Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Papst warnt vor eigenmächtigen Änderungen bei der Messe
  2. Das Gratis-Christentum des Hendrik Wüst
  3. Vatikan reagiert auf LGBT-Sexualkonzept für katholische Schulen in Hamburg!
  4. „Trägt der synodale Prozess dazu bei, die Seelen Christus und dem ewigen Heil näherzubringen?“
  5. Ablehnung ökumenischer Konzile ist modernistisch
  6. Tragisches Ende einer Medjugorje-Wallfahrt: Zwölf polnische Pilger sterben bei Busunglück in Ungarn
  7. Der Bischof und der Denunziant
  8. 'Was ich am Katholizismus schon immer toll fand...'
  9. SPÖ-Ministerinnen fordern ‚Schutzzonen‘ um Abtreibungskliniken
  10. Die denkwürdige Wandlung des Tucker Carlson
  11. Der integre Leib der Gottesmutter und ihr unbeflecktes Herz
  12. Warum der Teufel das Braune Skapulier so sehr hasst!
  13. Der Glaube, der Gott nicht loslässt
  14. Nach Lebensschutzdemonstration: Zwölf Polizisten von Linksradikalen verletzt
  15. Schwuler Aktivist übt scharfe Kritik an Jens Spahn: „Es gibt kein Grundrecht auf ein Kind!“

Christlicher US-Baseballer kniet für Black-Lives-Matter-Einlage nicht nieder

23. Juli 2020 in Chronik, 2 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


„Ich glaube, ich kann vor nichts anderem als vor Gott, Jesus Christus, knien“, sagte Sam Coonrod nach dem Spiel, und er könne sich auf ein paar Dinge nicht einlassen, die er über Black Lives Matter gelesen habe.


San Francisco (kath.net/LifeSiteNews.com) 
Der Profi-Baseballer Sam Coonrod, von den San Francisco Giants, weigerte sich, für eine Black-Lives-Matter-Einlage vor Beginn des Spiels niederzuknien. „Ich bin einfach ein Christ. Ich glaube, ich kann vor nichts anderem knien als vor Gott, Jesus Christus“, sagte er nach dem Spiel zu Reportern. 

 

Beide Mannschaften standen entlang des Spielfeldes an der ersten und dritten Base-Linie. Ein schwarzes Stück Stoff wurde vor den Spielern auf den Boden gelegt, sie sollten sich hinknien und das Tuch gemeinsam halten, während auf der großen Video-Leinwand eine Black Lives Matter-Botschaft wiedergegeben wurde, ohne allerdings den Namen der Bewegung ausdrücklich zu nennen. Coonrod hielt das Tuch, wie seine Teamkollegen, aber im Gegensatz zu diesen kniete er nicht nieder. „Ich habe mich entschieden, nicht niederzuknien. Ich glaube, wenn ich niederknien würde, wäre ich ein Heuchler. Ich will kein Heuchler sein.“ 


 

Coonrod fügte hinzu, dass er mit seiner Weigerung, sich hinzuknien, niemandem böse sei oder übel wolle, aber dass er „sich auf ein paar Dinge nicht einlassen kann, die ich über Black Lives Matter gelesen habe, wie sie zum Marxismus neigen und einige negative Dinge über die Kernfamilie gesagt haben.“

 

Sehr ähnlich argumentierte der afroamerikanische ehemalige American Football-Profi Marcellus Wiley: „Ich weiß nicht, wie viele Leute sich wirklich mit dem Leitbild von Black Lives Matter befassen, aber ich habe es getan. Und wenn man sich damit befasst, dann fallen mir ein paar Dinge auf“, sagte er kürzlich. „Meine Familienstruktur ist für mich so lebenswichtig. Nicht nur die, in der ich aufgewachsen bin, sondern die, die ich jetzt zu schaffen versuche. Vater und Ehemann zu sein, das ist jetzt meine Lebensaufgabe. Wie bringe ich das mit diesem Leitbild [von Black Lives Matter] in Einklang, das besagt: 'Wir reißen die patriarchale Praxis nieder. Wir zerstören die vom Westen vorgeschriebene Anforderung der Kernfamilienstruktur.‘“ 

 

Innerhalb von 24 Stunden nach Coonrods mutiger Entscheidung  veröffentlichten mehrere Websites kritische Artikel darüber. „Giants' Sam Coonrod hatte jedes Recht zu stehen, aber seine Begründung war nicht ausreichend“, lautete die Überschrift des liberalen Reporters Monte Poole auf NBCSports.com. Poole beschuldigte Coonrod, kein authentischer Christ zu sein und nannte seine Äußerungen widersprüchlich, ließ aber die Äußerung Coonrods, er knie nur vor Jesus Christus, unerwähnt. Ein Artikel von Dan Gartland, der auf SportsIllustrated.com veröffentlicht wurde, verfolgte einen ähnlichen Ansatz. „Wenn ein zentraler Grundsatz des Christentums darin besteht, andere mit Liebe und Respekt zu behandeln, dann ist nicht klar, wie es heuchlerisch wäre, sich einem Aufruf für genau das nicht anzuschließen“, meinte er. 

 

„Die kulturellen Marxisten, die auf der obersten Leitungsebene der Sportwelt sind, unterstützen linke Athleten und zwingen Sport-Franchises, die progressive Agenda zu fördern, damit sie durch eine Art Osmoseprozess gewöhnliche, gemäßigte amerikanische Männer liberalisieren“, schreibt Stephen Kokx von LifeSiteNews. „Es ist heutzutage fast unmöglich, ein Profi-Sportereignis zu sehen, ohne dass einem eine linke politische Botschaft entgegenschlägt.“

 

Foto: Symbolfoto


 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Herbstlicht 29. Juli 2020 
 

Ein vorbildliches Verhalten!
Wenn sich jene Sportler, die ebenfalls gläubig sind, davon anstecken ließen und Mut fassen würden, könnte dies langfristig eine große Wirkung entfalten.
Wahrscheinlich nicht sofort, aber ein Same wäre gelegt und ein Same ist dazu da, zu wachsen.


2
 
 lakota 29. Juli 2020 
 

Danke Sam Conrood

das war mutig und ehrlich und daß Ihre Begündung:
"ich knie nur vor Jesus Christus" von NBCSports nicht erwähnt wurde, wundert mich nicht. Christus-Zeugnisse sind heute nicht gerade "IN".
Gott segne Sie!


3
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

USA

  1. US-Lebensschützer ändern Wortwahl nicht: Abtreibung ist Tötung eines Ungeborenen
  2. US-Bischof Coakley: 'Wir haben noch nicht das letzte Wort zu Traditionis custodes gehört'
  3. US-Regierung beendet öffentliche Finanzierung für ‚Geschlechtsumwandlung‘ bei Kindern
  4. Erzbischof Cordileone: 'Lasst unsere Nonnen in Ruhe!'
  5. US-Senat bestätigt Todd Blanche als Justizminister – Pläne gegen Versandhandel mit Abtreibungspillen
  6. William Donohue: Bürgermeister Mamdani soll nicht an Gedenkveranstaltung zu 9/11 teilnehmen
  7. US-Bischöfe rufen Amerikaner zu Gebet und Aktionen gegen Abtreibungspillen auf

Sport

  1. "Wir haben kleines Gebet gesprochen, weil wir glauben, daß Jesus durch das Spiel verherrlich wird"
  2. IOC klärt: Künftig nehmen keine Transfrauen mehr an Frauenwettbewerben bei Olympischen Spielen teil!
  3. IOC plant offenbar Verbot von Trans-Frauen in Wettbewerben der Damen
  4. 'Ich habe nur eines zu sagen: Der Dank gehört dir, Herr Jesus Christus'
  5. "Gott ist gut. Er ist größer als alle Höhen und Tiefen"
  6. Ist die ‚Olympiasiegerin’ im Frauenboxen Imane Khelif ein Mann? – Gutachten aufgetaucht
  7. Deutsche Olympionikin singt Gospel bei Pressekonferenz






Top-15

meist-gelesen

  1. EILT - Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns JETZT!
  2. „Trägt der synodale Prozess dazu bei, die Seelen Christus und dem ewigen Heil näherzubringen?“
  3. "... der Sieg, der die Welt besiegt hat, ist unser Glaube” (1 Joh 5,4)"
  4. "Mit Leib und Seele bei Gott – unsere Berufung zur Vollendung"
  5. Schwuler Aktivist übt scharfe Kritik an Jens Spahn: „Es gibt kein Grundrecht auf ein Kind!“
  6. Papst warnt vor eigenmächtigen Änderungen bei der Messe
  7. Iranischer Christ warnt vor Ausbreitung des Islam im Westen
  8. Britischer Millionär finanziert Rechtskosten für Christen, die wegen Straßenpredigten angeklagt sind
  9. Warum der Teufel das Braune Skapulier so sehr hasst!
  10. "Für kein Geld der Welt"
  11. Bartholomaios kritisiert Moskauer und Belgrader Patriarchen
  12. FEST MARIA KÖNIGIN - Einladung zur Gebets-Novene zur Muttergottes - 13. bis 21. August
  13. Der Bischof und der Denunziant
  14. In Zell am Ziller eröffnet ein Museum über den Heiligen Engelbert Kolland
  15. Das Ziel, für das der Mensch bestimmt ist. Die Aufnahme Mariens als Verheißung des ewigen Lebens

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz