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Wir sind katholische Christen, die "Kardinal Woelkis ehrliches Aufklärungsanliegen unterstützen"

5. Februar 2021 in Deutschland, 79 Lesermeinungen
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„Der Vorwurf, Kardinal Woelki würde das erstellte Gutachten zurückhalten, ist also letztlich der Vorwurf, er sei bereit, die Rechtsordnung zu achten“ – Appell: Für Recht und Gerechtigkeit, Fairness und respektvollen Umgang in der katholischen Kirche


Köln (kath.net) kath.net dokumentiert den Apell „Für Recht und Gerechtigkeit, Fairness und einen respektvollen Umgang in der katholischen Kirche“ in voller Länge:

Wir sind katholische Christen, die das ehrliche Aufklärungsanliegen von Kardinal Woelki unterstützen. Wir plädieren entschieden für Fairness und Gerechtigkeit, auch und gerade gegenüber dem Erzbischof. Unseren Appell verstehen wir als Aufruf zu einem notwendigen und klärenden Dialog im Dienst der Wahrheit und des Respekts.

Offener Brief:
Sehr geehrte Damen und Herren,
Liebe Mitmenschen guten Willens,

Das Faktum sexualisierter Gewalt und ihr in den vergangenen Jahren ans Licht gekommene Ausmaß in der katholischen Kirche erschüttert uns. Wir sind entsetzt über das unsägliche Leid, das vor allem Kindern und Jugendlichen angetan wurde und fordern eine angemessene Untersuchung aller Sachverhalte. Wir hoffen zudem, dass durch die Erfahrungen der Kirche mit der Aufarbeitung dieses überaus traurigen Kapitels ihrer Geschichte auch andere Institutionen innerhalb der Gesellschaft ermutigt werden, ebenfalls offen und ehrlich notwendige Aufklärungs- und Reinigungsprozesse zu initiieren, wo auch immer sexueller Missbrauch an Minderjährigen stattgefunden hat. Denn es geht darum, unsere Kinder effektiv und umfassend zu schützen. Wir wissen und bedauern, dass im Zusammenhang mit der begonnenen Aufarbeitung im Erzbistum Köln offensichtlich Fehler gemacht wurden, die das ehrliche Anliegen der Verantwortlichen zu verdunkeln scheinen. Unglückliches Handeln soll nicht verschwiegen werden. Ziel muss eine menschengerechte Aufarbeitung und Aufklärung im Dienste der Wahrheit sein.
Wir setzen Vertrauen in die Aufklärungsarbeit

Fairness und Gerechtigkeit aber sind – gerade in emotionalisierten Zeiten – gegenüber allen Personen geboten. Vor diesem Hintergrund setzen wir Vertrauen in die Aufklärungsarbeit, die Rainer Maria Kardinal Woelki, Erzbischof von Köln, gemeinsam mit seinen Mitarbeitern seit Jahren leistet. Wir nehmen mit viel Hoffnung und Zuversicht wahr, wieviel Gutes in diesen Jahren in der katholischen Kirche im Allgemeinen und im Erzbistum Köln im Besonderen bereits mit Blick auf Intervention, Prävention und Betroffenenhilfe geschehen ist. Der Kölner Erzbischof selbst hat in seinen zahlreichen Initiativen, Äußerungen, Stellungnahmen und Entscheidungen wiederholt bewiesen, wie sehr er entschlossen ist, mit allen ihm zur Verfügung stehenden Mitteln dafür zu sorgen, dass es möglichst nie wieder zu sexuellem Missbrauch in der katholischen Kirche kommt. Dazu gehört auch die notwendige Aufarbeitung des Umgangs mit solchen Fällen seitens der Verantwortlichen, die Feststellung von Versäumnissen und die entschlossene Festlegung eventueller Konsequenzen. Falsche Rücksichtnahme sollte unbedingt vermieden werden, auch wenn das für manche schmerzlich sein kann. Dies kann aber nur auf einer vollständig recherchierten und sachlichen Grundlage geschehen.


Kardinal Woelki hat als erster deutscher Bischof ein solches Gutachten auf der Grundlage der eigenen Akten der Diözese in Auftrag gegeben. Dies ist eine gute Entscheidung und die Einholung eines Gutachtens ein bewährtes Verfahren. Der Kardinal hat darüber hinaus vorgegeben, dass das Gutachten veröffentlicht werden soll und sich als Zeichen der Transparenz und der Wahrhaftigkeit seines Aufklärungswillens verpflichtet, dieses auch selbst nicht vor der Veröffentlichung einzusehen.
Äußerungsrechtliche Herausforderungen

Mit dem Ziel der Veröffentlichung beginnen allerdings die juristischen, äußerungsrechtlichen Herausforderungen: Ein Gutachten, auch wenn es von einer Anwaltskanzlei angefertigt wird, bleibt ein Privatgutachten, welches weder ein staatliches Gerichts- noch ein kirchenrechtliches Verfahren ersetzen kann. Es ist daher auch nicht zulässig, durch ein solches Privatgutachten öffentlich ohne hinreichenden Faktenaufweis eine Zuschreibung von Verantwortlichkeit oder gar eine Verurteilung vorzunehmen. Daher ließ Kardinal Woelki von zwei verschiedenen Fachjuristen die äußerungsrechtliche Zulässigkeit des vorliegenden ersten Gutachtens prüfen und erhielt die übereinstimmende Einschätzung, dass dieses die gestellten Anforderungen nicht erfüllt.

Der Vorwurf, Kardinal Woelki würde das erstellte Gutachten zurückhalten, ist also letztlich der Vorwurf, er sei bereit, die Rechtsordnung zu achten. Die Bereitschaft, das geltende Recht zu beachten, ist eine Selbstverständlichkeit, die auch und besonders von einem Bischof erwartet werden muss. Diesen Anforderungen an ein rechtstreues Verhalten entspricht der Erzbischof. Es wäre absurd, aus seiner juristisch gebotenen Rücksichtnahme ihm einen mangelnden Aufklärungswillen zu unterstellen oder gar eine Vertuschungsbereitschaft anzuheften.
Wir unterstützen Kardinal Woelkis Initiative

Deswegen unterstützen wir Kardinal Woelkis Initiative, ein zweites Rechtsgutachten über den Umgang mit sexualisierter Gewalt in Auftrag gegeben zu haben, das auch äußerungsrechtliche Rechtssicherheit bieten soll. Dieses zweite Gutachten, das die Kanzlei von Prof. Dr. Björn Gercke derzeit erstellt und am 18. März 2021 veröffentlichen wird, wird nach heutigem Kenntnisstand alle 236 bislang bekannt gewordenen Fälle untersuchen. Damit ist diese zweite von Kardinal Woelki beauftragte Untersuchung die umfassendste überhaupt, die bislang in einem Bistum in Deutschland erarbeitet wird. Denn der Größe der geschehenen Verbrechen muss die Sorgfalt einer wirklichkeitsgerechten und vollständigen Aufarbeitung entsprechen, damit wirksame zukunftsträchtige Veränderungen stattfinden können.

Wir wissen, dass die Maßnahmen von Kardinal Woelki, das Evangelium glaubwürdig in Wort und Tat zu verkünden, von vielen Menschen wahrgenommen und anerkannt werden. Wir fordern, dass es auch in der gegenwärtigen Auseinandersetzung zu einem gerechten Umgang mit Fakten und der Person des Kardinals kommt, der mehr Solidarität und Loyalität, aber auch Respekt und Fairness verdient hat, als er sie in diesen Tagen zuweilen erfährt.

Köln, am 5. Februar 2021


Wir weisen klarstellend darauf hin, dass in einer vorherigen Version des Aufrufs geschrieben stand, das erste Gutachten habe nur 15 Fälle herausgegriffen und begutachtet. Damit war gemeint, dass nur 15 Fälle im Gutachten exemplarisch dargestellt wurden.

Erstunterzeichner
TOBIAS GRAF BERNSTOFF, Bedburg
HERMANN GERBAULET, Berlin
ACHIM GREIF, Remagen
JOSEF IRL, Mindelstetten-Imbath
TERESA und CHRISTOPH KONOPKA, Bonn
MARIA KURZ, Bonn
JÜRGEN LIMINSKI, St. Augustin
THIBAULT LIMINSKI, Bonn
FLAVIA und TOBIAS LIMINSKI, Regensburg
HEIKE und MARTIN LOHMANN, Bonn
ANDREAS und CLARA LORENZ, Regensburg
BENJAMIN MARX, Köln
THOMAS MERTZ, Bonn
THOMAS PÖPPINGHAUS, Bonn
GABRIELE und KLAUS POTT, Bonn
ANDREAS REIMANN, Köln
JEFFREY SCHROEDINGER, Regensburg
NATALY und RÜDIGER VON STENGEL, Bonn
CÄCILIA und JOHANN BAPTIST WEHLER, Köln
KAROLIN und WALTER WEHLER, Köln

Für Rückfragen und weitere Informationen:
MARTIN LOHMANN - www.fairness-in-der-kirche.de (Link)

 

 

VIDEOTIPP: "Der Geist des Herodes wohnt in Silicon Valley - Die Wahrheit Gottes wurde zu allen Zeiten niedergeschlagen, weil der sündige Mensch sie nicht verträgt." (Pfarrer Roger Ibounigg - 5. Februar 2021 - Pöllauberg)

 

Archivfoto Kardinal Woelki (c) Erzbistum Köln


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Lesermeinungen

 matthein 8. Februar 2021 
 

Wohin soll das hin führen?

Ich schäme mich dafür, dass die Bischöfe Ackermann und Bätzing, beide aus dem Bistum Trier, Kardinal Woelki nicht öffentlich unterstützen, sondern mit auf ihn prügeln. Genau so beschämend verhalten sich Verbände und Institutionen im Bistum Köln. Dies gilt insbesondere für Verbände des kirchlichen Personals. WEir sollten für Bischof Woelki bten und hoffen, dass er dieses unwürdige Theater gut übersteht.

Wölki unterstützen


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 lesa 8. Februar 2021 

Unüberbietbare Heuchelei

In der Nebelsuppe, die durch die Abschaffung der Moral produziert wurde, sind oft Fakten mit bösartigen Anschuldigungen verquickt. Die Bemühung um Integrität zählt hier vor Gott, der alles weiß.
Wer aber eine Agenda betreibt, die mit Sicherheit den Sumpf der Unmoral vergrößert (synodaler Weg)und den Missbrauch als Vorwand nimmt, einen Amtsbruder zu beseitigen, der sich an die Offenbarung Gottes hält, betreibt Missbrauch mit dem Missbrauch.


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 SalvatoreMio 8. Februar 2021 
 

Was ist "konservativ"?

@m.oberlaender: aus Ihrem Beitrag lese ich ein Unbehagen gegen "konservativ". Überlegen Sie bitte: wie kann man Christ sein, ohne konservativ zu sein? Vor 2000 Jahren geschah das große Heilsgeschehen, das gültig ist bis zum Ende der Welt: Gott wurde Mensch, er starb am Kreuz für unser aller Sünden. "Konservativ" bedeutet, für all dies dankbar zu sein, also diese Botschaft anzunehmen und weiterzugeben mit Verstand, Herz und Hand.


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 hape 7. Februar 2021 

@m.oberlaender

Der strukturelle Missbrauch ist ein Vorwurf der Synodalen an die "alte Kirche". Als "neue Kirche", erheben sie den Anspruch, alleinige Verteidiger gegen die als Fehlerquelle empfundene Hierarchie zu sein. Sie verdrängen aber, dass die Ursache von Missbrauch gar nicht in der Hierarchische liegt, sondern im Fehlverhalten Einzelner. Selbst, wenn es den Synodalen gelänge, demokratische Strukturen einzuziehen, so muss doch klar sein, dass es niemals Strukturen geben wird, die nicht missbraucht werden könnten.

Wegen Missbrauch muss die Hierarchie jedenfalls nicht abgeschafft werden. Aber jeder Einzelne sollte bereit sein, sein Fehlverhalten zu korrigieren, bzw. sich von Gott von seinen Sünden heilen zu lassen. Der Fall Wölki zeigt, dass die Anklage der Synodalen an den Haaren herbeigezogen war. Einer aus der "alten Kirche" hat integer gehandelt. Die Hierarchie hat ihn daran nicht gehindert. Fällt damit nicht das Märchen vom strukturellen Missbrauch in sich zusammen, wie ein Kartenhaus?


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 lakota 7. Februar 2021 
 

@Stephanus2

Liebe Stephanus2, es war mir ein Bedürfnis! :-)

Ehrlich gesagt habe ich ein Problem mit Leuten, die so gescheit tun, andere kritisieren und dann nicht mal richtig lesen können.
Mir mißfiel auch sehr, daß Herr oder Frau @scican Kardinal Woelki als "Herr Dr. Woelki" tituliert.
Katholisch ist das nicht.

Ich wünsche Ihnen noch einen gesegneten Abend!


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 physicus 7. Februar 2021 
 

@m.oberlaender

Leider kann man Ihren Zeilen nur zu gut entnehmen, wie sehr gespannt Sie sind, ob man am 18. März einen Zusammenhang zwischen Missbrauch und einer kirchenpolitischen Etikettierung ziehen kann.

Ich denke, die Missbrauchsaufklärung verdient eine unvoreingenommene Wahrheitsfindung.


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1
 
 stephanus2 7. Februar 2021 
 

[email protected],

ich möchte mich bedanken, dass Ihnen der Missgriff von 'scican' mir gegenüber auch aufgefallen ist und Sie ihn offen thematisiert haben. Unsere Posts dazu kamen fast zetgleich. Freundliche Grüße von mir !


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 Federico R. 7. Februar 2021 
 

@m.oberlaender - Was soll das Geschwätz?

Hat doch hier niemand BEHAUPTET. Also: Was soll das Geschwätz?


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 m.oberlaender 7. Februar 2021 
 

Ich bin sehr gespannt darauf, ob nach dem 18.3. noch manche hier behaupten, dass konservative Kleriker keinen Missbrauch verüben oder versuchen diesen zu vertuschen. Denn sowohl Kardinal Meisner, als auch seine ehemaligen Mitarbeiter Kardinal Woelki und Weihbischof Schwaderlapp sind konservativ.


2

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 Zeitzeuge 7. Februar 2021 
 

Liebe lesa, stephanus 2 und hape,

danke für Ihre Zeilen!

Natürlich bin ich hier nicht unverzichtbar, werde

aber versuchen, unbeeindruckt von z.B. Dislikern

hier im gewohnten Stil weiterzumachen.

Gerne wünsche ich einen restlichen, schönen

Sonntag und verbleibe

treukatholisch

Ihr

Zeitzeuge


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 lakota 7. Februar 2021 
 

@lesa

Liebe Lesa, JA wir beten für Kardinal Woelki und ich habe auch gleich die Petition "Fairness in der Kirche" unterschrieben!!


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 lesa 7. Februar 2021 

Lügen haben kurze Beine

@theotokos-parthenos: Danke für den Hinweis. Alles klar. So läuft das immer. Die Tatsache, die wesentlich die Wahrheit aufzeigt, wird überschrieen und unter den Tisch gekehrt. Aber sie nur zählt.
@ebuber: So ist es. Der Kardinal hat inzwischen oft genug bewiesen, dass er klar sehen und für den Herrn gerade steht.
@Montfort: Der Lügner sind viele. Mögen ihre Stampferbeine noch so laut daherstampfen - ihre Beine sind doch zu kurz. Siehe Kardinal Pell.
@Zeitzeuge: Darum sind rote Finger völlig irrelevant. Die Diskussion, das Engagement und kraftvolle Beiträge hier hier zeigen: So leicht wie damals ist es nicht mehr, einen Bischof zu Fall zu bringen. Wir beten für Kardinal Woelki, wie wir für Kardinal Pell gebetet haben, nicht wahr, [email protected] ...?
@Gandalf: Vielen Dank für die eingestellte Predigt zum Anhören v. Pf. Ibounigg!!! Wenn man sie doch auch schriftlich haben könnte!


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1
 
 Federico R. 6. Februar 2021 
 

@Montfort,

gut und beruhigend zu sehen, dass Sie sich wieder zu Wort melden und zu dieser zutiefst beunruhigenden und verstörenden Thematik einen treffsicheren Kommentar geschrieben haben. Sie erlauben mir doch sicher, dass ich mich Ihrer Meinung voll anschließe. Grazie mille.


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 stephanus2 6. Februar 2021 
 

@scican . Sie wollen mich anhand der Aussage ...

..."Ich kenne mich in Deutschland nicht so aus" in Ihrem Kommentar belehren und vorführen. Peinlicherweise haben Sie übersehen, dass ich diese Aussage in meinem Post unübersehbar in Anführungszeichen gesetzt habe. Es handelt sich nämlich um ein von mir in kritische Distanz gesetztes Zitat des Posters s.daniels - an den dürfen Sie Ihre Belehrung nun gern weiterleiten... Bitte erst sorgfältig lesen, und dann kommentieren ! Und mäßigen Sie Ihren Ton hier, aktuell besonders gegenüber dem überaus verdienstvollen und unverzichtbaren @Zeitzeugen.Besuchen Sie am besten einen Kurs über konstruktive Kommunikation !


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 lakota 6. Februar 2021 
 

@scican

Wieso senden Sie Ihren Kommentar:

""Ich kenne mich so nicht aus in Deutschland"
Wenn das so ist, dann kann man sich auch kein Urteil darüber erlauben, und dann sollte man sich auch nicht über Kommentatoren aufregen, die sich vielleicht auskennen." -
an @Stepanus2 ?

Sie hat nur @S.daniels zitiert.
Nicht richtig gelesen??


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 hape 6. Februar 2021 

Lieber @Zeitzeuge,

der scharfe Tonfall von @scican ist schon ungewöhnlich für dieses Forum. Ich hoffe doch sehr, dass das nicht um sich greift. Inhaltlich scheint er sich auf ein Interview der Kölnischen Rundschau zu beziehen. Ich meine dazu, dass niemand gezwungen ist alles zu glauben, was Journalisten schreiben. Eine Zeitung ist schließlich kein Gerichtssaal und selbst dort ist die Wahrheit nicht immer in den besten Händen. Insgesamt stimme Ich Ihrer Einschätzung zu. Sowohl, was die Sachfrage, als auch was @scican angeht. Ihnen und allen Menschen guten Willens noch einen gesegneten Abend und einen schönen Sonntag Sexagesima.

Im Gebet verbunden, hape


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 Montfort 6. Februar 2021 

Wenn man über den Livestream die Reden der Online-Konferenz des "Synodalen Weges"

auch nur zum Teil mitverfolgt hat, weiss man, wie verschlagen dort - vor allem durch das Präsidium - dort alles verdreht wird: auch die sachlich angemessenen Aussagen von Kardinal Woelki.

Ein mittelalterlicher Pranger (an dem wohl auch immer wieder zu Unrecht Beschuldigte verspottet und bloßgestellt wurden) war barmherzig gegen das mediale Kesseltreiben der innerkirchlichen Verleumder von Kardinal Woelki. Es geht auch gar nicht um seine Verantwortung bezüglich Umgang mit Missbrauchs-Fällen - sonst müsste wohl Bischof Overbeck schon länger an diesem "Pranger" stehen -, sondern darum, einen unliebsamen kirchen-politischen und theologischen Kontrahenten zu zerstören. Kardinal Pell hat das auf anderer Ebene erlebt...

Doch auch und gerade für Marx, Bätzing, Sternberg und Co. und die synodale und mediale Meute gilt: GOTT LÄSST SEINER NICHT SPOTTEN!!!


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 Zeitzeuge 6. Februar 2021 
 

Die Bewertung der überaus aufschlussreichen Antwort "scicans" auf meine

sachlichen Fragen zum Thema sexueller Missbrauch
überlasse ich der Redaktion und den Mitforisten
hier bei kath.net!

Wer ehrlich an diesem traurigen Thema interessiert ist, kann sich selber durch Internetrecherchen
über diese Schandtaten, die wahrlich nicht auf
den Bereich der kath. Kirche beschränkt sind,
informieren, z.B. beim Bundesbeauftragten Rörig.

Wer aber aus durchsichtigen Gründen scheinbar
nur partiell an diesen Verbrechen interessiert
ist, sollte sich im stillen Kämmerlein selbst
examinieren.


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 phillip 6. Februar 2021 
 

"In St Pölten geht es nicht um die Frage, ob Bischof Krenn ...

... Missbrauch vorzuwerfen ist, sondern darum, wie in seiner Obhut ein derartiges homosexuelles Biotop entstehen konnte", stellt Andrzej123 fest. Na, dann lassen Sie uns wissen, wie Sie die aktuelle Situation im Papstbereich sehen? Und noch etwas: Mir ist kein Fall bekannt, dass gegen Bischof Krenn ein begründeter Verdacht bestand oder besteht, Häresien, Apostasien oder Schismen verbreitet, gefördert oder begünstigt zu haben.


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 Ebuber 6. Februar 2021 
 

@s.daniels

Ich meine beobachtet zu haben, dass sich in Kardinal Woelki nach dem Tod (2017) von Kardinal Meisner, seinem Vorgänger, eine Wandlung vollzogen hat.
Das mag vielen hier nicht passen (vor allem denen die so fleißig rote Daumen verteilen!) ist aber m.E. ein Zeichen dafür, dass der Heilige Geist ihn gestärkt hat - und er vom Zeitgeist abrücken konnte. Beten wir weiter für ihn.
Allen Usern - einschließlich mir selber - sei gesagt: auch für jedes geschriebene Wort werden wir einst vor dem HERRN Rechenschaft ablegen müssen.


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 scican 6. Februar 2021 
 

@Zeitzeuge

Sorry,

aber wollen Sie hier wieder andere User

examinieren?

Darüber haben wir früher schon einmal diskutiert.


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 Zeitzeuge 6. Februar 2021 
 

Werter scican,

in meinem Beitrag weiter unten

"Im Link ein Bericht von CNA...."

ist auch das juristische Prüfungs- nicht

Gegengutachten bzgl. WSW verlinkt, falls

wg. Kopierschutz nicht abrufbar, bitte

selbst bei CNA nachschauen.

Im übrigen warte ich den Weitergang dieser Causa

ab ohne weitere Kommentare dazu abzugeben.


Bis dahin können Sie gerne die Fragen beantworten,

die ich hier bereits an anderer Stelle gestellt

habe:

Sind Sie für eine unbeschränkte, gesetzliche

Anzeigepflicht für alle diese Missbrauchs-

Schandtaten, also nicht nur im kirchlichen

Bereich?

Sollten nicht z.B. die Sportverbände etc.

auch solche Langzeitstudien über Jahrzehnte

zurückverfolgend in Auftrag geben und veröffent-

lichen?

Schönen Sonntag!


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3
 
 scican 6. Februar 2021 
 

@stefanus 2

""Ich kenne mich so nicht aus in Deutschland"

Wenn das so ist, dann kann man sich auch kein Urteil darüber erlauben, und dann sollte man sich auch nicht über Kommentatoren aufregen, die sich vielleicht auskennen.


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 scican 6. Februar 2021 
 

@Zeitzeuge vor 7 Stunden @Zeitzeuge "Interessant, daß hier niemand auf das Gutachten der Fachjuriste

Das ist doch ganz einfach:

Auch dieses Gutachten wurde bisher nicht veröf-
fentlicht.

Niemand kann bisher das, was darin steht überprüfen.

WSW sagt, das dieses Gegengutachten handwerkliche Mängel hat.

Bisher stehen nur Behauptungen, die nicht überprüft werden können, im Raum.

Was berechtigt dazu, dem Gegengutachten mehr Bedeutung zuzumessen als dem WSW-Gutachten?

Bitte erst alles auf den Tisch und dann urteilen.


2

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 Federico R. 6. Februar 2021 
 

Julius Döpfner hatte mir einstens als Diözesanbischof das hl. Sakrament der Firmung gespendet. Einige Zeit war ich sogar sehr stolz auf diesen meinen Firmspender mit dem Kardinalspurpur.


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 Federico R. 6. Februar 2021 
 

Nachtrag oder Teil 2

Bekanntlich war Julius Döpfner einer der vier Moderatoren des Konzils und wirkte maßgeblich an den Konzilsbeschlüssen mit. Mit Johannes XXIII. stimmte er in der Vorstellung einer Kirche als „ecclesia semper reformanda“ überein, also einer Kirche, die ständig sich selbst prüft und erneuert. In der Berichterstattung zum Konzil galt er damals als einer der Wortführer des Reformflügels. 1965 wurde er Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz und blieb dies bis zu seinem plötzlichen Tod am 24. Juli 1976 in München im Alter von nur 62 Jahren.

Noch einmal: Gab es in Döpfners Zeit als DBK-Vorsitzender denn keinen sexuellen Missbrauch in der Kirche in Deutschland? Kaum zu glauben, dass er nichts davon wusste. Was sagen diesbezügliche Gutachten über Döpfners Münchener Jahre darüber aus? Ist dazu alles veröffentlicht worden? Wie gesagt: Döpfner war in vielem ein sehr liberaler Geist.


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 Norbert Langenfeld 6. Februar 2021 

Wie in Limburg

Dass Stadtdechanten ihre Bischöfe abschießen, scheint Mode zu machen. Ich finde das einfach nur niederträchtig.


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 Federico R. 6. Februar 2021 
 

@Andrzej123

Von 1971 bis 1975 fand in Würzburg die „Gemeinsame Synode der Bistümer in der Bundesrepublik Deutschland“ – so der offizielle Titel – statt. Synodenpräsident war Kardinal Julius Döpfner, der als anfänglich sogar konservativ sich gebender Oberhirte seine bischöfliche Laufbahn in Würzburg begonnen hatte, sich alsdann zum progressiven Reform-Poltergeist und Rom-Widerständler entwickelte. Er gehörte zu den prägenden Gestalten des II. Varikanums. Höchst erstaunlich, dass das Thema „sexueller Missbrauch in der Kirche“ beim gesamten Würzburger Synodengeschehen überhaupt keine Rolle spielte.

Wieso das? Die sexuelle Aufklärung Deutschlands dank Oswald Kolle, einhergehend mit der gesetzlicher Freigabe der Pornographie, war ja schon so gut wie abgeschlossen, doch offensichtlich kein Thema für die Synodenteilnehmer und deren Vorsitzenden. Oder irre ich mich?


6

2
 
 Zeitzeuge 6. Februar 2021 
 

Interessant, daß hier niemand auf das Gutachten der Fachjuristen

Prof.Dr. Jahn und Streng eingeht, in dem auf die methodischen Schwachstellen des nicht veröffentlichten Gutachtens eingegangen wird!

Daher im Link nochmals dieses Gutachten.

Bzgl. "Likes" u. "Dislikes" ist hier im Forum
wohl bekannt, daß ich persönlich auf Beides
verzichten könnte. Aber dafür ist allein die
kath.net-Redaktion zuständig.

Warten wir ab, wie der Weitergang dieser Causa
verläuft, als langjähriger Personaler sage ich,
daß Namen nicht an die Öffentlichkeit gehören,
zumindest so lange nicht, bis eine Schuld gerichtlich unanfechtbar feststeht, oder sollen
auch die Namen von z.B. beschuldigten Lehrern
oder Sporttrainern vor einem Urteilsspruch
veröffentlicht werden? Sicher nicht! Aber eine
lex catholica wäre gegen Art. 3 (3) GG!

www.erzbistum-koeln.de/export/sites/ebkportal/rat_und_hilfe/sexualisierte-gewalt/.content/.galleries/unabhaengige-untersuchung/Jahn_Streng-Endfassung-


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3
 
 hape 6. Februar 2021 

Moralismus der Synodalen.

Die Kritik an Wölki durch den Diözesanrat, das ZdK und durch Bätzing ist scheinheilig. Sie ist oberflächlich, populistisch und demagogisch. Hinter der vorgetäuschten Sorge um das Ansehen der Kirche will sie nicht nur Wölki desavouieren, sondern zugleich den Katholizismus, für den er steht. Die Kritik ist faktenfrei. Denn mit etwas gutem Willen und Sachkenntnis ließe sich die Entscheidung Wölkis verstehen. Mit etwas Geduld ließe sich das zweite Gutachten abwarten, bis zum März sind nur ein paar Wochen. Mit etwas brüderlicher Empathie und Solidarität, ließe sich das Ansehen der Kirche viel besser wahren, weil dies ein Zeichen der Nächstenliebe wäre.

So entpuppt sich der lautstark vorgetragene Versuch, sich als kirchlicher Opferanwalt der zu profilieren, als liebloser Moralismus, mit dem Ziel, einen Ungeliebten kaltherzig aus der Familie zu verstoßen. Ob aber die Rechte der Missbrauchten in dieser synodalen Familie wirklich gut aufgehoben sind, darf bezweifelt werden.


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 theotokos-parthenos 6. Februar 2021 

@wedlberg:: Kardinal Woelki wird vorgeworfen, er habe den Priester geschützt oder ...

nicht zur Rechenschaft gezogen, der des Missbrauchs bezichtigt wurde/wird.
Als dieser Vorwurf Kardinal Woelki zu Ohren kam, hat sich dieser versucht, mit betreffendem Priester in Verbindung zu setzen zwecks eines Klärungsgespräches. Dabei stellte sich heraus, dass dieser Priester als Folge zweier erlittener Schlaganfälle nicht mehr sprechen kann und zudem an fortgeschrittener Demenz leidet, wodurch keinerlei (Auf-)Klärung mit diesem mehr möglich ist.
Diejenigen, die versuchen, daraus Kardinal Woelki "einen Strick zu drehen", ignorieren bewusst diese Tatsachen und betreiben eine an Bösartigkeit nicht zu überbietende Hetzkampagne gegen den Kardinal Woelki.
Und die Priester im Erzbistum Köln, die sich dem anschliessen oder "nur" sich öffentlich vom Kardinal distanzieren, sollten wissen, dass sie aus nichtigem Grund schnell selber zum Opfer einer derartigen Verleumdungskampagne werden können.


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 Bessi 5. Februar 2021 
 

Das ganze erriner sehr an der kausa Tebarz van elz Limburg da wurde so lange gegen ihm gehetzt bis er von slebst zurücktrat nur das da nicht um Missbrauch ging sondern angebliche geldverschwendung aber in grunde nur weil er konservative ist genau so wie Kardinal Woelki


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 discipulus 5. Februar 2021 
 

Beobachtungen

1. Es ist schon interessant, daß sich die Öffentlichkeit erst auf EB Heße konzentrierte, der wohl einen nicht unmaßgeblichen Anteil daran hat, daß das Gutachten nicht veröffentlicht wurde. Erst als dieser sich sehr deutlich hinter den synodalen Weg stellte und sich etwa zeitgleich Kardinal Woelki sehr kritisch dazu äußerte, wurde dieser zur Zielscheibe der Kritik.

2. Selbst auf SpiegelOnline ist heute ein Artikel zu finden, der sich sehr kritisch über die Kanzlei äußert, die das Gutachten erstellt hat. Das läßt m.E. Kardinal Woelkis Vorgehen schon in einem anderen Licht erscheinen.

3. WENN Kardinal Woelki Fehler gemacht hat, muß er die Konsequenzen daraus ziehen. Es interessiert mich überhaupt nicht, ob die Öffentlichkeit mit anderen Bischöfen ebenso streng ist oder nicht. Jeder, der Mißbrauchsfälle nicht konsequent geahndet hat, ist für das Bischofsamt ungeeignet, ganz egal, welche kirchenpolitischen Einstellungen er sonst hat.


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 Fragezeichen?! 5. Februar 2021 
 

Ich glaube Kardinal Wölki !

Er mag Fehler gemacht haben. Sicherlich hat er es aber gut gemeint und vielleicht wollte er Personen schützen, die in dem Gutachten genannt werden, deren Schuld aber noch keineswegs feststeht. Warum vertraut man Kardinal Wölki nicht einfach, hat er das nicht verdient? Es ist einfach unerträglich, wie „katholische“ Verbände sich für die Vertretung der Katholiken ausgeben ( bitte eine spontane Umfrage unter 1.000 Kirchgängern machen, ob man eine Person findet, die einen Vertreter tatsächlich gewählt hat: das wird gegen Null gehen!) und es ist unerträglich, dass diese Verbände unseren Bischof fertig machen wollen und ihn öffentlich in den Dreck ziehen. Viele Katholiken an der Basis sind durchaus anderer Meinung. Aber sie werden ignoriert. Diese Verbände und „Vertreter“ braucht niemand! Auch die Priester die Ihrem Hirten öffentlich und lautstark die Freundschaft aufkündigen sollten sich schämen.


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 stephanus2 5. Februar 2021 
 

zu neuen Usern

Ja, ich habe es schon in einem anderen Strang geschrieben. Hier äußern sich viele, die dem traditionellen katholischen Glauben erkennbar fernstehen.Was wollen sie hier ? Ich gehe doch auch nicht in z.B. linksgrüne Chats. Ich würde mich nur ärgern und Kopfscmerzen bekommen.Lieber beleuchte ich ein Thema doch mit Gleich/Ähnlichdenkenden- sind wir auch nicht allem einer Meinung, stimmt doch die Blickrichtung. Was also wollen die ständigen und zahlreichen Disliker in der Regel ?Ich behaupte :Provokation und Durcheinander, vom Eigentlichen wegbringen.Auch mit Täuschung,@s.daniels"Woelki war doch der mit dem Flüchtlingsschiff, dem würde ich nicht über den Weg trauen""Ich kenne mich so nicht aus in Deutsch e land" !Nichts als ein hingeworfenes Stöckchen; aus meiner Sicht von einem Linken.Mit dieser Art Lärm werden wir wohl leben müssen.


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 lakota 5. Februar 2021 
 

@Bene16

Sehr gute Einschätzung!


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 Andrzej123 5. Februar 2021 
 

@Frederico R.

Ich fürchte, Sie sind bzgl des sog. "konservativen Klerus" ein wenig zu optimistisch.
Dieset ist seit sehr langer Zeit von der Thematik durchdrungen und dies ist auch der auf der Hand liegende Grund, warum man von dieser Seite gegen die in den 60-70ern recht offen aufgetretenen "progressiven Amtsbrüder" kaum eingeschritten ist.
Googeln Sie mach
"Todsünde und Bestrafung" von Dieter Viefhues um sich ein Bild zu machen, wie es in "Konservativen" kath. Jungenschulen zuging. In St Pölten geht es nicht um die Frage, ob Bischof Krenn Missbrauch vorzuwerfen ist, sondern darum, wie in seiner Obhut ein derartiges homosexuelles Biotop entstehen konnte.
Dann die Legionäre Christi, dann die Vorgänge bei der FSSPX usw usf.
Dann David Berger, Hoffnungsträger des Thomismus Redakteur der konserv. Zeitschrift "Theologisches" und sein Buch "Der heilige Schein".
Der Blick sollte nicht auf "sexualisierte Gewalt" verengt werden. Die Realität ist leider problematischer als man hoffen möchte.


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 robert.h 5. Februar 2021 
 

Zeitzeuge, Alecos betreffs Bestrafung der Roten Daumen

Sie sehen die Sache zu einseitig. Sicher, oft sind die Roten Daumen falsch, d.h. spiegeln die wahrhaft katholische Meinung nicht wieder. Aber manchmal sind auch die grünen Daumen falsch, wenn sich z.B. ein Troll zu Wort gemeldet hat oder ein Häretiker. Wäre es nicht gut, wenn nach Freischaltung eines Beitrages die Redaktion von kath.net uns jeweils einen "Richtungsdaumen" vorgibt, mit dem wir abzustimmen haben? Alles andere wäre dann kostenpflichtig oder würde zu einer automatischen Sperre führen.


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 Federico R. 5. Februar 2021 
 

@Falke – Ein Nachtrag

Soweit ich weiß, sind dem Bischof von St. Pölten, Kurt Krenn, keinerlei tätliche sexuelle Übergriffe vorgeworfen worden. Anschuldigungen hingegen gab es Mitte der 90er Jahre gegen Kardinal Hans Hermann Groer. Es hatte aber gegen Groer weder eine Anklage noch ein Verfahren vor einem weltlichen oder kirchlichen Gericht gegeben. Somit ist bis heute nicht erwiesen, ob die Vorwürfe gegen Groer zurecht erhoben worden waren. Groer war Amtsnachfolger des liberalen Wiener Kardinals König.
Aber was hat das mit Kardinal Woelki zu tun? Na ja, er wird wohl den Synodalen (Irr-)Weg-Gehern im Weg stehen.


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 Diadochus 5. Februar 2021 
 

Aufklärungswille

Der sexuelle Missbrauch in der katholischen Kirche ist eine unendliche Geschichte. Eben weil der Aufklärungswille in der Vergangenheit so "ehrlich" war und ist.


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 hape 5. Februar 2021 

Meine erste Theorie zu den Dislikes ist,

dass schlichtweg oben mit unten verwechselt wurde. Von den Verkehrsampeln ist man schließlich gewohnt, dass Rot oben und Grün unten ist. Bei kath.net muss man diesbezüglich umdenken.

Meine zweite Theorie ist, dass der Kölner Diözesanrat seine synodalen Mitarbeiter*innen ausgesandt hat, um auf kath.net zu missionieren, was aber mangels guter Argumente nicht geht. In der Not greifen sie dann, als Ultima Ratio, zum roten Dislike.


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 Zeitzeuge 5. Februar 2021 
 

Ich kann natürlich nur für mich selber sprechen:

Also:

Für jeden "Dislike" den ich erhalte, bitte

5,00 EUR an kath.net spenden, das wäre doch

eine Tat, danke!

Auch dafür gibt es im Link noch eine
Rezension von "Capax Dei"!

katholisch-informiert.ch/2014/01/capax-dei/


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 Zeitzeuge 5. Februar 2021 
 

Zur Leseprobe bei den Groer-Büchern einfach auf die Abbildungen klicken!

Die neuen, eifrigen User sind mir auch aufge-

fallen.

Den Gedanken des geehrten Users gisberg74 finde

ich gut. Da ja kath.net als "Klopfzeichen" für

"Daumen runter" genutzt wird, schlage ich vor:

Für jeden "Dislike" eine Spende von 5,00 EUR

zu überweisen, danke :-)) !!


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 Zeitzeuge 5. Februar 2021 
 

Damit unsere Disliker nicht aus der Übung kommen,

im Link noch ein wichtiger Hinweis auf

zwei Bücher in der Causa Groer mit Leseproben!

Da hier auf Groer/Krenn verwiesen wurde noch

ein zusätzlicher Lit.-Hinweis auf ein Buch

von +Bischof Krenn, der ja eigentlich früher

philosophisch tätig war:

Capax Dei - Die Gott-Fähigkeit des Menschen.

296 Seiten, 19,90 EUR

Gute philosophische Lektüre zum Nachdenken -
auch für Disliker!

Guten Abend!

patrimonium-verlag.de/product-tag/hans-hermann-groer/


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 girsberg74 5. Februar 2021 
 

Beim Studium der Daumen und der Nicknames

kommt es mir so vor, dass kath.net viele neue Kunden gewonnen hat, die sich bisher woanders bewegt haben, eines anderen Geistes sind.

Nichtsdestoweniger führt das zu einem weiteren Bedeutungsgewinn von kath.net; der Lärm muss dafür ausgehalten werden.

Wenn ich die Daumen zu bestimmten posts sehe, frage ich mich lediglich, ob diese neuen "Kunden" sich auch dazu herbeilassen, kath.net finanziell zu unterstützen.


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 Bene16 5. Februar 2021 
 

Verstehe ich das richtig?

Bedeuten ROTE Daumen zu den gut katholischen Äusserungen, dass man sich ertappt fühlt und sich schämt?
Während GRÜN heisst: ich bin auf Seiten der Kirche und habe ein reines Gewissen.

kath.net als Gewissensspiegel...


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 s.daniels 5. Februar 2021 
 

EB Woelki?

Sorry ich kenne mich in Deutscheland nicht so aus, aber Woelki war doch der eher links/grüne Bischof mit dem Fluchtlingsschiff. Kath.net berichtete darüber. Dem würde ich nicht über den Weg trauen.


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 Alecos 5. Februar 2021 
 

@wedlerg.

Zahlreiche Wisiki, Maria 2.0 Katholiken, Befürwortern des synodalen Weges und der Todeskultur treiben ihr Unwesen auf Kathnet.

Diese verteilen fleißig Rote Daumen für katholische Positionen und sachliche Kritik an Medienhetze gegen religiöse oder politische Gegnern, die gang und gäbe ist. Die Einführung des Roten Daumens finde ich sehr gut, denn es zeigt wie sehr viele Katholiken, sich vom authentischen katholischen Glauben entfernt haben, und dennoch glauben gute Katholiken zu sein. Möge Gott ihnen Einsicht schenken und ihnen die Augen öffnen.


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 grumpycath. 5. Februar 2021 
 

Es ist eine beispiellose Medienkampagne gegen Kardinal Woelki in Gange

Ein Beispiel:

Ich hörte gestern (im DLF?) zu Beginn der Nachrichten sinngemäß (aus dem Gedächtnis zitiert) den schlagwortartigen Satz "Kardinal Woelki räumt Fehler im Umgang mit Mißbrauch ein!"

Neugierig geworden hörte ich dann in den folgenden Nachrichten genau hin.
Da kam dann lediglich, dass der Kölner Erzbischof das Gutachten der Münchner Rechtsanwaltskanzlei, dessen Inhalt ihm selbst bis dato nicht bekannt ist, wegen von anderen Rechtsgutachten festgestellten Mängeln und Fehlern nicht zur Veröffentlichung freigibt und deshalb ein neues Rechtsgutachten bei anderen Sachverständigen in Auftrag gegeben hat, das dann Mitte März veröffentlicht werden soll.

Das war's.

Ich frage:
Wo bitte hat denn da Kardinal Woelki EIGENE Fehler eingeräumt, wie die plakative Ankündigung zu Beginn der Nachrichtensendung den unbedarften Hörern suggerierte?

Für mich ist so etwas unsachlich und manipulativ - pfui!


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 peter.palfinger 5. Februar 2021 
 

Wie mein alter Herr immer sagte, die Deutschen sind eind Volk der Barbaren. Man möge es ihm nachsehen, er musste schließlich erleben, wie die braune Brut über Österreichs schöne Straßen marschierte.
Aber jetzt passieren in Deutschland schon wieder total schräge Dinge. Wie kann eine Online-Line Petition, wo den Unterzeichnern und den Nichtunterzeichner jede Kenntnis der Interna fehlen, Licht in das Dunkel bringen? Das können nur Spezialisten, also Rechtsanwälte, nach grundlegendem Studium der Dokumente. Alles andere ist Ideologie, aber die scheint in Deutschland immer besonders beliebt zu sein, früher wie heute.


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 Alecos 5. Februar 2021 
 

@hape

"Die Angelegenheit wird missbraucht, zuletzt von Bätzing, um gegen einen Andersdenkenden Stimmung zu machen."

So agieren liberale Kirchenleute, die ständig was von Toleranz, Vergebung,
Geschwisterlichkeit, Inklusion, Barmherzigkeit, Nächstenliebe, Feindesliebe, Nachsicht predigen. 
Tebartz-van Elst wurde vernichtet, und selbst danach hörten der Hass, die Hetze und Unversöhnlichkeit von den liberalen Barmherzigkeit-Aposteln nicht auf.   


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 Chris2 5. Februar 2021 
 

Knabenliebende Netzwerke

Alles nur Geplänkel und Politik: Wer den Missbrauchsskandal ehrlich aufarbeiten und vor allem beenden will, muss Ross und Reiter benennen und sich dem Faktum stellen, dass in praktisch allen schwer betroffenen Ländern ca. 80% der Opfer Buben waren (D 'nur' knapp 62% lt. Personalaktenauswertung; damals keinerlei offizielle Zahlen gefunden). Und meiner unmaßgeblichen persönlichen Statistik nach waren es vor allem "fort-schrittliche" Priester, die ihre Grenzen nicht kannten. Auch dazu niemals ein Wort. Offensichtlich sind auch dieae Zahlen viel zu eindeutig, um sie überhaupt thematisieren zu dürfen. Mit der Fake-Kampagne gegen Kardinal Pell hat man es anders versucht und war damit sogar recht erfolgreich, denn das Echo auf seinen Freispruch erster Klasse war um ein vielfaches kleiner, als das auf Prozess und Verurteilung...


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 Federico R. 5. Februar 2021 
 

@falke1

Behauptet habe ich nichts. Nur eine Frage gestellt. Aber angeführt wird das liberale Lager, das ist Fakt, vom Ex-Kardinal Theodore McCarrick, auch bekannt und berüchtigt als Uncle Ted.

Es kann durchaus auch so sein, dass sich in den berüchtigten 68er-Jahren auch bis dato rechtschaffene, doch labile und moralisch nicht gefestigte Geistliche dem damaligen Zeit(un)geist sich hingegeben und Schlimmes getan haben. Sie hatten das Jesus-Wort vom Mühlstein und dem Versenken in die Tiefen des Meeres völlig ausgeblendet.


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 Gandalf 5. Februar 2021 

Hier gehts natürlich darum, Woelki als Erzbischof von Köln abzuschießen..

JA; möglicherweise hat er Fehler gemacht... aber ich würd mal wetten: Wär Marx Erzbischof von Köln, dann würden die "Mafia" aus Journalisten & Kirchenfunktionären, die hier im Hintergrund zusammenarbeitet, ganz anders reagieren.


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 physicus 5. Februar 2021 
 

Link zur Petition

@Ginsterbusch Hier der Link zur Online-Petition

fairness-in-der-kirche.de


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 wedlerg 5. Februar 2021 
 

Zusammenhang Homonezwerke und Missbrauch

Natürlich ist der Zusammenhang zwischen Homonetzwerken im Klerus und dem Missbruach evident.

Die Kirchen in Belgien und Holland sind seit den 70ern systemtisch sexualisiert und progressiv umgestaltet worden. Es gab dutzende Sexskandale um Daneels und seine MItbrüder. Schmudelige Lehrbücher waren der peinliche Höhepunkt der Kirche in HOlland - aus heutiger weltlicher Sicht ein Ausdruck völliger Sittenlosigkeit und infantiler Verherrlichung des Sexualtriebs.

IN USA sind es die Bistümer Newark und Washington, die seit MCCarrick homosxuell unterwandert und gesteurt sind..

Auch in Südamerika erschüttert aktuell der Fall Erzbischof Alberto Taveira Correa die ZEitungen: ein progressiver Vordenker der Amazonassynode und homosexueller MIssbrauchstäter.

Dass wir uns klar sind: es geht immer um massenhafte sexuelle Beziehungen, die viele Erwachsene umfassen und in der Regel Jugendliche ab 15 Jahre einschließen. In den 70ern chic, heute gottseidank ein Tabu.


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 buntfleck 5. Februar 2021 
 

Das Bild von Kardinal Woelki war auch bei kath.net nicht immer so positiv besetzt wie heute. Man erinnere sich z.B. an diverse Diskussionen zum Thema Flüchtlinge. Vor einigen Jahren wäre also die Diskussion über ein mögliches Fehlverhalten von Kardinal Woelki, weil der den Fall des Priesters O. nicht nach Rom gemeldet hat, ganz anders verlaufen. Ich halte es für verfehlt, eine Schuldfrage in Zusammenhang mit eher konservativ - eher liberal zu bringen. Jeder kann sich schuldig machen, gerade weil falsch verstandene Loyalität, die es hier möglicherweise war, sehr heimtückisch sein kann.


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 scican 5. Februar 2021 
 

Wölkis Interview mit der Kölnischen Rundschau

vom Donnerstag,3.2.2021.
Darin wurde Wölki ausführlich zur causa "zurückgehaltenes Gutachten befragt.

Herr Dr. Woelki behauptet mit großer Sicherheit, dass das WSW-Gutachten handwerklich fehlerhaft und äußerungsrechtliche Mängel aufweise, ohne selber das Gutachten zu kennen. Dass WSW eine gegenteilige Behauptung aufstellt scheint ihn nicht zu interessieren. Gleichzeitig versichert er, dass das neue Gutachten rechtlich und handwerklich einwandfrei sein werde, obwohl dieses noch gar nicht fertiggestellt ist.

Besonders bemerkenswert ist aber sein Hinweis auf den Umgang mit den Betroffenen, denen man für ihre Zustimmung zum neuen Gutachten eine Nacht Bedenkzeit hätte geben müssen. Er verschweigt nach wie vor, dass zum Zeitpunkt, als die Betroffenen erstmals in diese Angelegenheit eingebunden wurden, das neue Gutachten bereits seit Tagen in Auftrag gegeben war und somit die Einbindung der Betroffenen ausschließlich eine Alibifunktion hatte.
Eine Form eines neuerlichen Missbrauchs.


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 czmy 5. Februar 2021 
 

Öffentliche Unterstützung für Woelki wichtig

Vielen Dank für diese tolle Initiative, den Kardinal Woelki auch öffentlich zu unterstützen. Denn das Problem in unserer Kirche besteht u.a. darin, dass nur die linken Kritiker und Schreier in den Medien wahrgenommen werden. Je lauter das Geschrei, je unverschämter die Vorwürfe, desto besser für die Schlagzeilen in den Mainstream-Medien. Die Unterstützer für Kardinal Woelki sind einfach zu leise, um gehört zu werden.
Wo und wie kann man diese Initiative unterstützen?


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 Mensch#17 5. Februar 2021 
 

Wo kann man unterschreiben?

Ich würde mich geren mit meiner Unterschrift der Erklärung anschließen. (Auch wenn es hier in den Kommentaren Leute gibt, denen das scheinbar nicht in den Kram passt.)

Ansonsten:
Herr Bätzing ist nicht mein Vorsitzender. Ich habe ihn nicht gewählt und nicht autorisiert für mich zu sprechen. Das gleich gilt für den Vorstand des sog. Zentralkommites der deutschen Katholiken oder auch den Vorstand des synodalen Weges. Sie sprechen nicht in meinem Namen und vor allem auch nicht im Namen der Katholiken in Deutschland; dazu fehlt ihnen ganz einfach die Fakultas und die Kompetenz. Auch wenn viele Medienmacher (und Manipulierer, die sehr oft Berichterstattung mit Meinung und Stimmungsmache verquicken!!) in ihren Beiträgen so tun, als ob es so wäre.


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 J. Rückert 5. Februar 2021 
 

Man merkt die Absicht

Es sind oft genug die eigenen Leute, die einem eine Dornenkrone auf den Kopf drücken.
Wäre der Kardinal ein Progressiver, hörten wir diese Vorwürfe nicht.


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 ottokar 5. Februar 2021 
 

Gestern in der Tagesschau ARD

Es wurde gestern zur besten Sendezeit in der Tagesschau über das geheimnisumwitterte Zurückhalten eines Gutachtens durch Kardinal Woelki zu Missbrauchsfällen in der Kölner Erzdiazöse berichtet. Während dem Kardinal keine Stellungnahme ermöglicht wurde, bot man der Sprecherin von Mara 2.0 und Herrn Bätzing als Vorsitzenden der DBK ausreichend Gelegenheit den "Erzfeind" auf dem synodalen Weg wegen Verheinlichung von Missbrauch schlecht zu reden. Eigentlich ein unglaublicher Vorgang unter Christen,allerdings kein ungewohnter Vorgang, wenn wir uns an die Causa des Augsburger Bischofs Mixa erinnern, auf den seinerzeit Kardinal Marx kräftig einschlug, bis Mixa die Segel strich. Natürlich beteiligen sich heutzutage unsere "liberalen" Fernsehanstalten mit grossem Engagement an Aktionen, die ihnen die Möglichkeit geben, auf unsere Kirche einzuschlagen oder einen als konservativ geltenden katholischen Bischof zu diskreditieren.Aber dass eigene Leute dabei mithelfen, ist katastrophal.


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 Flo33 5. Februar 2021 
 

Afterkirche

Ich denke , wenn ich so die Daumen nach unten Christen so verfolge . Anna Katherina Emmerick hatte recht , Afterkirche . Zeitgeist - Mitsegler und Standhafte (kl.Herde) ???


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 physicus 5. Februar 2021 
 

Kurs halten!

@a.schwartz Obiger Text fasst sehr gut die Situation zusammen. Was genau ist Ihnen da „immer rätselhafter“ an der Aufklärungsarbeit?

@s.sommer Sie fragen, warum man das erste Gutachten nicht jetzt veröffentlichen läßt. Wenn am 18. März ein hoffentlich inhaltlich fundiertes und rechtsfestes Gutachten kommt, halte ich es für sehr verständlich, nicht kurz zuvor ein womöglich schlampiges Gutachten zu veröffentlichen. Dadurch würde vielleicht Öffentlichkeitsdruck auf das Erzbistum aus dem Kessel genommen, aber der Aufklärungsarbeit zum Missbrauch, inklusive Verantwortungsübernahme wo nötig, würde man einen Bärendienst erweisen – und das soll ja im Vordergrund stehen.

Ich schließe mich den Mitforisten an, die hier eine massive Medienkampagne am Gange sehen.


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 falke1 5. Februar 2021 
 

Federico R.

"Gibt es denn auch Erhebungen, die belegen, wie viele der Missbrauchstäter dem sog. liberalen bzw. progressiven Lager zuzuordnen sind, beginnend etwa Mitte der 60er Jahren?"
Ich habe nichts gefunden und wäre vorsichtig damit, so einen Zusammenhang ohne Beweis zu behaupten. Möglicherweise schießt man sich dann damit ein Eigentor. Mir sind Kardinal Groër und Bischof Krenn noch gut im Gedächtnis.


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 hquer 5. Februar 2021 

schwierig

Die Situation vom Woelki ist eine politisch-persönliche win-loose, aber eine loose-loose-Situation für das Christentum.
Denn das eigentliche Spiel ist nicht Aufklärung von Verbrechen vs. Deckung von Schuldigen, sondern der Kampf gegen das Christentum. Woelki selbst kann darin politisch zwar gewinnen oder verlieren. Er kann sich als schonungsloser Aufklärer zum Liebkind des Mainstreams machen und damit zum Werkzeug des letzteren gegen das Christentum oder er bleibt dem Recht verpflichtet, wird der Deckung von Verbrechen beschuldigt, steht damit medial für die "verdorbene" Kirche und ist so ebenfalls Werkzeug des Mainstreams gegen das Christentum. Denn der mit großen unschuldigen Augen vorgetragenen "Kirchenkritik" aus der atheistisch-antichristlichen Mitte der Gesellschaft ist in Wahrheit der Kampf gegen das "ewig gestrige" der im Christentum gegründeten Werte der Schöpfung, der damit verbundenen Trias aus Rechten, Pflichten und Verantwortung aus dieser Natur heraus.


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 Zeitzeuge 5. Februar 2021 
 

Im Link ein Bericht von CNA mit dem Prüfungsgutachten bzgl. des

ersten, m.E. zu Recht wegen methodischer Mängel

nicht veröffentlichten "Gutachtens"!

Die Methodik des ersten Gutachtens wird

ausführlich darin referiert, der Text ist auch

für juristisch nicht vorgebildete Menschen

verständlich!

Ich persönlich bin davon überzeugt, daß leider

auch mit den Missbrauchsfällen- bzw. Vorwürfen

"Missbrauch" betrieben wird um eine andere Agenda

in der deutschen Ortskirche durchzusetzen, mit

Hilfe der "Leitmedien"!

Wie diese Agenda aussehen soll zeigen uns die

"Macher" des "synodalen (Irr)wegs"!

de.catholicnewsagency.com/story/missbrauchsbericht-erzbistum-koln-veroffentlicht-unabhangige-untersuchung-7200


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 maxjosef 5. Februar 2021 
 

Kardinal Woelki hat zugesagt, auch das bisher nicht öffentlich gemachte Gutachten der Münchner Anwaltskanzlei öffentlich einsehbar zu machen, sobald Mitte März das zweite, umfangreichere Gutachten vorliegt. "Den Vergleich scheuen wir nicht", fügte er hinzu. Also besteht eigentlich kein Grund zur Aufregung.


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 Federico R. 5. Februar 2021 
 

@wedlerg – Sie haben vollkommen Recht.

Missbrauch und Homosexualität hängen eng miteinander zusammen. Die von Ihnen genannten 80% dürften der Wirklichkeit entsprechen und sind somit signifikant. Waren das alles glaubenstreue Priester? Eigentlich schwer vorstellar.

Gibt es denn auch Erhebungen, die belegen, wie viele der Missbrauchstäter dem sog. liberalen bzw. progressiven Lager zuzuordnen sind, beginnend etwa Mitte der 60er Jahren?


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 wedlerg 5. Februar 2021 
 

Bis 14:15 keine roten Daumen

Jetzt kommt die linksgrüne Daumen-Säuberungswelle. Mit seltsamen usernamen, scheinheiligen Statements und ohne irgendetwas gelesen zu haben. Offensichtlich stören katholische Stimmen auch bei kath.net die synodalen...

Woelki hält sich an den Schutz der Persönlichkeitsrechte - die KAnzlei will aus Personalakten Dritter zitieren, wogegen die sich wehren. Zudem kommt, dass der Beschuldigte nicht vernehmungsfähig war wg. SChlaganfall und daher das Erzbistum den Fall ruhen lies. Das ist der ganze Hintergrund der SChmutzkampagne. Der Fall gibt nichts her für einen Skandal.


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 Hibiskus 5. Februar 2021 
 

Wir halten zu Woelki

ES geht doch ganz offensichtlich darum, den Kardinal nieder zu machen. Dazu ist jedes Mittel recht. Und Woelki hat nach mener Meinung richtig gehandelt.

Wer ist denn der Dreckfink? Der, der mit Drreck beworfen wird oder der, der im Dreck rührt. Früher sagte man "pfui Teufel".


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 Gewitterwolke 5. Februar 2021 
 

Man sieht genau wohin die "Reise" geht: Die Modernisten übernehmen immer mehr die Oberhand. Kardinal Woelki ist ein sehr guter Oberhirte, für die Modernisten ist er wohl zu katholisch. Jetzt versuchen sie ihm etwas anzuhängen. Nicht neu dieses System. Das Thema wurde gestern in den ZDF- und ARD-Nachrichten ziemlich breitgetreten. Sehr traurig !


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 Ginsterbusch 5. Februar 2021 

Kann man irgendwo unterschreiben und sich anschließen?

Ich bin dann gerne auch dabei.


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 s.sommer 5. Februar 2021 
 

Ich verstehe das Verhalten von Kardinal nicht mehr. Die Rechtsanwaltskanzlei aus München hat angeboten, das Gutachten auf eigene Verantwortung zu veröffentlichen. Warum nimmt er dieses Angebot nicht an?


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 a.schwartz 5. Februar 2021 
 

Für mich wird das Verhalten von Kardinal Woelki bzgl des vom Erzbistum in Auftrag gegebenen Missbrauchsgutachten immer rätselhafter. Ich denke Aufklärung geht anders!


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 Thomasus 5. Februar 2021 
 

Priester u Bischofskollegen

Schade das man selbst von Priestern und Bischofskollegen mit dem Finger auf Kardinal
Wölki zeigt. Zumeist zeigen mehrere Finger zurück.

Aber konservative Bischöfe müssen weg.


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 wedlerg 5. Februar 2021 
 

Durchsichtige Medienkampagne gegen Woelki

Wisiki, Maria 2.0 und der synodale Weg und nicht zuletzt etliche seiner Bischofskollegen wollen einen unliebsamen katholischen Hirten mundtot machen.

Es ist schon skandalös, wenn man bedenkt, dass Bätzing als Schirmherr der Homoszene im Bistum LImburg (MIssbrauch und Homotreiben in diesen Netzwerken seit 1980 und munter bis heute anhaltend) gegen Woelki auf der PK gestern Stimmung macht und machen lässt, aber jede Kritik an Homosexuellen-Netzwerken in der Kirche abgeschmettert wird. 80% der Taten sind aus diesen Kreisen.


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 SalvatoreMio 5. Februar 2021 
 

Aufklärungsanliegen

Ich freue mich über diesen Bericht und bete um Gesundheit an Seele und Leib für Kardinal Woelki.


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 hape 5. Februar 2021 

Gut so.

Die Angelegenheit wird missbraucht, zuletzt von Bätzing, um gegen einen Andersdenkenden Stimmung zu machen.


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