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Zahlreiche Priesterweihen in der Slowakei

13. Juni 2020 in Aktuelles, 4 Lesermeinungen
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Insgesamt 44 Männer werden in den kommenden Monaten geweiht - Besonders viele Neupriester in der Ostslowakei.


Bratislava (kath.net/ KAP)

In der Slowakei wird in den kommenden Monaten insgesamt 44 Männern die Priesterweihe gespendet. Das hat das Pressebüro der Slowakischen Bischofskonferenz mitgeteilt. 29 Neupriester werden für Diözesen mit Gläubigen des römisch-katholischen Ritus und 13 für griechisch-katholische Eparchien geweiht. Hinzukommen zwei Ordensmänner von Franziskanern und Kapuzinern. Die Weiheliturgien werden mit Blick auf das am 29. Juni anstehende Hochfest "Peter und Paul" an den kommenden Wochenenden gefeiert, einige wenige auch im Juli, August und September.

 

Der Anteil der Griechisch-Katholischen an der Gesamtzahl der katholischen Priesteramtskandidaten ist damit weiterhin groß: In der katholischen Ostkirche des byzantinischen Ritus, der in der Slowakei nach der Volkszählung von 2011 rund 220.000 griechisch-katholische Gläubige angehören, entfallen heuer auf einen Neupriester rechnerisch 17.000 Gläubige, in der 3,35 Mio. Gläubige umfassenden lateinischen Kirche hingegen einer auf mehr als 115.000.


 

Die Priester in der byzantinischen Kirche sind mit Ausnahme der Bischöfe und der Mönche verheiratet. Jedoch kann die Attraktivität des Priesterberufs nicht allein auf das Fehlen der Zölibatsverpflichtung zurückgeführt werden. Im Osten und Nordosten der Slowakei ist auch die Anzahl der römisch-katholischen Priesteramtskandidaten hoch: Mit sieben Weihen steht unter den römisch-katholischen Diözesen die ostslowakische Erzdiözese Kosice an der Spitze. Ihr Territorium deckt sich mit der griechisch-katholischen Kaschauer Eparchie und teilweise mit der Erzeparchie Presov (Preschau).

 

In den Diözesen Bratislava, Nitra, Spisska Kapitula, Kosice und Roznava finden die Priesterweihen jeweils in den Kathedralen statt, in den Diözesen Zilina und Banska Bystrica in anderen Kirchen der Bischofsstädte. Die zehn Weihen der Erzeparchie Presov werden, an drei verschiedenen Tagen, alle in der Wallfahrtskirche in Lutin gespendet.

 

Den beiden Kandidaten der Erzdiözese Trnava wird die Priesterweihe in der Andreasbasilika im ungarischen Komarom gespendet. Die beiden Neupriester feiern ihre Primizmessen - also ihre ersten Messen nach der Priesterweihe - im deutschen Köln bzw. Campocavallo-Osimo in Italien. Im Ausland feiern ihre Primizgottesdienste auch zwei der in Zilina Geweihten - einer im nahen Tschechien, einer in Kroatien. In der slowakischen Hauptstadt feiert heuer kein einziger Neupriester seine Primiz.

 

Das Weihealter der Neupriester beträgt im Durchschnitt 28,5 Jahre, mit nur geringfügigen Unterschieden zwischen den beiden Riten wie auch zwischen den Diözesen. Nur die Erzdiözese Trnava sticht mit einem Altersdurchschnitt von 40 Jahren hervor. Der älteste aller Weihekandidaten ist 47, der jüngste 25 Jahre.

 

Copyright 2020 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich (www.kathpress.at) Alle Rechte vorbehalten

Foto: Priesterweihe in der Diözese Eichstätt (C) PDE-AnikaTaiber-Groh


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Lesermeinungen

 Winrod 14. Juni 2020 
 

Mir tut es gut,

so etwas zu lesen. eine frohe Botschaft aus der Slowakei. Dort wirkt die gelehrte Theologie offenbar noch nicht abstoßend für angehende Priester wie bei uns.


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 Jose Sanchez del Rio 14. Juni 2020 

Freude

Ich freue mich darüber, dass es noch Länder mit relativ vielen Priesterberufungen gibt


3

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 SalvatoreMio 13. Juni 2020 
 

Freude

Ich möchte mich einfach nur freuen, dass es in diesem kleinen Land so viele Priesterweihen geben wird und solcher in "frischem Alter". Das ist auch wertvoll für die Kinder und Jugendlichen. Als ich 14 Jahre alt war und die Jüngste in einem Chor, da war die Nächstältere 40 Jahre alt - für mein Empfinden eine "alte Frau"! - Beten wir für diese junge Männer, dass die Freude des Hl. Geistes von ihnen Besitz ergreift.


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 ThomasR 13. Juni 2020 
 

Motu proptrio Summorum Pontificium ist inzwischen 13 Jahre alt

trotzdem wird in keinem deutschen/österreichischen diözesanen Priesterseminar die Priesterausbildung in beiden liturgischen Formen des RR angeboten; in keinem deutschen /österreichischen Priesterseminar wird neben der neuen liturgischen Form auch die alte liturgische Form z.B. über eine Zelebration im alten Ritus/Woche gepflegt. Damit ist eine Liquidiation von meisten diözesanen Priesterseminaren bereits wie vorprogrammiert.
Pastore dabo vobis (1992) noch von Wojtyla Papst ist inzwischen 28 Jahre alt . Trotzdem ist die Umsetzung weder von diesem päpstlichen Dokument noch von den Prämissen des letzten Priesterjahres (mit Pfarrer von Ars als Leitbild) auf der Ebene von meisten deutschen Priesterseminaren kaum erkennbar. Es kann mit sich nur Liquidation bringen.
Kaum jemand sich kümmert (beim Irrtum bitte korrigieren) um solche Dokuemnte wie Redemptionis sacramentum oder Sacramentum caritatis wenigstens in den Priesterseminaren umzusetzen. Quo vadis ecclesiae?


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