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Myanmar: „Das Morden muss sofort aufhören"

20. März 2021 in Weltkirche, 4 Lesermeinungen
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Dramatischer Appell von Kardinal Bo


Wien-München (kath.net/Kirche in Not) Am bislang blutigsten Tag seit Beginn des Militärputsches in Myanmar hat der ranghöchste katholische Repräsentant des Landes, Charles Maung Kardinal Bo, einen erneuten Friedensappell veröffentlicht. „Diese Krise wird nicht durch Blutvergießen gelöst. Sucht Frieden! Das Morden muss sofort aufhören. So viele sind umgekommen“, schrieb der Erzbischof von Yangon in einer am 14. März veröffentlichten Botschaft, die dem weltweiten katholischen Hilfswerk „Kirche in Not“ vorliegt. Der Appell fiel mit Medienberichten zusammen, wonach am Sonntag bis zu 50 Demonstranten von Militärs erschossen worden sein sollen – die wohl bislang höchste Opferzahl an einem Tag.


Bislang mindestens 125 Tote bei Protesten

Laut der „Hilfsvereinigung für Politische Gefangene“ in Myanmar sind seit dem Militärputsch vom 1. Februar bislang mindestens 125 Personen ums Leben gekommen. Am Wochenende wurde in sechs Stadtbezirken der Metropole Yangon das Kriegsrecht verhängt. Auslöser waren Brandanschläge auf chinesische Fabriken.

Beobachter und zahlreiche Bewohner Myanmars sehen China als Strippenzieher des Putschs. In einer Twitter-Mitteilung erklärte die „Bewegung für zivilen Ungehorsam“, das die Proteste am Sonntag koordiniert hat, die Brandschläge seien nicht von den Demonstranten verübt worden: „Die Terrorjunta ist voll und ganz verantwortlich für die Brände.“

Ermutigung aus dem Vatikan

In seiner Botschaft wies Kardinal Bo darauf hin, dass viele Unschuldige in den Konflikt mit hineingezogen würden: „Das vergossene Blut ist nicht das Blut eines Feindes. Es ist das Blut unserer Brüder und Schwestern, unserer eigenen Bürger. … Hört auf mit dem Töten. Hört auf mit der Gewalt!“

In seinem Schreiben betonte Kardinal Bo auch die Solidarität von Papst Franziskus mit den Menschen in Myanmar. Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin habe die Kirche Myanmars ermutigt, sich in den Friedensprozess einzubringen, führte Bo aus: „Gestärkt durch die Ermutigung des Vatikans verpflichten wir uns zusammen mit allen Menschen guten Willens zu der Aufgabe, diese Nation in gegenseitigem Verständnis und Frieden wiederauferstehen zu sehen.“

Link zum Länderbericht Myanmar in der Dokumentation „Religionsfreiheit weltweit“ von „Kirche in Not“: https://religious-freedom-report.org/de/pdf_de/?pais=1780

Foto: Charles Maung Kardinal Bo, Erzbischof von Yangon (Rangun)/Myanmar. © Kirche in Not/Magdalena Wolnik


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Lesermeinungen

 Rosenzweig 20. März 2021 

" Betet den Rosenkranz.." - ja - werte(r) @ mphc -

das werden wir jetzt gleich tun -
gemeinsam um 22 UHR über K-TV mit vielen BETERN uns verbinden u.
der Gottesmutter Maria - der FRAU aller VÖLKER . diesen Friedensapell + Gebetsaufruf des Kard. BO- Ihr anvertrauen - für das schon lange leidgeprüfte Volk u. Land Myanmar!
-
In diesem Vertrauen MIT!betend - verbunden..


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 Jose Sanchez del Rio 20. März 2021 

Soros

Offensichtlich steckt hinter den Unruhen in Myanmar wieder mal die Open-Society-Organisation von George Soros.

www.freiewelt.net/nachricht/militaerjunta-verhaftet-open-society-chef-von-myanmar-und-mitarbeiter-10084272/


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 Mariat 20. März 2021 

Das Volk wehrt sich gegen die Militärdiktatur!

Manche Großmütter, Mütter und Väter haben in ihrer Vergangeheit bereits schändliches durch das Militär erlebt. Vergewaltigung, Verschleppung, Ermordung etc.
Deshalb opfern sie jetzt lieber ihr Leben, als dies noch einmal durchleiden zu müssen.

Beten wir zu Gott dass ER eingreift und jemand der nach Gottes Willen handelt, dort für lange Zeit als Regent einsetzt. Denn für Gott ist nichts unmöglich.
Gelobt sei Jesus Christus.Amen.


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 mphc 20. März 2021 

Betet den Rosenkranz

für Myanmar und bestürmt den hl.Josef in diesem Josefsjahr


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