Login




oder neu registrieren?



Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Konflikt um Alte Messe betrifft Auffassung über Kirche und ihre Rolle in der Welt
  2. Allein den Betern kann es noch gelingen - Schicken Sie uns Ihr Anliegen!
  3. „Der protestantische Niedergang in Deutschland stellt die Logik des Synodalen Weges in Frage“
  4. Papst über katholische Schulen: Es geht nicht um Missionierung
  5. Schweizer Staatskirchenportal verbreitet Propaganda für das Töten ungeborener Kinder
  6. "Liebe Herren-Kund*innen!" - Gender-Gaga bei H&M 
  7. Brasilianischer Kardinal Tempesta exkommuniziert Diözesanpriester Holtz unter „Schisma“-Vorwurf
  8. Bitte unterstützen Sie kath.net (nicht nur vor Weihnachten) via AmazonSmile-Programm
  9. Kohlgraf: Papst Franziskus ist über Synodalen Weg „gut informiert“, aber beurteilt ihn „kritisch“
  10. Weihnachtsspende für kath.net - Wir brauchen JETZT Ihre DRINGENDE Hilfe!
  11. „Pandemie der Ungeimpften“? – Vorwurf: Politische Maßnahmen ignorierten wissenschaftliche Studien
  12. „Teufel ade, wir brauchen den guten Arzt nicht mehr, wir haben die Medizin“
  13. 'Jesus, Josef und Maria - Ich kenne nur eine 'Royal family'
  14. Katholisch im absurden Theater
  15. Wo Arbeitsrecht zu Arbeits(un)recht wird, wird Widerstand zur Pflicht!

Wie viele Schweizer Katholiken werden ihre Stimme gegen die Fake Ehe erheben?

24. April 2021 in Schweiz, 4 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Das Referendum gegen «Ehe für alle» aus der Sicht eines Christgläubigen - Ein Kommentar von Claudio Tessari


Chur (kath.net)

«Ehe für alle»: Nein zu dieser Mogelpackung. Nein zur «Fake-Ehe» Die Ehe ist die natürliche Lebensgemeinschaft von Mann und Frau. Nur aus dieser Verbindung entstehen Kinder, welche die Zukunft der Gesellschaft sicherstellen. Darum ist die Ehe zu schützen. Mit diesem Satz werben die Gegner zur Ehe für alle. Ich finde diesen Satz passend. Leider gibt es heute nicht wenige Stimmen innerhalb der Kirche, welche sich für eine Fake Ehe aussprechen. Die Schweizerische Bischofkonferenz äusserte sich im Dezember 2020 folgendermassen darüber: "Die Zivilehe bezweckt die Eintragung des Kindesverhältnisses in ein beständiges Institut, namentlich zum Schutz der Mutter (matri-monium) und des Kindes. In diesem Sinne ist die Zivilehe auf die Familiengründung ausgerichtet. Gleichgeschlechtliche Paare müssen zu diesem Zweck auf die Fortpflanzungsmedizin zurückgreifen. Diese wird von der SBK generell abgelehnt (also auch für heterosexuelle Paare), weil sie Keimzellenspenden erfordert und im Widerspruch zu den Rechten des Kindes steht. Die SBK ruft in Erinnerung, dass niemand das Recht auf ein Kind hat, es gibt vielmehr Rechte des Kindes. In diesem Sinne ist aus der Ehe kein Recht auf Kinder abzuleiten. Vielmehr dient sie dazu, das Kind oder die Kinder, die aus dieser Vereinigung hervorgehen, zu schützen. Mit Blick auf das übergeordnete Kindesinteresse und das Wohl des Kindes ist die SBK generell gegen die Nutzung der Fortpflanzungsmedizin, auch durch gleichgeschlechtliche Paare. Sie beruft sich dabei auf das Recht des Kindes, seine genetische Abstammung zu kennen. Die SBK betont ausserdem die Gefahr einer Legalisierung der Leihmutterschaft, die in der Schweiz zum Schutz von Mutter und Kind zu Recht verboten ist.

Hier spricht die Kirche Klartext. Doch wie viele Katholiken werden ihre Stimme gegen die Fake Ehe erheben? Bei der KOVI, haben einige Pfarreien sich aktiv dafür eingesetzt, obwohl die Kirche sich in politischen Angelegenheiten zurückhalten sollte. Hier geht es aber um eine Glaubenswahrheit, nämlich das Gott den Menschen als MANN und FRAU erschaffen hat. In der Bibel lesen wir: 1Mo 2,24 Darum verlässt der Mann Vater und Mutter und hängt seiner Frau an und sie werden ein Fleisch. Heute wird man gleich als homophob bezeichnet, wenn man sich für die gottgewollte Ehe und Familie einsetzt. Wer die Segnung homosexueller Paare ablehnt oder sich gegen die Fake Ehe einsetzt, wir als erzkonservativ, ja sogar rechtsextrem abgestempelt. In der Osterzeit hören wir öfters von der Apostelgeschichte. Dort lesen wir: Apg. 5.27-29 Man führte sie herbei und stellte sie vor den Hohen Rat. Der Hohepriester verhörte sie und sagte: Wir haben euch streng verboten, in diesem Namen zu lehren; und siehe, ihr habt Jerusalem mit eurer Lehre erfüllt; ihr wollt das Blut dieses Menschen über uns bringen.  Petrus und die Apostel antworteten: Man muss Gott mehr gehorchen als den Menschen. Als Christgläubiger erhoffe ich mir von den Pfarreien, dass sie den Mut finden und sich ebenso aktiv, wie für die KOVI, nun gegen die Fake Ehe einsetzen. Hier geht es nicht einfach um ein politisches Thema hier geht es um eine Glaubenswahrheit. Ebenfalls hat die Glaubenskongregation in der Vergangenheit alle katholischen Politiker aufgefordert, sich öffentlich gegen die Ehe für alle auszusprechen. Jeder Christgläubige sollte gegen diese Fake Ehe stimmen. Ansonsten sollte er sich inständig fragen, wem gehorche ich mehr, den Menschen oder Gott.

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Totus Tuus 28. April 2021 
 

@Aschermittwoch

Hier muss ich ihnen teils Recht geben. Aber die Stellungnahme der Schweizerischen Bischofs Konferenz ist hier eigentlich schon sehr deutlich, wie sie aus meinem Text sehen können. Im Anhang die gesamte Stellungnahme.

www.bischoefe.ch/ehe-fuer-alle/


0
 
 Aschermittwoch 27. April 2021 
 

Ehe für alle

@ottokar
Den Hirtenbrief können Sie vergessen. In der Schweiz sitzt in mehreren Bistumsleitungen die Homo-Lobby bereits fest im Sattel. Und das mit bischöflichem Wohlwollen.


0
 
 ottokar 24. April 2021 
 

Wo bleibt der Hirtenbrief ?

Eigentlich müsste man jetzt unbedingt einen überzeugenden Hirtenbrief , Brandpredigen von der Kanzel oder klarstellende Beiträge in Kirchenblättern erwarten. Nichts dergleichen passiert. Man muss nicht unbedingt katholisch sein, um den Wert der Ehe zu verstehen und zu verteidigen. Aber Presse-Häme überfällt einen heute, wenn man sich gegen den Zeitgeist, aber für unseren Glauben, für Tradition und Sitte engagiert.


6
 
 Totus Tuus 24. April 2021 
 

Danke kath.net

Danke, dass ihr meinen Betrag brachten.


3
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Ehe

  1. Einschränkung der Religionsfreiheit – US-Bischöfe warnen vor neuem Ehe-Gesetz
  2. Football-Star Russell Wilson: Warum wir bis zur Ehe enthaltsam waren
  3. Slowenien: Kirche kritisiert Ehe-Neudefinition durch Höchstgericht
  4. Biblische Empfehlungen für Ehemänner
  5. Papst: Eherichter müssen Wohl der Familie im Blick haben
  6. Die Liebe Gottes als Vorbild für das Liebesleben
  7. Er gab ihnen das Gesetz des Lebens zum Erbe

Schweiz

  1. RedWeek: Über 60 Pfarreien in der Schweiz beteten für verfolgte Christen
  2. 20 Jahre Fristenregelung – über 200'000 Kinder gestorben
  3. „Welcome on earth“
  4. Katholiken warnen vor "Sezessionistischer Schweizer Neukirche"
  5. Ein offizielles „Kirchen-Portal“ feiert: „So konzelebriert Monika Schmid bei der Eucharistiefeier“
  6. Aufruf zum Gebet für die Ukraine
  7. Schweizer Bischöfe bei Papst Franziskus







Top-15

meist-gelesen

  1. Allein den Betern kann es noch gelingen - Schicken Sie uns Ihr Anliegen!
  2. Bitte unterstützen Sie kath.net (nicht nur vor Weihnachten) via AmazonSmile-Programm
  3. Eine einmalige kath.net-Reise ans Ende der Welt - NORDKAP + LOFOTEN
  4. „Der protestantische Niedergang in Deutschland stellt die Logik des Synodalen Weges in Frage“
  5. Das Platzen der großen Lebenslüge der 'deutschen Kirchen'
  6. 'Jesus, Josef und Maria - Ich kenne nur eine 'Royal family'
  7. Weihnachtsspende für kath.net - Wir brauchen JETZT Ihre DRINGENDE Hilfe!
  8. Katholisch im absurden Theater
  9. Konflikt um Alte Messe betrifft Auffassung über Kirche und ihre Rolle in der Welt
  10. US-Bischof: „Diese deutschen Bischöfe sollten den Mut haben, eine weitere Sekte zu gründen“
  11. Kohlgraf: Papst Franziskus ist über Synodalen Weg „gut informiert“, aber beurteilt ihn „kritisch“
  12. „Teufel ade, wir brauchen den guten Arzt nicht mehr, wir haben die Medizin“
  13. Wallfahrtsort Maria Birkenstein – Wie geht es weiter?
  14. Wo Arbeitsrecht zu Arbeits(un)recht wird, wird Widerstand zur Pflicht!
  15. Brasilianischer Kardinal Tempesta exkommuniziert Diözesanpriester Holtz unter „Schisma“-Vorwurf

© 2022 kath.net | Impressum | Datenschutz