + Andalusien!
  3. „DBK hat keine Vollmacht, ihre Diözesen von Einheit mit Papst und katholischer Kirche wegzureißen“
  4. ‚Gratismut’ – Ausgrenzung von AfD-Mitgliedern sollte in der Kirche keinen Platz haben
  5. Bätzing behauptet: „Römische Weltsynode und Synodaler Weg in Deutschland gehen in dieselbe Richtung“
  6. Ein unterkomplexes Schreiben blamiert die Bischöfe
  7. Bestätigt Fiducia Supplicans Häresie?
  8. Gericht verbietet Falschbehauptung! - Müssen deutsche Bischöfe AfD-Papier zurückziehen?
  9. "Auf dem Berg Golgota ist es nicht unsere Aufgabe, einen Stuhlkreis zu machen“
  10. Den Lügen des Teufels entgegentreten
  11. P. Karl Wallner: "Bei der Weltsynode spielen deutsche Bischöfe keine Rolle mehr"
  12. 'Oh diese faulen Denker - Sie wissen nichts von einer Welt des Geistes...!'
  13. Frühere Ordensfrau erhebt Missbrauchsvorwürfe gegen Priester Rupnik
  14. ‚Sakrileg’ – Begräbnisfeier für ‚Trans-Aktivistin’ in St. Patrick’s Kathedrale
  15. Angst vor Rechtsruck? Das ist Thema für Eliten und Besserverdiener über 5.000 € Monatseinkommen

© 2024 kath.net | Impressum | Datenschutz