Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Für alle, die bis jetzt zweifelten: Nun gehen sie wieder ins Schisma!
  2. Papst Leo XIV. empfing Katholiken, die mit gleichgeschlechtlicher Neigung keusch leben möchten
  3. Voll in die Falle getappt
  4. Piusbrüder und Vatikan suchen Weg zur Einheit
  5. „Treue oder Einheit? Wie wird Leo XIV. mit den Lehr- und Disziplinarproblemen der Kirche umgehen?“
  6. Der deutsch-synodale Weg als reines Herrschaftsinstrument!
  7. George Orwell wohnt in Brüssel, aber nicht nur dort!
  8. Leere Hörsäle: Dramatischer Einbruch bei katholischen Theologie-Studenten
  9. Deutsches Formular für Geburtenanzeige: Welches Geschlecht hat die Mutter?
  10. Kinderschutz oder Staatskontrolle? Das Dilemma der Social-Media-Verbote
  11. Meine Söhne, „seid heilig, Anbeter, Menschen des tiefen Gebets und lehrt das Volk, dasselbe zu tun!“
  12. Vatikan: Neue Statuten für die Marienforschung
  13. Wann sind wir zu Gottes Chefs geworden?
  14. Traditionsbruch: New Yorks Bürgermeister Mamdani nicht bei Installation von Erzbischof Hicks
  15. Die Kirche – nicht nur – im deutschsprachigen Raum: «the big picture»

„Die Entrüstung aus konservativen Kreisen ließ nicht lange auf sich warten“

7. Jänner 2021 in Aktuelles, 27 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Das „offiziell nicht offizielle“ DBK-Portal kann offenbar nicht nachvollziehen, warum bei vielen Christen das mit „Amen und a-women“ endende Gebet eines Demokraten im Repräsentantenhaus auf Kritik stößt. Kommentar von Petra Lorleberg


Washington DC. (kath.net) „Die Entrüstung aus konservativen Kreisen ließ nicht lange auf sich warten.“ Das schreibt „katholisch.de“ im Artikel über den Aufreger „Wortspiel als Hommage an Rekordzahl von Frauen im Kongress gedacht - ‚A-women‘ als Gebetsschluss: US-Abgeordneter fühlt sich missverstanden“. Das „offiziell nicht offizielle“ (aber mit viel Geld mitfinanzierte) Internetportal der Deutschen Bischofskonferenz zitiert Emanuel Cleaver, US-Abgeordneter (Demokratische Partei) und ordinierten Pastor der United Methodist Church, der sich in US-amerikanischen Medien „zutiefst enttäuscht“ äußerte, dass sein „Gebet von einigen fehlinterpretiert und missverstanden wurde, um einem Narrativ zu entsprechen, das Ressentiments und eine größere Spaltung in Teilen unserer Gesellschaft schürt“. Es werde versucht, seine Botschaft an Gott zu verdrehen und den Politiker herabzusetzen, statt dass man über die Bitten um Heilung der Gesellschaft und über die Abkehr von der zunehmenden Spaltung nachzudenke, berichtete das Internetportal. Allerdings unterschlug das DBK-Portal gänzlich den Hinweis auf den ausführlicheren Gebetsschluss: „Darum bitten wir im Namen des monotheistischen Gottes, Brahma, Gott, wie er unter vielen Namen und in vielen unterschiedlichen Glaubensrichtungen bekannt ist. Amen und A-Frau“, kath.net hat bereits berichtet (Link). Das DBK-Internetportal schrieb dann wörtlich: „Cleavers Worte lösten eine Flut von Kritik aus konservativen Kreisen aus, die ihm vorwarfen, die Bedeutung von ‚Amen‘ missverstanden zu haben und es im Rahmen der Gender-Debatte zu missbrauchen.“


Das DBK-Internetportal erläutert nicht deutlich genug, dass nicht alles, wo dem Wortklang nach scheinbar das Wort „Mann“ anklingt, gleich Diskriminierung der Frau oder konservative Kräfte gewittert werden sollten. Im Fall des „Amen“ gibt die Etymologie des Wortes einfach NULL Bezug zum Wortstamm „Mann“ her, weder in den europäischen Sprachen noch im Hebräischen, aus dem das Wort „Amen“ stammt. Die Zuordnung der Kritik zu „konservativen Kreisen“ ist obendrein eine Zumutung. Könnte man bitte die Welt auch von der Bonner Heinrich-Brüning-Straße aus etwas differenzierter betrachten?

Das schreibe ich übrigens, obwohl ich von Jugend an sehr efrauzipiert bin und durchaus empfindlich gegen Benachteiligung von uns Frauen. Moment… „efrauzipiert“? War da was???

Foto (c) katholisch.de/Twitter/Screensot


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Einmal im Leben nach ISLAND - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  2. Oktober 2026 - Wunderbares SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  3. Voll in die Falle getappt
  4. Große kath.net-Leserreise nach Rom - Ostern 2027 - Mit P. Johannes Maria Schwarz
  5. Für alle, die bis jetzt zweifelten: Nun gehen sie wieder ins Schisma!
  6. Piusbrüder und Vatikan suchen Weg zur Einheit
  7. Papst Leo XIV. empfing Katholiken, die mit gleichgeschlechtlicher Neigung keusch leben möchten
  8. Meine Söhne, „seid heilig, Anbeter, Menschen des tiefen Gebets und lehrt das Volk, dasselbe zu tun!“
  9. „Treue oder Einheit? Wie wird Leo XIV. mit den Lehr- und Disziplinarproblemen der Kirche umgehen?“
  10. Der deutsch-synodale Weg als reines Herrschaftsinstrument!
  11. Die Kirche – nicht nur – im deutschsprachigen Raum: «the big picture»
  12. Leere Hörsäle: Dramatischer Einbruch bei katholischen Theologie-Studenten
  13. Vatikan: Neue Statuten für die Marienforschung
  14. George Orwell wohnt in Brüssel, aber nicht nur dort!
  15. Fünfmal Mary: Eine US-Familie und ihre ungewöhnliche Namenstradition

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz