Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Ein unvermeidliches Schisma?
  2. Bischof Würtz ist offen für Frauenordination
  3. Nach Schisma der FSSPX: Frankreichs altrituelle Katholiken stehen zu Papst Leo XIV.
  4. Beichten und Eheschließungen ungültig!
  5. Piusbruderschaft legt Einspruch gegen Exkommunikatons-Dekret ein
  6. Erzbistum Hamburg: Eltern wehren sich gegen LGBT-Sexualkonzept in katholischen Schulen
  7. „Beten wir, dass den Gläubigen leichterer Zugang zur überlieferten Form der Messe ermöglicht wird"
  8. Mehr Kirchensteuer bei weniger Mitgliedern
  9. Heute ist es eine finnische Abgeordnete und Großmutter; morgen könnten es leicht Sie sein!
  10. Glaubte Papst Benedikt XVI. an die nahende Endzeit?
  11. Kardinal Rouco/Madrid: Der Synodale Weg in Deutschland umgeht das Kirchenrecht
  12. "Wir wollen den Glauben verteidigen gegenüber häretischen Interpretationen und Verfälschungen!"
  13. König Charles III. nicht mehr ‚Verteidiger des Glaubens‘?
  14. Bereits vierte Kirchenübergabe an Kopten in Wien
  15. Ann Widdecombe, britische konservative Ex-Ministerin (78), wurde zu Hause ermordet

Wir müssen also den Geburtstag des Herrn mit inniger Freude feiern!

21. Dezember 2019 in Spirituelles, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


„Gepriesen sei der Gott und Vater unseres Herrn Jesus Christus: […] in ihm hat er uns erwählt vor der Erschaffung der Welt“ - Gedanken des Hl. Papst Leo des Großen über Weihnachten


Rom (kath.net)
Die Fleischwerdung des Logos, des Wortes Gottes, betrifft sowohl die Vergangenheit als auch die Zukunft. Kein Zeitalter, wie fern es auch sein mag, musste das Sakrament der Erlösung der Menschheit entbehren. Was die Apostel predigten ist das, was die Propheten angekündigt hatten, und man kann nicht sagen, dass das, was zu allen Zeiten geglaubt wurde, reichlich verspätet eingetroffen wäre. Indem Gott das Werk der Erlösung aufschob, hat er uns in seiner Weisheit und Güte dank dieser alten und häufigen Ankündigungen fähiger gemacht, auf seinen Ruf zu antworten […].


Es ist also nicht wahr, dass Gott sich der menschlichen Geschicke angenommen hätte, indem er seinen Ratschluss geändert und von spätem Erbarmen bewegt worden sei: Seit Erschaffung der Welt hat er für alle ein und denselben Heilsweg beschlossen. In Wirklichkeit nahm die Gnade Gottes mehr und mehr zu, durch die seit jeher alle seine Heiligen gerechtfertigt wurden, und begann nicht erst mit der Geburt Christi. Dieses Geheimnis einer großen Liebe, von der jetzt die ganze Welt erfüllt ist, war bereits in seinen Vorzeichen so mächtig. Diejenigen, die daran glaubten, als sie verheißen wurde, hatten nicht weniger Nutzen davon als diejenigen, die sie erhielten, als sie geschenkt wurde.

Meine Lieben, mit offenkundiger Güte wurde der Reichtum der Gnade Gottes über uns ausgegossen. Zu ewigem Leben berufen, werden wir nicht nur durch Vorbilder aus der Vergangenheit auferbaut, sondern haben die Wahrheit selbst gesehen, wie sie in sichtbarer und körperlicher Form erschien. Wir müssen also den Geburtstag des Herrn mit inniger Freude, die nicht von dieser Welt ist, feiern […]. Erkennt dank des Lichtes des Heiligen Geistes den, der uns in sich aufgenommen hat und den wir in uns aufgenommen haben: Denn so wie der Herr Jesus in seiner Geburt unser Fleisch geworden ist, so sind auch wir bei unserer Wiedergeburt sein Leib geworden. […] Gott hat uns das Beispiel seines Wohlwollens und seiner Demut gegeben […]: Gleichen wir uns also dem Herrn in seiner Demut an, wenn wir ihm in seiner Herrlichkeit ähnlich sein wollen. Er selber wird uns helfen und uns zur Erfüllung dessen führen, was er verheißen hat.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Weihnachten

  1. „Das Wort ist Fleisch geworden – Dieser Satz ist Abgrund und Gipfel zugleich“
  2. „Und das Wort ist Fleisch geworden und hat unter uns gewohnt“
  3. Das Epiphanie-Fest – Erscheinung Gottes in der Zeit
  4. Fest der Heiligen Familie – „Gott wohnt unter uns – und geht mit uns“
  5. „Driving home for Christmas“ – Nun ist Chris Rea auf dem Weg in seine ewige Heimat
  6. ‚Urbi et Orbi‘ 2025: Weihnachten - Geburt des Friedens
  7. Der Friede begann zu weinen. Weihnachten - die Gegenwart Gottes im verletzlichen Fleisch
  8. Wenn Gott Mensch wird. Die angebrochene Morgenröte des neuen Tages
  9. Stille Nacht, Heilige Nacht
  10. Gottesgeburt in der Seele






Top-15

meist-gelesen

  1. Mehr Kirchensteuer bei weniger Mitgliedern
  2. Beichten und Eheschließungen ungültig!
  3. Bischof Würtz ist offen für Frauenordination
  4. Nach Schisma der FSSPX: Frankreichs altrituelle Katholiken stehen zu Papst Leo XIV.
  5. König Charles III. nicht mehr ‚Verteidiger des Glaubens‘?
  6. Universität Aberdeen prüft intern Hasskommentar eines Angestellten gegen Ann Widdecombe
  7. Heute ist es eine finnische Abgeordnete und Großmutter; morgen könnten es leicht Sie sein!
  8. Ein unvermeidliches Schisma?
  9. Glaubte Papst Benedikt XVI. an die nahende Endzeit?
  10. Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns jetzt JETZT!
  11. Ann Widdecombe, britische konservative Ex-Ministerin (78), wurde zu Hause ermordet
  12. „Priesterberufungen in Europa: Wachstum in Frankreich, Krise in Deutschland“
  13. „Abgeordnete, die das Gesetz zur Sterbehilfe unterstützen, können nicht mehr zur Kommunion gehen“
  14. Kardinal Rouco/Madrid: Der Synodale Weg in Deutschland umgeht das Kirchenrecht
  15. „Was, wenn sich herausstellt, dass Ann Widdecombe eine Märtyrerin war?“

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz