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Viele Kinder in Israel verbringen ihre Nächte derzeit in Schutzräumen

19. März 2026 in Weltkirche, 4 Lesermeinungen
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Fr. Piotr Zelazko, Generalvikar des St. James Vikariats: „Für diese Kinder bedeutet der Krieg vor allem Angst, unterbrochenen Schlaf und ein Leben zwischen Sirenen und Schutzräumen.“


Jerusalem (kath.net/St. James Vikariat, Jerusalem) Seit mehr als zwei Wochen prägt der aktuelle Krieg den Alltag in Israel. Raketenalarme und Angriffe gehören weiterhin zur täglichen Realität. Familien verbringen einen erheblichen Teil ihrer Tage und Nächte in Schutzräumen. 

Das kirchliche Leben ist derzeit stark eingeschränkt. Gottesdienste und pastorale Aktivitäten finden vielerorts nicht oder nur unter erschwerten Umständen statt. Geplante Initiativen müssen verschoben werden. Betroffen sind unter anderem mehrere bereits lange vorbereitete Initiativen des St. James Vikariats. Dazu zählt die geplante Erstaufführung eines Dokumentarfilms über die Situation von Familien ohne gesicherten Aufenthaltsstatus in Israel. Ebenfalls verschoben werden mussten ein Osterferienprogramm für Kinder aus diesen Familien, deren ohnehin schwierige Lebenssituation durch den Krieg zusätzlich belastet wird, sowie ein pastorales Wochenende für Eltern, die derzeit besonders auf Begleitung und Unterstützung angewiesen sind. 


Besonders angespannt ist die Situation im Süden von Tel Aviv, wo zahlreiche Mitglieder des St. James Vikariats leben. Das Viertel ist geprägt von sozialen Herausforderungen und Drogenproblemen. Wiederholte Raketenalarme verschärfen die Lage zusätzlich und zwingen viele, Schutzräume aufzusuchen. 

Die Folgen des Krieges zeigen sich auch in konkreten Einzelschicksalen. Eine Rakete, die die Stadt Be’er Scheva traf, beschädigte zahlreiche Wohnungen, darunter auch das Zuhause einer Familie aus der dortigen Gemeinde des St. James Vikariats. In einer anderen Familie erlitt ein Gemeindemitglied nach einem Raketenalarm auf dem Rückweg vom Schutzraum in seine Wohnung einen Schlaganfall und befindet sich derzeit im Krankenhaus. Da Schulen und Betreuungseinrichtungen geschlossen sind, bleibt die kleine Tochter bei ihrem Vater im Krankenhaus, während die Mutter arbeiten muss. 

„Viele Kinder unserer Gemeinden schlafen in diesen Wochen nicht in ihren Betten, sondern auf Matratzen in Schutzräumen“, sagt Fr. Piotr Zelazko, Generalvikar des St. James Vikariats. „Krieg wird oft in strategischen Kategorien beschrieben. Für diese Kinder bedeutet er vor allem Angst, unterbrochenen Schlaf und ein Leben zwischen Sirenen und Schutzräumen.“ 

Das St. James Vikariat des Lateinischen Patriarchats von Jerusalem begleitet hebräischsprachige Katholikinnen und Katholiken in Israel pastoral. Die Gemeinden befinden sich in Jerusalem, Tel Aviv, Haifa, Tiberias und Be’er Scheva. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Begleitung von Kindern und Jugendlichen sowie auf der Unterstützung von Familien. 

Monika Faes, pastorale Koordinatorin für Kinder- und Jugendpastoral im St. James Vikariat: „Gerade Kinder und Jugendliche brauchen in solchen Zeiten Orte der Sicherheit und der verlässlichen Gemeinschaft. Als Kirche versuchen wir, sie auch inmitten der Unsicherheit so persönlich wie möglich zu begleiten.“ 

Das St. James Vikariat ist dankbar für die vielen Zeichen der Solidarität und des Gebets aus der Weltkirche.

Foto: Kinder im Schutzraum © St. James Vikariat, Jerusalem


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Lesermeinungen

 antony 20. März 2026 

@ Aufrecht: Nun ja, Sie haben die Situation der Kinder im Iran und im Libanon...

... denen der Kinder in Israel gegenübergestellt. Rein technisch ist das ein Vergleich. Da kann einem schon die Frage kommen, was mit der Botschaft "Den Kindern im Iran und im Libanon geht es schlechter als denen in Israel" ausgesagt werden soll.

Wenn es nicht so ist, wie meine letzte Nachricht vermutet: Umso besser.


0
 
 Aufrecht 20. März 2026 
 

Interessanter Reflex ...

Ich habe ausschließlich mein Mitleid mit den ärmsten Betroffenen dieses Krieges zum Ausdruck gebracht. Mit keinem Wort das mörderische und menschenverachtende Regime in Teheran verteidigt oder das Leid der einen Partei mit dem der anderen verglichen. Dafür gibt es eine reflexartig rausgehauene Litanei. Und wer beweint wehrlos hier wehrlos getötete Juden, beschimpft aber solche, die sich wehren? Ich mit Sicherheit nicht.


0
 
 antony 19. März 2026 

@ Aufrecht: Die Kinder können natürlich nirgendwo was für den Krieg. Nur bauen die Israelis...

... keine Atombomben, um in einem Erstschlag Teheran auszulöschen. Die iranischen Mullahs bauen hingegen eine Atombombe, um möglichst viele Juden auszulöschen.
Und die Israelis ballern nicht unprovoziert wild auf libanesische Städte, weil sie die Libanesen hassen. Die Hisbollah ballert allerdings umgekehrt auf israelische Städte, weil sie Juden hassen. Und Israels Intervention im Libanon ist genau darauf eine Reaktion.

Sollen sich die Israelis jetzt schuldig fühlen, weil ihre Kinder Schutzräume haben? Sind Juden nur dann unschuldig, wenn sie sich ohne Gegenwehr töten lassen?
Das ist die große Heuchelei des Westens: Die wehrlos getöteten Juden werden beweint. Die, die sich wehren, werden beschimpft. Die Logik: "Gute Juden sollen sich töten lassen, damit wir sie beweinen können."

Wie verlogen!


1
 
 Aufrecht 19. März 2026 
 

Kinder in allen betroffenen Ländern

leiden unter dem Krieg, für den sie nichts können. In Israel gibt es immerhin Schutzräume, im Iran und im Libanon zelten die Menschen auf der Straße.


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