Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Wie die Piusbrüder - Linker belgischer Bischof plant weiterhin verbotene Weihen
  2. Gefeuert wegen AfD-Kandidatur: Deutsche Caritas-Erzieherin zieht vor Gericht
  3. Ist der Islam ‚eine alternative Form des byzantinischen Christentums‘?
  4. Papst Leo singt mit 80.000 Jugendlichen das „Salve Regina“ auf Latein
  5. Asymmetrisch blinder Blick auf die deutsche Landschaft
  6. Sechs Messdiener mit Down-Syndrom ministrierten bei der historischen Papstmesse in Paris
  7. Es gibt drei Erzengel, die vor Gottes Thron für uns eintreten
  8. Wort-Gottes-Feier in katholischer Kirche mit Liedern von Taylor Swift
  9. „Wenn wir den wahren missionarischen Geist, den richtigen Weg finden, gibt es in Deutschland noch…“
  10. Die Deutsche Bischofskonferenz will keine 'Demontage' des deutschen Staatsfunks
  11. Ein Erzbischof auf Staatsbesuch
  12. „Das Ende von Maria 2.0“
  13. 'Amoris Laetitia' oder das Lehramt, das sich selbst abschafft
  14. US-Bischof Robert Barron: „Der Kommunismus erlebt in unserem Land gerade ein Comeback“
  15. Einbürgerung als Wahlstrategie? Linke profitiert massiv von muslimischen Wählern in Berlin

Zwei US-Bischöfe unterstützen LGBT-Kampagne für Ende der ‚Gewalt gegen Transgender’

13. April 2021 in Weltkirche, 10 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Der Text des offenen Briefes, den Erzbischof Wester und Bischof Stowe unterschrieben haben, legt nahe, dass die Unterzeichner der Ansicht sind, Transgender-Personen gehören tatsächlich nicht ihrem biologischen Geschlecht an.


Santa Fe/Lexington (kath.net/LifeSiteNews/jg)

Zwei katholische Bischöfe haben gemeinsam mit einer Reihe katholischer Priester und der LGBT-Lobbyorganisation „Human Rights Campaign“ einen offenen Brief verfasst, in welchem sie ein „Ende der epidemischen Gewalt gegen Transgender-Individuen“ fordern.

In den USA seien im letzten Jahr „mindestens 44“ Transgender-Personen an den Folgen von Gewalt gestorben. Insgesamt gab es im Jahr 2020 in den USA mehr als 2,7 Millionen Todesfälle.


Zu den Unterzeichnern zählen John Wester, der Erzbischof von Santa Fe (US-Bundesstaat New Mexico) und John Stowe, Bischof von Lexington (US-Bundesstaat Kentucky). Stowe hat zu Beginn des Jahres 2019 so genannte „LGBTQ-Exerzitien“ an der katholischen Notre Dame University gehalten. P. Michael Garanzini, der Präsident des Verbandes jesuitischer Colleges und Universitäten in den USA, hat den offenen Brief des HRC ebenfalls unterschrieben. HRC ist eine Lobbyorganisation, die sich für Anliegen der „LGBTQ-Bewegungen“ einsetzt.

Der Text des Briefes legt nahe, dass die Unterzeichner der Gendertheorie folgen und der Ansicht sind, dass Transgender-Personen tatsächlich nicht ihrem biologischen Geschlecht angehören. Im Text wird der heilige Bonaventura mit dem Satz zitiert, der Mensch sei angehalten, Gott in der ganzen Schöpfung zu betrachten. Das gelte auch „für unsere Transgender-Geschwister“, heißt es dann wörtlich. Diese seien immer Teil der lokalen Pfarrgemeinden gewesen. Das „Zeugnis ihres Lebens führe zu einer vertieften Kontemplation Gottes und des Geheimnisses des Glaubens.“

Alphonso David, der Präsident von HRC, hat in einer Presseaussendung geschrieben, dass katholische Stimmen „entscheidend“ für Einführung von „Transgender-Rechten“ seien. HRC führt derzeit eine Kampagne zur Unterstützung des „Equality Act“ durch. Lebensschutzgruppen, religiöse und konservative Organisationen warnen davor, dass unter der Bezeichnung „Antidiskriminierung“ die Religions- und Gewissensfreiheit eingeschränkt werden könnte.

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

USA

  1. USA: Frauen klagen Planned Parenthood wegen Druck in Richtung Abtreibung
  2. Gender-Ideologie: Katholische Familie kämpft um ihre Tochter
  3. Eucharistische Evangelisationsbewegung ‚Adore Him‘ in den USA
  4. Präsident Trump nominiert Tochter von Franklin Graham zur Sonderbotschafterin für Religionsfreiheit
  5. Jesus in Hollywood: Eucharistische Prozession in den Straßen der Filmmetropole
  6. Gericht stoppt Zwang zur Suizidhilfe für katholische Nonnen in Illinois
  7. Universität Texas A&M: 650 Personen bereiten sich auf Eintritt in die katholische Kirche vor
  8. Zwei muslimische Feiertage könnten bald in Kalifornien staatlich anerkannt werden
  9. US-Justizministerium verurteilt Ermittlungen des FBI gegen ‚radikal-traditionalistische Katholiken‘
  10. ‚Man kann nicht ‚Black Lives Matter‘ sagen, wenn das Leben schwarzer Babys nicht zählt‘







Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Den Willen Gottes für den Menschen bedenken und tun
  3. Buße, Hoffnung, ewiges Leben: Lourdes ruft zur Umkehr
  4. Papst Leo zu den Bischöfen: „Die Kirche in Frankreich liegt dem Papst sehr am Herzen!“
  5. Französische Bischöfe: Papst Leo hat das Herz der Franzosen berührt
  6. Er ist der dritte amtierende Papst in der Grotte von Massabielle/Lourdes: Leo XIV.
  7. ‚Trinkt auch ihr aus dieser Quelle!’ Der Durst, den nur Christus stillt
  8. Papst Leo singt mit 80.000 Jugendlichen das „Salve Regina“ auf Latein
  9. Papst Leo erstaunt über hohe Zahl von Erwachsenentaufen in Frankreich
  10. Wo Begegnung zur Zivilisation der Liebe wurde. Die Armen als Fleisch Christi
  11. US-Bischof Robert Barron: „Der Kommunismus erlebt in unserem Land gerade ein Comeback“
  12. Junge Französin bekennt vor Papst: „Wie der heilige Paulus sagt: ‚Für uns ist Christus das Leben‘“
  13. Papst Leo an 80.000 Jugendliche im Stade de France: "Wer mit Gott lebt, ist frei"
  14. „Wenn wir Eucharistie feiern, dürfen wir mit allem zu ihm kommen, was in uns unvollendet ist“
  15. Wenn das Nein nicht mehr zählt

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz