29 September 2019, 11:00
"DBK hat weitere Chance vertan"
 
Legionaere
 
WEITERE ARTIKEL ZUM THEMA 'Deutsche Bischofskon'
„Mit Bischof Vorderholzer teilt Maria 1.0 die Meinung, 'dass die thematische Ausrichtung der Foren an der Realität der Glaubenskrise in unserem Land vorbeizugehen scheint'.“

Bonn (kath.net/pm) Bei der Herbst-Vollversammlung hätte die DBK die dringend erforderliche Umgestaltung vornehmen können. Doch sie überging die Anweisungen und Wünsche von Papst Franziskus ein weiteres Mal. Maria 1.0 ist zu tiefst betroffen über das Wahlverhalten der Bischöfe in der Schlussabstimmung zu den Statuten des Synodalen Weges.

Werbung
Ordensfrauen


Die Ergebnisse der Schlussabstimmung zu den Statuten des Synodalen Weges bei der Herbst-Vollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz (DBK) in Fulda sind enttäuschend: Der Synodale Weg wurde nicht nennenswert umgestaltet. Kardinal Marx und die Mehrheit der Bischöfe beharren auf dem einmal eingeschlagenen Weg. Sie entscheiden sich für Eigenmächtigkeit statt Treue und fördern damit das Risiko einer Spaltung. Es ist ein Etikettenschwindel, das Thema Evangelisierung in der Präambel zu den Statuten des Synodalen Weges aufzunehmen, aber die inhaltliche Ausrichtung des Synodalen Weges aufrechterhalten zu wollen.

Die Missbrauchskrise, aber auch die von der DBK angestrebte Verweltlichung und das eigenmächtige Vorgehen Kardinal Marx‘ haben bei vielen Gläubigen das Vertrauen in die katholische Kirche Deutschlands erschüttert. Daher ist es erforderlich, das verloren gegangene Vertrauen zurückzugewinnen, indem wir Jesus wieder in den Mittelpunkt stellen und auf das „Primat der Neuevangelisierung“ setzen.

Mit Bischof Vorderholzer teilt Maria 1.0 die Meinung, dass „die thematische Ausrichtung der Foren an der Realität der Glaubenskrise in unserem Land vorbeizugehen scheint“. Der Synodale Weg birgt – wie Kardinal Woelki sagt – „großes Spaltungsrisiko“, das „schlimmstenfalls hin zu einer deutschen Nationalkirche führen könnte“.

Maria 1.0 stellt mit Bedauern fest, dass die Anweisungen des Papstes für einen effizienten, nachhaltigen und zukunftsorientierten Synodalen Weg in Treue zur Lehre Christi und der Katholischen Kirche nicht befolgt wurden. Wir danken den wenigen treuen Bischöfen für ihren Mut und Einsatz und besonders dafür, dass sie bei der Schlussabstimmung gegen die Satzung des Synodalen Weges gestimmt haben.

Ihnen hat der Artikel gefallen?
Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung auf ein Konto in Ö, D oder der CH oder via Kreditkarte/Paypal!










Lesermeinungen zu diesem Artikel anzeigen und Kommentar schreiben

Sie können nur die Lesermeinungen der letzten sieben Tage einsehen.

 
App play store iTunes app store Jetzt kostenlos herunterladen! mehr Infos Instagram
meist kommentierte Artikel

Das neue enfant terrible der katholischen Kirche Österreichs? (148)

Woelki: „Demokratisierung des Glaubens wäre das Ende der Kirche“ (54)

Kurienkardinal meint: Greta Thunberg auf Linie der katholischen Lehre (41)

Polizeiaktion im Kloster der Franziskanerinnen in Langenlois (32)

NEIN. NEIN und nochmals NEIN! (25)

Kurienkardinal Ouellet: Einer von drei Bischofskandidaten lehnt ab (25)

Ein alter Theologenwitz (22)

Der Herr tröstet und bestraft mit Zärtlichkeit (19)

Was ist normal? (19)

Vatikan: Nur mehr 10 Prozent des Peterspfennigs für soziale Projekte (18)

„Ladenhüter“ Rosenkranz - oder junger christlicher Bookshop? (18)

„Die Kirche zerstören – Den Staat niederbrennen“ (17)

Weihnachtsmuffel schieben Muslime vor (15)

„Ich habe meinen Schritt nie bereut“ (14)

Abtreibungsärztin Kristina Hänel auch in Berufungsprozess schuldig (14)