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Jonathan Roumie: „Wir leben in einer Zeit, in der Spaltung nur allzu leicht entsteht“

17. April 2026 in Weltkirche, keine Lesermeinung
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Berühmter US-Schauspieler: „Hätte mir nie vorstellen können, dass ich … erleben würde, dass der Anführer unserer Nation [Trump] und der Heilige Vater in Konflikt geraten. Das verdeutlicht die Schwere und Unsicherheit der Zeit, in der wir leben.“


Washington DC-Vatikan (kath.net/pl) „Ich hätte mir nie vorstellen können, dass ich eines Tages erleben würde, dass der Anführer unserer Nation und der Heilige Vater in Konflikt geraten. Das verdeutlicht die Schwere – und die Unsicherheit – der Zeit, in der wir leben. Doch eines bleibt gewiss: Christus sitzt auf dem Thron. Er saß immer. Er wird immer sitzen. Und sein Sieg ist ewig. Als Katholiken, als Christen, sind wir aufgerufen, Christi Beispiel in allem zu folgen … selbst wenn der Weg schmal, teuer und schwer begehbar ist.“ Das schreibt der bekannte US-Schauspieler, Jesus-Darsteller und gläubige Katholik Jonathan Roumie auf seinem Facebookauftritt.

Roumie schildert, dass er auch selbst „Angehörige verloren habe, unschuldige Zivilisten, die im Kreuzfeuer des Krieges und seiner humanitären Folgen gefangen waren“ und er sei deshalb „zutiefst überzeugt von der Notwendigkeit von Frieden und Zurückhaltung, wo immer es möglich ist, denn der Preis ist andernfalls einfach zu hoch“.


Gleichzeitig hätten Nationen aber „Recht und die Pflicht, ihr Volk zu verteidigen. Bedrohungen dürfen nicht ignoriert werden. Doch wenn diese Verteidigung zum Verlust unschuldigen Lebens führt – insbesondere von Frauen und Kindern –, drängt es mich, Papst Leo XIV. in seinem Aufruf zum Frieden beizustehen“, ja sogar selbst im Gebet auf die Knie zu gehen für ein Ende der Gewalt“, führt Roumie aus und erinnert an die „gerade jetzt besonders dringlichen Worte“ Jesu im Matthäusevangelium: „Selig, die Frieden stiften; denn sie werden Kinder Gottes genannt werden.“ [Mt 5,9].

Man lebe aktuell „in einer Zeit, in der Spaltung nur allzu leicht entsteht – in der der Teufel sich daran ergötzt, uns gegeneinander aufzuhetzen, unsere Verletzlichkeit, unsere Schwächen und ehrlich gesagt alles, was er kann, gegen uns einzusetzen, um letztlich die Menschheit zu vernichten“, schreibt Roumie mit hoher Dringlichkeit.

Und „während diese Dunkelheit immer bedrohlicher“ werde, bete er „für Papst Leo XIV., dass er weiterhin als Hirte des Lichts und des Friedens die von Christus gegründete Kirche leiten möge. Und ich bete für unseren Präsidenten und für alle Verantwortlichen, denen Entscheidungen anvertraut sind, die über Leben und Tod entscheiden – dass sie vom Heiligen Geist mit Weisheit, Mut und Klugheit geleitet werden. Dies sind Lasten, die nur wenige wirklich begreifen können. Sie gut zu tragen, erfordert außergewöhnliche Unterscheidungskraft – und Gnade; jene Gabe, die uns durch das höchste Opfer unseres Herrn Jesus Christus zuteilwurde.“

Roumie schließt mit der Bitte an seine Leser, „für beide“ zu beten, also sowohl für Papst Leo wie auch den US-Präsidenten: „Möge das Heiligste Herz Jesu sie bei all ihren Entscheidungen leiten. Um Weisheit. Um Frieden… und vor allem um den Schutz der Unschuldigen. Gott sei mit ihnen. Und Gott helfe uns allen. Amen.“

Seinem Facebookbeitrag fügte Roumie ein Archivbild bei, wie er von Papst Leo begrüßt wird.

Foto © Jonathan Roumie/privat/Facebook


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