Login




oder neu registrieren?



Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:








Top-15

meist-diskutiert

  1. Bistum Hildesheim spricht ab jetzt in ‚geschlechtersensibler Sprache’!
  2. Weiterhin keine Mundkommunion im Bistum Limburg
  3. Petrusbruderschaft muss Dijon verlassen
  4. 'Annalena und die 10 Verbote'
  5. (K)eine Lebensschutzerklärung der Deutschen Bischofskonferenz?
  6. „Was, wenn es doch kein Gerücht ist?“
  7. Papst: Pandemie zwingt zur Entscheidung zum Guten oder zum Bösen
  8. Das EU-Parlament möchte ein "Recht auf Abtreibung" einführen
  9. "Herr Bischof, Sie sind ein Schreibtischtäter und haben kein Herz für ungeborene Kinder!"
  10. Ist Joe Biden exkommuniziert?
  11. Woelki: „Es geht um Verantwortung. Und die übernehme ich, indem ich …“
  12. Wo stehen wir mit ‚Amoris laetitia’?
  13. Erzbischof Lackner: Warnung vor neuer "Glaubensknappheit"
  14. Bitte unterstützen Sie kath.net via AmazonSmile-Programm
  15. Knien als Gewissenstraining - Die Champions League der Moralisten

„Seit einem Jahr fordere ich Untersuchung der McCarrick-Situation“

6. September 2019 in Weltkirche, 5 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


US-Bischof Robert Barron will, dass nachgeforscht werde, „wer wegschaute“, als der inzwischen laisierte Ex-Kardinal McCarrick in der Hierarchie aufstieg – „Ich denke, das Volk Gottes verdient Antworten auf diese Fragen“


Los Angeles (kath.net/pl) „Seit einem Jahr fordere ich eine umfassende Untersuchung der McCarrick-Situation.“ Das erläutert Robert Barron, Weihbischof des Erzbistums Los Angeles, Hochschullehrer und Buchautor (Archivfoto), im Interview mit der Nachrichtenagentur „Zenit“. Er fordert, dass nachgeforscht werde, „wer wegschaute“, als der inzwischen laisierte Ex-Kardinal und China-Chefunterhändler von Papst Franziskus, Theodore McCarrick, in der Hierarchie aufstieg, „und wer weiterhin wegschaute, als er auch nach seiner Pensionierung als Schlüsselfigur im Leben der Kirche beharrte? Ich denke, das Volk Gottes verdient Antworten auf diese Fragen.“ Das Volk Gottes sei „demoralisiert und zutiefst entmutigt von diesem Skandal“ und brauche „ein Wort der Hoffnung“. Gleichzeitig denke er aber auch, „dass die kürzlich verabschiedeten Protokolle für die US-Kirche einen großen Beitrag zur Verhinderung eines künftigen McCarrick-ähnlichen Szenarios leisten werden. Die Menschen werden wissen, dass sie das Recht haben, sich zu beschweren, und sie werden wissen, bei wem sie sich beschweren können.“


Der in den USA auch durch Fernseh- und Youtube-Auftritte bekannte Barron bittet die amerikanischen katholischen Gläubigen angesichts der Missbrauchskrise: „Wir sollten zu den spirituellen Grundlagen zurückkehren: Gebet, regelmäßiger Gottesdienstbesuch, häufiges Bußsakrament, Rosenkranz, die körperlichen und geistlichen Werke der Barmherzigkeit. Denn der Teufel hasst das alles.“

In den USA überlegen derzeit 37 Prozent der Katholiken, ob sie wegen des Missbrauchsskandals die Kirche verlassen sollen, zitiert Barron aus einer Umfrage. Doch gebe es in Wirklichkeit „nie einen guten Grund, die Kirche zu verlassen. Gib den Schatz nicht auf, nur weil die Gefäße, die ihn tragen, fehlerhaft und zerbrechlich sind. Bleibe, kämpfe!“

Er bemühe sich, schildert Barron, „dieses gegenwärtige Leiden in einen größeren spirituellen Kontext zu stellen“. Gottes Liebe sei „immer größer als unsere Bosheit. Nichts, was wir tun, kann die Absichten Gottes jemals endgültig besiegen. Diese Lektion wird in der ganzen Bibel und der großen theologischen Tradition gelehrt und im Leben der Heiligen bestätigt.“

Barron hat nun ein Buch mit dem Titel „Brief an eine leidende Kirche. Ein Bischof spricht über die Krise des sexuellen Missbrauchs“ [Letter to a Suffering Church. A Bishop Speaks on The Sexual Abuse Crisis] veröffentlicht, das derzeit im englischen Sprachraum sehr viel gekauft wird.

Link zum „Zenit“-Interview in voller Länge: Exclusive Interview with Bishop Barron on His Book ‘Letter to a Suffering Church’ & the Abuse Crisis as a Whole


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 zeitblick 6. September 2019 

Bischofspflicht

Sehr geehrter Herr Bischof!
Fordern Sie weiter Aufdeckungen ein, so erfüllen Sie Ihre Bischofspflicht! Viel Segen dabei!


8

0
 
 Rosenzweig 6. September 2019 

DANKE - werter @ hape..

-
Ihr Hinweis auf heutigen Herz-Jesu Freitag + morg. Herz-Mariä-Sühnesamstag!

JA- nutzen wir diese monatl. besonderen "Gnadenquellen" für die brennenden Anliegen in unserer Kirche..!

Und immer wieder auch für eigenes Innehalten-
Klarheit zu schaffen, wo`s bei mir viell. auch noch- oder wieder Antwort benötigt- tägl."Umkehr" erneut konsequenter zu leben..?!
In diesem Bemühen verbunden..


7

0
 
 hape 6. September 2019 

@Kostadinov

Nein. Aber man wird ja wohl sagen dürfen, was man sich wünscht.

Heute ist Herz-Jesu-Freitag, morgen Herz-Mariä-Sühne-Samstag. Eine gute Gelegenheit, all diese Anliegen mit ins Gebet zu nehmen.


13

0
 
 Kostadinov 6. September 2019 

@hape

erwarten Sie das im Ernst von einem Papst, der sich vor allem um abschmelzende Gletscher sorgt? Gemäss Interview auf Vaticannews.va, nicht irgendeine FSSPX-Seite...


15

0
 
 hape 6. September 2019 

Diese Fragen hätte ich auch gerne beantwortet.

Darüber hinaus hätte ich gerne auch Antworten auf die Dubia. Ich hätte gerne lehramtliche Klarstellungen zu Abu-Dhabi. Ich wüßte gerne, wie es zum Desaster um das JPII-Institut kommen konnte, wer bei der Entwicklung des in Teilen häretischen IL für die Amazonien-Synode weggeschaut hat und wie die Kirche aus diesem Schlamassel wieder raus kommen will.

Richtige Antworten. Kein vernebelndes Schweigen. Schluss mit dem lähmenden "weiter so". Es reicht jetzt!


20

0
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Missbrauch

  1. Ehemaliger Bundesrichter Thomas Fischer kritisiert ‚Dämonisierung’ von Kardinal Woelki
  2. Je mehr man die Sünde verschweigt
  3. Viganò: "Für den McCarrick-Report hat mich der Vatikan nicht als Zeugen geladen"
  4. Drei Päpste und ein korrupter Kardinal
  5. „Standpunkt der US-Bischöfe zur Kommunion/Pro-Abtreibungs-Politiker kam von Ex-Kardinal McCarrick“
  6. "Was soll ein ‚gesunder Generalverdacht gegen Priester‘?"
  7. BDKJ richtet Kommission zur Aufarbeitung sexualisierter Gewalt ein
  8. USA: Gegen Ex-Kardinal McCarrick werden neue ungeheuerliche Vorwürfe erhoben
  9. Experte: Vatikan drängt stärker auf Anzeige von Missbrauch
  10. BILD berichtet über Viganòs schwere Vorwürfe gegen einen deutschen Prälaten








Top-15

meist-gelesen

  1. Bistum Hildesheim spricht ab jetzt in ‚geschlechtersensibler Sprache’!
  2. „Was, wenn es doch kein Gerücht ist?“
  3. Kommen Sie mit - Familienwallfahrt ins Heilige Land mit P. Leo Maasburg - Oktober 2021
  4. Knien als Gewissenstraining - Die Champions League der Moralisten
  5. 'Annalena und die 10 Verbote'
  6. Papst Franziskus beruft Kardinal Müller ans Oberste Kirchengericht
  7. "Herr Bischof, Sie sind ein Schreibtischtäter und haben kein Herz für ungeborene Kinder!"
  8. Menschenverachtung in Gottes Namen
  9. Woelki: „Es geht um Verantwortung. Und die übernehme ich, indem ich …“
  10. Petrusbruderschaft muss Dijon verlassen
  11. Weiterhin keine Mundkommunion im Bistum Limburg
  12. Papst lässt 3-Monats-Frist für Amtsverzicht von Heße und Schwaderlapp verstreichen
  13. (K)eine Lebensschutzerklärung der Deutschen Bischofskonferenz?
  14. Orban: Welt steht Christen feindlich gegenüber
  15. Schönborn: Im Vatikan gilt Medjugorje bereits als Heiligtum

© 2021 kath.net | Impressum | Datenschutz