Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Wie die Piusbrüder - Linker belgischer Bischof plant weiterhin verbotene Weihen
  2. Ist der Islam ‚eine alternative Form des byzantinischen Christentums‘?
  3. Vatikan genehmigte 2025 in 34 Diözesen die Feier der Alten Messe in Pfarrkirchen
  4. Gefeuert wegen AfD-Kandidatur: Deutsche Caritas-Erzieherin zieht vor Gericht
  5. Antwerpens Bischof Bonny droht jetzt dem Papst
  6. 'Amoris Laetitia' oder das Lehramt, das sich selbst abschafft
  7. Asymmetrisch blinder Blick auf die deutsche Landschaft
  8. Die Deutsche Bischofskonferenz will keine 'Demontage' des deutschen Staatsfunks
  9. Wort-Gottes-Feier in katholischer Kirche mit Liedern von Taylor Swift
  10. ‚Der Segen für Marie-Garance war auch ein Segen für ihre biologischen Eltern‘
  11. Papst versetzt umstrittenen Kurienkardinal Gambetti vom Petersdom in die Provinz
  12. US-Diözese führt Rosenkranzwochenende ein
  13. Einbürgerung als Wahlstrategie? Linke profitiert massiv von muslimischen Wählern in Berlin
  14. Vatikan bestätigt Sexualverbrechen des toten Ordensgründers Buela
  15. Das Houellebecq-Szenario: Wenn die politische „Mitte“ die Ränder großfüttert

Christlicher US-Baseballer kniet für Black-Lives-Matter-Einlage nicht nieder

23. Juli 2020 in Chronik, 2 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


„Ich glaube, ich kann vor nichts anderem als vor Gott, Jesus Christus, knien“, sagte Sam Coonrod nach dem Spiel, und er könne sich auf ein paar Dinge nicht einlassen, die er über Black Lives Matter gelesen habe.


San Francisco (kath.net/LifeSiteNews.com) 
Der Profi-Baseballer Sam Coonrod, von den San Francisco Giants, weigerte sich, für eine Black-Lives-Matter-Einlage vor Beginn des Spiels niederzuknien. „Ich bin einfach ein Christ. Ich glaube, ich kann vor nichts anderem knien als vor Gott, Jesus Christus“, sagte er nach dem Spiel zu Reportern. 

 

Beide Mannschaften standen entlang des Spielfeldes an der ersten und dritten Base-Linie. Ein schwarzes Stück Stoff wurde vor den Spielern auf den Boden gelegt, sie sollten sich hinknien und das Tuch gemeinsam halten, während auf der großen Video-Leinwand eine Black Lives Matter-Botschaft wiedergegeben wurde, ohne allerdings den Namen der Bewegung ausdrücklich zu nennen. Coonrod hielt das Tuch, wie seine Teamkollegen, aber im Gegensatz zu diesen kniete er nicht nieder. „Ich habe mich entschieden, nicht niederzuknien. Ich glaube, wenn ich niederknien würde, wäre ich ein Heuchler. Ich will kein Heuchler sein.“ 


 

Coonrod fügte hinzu, dass er mit seiner Weigerung, sich hinzuknien, niemandem böse sei oder übel wolle, aber dass er „sich auf ein paar Dinge nicht einlassen kann, die ich über Black Lives Matter gelesen habe, wie sie zum Marxismus neigen und einige negative Dinge über die Kernfamilie gesagt haben.“

 

Sehr ähnlich argumentierte der afroamerikanische ehemalige American Football-Profi Marcellus Wiley: „Ich weiß nicht, wie viele Leute sich wirklich mit dem Leitbild von Black Lives Matter befassen, aber ich habe es getan. Und wenn man sich damit befasst, dann fallen mir ein paar Dinge auf“, sagte er kürzlich. „Meine Familienstruktur ist für mich so lebenswichtig. Nicht nur die, in der ich aufgewachsen bin, sondern die, die ich jetzt zu schaffen versuche. Vater und Ehemann zu sein, das ist jetzt meine Lebensaufgabe. Wie bringe ich das mit diesem Leitbild [von Black Lives Matter] in Einklang, das besagt: 'Wir reißen die patriarchale Praxis nieder. Wir zerstören die vom Westen vorgeschriebene Anforderung der Kernfamilienstruktur.‘“ 

 

Innerhalb von 24 Stunden nach Coonrods mutiger Entscheidung  veröffentlichten mehrere Websites kritische Artikel darüber. „Giants' Sam Coonrod hatte jedes Recht zu stehen, aber seine Begründung war nicht ausreichend“, lautete die Überschrift des liberalen Reporters Monte Poole auf NBCSports.com. Poole beschuldigte Coonrod, kein authentischer Christ zu sein und nannte seine Äußerungen widersprüchlich, ließ aber die Äußerung Coonrods, er knie nur vor Jesus Christus, unerwähnt. Ein Artikel von Dan Gartland, der auf SportsIllustrated.com veröffentlicht wurde, verfolgte einen ähnlichen Ansatz. „Wenn ein zentraler Grundsatz des Christentums darin besteht, andere mit Liebe und Respekt zu behandeln, dann ist nicht klar, wie es heuchlerisch wäre, sich einem Aufruf für genau das nicht anzuschließen“, meinte er. 

 

„Die kulturellen Marxisten, die auf der obersten Leitungsebene der Sportwelt sind, unterstützen linke Athleten und zwingen Sport-Franchises, die progressive Agenda zu fördern, damit sie durch eine Art Osmoseprozess gewöhnliche, gemäßigte amerikanische Männer liberalisieren“, schreibt Stephen Kokx von LifeSiteNews. „Es ist heutzutage fast unmöglich, ein Profi-Sportereignis zu sehen, ohne dass einem eine linke politische Botschaft entgegenschlägt.“

 

Foto: Symbolfoto


 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

USA

  1. USA: Frauen klagen Planned Parenthood wegen Druck in Richtung Abtreibung
  2. US-Diözese führt Rosenkranzwochenende ein
  3. Gender-Ideologie: Katholische Familie kämpft um ihre Tochter
  4. Eucharistische Evangelisationsbewegung ‚Adore Him‘ in den USA
  5. Präsident Trump nominiert Tochter von Franklin Graham zur Sonderbotschafterin für Religionsfreiheit
  6. Jesus in Hollywood: Eucharistische Prozession in den Straßen der Filmmetropole
  7. Gericht stoppt Zwang zur Suizidhilfe für katholische Nonnen in Illinois

Sport

  1. "Wir haben kleines Gebet gesprochen, weil wir glauben, daß Jesus durch das Spiel verherrlich wird"
  2. IOC klärt: Künftig nehmen keine Transfrauen mehr an Frauenwettbewerben bei Olympischen Spielen teil!
  3. IOC plant offenbar Verbot von Trans-Frauen in Wettbewerben der Damen
  4. 'Ich habe nur eines zu sagen: Der Dank gehört dir, Herr Jesus Christus'
  5. "Gott ist gut. Er ist größer als alle Höhen und Tiefen"
  6. Ist die ‚Olympiasiegerin’ im Frauenboxen Imane Khelif ein Mann? – Gutachten aufgetaucht
  7. Deutsche Olympionikin singt Gospel bei Pressekonferenz







Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Thérèse von Lisieux und die ‚Süßigkeit‘ eines Buches über die Apokalypse
  3. Gesetzesvorschlag zum Verbot von Konversionstherapien in Nordirland ist ‚gefährlich‘
  4. 'Jesus macht alles und ich nichts'
  5. UN-Bevölkerungsfonds berichtet über das Leid der Frauen in Gaza
  6. Rosenkranzmonat Oktober steht im Zeichen des Friedens
  7. Asymmetrisch blinder Blick auf die deutsche Landschaft
  8. Reliquien der Kinder von Fatima kommen nach Berlin!
  9. Bekannte US-Influencerin und Mutter von neun Kindern konvertierte zum Katholizismus
  10. Wie die Piusbrüder - Linker belgischer Bischof plant weiterhin verbotene Weihen
  11. Frankreich und das Zeichen der Wiedergeburt
  12. Einbürgerung als Wahlstrategie? Linke profitiert massiv von muslimischen Wählern in Berlin
  13. Verletzter Priester: "Wir vergeben!"
  14. 'Wir sprechen deshalb zurecht hier nicht von Neuevangelisierung, sondern von Erstevangelisierung'
  15. Zehn Jahre ‚Amoris laetitia‘ – Die Kunst, eine Lehre zu ändern, ohne sie zu ändern

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz