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Kölner Kardinal Woelki kündigt ein zweites Gutachten an, das rechtssicher ist

6. Februar 2021 in Deutschland, 26 Lesermeinungen
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Woelki: "Ich stehe zu meinem Wort, dass dann Namen genannt werden"


Köln (kath.net/pek) Auf der Konferenz des Synodalen Weges standen die Maßnahmen zur Aufarbeitung und Aufklärung sexuellen Missbrauchs in der Kirche und dabei vor allem die Perspektive der Betroffenen im Fokus. Rainer Maria Kardinal Woelki bedauerte bei der Aussprache, dass durch die Aufarbeitung im Erzbistum Vertrauen verloren gegangen sei. Ihm sei schmerzlich bewusst, hierbei Fehler gemacht zu haben.

kath.net dokumentiert die vollständige Stellungnahme:

„Ich bin mir schmerzlich bewusst, dass dadurch, wie von uns Aufarbeitung in den vergangenen Monaten erfolgt ist, Vertrauen verloren gegangen ist. Als einer der ersten, die einen Betroffenenbeirat eingerichtet und eine unabhängige Untersuchung mit Namensnennung in Auftrag gegeben haben, haben wir und habe ich Fehler gemacht. Ich weiß das und ich weiß auch, dass wir nicht gut kommuniziert haben. Da sind wirklich Fehler passiert, für die ich letztlich die Verantwortung trage. Aber das Ziel bleibt: Wir wollen Aufklärung, wir wollen Aufarbeitung und wir wollen es vor allen Dingen für die Betroffenen tun, denn sie haben ein Recht darauf und für sie möchte ich mich einsetzen. Es tut mir wirklich leid, dass Betroffene wieder sozusagen durch das, was wir hier getan haben, neuem Leid ausgesetzt sind, aber auch alle Schwestern und Brüder, auch in den anderen Diözesen. Wir werden aufarbeiten, wir werden das erste Gutachten, das wir nicht veröffentlicht haben, zur Einsicht freigeben, erst den Betroffenen, dann auch Journalisten und allen anderen, die das möchten. Wir werden mit dem zweiten Gutachten, von dem wir uns erhoffen, dass es rechtssicher ist, weiterarbeiten, systemische, institutionelle und persönliche Verantwortlichkeiten benennen und aufdecken. Und ich stehe zu meinem Wort, dass dann Namen genannt werden. Das habe ich den Betroffenen versprochen und das wird auch so sein. Vielen Dank.“


Archivfoto Kardinal Woelki (c) Erzbistum Köln


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Lesermeinungen

 discipulus 9. Februar 2021 
 

@Aschermittwoch

Wie Sie finde ich die gegenwärtige Situation nicht sonderlich erbaulich. Aber ein Blick in die Kirchengeschichte zeigt: daß Bischöfe und Kardinäle sich gegenseitig angreifen und angiften, ist keineswegs die Ausnahme. Es gab auch Zeiten, da gingen sie mit Prügeln aufeinander los und schickten sich gegenseitig Mörder auf den Hals...


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 Aschermittwoch 9. Februar 2021 
 

Zeitgeist

In was für Zeiten leben wir eigentlich?
Kardinal gegen Kardinal, Bischof gegen Bischof.
Was ist aus unserer Kirche geworden?
Wäre Christus nicht auferstanden, er würde sich im Grab umdrehen.


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 lesa 8. Februar 2021 

Missbrauch mit dem Missbrauch

@einsucher: Jene, die mit ihrer der Offenbarung widersprechenden Agenda garantiert für weiteren Missbrauch sorgen, sollen also einen Kardnal aus dem AMt befördern, der für die gesunde Lehre eintritt. Soll das ein verfrühter Aprilscherz sein?


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 lesa 8. Februar 2021 

Trojanisches Pferd Genderspeech- Giftwurzel

@Andrzej123: Danke für den Einwand! Vor der gesamte Genderbegrifflichkeit inklusive Verdrehungen müsste die Kirche die Menschen schützen, denn sie negiert die Schöpfungswirklichkeit, höhlt das Denken aus und entwürdigt Mann und Frau.
"Seht zu, dass … keine bittere Wurzel wächst und Schaden stiftet und durch sie alle vergiftet werden." (Heb 12, 15) Es wäre höchste Zeit, dass die Kirche sich von diesem dämonischen Neusprech verabschiedet, wo er sich eingeschlichen hat (auch in den Köpfen einiger Hirten).
"Gebt dem Teufel keinen Raum." (Eph 4, 27)
Bischof Voderholzer sagte einmal: "Gender light gibt es nicht". Das betrifft aber auch die Gender- Sprache, durch die diese Dekonstruktionsideologie die Menschen erfasst. Ist es denn nicht schon neblig genug.


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 Andrzej123 8. Februar 2021 
 

"Sexualisierte Gewalt"

Das Statement von Kd Woelki ist in der Grundaussage vollkommen korrekt.
Ich unterstütze es aus ganzem Herzen.
Jedoch gefällt mir nicht, dass zu Beginn mit der "sexualisierten Gewalt" naiv? einmal mehr ein neu erfundener Begriff aus der feministischen Ideologie Küche verwendet wird.
Das Konzept der "Sexualisierten Gewalt" interpretiert sexuelle Beziehungen zwischen "nicht Gleichgestellten" generell und nicht nur in Bezug auf Minderjährige als "Gewalt". Da zugleich von einer "strukturellen Gewalt" von Männern über Frauen gesprochen wird, wird damit im Sinne der LGBT Agitation auf die Diffamierung jeglicher Sexualität zwischen Mann und Frau als "Gewalt" abgezielt.
Das ist nicht akzeptabel und dieses begriffliche trojanische Pferd sollten wir ebenso wie die anderen sprachlichen Neuheiten (Gender) nicht in unser sprachliches und damit gedankliches Haus einziehen lassen.


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 physicus 7. Februar 2021 
 

Statement von Kardinal Woelki

… zu den hier erörterten Fragen im Link unten (Video, ca. 3 Minuten)

www.domradio.de/video/wort-des-bischofs-warten-faellt-schwer


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 Federico R. 6. Februar 2021 
 

Vor einem schwierigen chirurgischen Eingriff oder einer einschneidenden Therapie...

... wird dringend empfohlen, aus Sicherheitsgründen eine ärztliche Zweitmeinung einzuholen. Analoges hat Kardinal Woelki auch getan; das ist sein gutes Recht. Meines Wissens hat er kein Gegengutachten in Auftrag gegeben, denn dazu müsste er das vorausgegangene Gutachten der neu beauftragten Kanzlei vorlegen. Somit müsste eigentlich alles klar sein. (Mal sehen, wie viel rote Daumen jetzt wieder erscheinen. Denn auch die zeigen, wes' Geistes Kind man ist.)

Lieber Zeitzeuge, vergelt’s Gott für Ihre unverzichtbaren Beiträge in dieser wichtigen Diskussionsrunde. Sie fragen nach unserm gesundheitlichen Status. Nun, teils/teils. Könnte besser, aber auch viel schlechter sein. Gottvertrauen und Gebet helfen immer. Wir spüren das. Gegen Corona lassen wir uns vorerst nicht impfen – medizinisch jedenfalls. Seelische Impfungen haben wir uns schon selbst gegeben. Wirksam waren/sind z.B. die kath.net-Beiträge von Hans Buob (Nr.74205) oder Gerhard L. Müller (Nr. 74123).


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 girsberg74 6. Februar 2021 
 

Worum geht es?

Kardinal Woelki hat Verfahrensfehler zu vertreten, die behebbar sind. Es wird niemand insinuieren wollen, dass er persönlich etwas mit Missbrauch zu tun hat. Wer anders denkt, soll sich bitte mit Klarnamen äußern und begründen. - Oder?

Durch die aktuelle Verzögerung in der Veröffentlichung von Gutachten dürfte Missbrauch angesichts der inzwischen scharfen Beobachtung von Beziehungen kaum begünstigt sein.

Wenn Gläubige, die Woelki grundsätzlich vertrauen, jetzt Druck machen, finde ich das ungezogen, denn schließlich ist die Behandlung von Fragen zu Missbrauch in dieser Form noch neu, wurde nirgendwo gelehrt. - Traut man sich etwa nicht, seine Meinung gegen billige persönliche Verdächtigungen und Anschuldigungen zu vertreten?

Wem es nur darum geht, einen unbequemen Priester wegzukriegen, der möge sich mit seiner Lebenswirklichkeit auf den Synodalen Weg begeben; Kameraden warten dort schon. - („Kameradinnen“ sträubt sich wegen der Herkunft des Wortes; nichts für ungut.)


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 einsucher 6. Februar 2021 
 

Ich denke, selbst wenn das zweite Gutachten mit dem ersten inhaltlich identisch ist, ist es für den Kölner Erzbischof eigtl. unmöglich in seiner Diözese noch zu regieren. Ich halte ein Angebot zum Amtsverzicht für sinnvoll. (vgl. Can 401 § 2)


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 Zeitzeuge 6. Februar 2021 
 

Lieber Federico R.,

diese Diskussion ist schon sehr aufschlussreich,

für mich jedoch bis zu einem neuen Sachstand ab-

geschlossen, insofern ich mich gerne Ihrem Beitrag

"man sollte jetzt in aller Ruhe" anschliesse.

Es gibt viele andere, dringliche Probleme, die

auch von kath.net dankenswerterweise aufgegriffen

werden.

Ich hoffe, daß es Ihnen und Ihrer Familie

gesundheitlich gut geht und wünsche Ihnen

gerne einen gesegneten Sonntag!


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 Federico R. 6. Februar 2021 
 

"Viel Feind, viel Ehr!"

Ich freue mich riesig über jeden User, der mir in den beiden Woelki-Strängen den roten Daumen zuerkennt, und danke euch aufs Kräftigste.


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 Ulrich Motte 6. Februar 2021 
 

Physicus /Lämmchen

Physicus: Wird das erste Gutachten "erst" in 6 Wochen veröffentlicht, erübrigt sich aber jetzt schon die Diskussion (Kritik an Herrn Kard. Woelki), ob es veröffentlicht werden soll.
Lämmchen: Da ich - wie sie - die Predigt strenger Sexualmoral nicht bei allen Priestern und sonstigen Predigenden unterstelle, schrieb ich "oder ihrer Kirche". Es gibt Kirchenangehörige, die seit langem kaum eine Predigt hörten, und ihre Meinung über die Lehrverkündigung daher aus offiziellen Lehrschreiben und Medienberichten darüber oder aus der erlebten Verkündigung von 1961 bilden...


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 physicus 6. Februar 2021 
 

@scican

Die Feststellung, dass das erste Gutachten nicht rechtssicher ist, kommt von Profs. Jahn und Streng (Jahn ist u.a. Richter am OLG Frankfurt). Kardinal Woelki kennt das erste Gutachten gar nicht.


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 Federico R. 6. Februar 2021 
 

Man sollte jetzt in aller Ruhe ...

... das zweite von Kardinal Woelki in Auftrag gegebene Gutachten abwarten. Mitte März, also in wenigen Wochen, wird es vorliegen.

Der Kölner Erzbischof wäre gut beraten, nicht vorschnell persönliche Konsequenzen anzukündigen, die mit einem Rücktritt vom Bischofsamt in Verbindung gebracht werden könnten. Ein Rücktritt hätte unabsehbare Folgen für die gesamte Kirche in Deutschland.

Nach sieben Jahren gängiger Praxis bei Bischofsernennungen unter p.Franziskus ist nicht auszuschließen, dass im Fall eines Rücktritts in Deutschland ein weiterer Verprotestantisierer der Kirche Woelkis Nachfolger sein wird. Der Einfluss des Präfekten für die Bischöfe, Kardinal Ouellet, dürfte in Rom genauso gering sein wie die Meinung des derzeitigen vatikanischen Nuntius in Deutschland.


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 scican 6. Februar 2021 
 

Nee,

erkündigt kein zweites Gutachten, das rechtssicher IST,

sondern von dem er sich ERHOFFT, dass es rechtssicher ist.

Und wer entscheidet das dann wieder? - Wölki !


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 physicus 6. Februar 2021 
 

Was tun?

@Ulrich Motte
Sie fragen: "Wenn Journalisten und jeder Einsicht nehmen kann in das erste Gutachten, erübrigt sich doch der Diskussionsgegenstand erheblich, oder?"

Ich sehe nicht, dass man der Aufklärung von Missbrauchsvorgängen einen Dienst erweisen würde, wenn man vor dem 18. März das erste, offenbar schlampige Gutachten veröffentlichte.
Ich würde sogar vermuten, man würde dadurch echte Aufklärung behindern und einen unsachlichen Stil fördern, was nicht zukunftsweisend wäre.

Am 18. März soll ein hoffentlich fundiertes und rechtsfestes Gutachten veröffentlicht werden: Kann man diese 6 Wochen nicht abwarten?


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 Zeitzeuge 6. Februar 2021 
 

Das besagte kritische Gutachten bzgl. "WSW" scheint sep. unter

Schreibschutz zu stehen.

Aber in dem von mir weiter unten verlinkten

Artikel aus CNA "Kardinal Woelki bekommt Unterstützung"

ist es als Link mit anderen Links abrufbar.

Ich wünsche einen gesegneten und besinnlichen

Sonntag!


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 Zeitzeuge 6. Februar 2021 
 

Anbei nochmals das kritische Gutachten bzgl. des "WSW-Gutachtens",

da es leider nicht unter meinem Art. abrufbar war.

www.erzbistum-koeln.de/export/sites/ebkportal/rat_und_hilfe/sexualisierte-gewalt/.content/.galleries/unabhaengige-untersuchung/Jahn_Streng-Endfassung-


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 Karlmaria 6. Februar 2021 

Der Persönlichkeitsschutz ist auch ganz schwierig

Dass ein Vorgesetzter keine Personaldaten veröffentlichen darf ist eigentlich allgemein bekannt. Da geht es auch gar nicht darum ob die Daten wahr sind. Sondern es soll überhaupt nichts veröffentlicht werden. Ich habe da in einem anderen Zusammenhang einen Fall erlebt dass aus einer Wohnung Haschisch Geruch gekommen ist. Das darf man auch nicht sagen. Da geht es nicht darum ob das wahr ist. Sondern man darf überhaupt nicht darüber reden. Ob das mit dem Datenschutz und dem Persönlichkeitsschutz übertrieben ist das ist ein anderes Thema. Aber die Gesetze sind nun mal so. Weil sich die Medien oft nicht daran halten hat man sich so daran gewöhnt. Deshalb geben viele die Infos heimlich an die Medien. Aber Gott sieht alles. Für einen gläubigen Menschen ist das auch keine Lösung. Verboten ist verboten auch wenn die Medien kaum dafür bestraft werden!


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 Lämmchen 6. Februar 2021 
 

@Ulrich Motte

mich würde ja schon interessieren, wo breitflächig in Deutschland eine strenge Sexualmoral gepredigt wird. Es ist doch eher so, dass es sich dabei um einsame Rufer in der wüste handelt.


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 Ulrich Motte 6. Februar 2021 
 

Zeitzeuge / Sache erledigt?

Wer von wem was gefordert hat, weiß ich nicht genau. Das "Paradebeispiel" für Forderung nach Aufklärung im weltlichen Bereich ist ja die Odenwaldschule. Die damaligen Erzbischöfe von Freiburg und Hamburg haben aber nach Ausbruch des Mißbrauchsskandals die Gleichsetzung des Mißbrauchs durch Kleriker mit Mißbräuchen durch andere abgelehnt: Man habe schon andere Maßstäbe für sich (Kleriker) . Und im "Volk" sieht man Mißbräuche durch solche, die oder deren Kirchen strenge Sexualmoral predigen und ein hierarchisches und göttliches System repräsentieren, auch anders als in anderen Bereichen. Die furchtbare Odenwaldschule predigte ja fast offiziell lockerste Sexualmoral, oder? Im übrigen: Colonia locuta, causa finita? Wenn Journalisten und jeder Einsicht nehmen kann in das erste Gutachten, erübrigt sich doch der Diskussionsgegenstand erheblich, oder?


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 Andrzej123 6. Februar 2021 
 

@Zeitzeuge: Bzgl Kampagnen ist immer Vorsicht angezeigt.

Hallo,
ich habe in das von Ihnen verlinkte Gutachten geschaut, zuvor auch schon in ein veröffentlichtes WSW Gutachten.
Man muß überhaupt kein Jurist oder Fachmann sein, um zu erkennen, dass es sich bei dem WSW Gutachten überhaupt nicht um ein juristisches Gutachten handelt, genauso wenig wie man Wissenschaftler sein muß, um zu sehen, dass es sich bei der MHG Studie nicht um Wissenschaft handelt.
Bzgl WSW hat sich gestern der sicher nicht kirchenfreundliche Thomas Fischer, ehem BGH, im Spiegel vernichtend geäußert.
Mit Ihrer am Schluss gestellten Frage haben Sie natürlich vollkommen Recht.
Es fällt doch auf, dass etwa die in Berlin betriebene Vermittlung von Jugendlichen in Obhut an bereits bekannte Päderasten überhaupt nicht "aufgearbeitet" wird und dies auch weder medial noch von sog Opfergruppen verlangt wird.
Es ist doch auch recht eigenartig, dass dort nun überhaupt keine Spätfolgen von "Traumatisierungen" zu beklagen sein sollen.
Bzgl Kampagnen ist immer Vorsicht angezeigt.


12

6
 
 Zeitzeuge 6. Februar 2021 
 

Missbrauchsgutachten und Anzeigepflicht, interessant,

daß hier niemand

methodisch einwandfreie Gutachten z.B.

von Sportverbänden und

anderen Institutionen, natürlich dann auch

rückwirkend über Jahrzehnte, fordert.


Auch hat hier noch niemand eine allgemeine

Anzeigepflicht bzgl. dieser Schandtaten

gefordert!


Wieso denn nicht?


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 Diadochus 6. Februar 2021 
 

Rechtssicherheit

"Wir werden mit dem zweiten Gutachten, von dem wir uns erhoffen, dass es rechtssicher ist, weiterarbeiten, systemische, institutionelle und persönliche Verantwortlichkeiten benennen und aufdecken."
Wieso wurde das erste Gutachten nicht veröffentlicht? Es wurde von einer Rechtsanwaltskanzlei verfertigt. Da sollte eine Rechtssicherheit angenommen werden können. Warum sollte ein zweites Gutachten rechtssicherer sein? Nach der Stellungnahme des Kardinals hängt die Rechtssicherheit nach seinem persönlichen Befinden ab. Die Zeiten der Gefälligkeitsgutachten sind vorbei. Das kann er von einer unabhängigen Untersuchungskommission nicht erwarten. Die Kirche muss endlich liefern. Klar, den letzten beißen die Hunde. Seine Vorgänger und seine Amtskollegen hätten schon liefern müssen und haben nicht geliefert. Allein, das Wort des Kardinals steht.


7

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 Zeitzeuge 6. Februar 2021 
 

Ein solches Gutachten gehört m.E. überhaupt nicht an die Öffentlichkeit,

im Link ein neuer Beitrag aus CNA zum Thema mit

einem Link aus dem "Spiegel" (!) in dem der ehem.

Vors.Richter am BGH Thomas Fischer (1953) sich

ebenfalls durchaus kritisch zum dem nicht ver-

öffentlichten Gutachten äussert.

de.catholicnewsagency.com/story/kardinal-woelki-bekommt-unterstutzung-zwei-petitionen-starken-erzbischof-den-rucken-7793


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 Franzfreund 6. Februar 2021 
 

Der falsche Weg führt zu keinem guten Ziel

Leider hat Kardinal Wölki von Anfang den falschen Weg gewählt,selbst entscheiden zu wollen, ob und was aus dem Mißbrauch-Gutachten veröffentlicht wird. Wie andere Bistümer auch, hätte er eine unabhängige Kommission beauftragen müssen, die ihre Ergebnisse eigenverantwortlich veröffentlicht. So macht er es auch seinen Gegnern leicht, die den Verdacht nähren können er vertusche hier unbequeme Wahrheiten. Egal was nun in dem zweiten Gutachten stehen wird, wird es nicht zur Befriedung im Bistum Köln führen, da immer der Verdacht im Raum stehen wird, man begutachte hie so lange bis das Ergebnis paßt.Ich schätze viele theologische Ansichten Wölkis, aber er hat sich hier in eine Sackgasse manövriert.


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