Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. „In Deutschland tobt derzeit ein Kirchenkampf“ - Droht ein Schisma?
  2. Debatte um Leitung der Deutschen Bischofskonferenz - Lehramtstreue Bischöfe als „Königsmörder“?
  3. These: Der dreifaltige Gott soll in der Liturgie der Messe verkündet werden
  4. Kardinal Woelki zur Polarisierung in der Bischofskonferenz: „Diese Situation ist belastend“
  5. Glaubenspräfekt warnt vor "Internet-Theologen" und Selbstsicherheit
  6. „Jesus ja, Kirche nein? – Das ist wie: ‚Ich bin für Fußball, aber gegen Fußballvereine‘“
  7. Vatikan dementiert Bericht über Abweisung Macrons durch den Papst
  8. Papst Leo sendet kraftvolle Grußbotschaft an die Teilnehmer des „Marsch für das Leben“/Washington
  9. Seligsprechungsprozess für Pater Alfred Delp SJ wird eröffnet
  10. Erzbistum Paris beruft angesichts der boomenden Konversionen eine Kirchenversammlung ein!
  11. Josef Grünwidl ist neuer Erzbischof von Wien
  12. Die Stunde der Heuchler
  13. Theologe Johannes Hartl: „Woher kommt dieses Konglomerat an Denken, das sich ‚liberal‘ nennt?“
  14. Eine unerträgliche Verharmlosung des tatsächlichen NS-Unrechts!
  15. USA: Breite Mehrheit für Massenabschiebungen – Neue Umfragen stützen Trump-Kurs

Argentinischer Nacktselfie-Bischof arbeitet wieder im Vatikan

15. Juni 2020 in Aktuelles, 15 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Dem unter Anklage stehenden Bischof Zanchetta werden sexueller Missbrauch und Veruntreuung vorgeworfen, er ist an seinen Arbeitsplatz bei der vatikanischen Vermögensverwaltung zurückgekehrt.


Kansas City-Vatikanstadt  (kath.net/KAP/red) Ein argentinischer Bischof, gegen den in seiner Heimat wegen Veruntreuung und sexuellen Fehlverhaltens ermittelt wird, ist auf seinen Arbeitsplatz im Vatikan zurückgekehrt. Dies berichtet das US-amerikanischen Portal "Crux" (Samstag). Da wegen der Pandemie die argentinische Justiz monatelang brach lag, sei Gustavo Zanchetta (56) auf seinen Posten als Assessor bei der vatikanischen Vermögensverwaltung APSA zurückgekehrt, stehe aber weiterhin der Justiz zur Verfügung, zitiert "Crux" Vatikan-Pressesprecher Matteo Bruni. kath.net hat bereits mehrfach über Zanchetta berichtet.


 

Im Jänner 2019 war Zanchetta von seiner Stelle bei der APSA zunächst suspendiert worden, nachdem es Berichte gab, er habe erwachsene Seminaristen belästigt. Zudem seien auf seinem Mobiltelefon pornografische Bilder aufgetaucht. Vom Missbrauch Minderjähriger sei damals keine Rede gewesen.

 

In Argentinien wird Zanchetta der Veruntreuung öffentlicher Gelder sowie jetzt auch des "schweren fortgesetzten sexuellen Missbrauchs" beschuldigt, da zwei ehemalige Seminaristen eine Strafanzeige gegen ihn eingereicht haben. So soll der Bischof zwischen 2013 und 2017 rund 250.000 US-Dollar (umgerechnet nach damaligem Kurs) unterschlagen haben. Das Geld der Provinzregierung sei für die Restaurierung eines Pfarrhauses sowie eine Vortragsreihe im örtlichen Priesterseminar beantragt gewesen, was beides aber nie stattgefunden habe.

 

Zudem läuft gegen Zanchetta ein Verfahren vor der vatikanischen Glaubenskongregation. Die aber wolle mit ihrem Urteil die Ergebnisse der Justiz in Argentinien abwarten.

 

Zanchetta gilt als Vertrauter von Jorge Bergoglio aus dessen Zeit als Erzbischof von Buenos Aires. Als Papst hatte Franziskus Zanchetta 2013 zum Bischof von Oran ernannt. Im August 2017 trat dieser zurück - wie es hieß: aus gesundheitlichen Gründen. Der Papst selber räumte später ein, Grund seien Führungsmängel Zanchettas gewesen. Nach einem längeren Aufenthalt in Spanien wurde der Bischof Ende 2017 auf den neu geschaffenen Posten bei der APSA berufen.

 

Copyright 2020 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich

Alle Rechte vorbehalten


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Vatikan

  1. Vatikan dementiert Bericht über Abweisung Macrons durch den Papst
  2. Neuerlich ein Vandalenakt im Petersdom
  3. Vatikan prüft Teilnahme an Trumps Friedens-Rat für Gaza
  4. Kurienerzbischof Gallagher: Leihmutterschaft ist eine „neue Form des Kolonialismus“
  5. „Synoden sind gute, nützliche Instrumente zur Entwicklung praktischer pastoraler Strategien, aber…“

Missbrauch

  1. Papst spricht drei Stunden mit Missbrauchsopfern aus Belgien
  2. Causa Rupnik: Papst bittet um Geduld für laufenden Vatikan-Prozess
  3. Massive Kritik am „Spiegel“ nach skandalösem Artikel über „Dragqueen“ Jurassica Parka
  4. „Kardinal Marx und Bischof Bätzing werden voraussichtlich in der Trierer Studie berücksichtigt“
  5. Vatikan ernennt Richterinnen und Richter im Fall Rupnik

Argentinien

  1. Argentiniens Regierung will Verbot von ‚Geschlechtsumwandlungen‘ für Minderjährige
  2. Argentiniens Präsident Milei schafft Genderministerium endgültig ab
  3. Argentiniens Präsident Milei lädt Papst Franziskus ein
  4. Designierte Vizepräsidentin Argentiniens will Babys vor Abtreibung schützen
  5. Franziskus kritisiert politisches Versagen in Argentinien






Top-15

meist-gelesen

  1. ISLAND-REISE - KOMMEN SIE MIT! - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  2. „In Deutschland tobt derzeit ein Kirchenkampf“ - Droht ein Schisma?
  3. Debatte um Leitung der Deutschen Bischofskonferenz - Lehramtstreue Bischöfe als „Königsmörder“?
  4. Oktober 2026 - Kommen Sie mit nach SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  5. Erzbistum Paris beruft angesichts der boomenden Konversionen eine Kirchenversammlung ein!
  6. Kardinal Woelki zur Polarisierung in der Bischofskonferenz: „Diese Situation ist belastend“
  7. Große kath.net-Leserreise nach Rom - Ostern 2027 - Mit P. Johannes Maria Schwarz
  8. Ein neuer Beginn in der DBK ist möglich
  9. Josef Grünwidl ist neuer Erzbischof von Wien
  10. „Papst Leo XIV. stellt in allen seinen Predigten und Ansprachen immer Jesus Christus in die Mitte“
  11. Papst Leo sendet kraftvolle Grußbotschaft an die Teilnehmer des „Marsch für das Leben“/Washington
  12. Neuerlich ein Vandalenakt im Petersdom
  13. These: Der dreifaltige Gott soll in der Liturgie der Messe verkündet werden
  14. "Ich glaube, dass Gott das erste Selfie geschossen hat.“
  15. Die Stunde der Heuchler

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz