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"In einigen Schweizer Bistümern ist die Abspaltung von der Weltkirche bereits sichtbar!"

2. September 2021 in Schweiz, 18 Lesermeinungen
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„Pro Ecclesia“ schreibt an Schweizer Bischofskonferenz - Kritik am antikatholischen Positionen des Schweizerischen Katholischen Frauenbundes wie Recht auf Abtreibung


Baden (kath.net) Mit einem energischen Papier an die Schweizer Bischofskonferenz drückt die Katholische Volksbewegung „Pro Ecclesia“ ihre Sorge über die Entwicklungen in der katholischen Kirche der Schweiz aus.

„Der Zustand der römisch-katholischen Kirche in der deutschsprachigen Schweiz ist verwirrend und geprägt von einer tiefen Glaubenskrise“, schildert Pro Ecclesia die Ausgangslage. „Die katholische Kirche ist in der Öffentlichkeit vor allem präsent mit Katholiken, welche ihrer Frustration an der Kirche Ausdruck verleihen und Kritik üben. Diese Meldungen werden insbesondere auch durch die bischöfliche Medienanstalt kath.ch verbreitet. Die Bischöfe äussern sich in der Öffentlichkeit wiederholt kritisch über Instruktionen des Vatikans und lehnen diese offen ab. In einigen Bistümern ist die Abspaltung von der Weltkirche bereits sichtbar. Die Austritte aus der katholischen Landeskirche haben stetig zugenommen, und der unverkürzte katholische Glauben ist kaum mehr vorhanden.“


Das wichtige Schreiben in voller Länge als pdf-Datei auf kathtube:

Mehr dazu auf kathtube:


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Lesermeinungen

 AlbMag 3. September 2021 
 

An der Leitungsvollmacht können auch Laien nach Massgabe des Rechts mitwirken, aber ...

Dies ist eine Korrektur!

@mameschnue
Diese Lehre des Zweiten Vatikanums zeichnet sich durch zwei grundlegende Charakteristika aus: Erstens gibt es nur eine einzige, von Christus stammende Vollmacht; zweitens ist diese Vollmacht ihrem Wesen nach ein Dienst. Diese Lehre über die Einheit und die Natur der geistlichen Vollmacht hat ihre Bedeutung für die kirchenrechtliche Ausgestaltung der Leitungsvollmacht auf allen Ebenen des kirchlichen Lebens. An dieser Leitungsvollmacht können auch Laien nach Massgabe des Rechts mitwirken (vgl. CIC, c. 129 § 2).

An dieser Leitungsvollmacht können auch Laien nach Massgabe des Rechts mitwirken (z.B. Steuern bezahlen, Güter und Vermögen verwalten, Buchhaltung machen etc.), aber nicht über Bischöfe und Priester herrschen und bestimmen, wer Bischof oder Priester wird, oder als "Synode" (verwirrender Name) dem Papst Briefe schreiben, er solle Frauenpriestertum erlauben, und solches Zeug. Absurd, sowas, und total daneben!

www.bischoefe.ch/wp-content/uploads/sites/2/2020/05/VADEMECUM20130716-doriginal.pdf


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 AlbMag 3. September 2021 
 

An der Leitungsvollmacht k\u00f6nnen auch Laien nach Massgabe des Rechts mitwirken, aber nicht \u00f

@mameschnue

Diese Lehre des Zweiten Vatikanums zeichnet sich durch zwei grundlegende Charakteristika aus:
Erstens gibt es nur eine einzige, von Christus stammende Vollmacht; zweitens ist diese
Vollmacht ihrem Wesen nach ein Dienst. Diese Lehre über die Einheit und die Natur der
geistlichen Vollmacht hat ihre Bedeutung für die kirchenrechtliche Ausgestaltung der
Leitungsvollmacht auf allen Ebenen des kirchlichen Lebens. An dieser Leitungsvollmacht
können auch Laien nach Massgabe des Rechts mitwirken (vgl. CIC, c. 129 § 2).

An dieser Leitungsvollmacht können auch Laien nach Massgabe des Rechts mitwirken (Steuern bezahlen, Güter und Vermögen verwalten, Buchhaltung machen etc.), aber nicht über Bischöfe und Priester herrschen und bestimmen, wer Bischof oder Priester wird, oder als "Synode" (verwirrender Name) dem Papst Briefe schreiben, er solle Frauenpriestertum erlauben, und solches Zeug. Absurd, sowas, und total daneben!

www.bischoefe.ch/wp-content/uploads/sites/2/2020/05/VADEMECUM20130716-doriginal.pdf


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 mameschnue 3. September 2021 

@AlbMag

Das ist leichter gesagt als getan! Ja, wenn unsere Bischöfe geschlossen aus dem goldenen Käfig ausbrechen wollten, den das duale System darstellt, dann ginge es vielleicht. Aber die bleiben halt auch lieber an den "Fleischtöpfen Ägyptens"!


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 Stefan Fleischer 3. September 2021 

@ lakota

Ich wünschte mir, ich hätte, was Sie mir andichten. In meiner Jugend wolle ich einmal Missionar werden und als Priester zu den Indios nach Bolivien gehen. In meiner Gymnasialzeit merkte ich, dass dies nicht mein Weg, meine Berufung war. Seither bin ich, mit vielen auf und ab, immer noch der gleiche Anfänger in Sachen Heiligkeit geblieben, der ich damals war, und muss darauf vertrauen, dass bei Gott nicht zuerst die erreichte Perfektion zählt, sondern das ehrliche Bemühen.

«Heiligkeit ist die tiefe Beziehung zu Gott, ein wunderbares und unergründliches Zusammenspiel von Gott und Mensch, von Gnade und Bemühen.»

Vielleicht kann diese Definition auch anderen auf ihrem Weg zur ewigen Heimat helfen.


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 lakota 3. September 2021 
 

@Stefan Fleischer

Werter Stefan Fleischer, ich kenne Sie ja nicht, aber Ihren Kommentaren nach, hätten Sie zumindest das, was ich von einem Seelsorger in erster Linie erwarte:
einen tiefen, katholische Glauben und die Liebe zu unserem Herrn Jesus Christus.


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 Stefan Fleischer 3. September 2021 

@ Chris2

Bitte lassen Sie solche Scherzchen.
Ich kann vielleicht ein wenig schreiben. Aber in der praktischen Seelsorge wäre ich vermutlich fehl am Platz.


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 Kostadinov 3. September 2021 

@Ulrich Motte

ich könnte ihn schon irgendwo einfach zum Beichten hinschicken, aber den Unterricht, der auf die Beichte hinführt, bekommt er nirgends, den müsste ich dann daheim machen.


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 girsberg74 3. September 2021 
 

Wo bleibt / kommt ein „Wilhelm Tell“?

Ich verstehe nicht, wie katholische Kirche sich ein solches Gesetz auferlegen beziehungsweise weiter auf sich anwenden lassen kann, denn noch ist die Schweiz nicht China.

Das Gesetz muss wegfallen, notfalls durch Auszug, dass es von selbst zusammenbricht. Was dann? Geistliches Martyrium?

Um nicht missverstanden zu werden: Ich stehe in einer ähnlichen Situation und latent vor einer Entscheidung. Es gibt aber hier bei einem von der katholischen Lehre abweichenden Bischof unter den Gläubigen und einem Teil der Priester immer noch katholische Substanz.


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 Ulrich Motte 3. September 2021 
 

Kostadinov - Ausweg ? Frage, nicht Behauptung

Gäbe es den Ausweg, für das eigene Kind Erstkommunion mit vorhergehender Erstbeichte durch Anmeldung (Hinschicken) zur Beichte zu ermöglichen?


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 Chris2 3. September 2021 
 

Nicht nur in der Schweiz.

In Deutschland hat die Mwhrheit der Bischöfe den Beschluss des "Synodalen Weges" mitgetragen, selbst jene Beschlüsse umzusetzen, die nicht den Lehren der Kirche entsprechen, also häretisch sind.
Das ist Schisma mit Ansage!


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 Chris2 2. September 2021 
 

Wenn @Stefan Fleischer

den typischen schweizer Seelsorger repräsentieren würde, müsste man sich wohl kaum solche Sorgen um die dortige Kirche machen...


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 Chris2 2. September 2021 
 

@Glaubemachtglücklich

Nennt man diese buchstäblich fort-schrittlichen Kreise nicht inzwischen "Pastoralassistent:außen"?


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 Kostadinov 2. September 2021 

Dilemma in den Zeiten von Traditionis Custodes...

Sucht man in Zürich für seine Kinder eine Erstkommunion, wo es vorher auch noch Erstbeichte gibt, bleibt einem nur die Personalpfarrei der Petrusbruderschaft. Sollte der Churer Bischof diese irgendwann doch plattmachen, dann kann man wählen: Erstkommunion ohne Beichte - oder mit Beichte bei denen mit den unerlaubten Bischofsweihen


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 Glaubemachtglücklich 2. September 2021 
 

Aushöhlung des katholischen Glaubens von Innen

Es gibt Pastoralassistentinnen im kirchlichen Dienst, welche in Initiativen zur Einführung des Frauenpriestertums und zur Aufhebung des Zölibats mitwirken.


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 AlbMag 2. September 2021 
 

Das ist es: Weg vom Staat – Gott statt Geld

Die weltweit einzigartige duale Kirchenstruktur führt dazu, dass die staatskirchenrechtlichen
Körperschaften die von den Gläubigen erhobenen Kirchensteuern weitgehend unabhängig
von den Bischöfen und Pfarrern verwenden. Die Schweizerische Bischofskonferenz ist
dadurch in einer finanziellen Abhängigkeit. Die Einnahmen werden teilweise im Widerspruch
zur Kirche eingesetzt. Die mit der Leitung der Kirche beauftragten Bischöfe verfügen nicht
autonom über die Einnahmen aus den Kirchensteuern, die für das Leben und die Sendung
der Kirche notwendig sind. Die Schweizer Bischöfe haben im Jahr 2013 das "Vademecum für die Zusammenarbeit von katholischer Kirche und staatskirchenrechtlichen Körperschaften in der Schweiz"
beschlossen.

Lasst euch nicht irreführen: Die staatskirchenrechtlichen Körperschaften in der Schweiz sind NICHT die katholische Kirche!!! Tut mir leid, das zu sagen, Ihr Schweizer, hört endlich auf damit! (Vgl. Artikel von 2014 im folgenden Link:)

www.ifit.website/?p=4259


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 ottokar 2. September 2021 
 

Welche gigantischen Unterschiede:

Aus familiären Gründen gehe ich innerschweizer Katholik gelegentlich sonntags in Oberbayern in die Sonntagsmesse. Plötzlich fühlt man sich da wieder zu Hause,in alte Zeiten zurück versetzt, man spürt sowohl beim Priester wie auch bei den Gläubigen noch echte, tiefe Frömmigkeit. Erstaunlicherweise trifft man auch auf viele junge Familien und Laienprediger habe ich keine angetroffen.Im Gegensatz dazu hat man in meiner innerschweizer Kirchengemeinde mindestens an einem Sonntag im Monat ausschliesslich eine Laienpredigt zu ertragen, obwohl der Pfarrer vor Ort ist. Anordnung des Bischofs heisst es auf Anfrage.Die Homilie ist grundsätzlich ausschliesslich dem Priester vorbehalten, was wohl vor Ort nicht gilt.Man kocht sein eigenes Süppchen und ist sogar noch stolz darauf.


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 Stephaninus 2. September 2021 
 

Paradox

Ein ganz normaler Katholik ist in der katholischen Kirche Schweiz (zumal der Deutschschweiz) längst zum Exoten geworden. Das sind eigentlich unhaltbare Zustände, aber Rom tut auch nichts dagegen.

Es muss schon fast als ein Glück bezeichnet werden, dass die meisten Menschen in der Schweiz die katholische Kirche medial eher in ihrer globalen Ausprägung wahrnehmen als in ihren Erscheinungen vor Ort.


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 Liberaler 2. September 2021 
 

Schweiz

Die katholische Kirche der Schweiz ist seit langem auf schrecklichen Abwegen: theologisch fragwürdig oder falsch und für alle sichtbar: die Verantwortlichen und ihre Entscheidungen treiben die Menschen aus den Kirchen. Nach Jahren fauler Kompromisse und hilflos überdeckter Gräben sollte die Zeit für eine nüchterne Bestandsaufnahme und einen wirklichen Neuanfang gekommen sein.


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