Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Brasilianischer Erzbischof droht Teilnehmern an der Alten Messe Exkommunikation an
  2. Österreich: Liturgische Kommission wirbt für Kommunion in beiderlei Gestalt
  3. Um Gottes willen: „die Waffen nieder“ – Kardinal Brandmüllers Ruf zur liturgischen Vernunft
  4. Ab Juli müssen Besucher Eintritt für den Kölner Dom bezahlen
  5. Ein Gott, der nichts mehr verlangt
  6. Katholische Kirche in Island hilft Menschen mit homosexuellen Neigungen enthaltsam zu leben
  7. Der Apostolische Stuhl und die FSSPX: Wenn Extreme sich berühren
  8. Niedersachsen plant Religionsunterricht ohne Gott!
  9. Beschließen ohne zu entscheiden?
  10. "Mit Hitler hat es keinen vernünftigen, authentischen und verantwortungsvollen Dialog gegeben!"
  11. „Nimm deine kleinen Kinder zur Messe mit!“
  12. Exorzismus-Experte: Aktuelle Weltlage nicht nur Werk des Bösen
  13. "Herr Kardinal Parolin, wieviele zehntausende Tote brauchen Sie noch im Iran, bis Sie aufwachen?"
  14. Die Nazi-Projektion
  15. Warum kein einfach gläubiger Katholik „Laienpredigten“ in der heiligen Messe braucht

Berichterstattung über Missbrauch in der katholischen Kirche ist Hysterisierung

15. Februar 2021 in Deutschland, 7 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Bundesrichter Fischer übt Kritik an Medienberichterstattung über den Missbrauch in der katholischen Kirche: "Doch nicht lauter Verschwörer am Werke in Rechtsanwaltskanzleien und Universitäts-Lehrstühlen, die sich mit dem Kardinal verschworen haben"


Köln (kaht.net)

Der deutsche  Bundesrichter a.D. Thomas Fischer hat in einem Interview mit dem "Domradio" die Berichterstattung über Missbrauch in der katholischen Kirche als "Hysterisierung" bezeichnet. Dabei scheintin der Öffentlichkeit teilweise "eine Generalabrechnung" mit der katholischen Kirche stattzufinden. Fischer erinnert daran, dass es massenhaften Missbrauch im Sport, in Schulen oder mit psychotherapeutischen Praxen und vielen anderen Strukturen gab und gibt. Im Zusammenhang mit der katholischen Kirche habe dies  einen gewissen "Sündenbock-Charakter". "Man sucht sich einen raus, der sich nicht besonders geschickt und sehr defensiv verteidigt: ein scheinbar großer Bösewicht, und der anderen Seite lauter Ohnmächtige und Opfervertreter. Da bietet es sich natürlich an zu denken: So sind sie halt, die Kleriker, jetzt wird alles wieder vertuscht. Und das finde ich weit übertrieben.", betont Fischer.


Konkret auf Köln und Kardinal Woelki meint der Bundesrichter: "Warum soll man dem nicht mal zunächst glauben und auch seinen Handlungen vertrauen? Da sind doch nicht lauter Verschwörer am Werke in Rechtsanwaltskanzleien und Universitäts-Lehrstühlen, die sich mit dem Kardinal oder dem Generalvikar verschworen haben, Verbrechen in Köln zu vertuschen. Das glaube ich nicht."Für Fischer ist die "Zeit-Taktung der Empörungen", der Skandalisierung inzwischen dermaßen eng geworden, dass die Öffentlichkeit und die Medien, die diese Öffentlichkeit bedienen, mit ihren Nachrichten kaum noch Zeit haben, länger als zwei Wochen zu warten, bis mal endlich irgendwas abgeschlossen ist. Alles müsse stets so aussehen, als ob es geradezu zwangsläufig auf einen Höhepunkt hinliefe und etwas ganz Spektakuläres passieren müsste.  Doch kaum ist dies vorbei, läuft schon der nächste "Skandal". Dies sei ein typisches Zeichen für diese "Zeit des Internets" und einer "ständigen, aufgeregten Kommunikation" in einer unvorstellbaren Geschwindigkeit, in der jeder jederzeit über alles redet.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. kath.net ISLAND REISE im JULI 2026 - ANMELDE-DEADLINE - 25. MÄRZ!
  2. Oktober 2026 - Wunderbares SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  3. "Europa hat die Gefahr der islamischen Republik Iran noch immer nicht begriffen"
  4. Um Gottes willen: „die Waffen nieder“ – Kardinal Brandmüllers Ruf zur liturgischen Vernunft
  5. "Mit Hitler hat es keinen vernünftigen, authentischen und verantwortungsvollen Dialog gegeben!"
  6. Vier von sieben: Die unglaubliche Berufungs-Geschichte der Familie Morrison
  7. Der Apostolische Stuhl und die FSSPX: Wenn Extreme sich berühren
  8. Brasilianischer Erzbischof droht Teilnehmern an der Alten Messe Exkommunikation an
  9. Österreich: Liturgische Kommission wirbt für Kommunion in beiderlei Gestalt
  10. Ein Gott, der nichts mehr verlangt
  11. "Herr Kardinal Parolin, wieviele zehntausende Tote brauchen Sie noch im Iran, bis Sie aufwachen?"
  12. Eine große BITTE an Ihre Großzügigkeit! - FASTENSPENDE für kath.net!
  13. Ab Juli müssen Besucher Eintritt für den Kölner Dom bezahlen
  14. Die Nazi-Projektion
  15. Abtreibungs-Aktivisten greifen Profemina-Beratungszentrum an

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz