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Erzbischof Gänswein übt scharfe Kritik am Synodalen Weg in Deutschland

1. Dezember 2021 in Weltkirche, 33 Lesermeinungen
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„Ich frage mich mit vielen einfachen gläubigen Menschen, ob der Synodale Weg überhaupt etwas für den Glauben bringt“ – Brief von Papst Franziskus an die Katholiken in Deutschland wurde „fast überall gelobt und dann entsorgt“


Vatikan (kath.net/VaticanMagazin) Erzbischof Georg Gänswein, Privatsekretär des emeritierten Papstes Benedikt XVI., hat den Synodalen Weg in Deutschland scharf kritisiert. „Der synodale Weg will innerkirchliche Reformen durchpeitschen, die aus der Gemeinschaft mit der Weltkirche hinausführen“, betonte Gänswein in einem Interview mit dem „VATICAN-magazin“ (Dezember-Ausgabe). Sollte es zu keinem Einsehen kommen, drohe eine „riesengroße Enttäuschung“. Wörtlich sagte der Erzbischof: „Entweder setzen die Bischöfe diesen unrealistischen Forderungen ein Ende oder es wird spätestens ,aus die Maus’ heißen, wenn die synodalen Schlussdokumente nach Rom kommen. Dann hätte Rom wieder einmal den Schwarzen Peter. Damit wäre aber weder der Kirche in Deutschland noch der Weltkirche gedient.“ Die Sichtweise, wonach der Synodale Weg „die rettende Antwort auf die Missbrauchskrise“ sei, teile er „überhaupt nicht“. Ausdrücklich stellte sich Gänswein hinter Bischof Rudolf Voderholzer. Der Regensburger Oberhirte hatte mit Blick auf den Synodalen Weg von einem „Missbrauch des Missbrauchs“ gesprochen. „Bischof Voderholzer hat recht“, betonte Gänswein gegenüber dem „VATICAN-magazin“.  

Mit Nachdruck hob Gänswein die Unterschiede zwischen dem Synodalen Weg in Deutschland und dem von Papst Franziskus initiierten synodalen Prozess zur Vorbereitung auf die Weltbischofssynode hervor. „Dass beides theologisch und kanonistisch grundsätzlich unterschiedlich ist, sieht man auf den ersten Blick, wenn man die Statuten und Arbeitspapiere des Synodalen Weges in Deutschland und den Brief liest, den Papst Franziskus im Juni 2019 an die deutschen Katholiken geschrieben hat. Die Anliegen der Weltbischofssynode sind auf Neuevangelisation und Erneuerung im Glauben angelegt, der Synodale Weg zielt vor allem auf Strukturveränderungen“.

Gänswein bedauerte den Umgang mit dem Brief von Papst Franziskus an die Katholiken in Deutschland. „Als der Brief seinerzeit eintraf, wurde er fast überall gelobt und dann – entsorgt. Papst Franziskus hat für den Synodalen Weg vorgeschlagen: weg von den Strukturen hin zu einer Neuevangelisierung! Das deutlichste Zeichen, wie ernst man diesen Vorschlag nahm, war die Tatsache, dass ein fünftes Forum des Synodalen Weges zum Thema Neuevangelisierung knallhart abgelehnt wurde, auch von Bischöfen.“  

Kritik übte der Erzbischof auch am deutschen Verbandskatholizismus. Dort seien viele politisch Tätige versammelt, die zwar aus der katholischen Kirche kämen, in der Regel in zentralen theologischen Fragen aber eine ganz andere Auffassung hätten als das kirchliche Lehramt, und sich immer wieder lautstark bemerkbar machten. „Ich frage mich mit vielen einfachen gläubigen Menschen, ob der Synodale Weg überhaupt etwas für den Glauben bringt“, sagte Gänswein. „Führt er zu einer Vertiefung und Erneuerung des Glaubens?“ Vom Establishment des deutschen Verbandskatholizismus sei da bisher wenig Positives zu hören gewesen.

Regenbogenfahnen an Gotteshäusern und Altären bezeichnete Gänswein als „verfehlte“ plakative Aktionen, die „keineswegs hilfreich“ seien. Wenn kirchliche Verantwortliche Fehler gemacht hätten, müsse das eingestanden werden. „Aber dass wir uns in so plumper Form mit Fahnen oder Briefpapier dem Regenbogenfarben-Metier anbiedern, das überzeugt nicht. Meinen Sie, dass dadurch irgendeine Person zum Glauben zurückfindet oder bestärkt wird?“

Angesprochen auf die Tätowieraktion in der „Frankfurter Frauenkirche“ warnte Gänswein davor, „das Sacrum“ mit „dem Profanum“ zu verwechseln. Die Vertiefung des Glaubens beginne immer mit der eigenen Umkehr. „Ich habe nie gesehen, dass irgendwelche reißerischen äußeren Elemente dazu geführt haben, Menschen zurückzugewinnen oder neu für den Glauben zu begeistern.“ Es müssen alles uns Mögliche getan werden, um Glaubensferne anzusprechen, hob Gänswein hervor. Dies gelinge aber nur durch persönliches Vorleben und durch die Verkündigung des Evangeliums. Natürlich müsse man dafür die Sprache der Zeit sprechen und die entsprechenden Kommunikationsmittel nutzen. „Anbiedern sollte man sich dabei jedoch niemals.“

Danach gefragt, ob sich die Zerrissenheit der katholischen Kirche in Deutschland noch überwinden lasse, antwortete Gänswein: „Das hoffe ich.“ Der Wille zum Brückenbauen sei da. Aber Wille allein genüge nicht. „Wir müssen auch den Mut dazu haben.“ Gleichzeitig müsse klar sein, dass der Glaube nicht ein inhaltsloses Etwas sei. „Der Glaube ist das, was wir im Credo bekennen. Er ist das, was wir nicht selber gemacht haben, woraus und wovon wir aber leben. Und es ist das, was wir unverfälscht weitergeben müssen.“

„Die Kirche der Zukunft werde viel kleiner sein und viel an politischer und anderer Macht einbüßen, aber an innerer Stärke gewinnen“, zitierte Gänswein im Gespräch mit dem „VATICAN-magazin“ eine Aussage von Joseph Ratzinger aus dem Jahr 1958. Die Kirche sei dabei diese kleinere Gemeinschaft zu werden, so Gänswein. In dieser Situation brauche es „den Mut, bestimmte Dinge abstoßen und loslassen zu können.“ Oft seien gerade die großen finanziellen Möglichkeiten, die es in Deutschland gebe, keine Hilfe für den Glauben, sondern eher ein Hindernis. „Überall wo es der Kirche an Glauben fehlt, ist Aderlass nötig“, betonte der Erzbischof.

Auch seine persönliche Situation kam zum Gespräch. Im Gespräch mit dem „VATICAN-magazin“ räumt Gänswein ein, dass die hohe Belastung der vergangenen Jahre bei ihm gesundheitliche Spuren hinterlassen haben. „Ich hatte Probleme mit den Nieren. Die Sache ist etwas kompliziert.“ Inzwischen gehe es wieder besser. Nach einem Hörsturz vor vier Jahren seien Folgen geblieben.

Als er Papst Franziskus gefragt habe, wie es mit ihm weitergehe, habe dieser geantwortet: „Ich solle keine Zukunftspläne schmieden und geistlich an die Sache herangehen. „Lassen sie den Herrn machen und nehmen sie an, was er ihnen schickt“, habe Franziskus gesagt. In einer bestimmten Weise sei sein Ratschlag beruhigend gewesen, aber dennoch nicht einfach anzunehmen, so der Erzbischof.

Auf die Frage, ob für ihn eine Rückkehr nach Deutschland als Diözesanbischof denkbar sei, antwortete Gänswein: „Das können Sie sich ja selber nicht vorstellen, dass mich ein Kapitel einer deutschen Diözese zum Bischof wählt.“ Der Papst habe ihm geraten, sich keine Gedanken über seine Zukunft zu machen. „Dazu habe ich mich inzwischen durchgerungen und ich mache es auch nicht. Ich gehe einstweilen davon aus, dass ich wieder aktiv mein Amt als Präfekt des Päpstlichen Hauses ausführen werde, wenn Papst Benedikt einmal von dieser Welt abberufen werden wird.“

Das „VATICAN-magazin“ wird vom Fe-Medienverlag (Kißlegg) herausgegeben. Die Dezember-Ausgabe 2021 ist die erste nach einem Relaunch des Magazins unter Chefredakteur Bernhard Müller.

Archivfoto Erzbischof Gänswein (c) Paul Badde


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Lesermeinungen

 Peter2021 2. Dezember 2021 
 

@DKAHO - Zufälle

Erzbischof William Temple (1881-1944) hat einmal
gesagt: „Wenn ich bete, dann geschehen eigenartige
"Zufälle". Wenn ich nicht bete, dann geschehen sie nicht." Das deckt sich mit meiner eigenen Erfahrung.

Es ist immer noch alles genau so wie damals in Kana. Insbesondere, wenn wir durch die Gottesmutter bitten, wird Jesus agieren. Das hat er immer getan, wenn man ihm mit Glauben und Vertrauen begegnet ist.

www.youtube.com/watch?v=aR6J1pPiRQo


4
 
 Peter2021 2. Dezember 2021 
 

Lösung - nur 3 Beispiele von ganz vielen - alles kein Zufall

@DKAHO: Sie haben offensichtlich Fr. Donald Calloway nicht angehört. Der Sieg der von Papst Pius V. organisierten und eigentlich unterlegenen „Heiligen Liga" bei der Schlacht von Lepanto ist das Ergebnis von massivem Rosenkranzgebet. Ebenso die Bekehrung des seligen Bartolo Longo, eines Ex-Satanisten. Die 4 rosenkranzbetenden Jesuiten haben völlig unerklärlich den Atombombenabwurf von Hiroshima überlebt – s. u. Lesen Sie mal das Buch „Wunder geschehen wirklich“ von Sr. Briege McKenna. Es gibt kein Gebet, das Gott nicht hört - insbesondere, wenn wir durch die Muttergottes bitten.

„Adoration for Vocation“ beweist, dass uns Jesus durch ewige eucharistische Anbetung zusätzliche Berufungen schenkt. In USA korreliert die Anzahl der neuen Priester pro Diözese direkt mit der Anzahl der Anbetungskapellen für Berufungen in der jeweiligen Diözese – statistisch signifikant:
https://youtu.be/BdpF_nt1ysY?t=3364

Nur Satan suggeriert, dass Rosenkranzgebet und eucharistische Anbetung nichts bringen.

www.thecathwalk.de/2019/08/07/gott-und-die-muttergottes-atombombe/


5
 
 john.s 2. Dezember 2021 
 

@Smaragdos

"Gänswein for President!
Ich wäre dafür, Bischof Gänswein gleich zum neuen Vor-sitzenden (Prä-sidenten) der deutschen Bischofskonferenz zu ernennen! Dann könnte er den Stall im deutschen Episkopat endlich ausmisten."
Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz wird nicht ernannt sondern von den teilnehmenden Bischöfen gewählt.


3
 
 nomine 2. Dezember 2021 
 

Klare Kante

Das ganze Interview betreffend:Erzbischof Gänswein - ein Mann "mit klarer Kante".
Was mich u.a. bewegt: Mit folgenden Worte bedauerte Gänswein d.Umgang mit dem Brief v.Papst Franziskus an d.Katholiken in Deutschland: „Als der Brief seinerzeit eintraf,wurde er fast überall gelobt u. dann – entsorgt."
Ja,das ist so mit Verlautbarungen unseres Papstes an d.deutschen Katholiken - das kann ich/man leider nur schmerzlich wahrnehmen.Sogar Schmähungen von frommen Menschen werden laut,vor allem dann, wenn seine Anliegen nicht in ihren geistlichen Horizont passen.In früheren Zeiten,scheint mir,war man einfach auch einmal bereit,einzusehen,dass man nicht alles weiß u.dass man auch nicht so viel gescheiter als der Papst ist.
Ihn anzuhören und zu ge-horchen ist ein erster wichtiger Schritt zur Einheit im Leibe Christi. Diese Einheit hat sich Jesus vom Vater(vermutlich unter Tränen) erbeten.
Mir gefällt,dass Erzb. Gänswein auch persönlich den Rat v.Papst F. ernst nimmt und sich daran orientiert.


3
 
 Smaragdos 2. Dezember 2021 
 

Gänswein for President!

Ich wäre dafür, Bischof Gänswein gleich zum neuen Vor-sitzenden (Prä-sidenten) der deutschen Bischofskonferenz zu ernennen! Dann könnte er den Stall im deutschen Episkopat endlich ausmisten.


4
 
 physicus 2. Dezember 2021 
 

@betula

Sie schreiben an mich gerichtet: "Es tut mir leid, aber Ihre Worte verhöhnen die Opfer!"

Das ist ein schwerer Vorwurf, den Sie nicht grundlos erheben sollten. Welche meiner Worte genau meinen Sie?


1
 
 Fink 2. Dezember 2021 
 

@ Richelius - "Der meiste Missbrauch geschieht übrigens in den Familien"

Diese Aussage ist ungenau - es sind weniger die leiblichen Väter (leider gibt es das auch). Es sind meistens Stiefväter oder "Liebhaber" der (alleinerziehenden) Mutter !
Das wird in den Medien meistens verschwiegen. Es soll ja kein Schatten auf die vielgepriesene Patchwork- und "Regenbogenfamilie" fallen...


0
 
 DKAHO 2. Dezember 2021 
 

@physikus @hape

Albert Schweitzer hat es damals schon auf den Punkt gebracht als er sagte:

"Das Gebet verändert nicht die Welt!
Das Gebet verändert den Beter,
und der Beter verändert die Welt."


9
 
 betula 2. Dezember 2021 
 

@Richelius

"Ich glaube, daß die Hochblüte des Problems die 60er bis 80er Jahre waren und daß sich die Lage in der Kirche schon stark gebessert hat."
Hat das auch eine sachbezogene Grundlage oder ist das nur Vermutung?


1
 
 Richelius 1. Dezember 2021 
 

Es gibt Berufe, die Menschen mit problematischen Neigungen anziehen. Dazu gehören neben dem Priesterberuf auch Lehrer, Kindergärtner, Erzieher usw. Danei muß es sich nicht zwangsläufig um Pädophile handeln. Es können auch ausgemachte Sadisten drunter sein, wie man aus den Berichten von manchen Erziehungsheimen lernt. Es ist also kein speziell klerikales Problem.
Ich darf daran erinnern, daß Pädophile in den Niederlanden sogar eine Partei gegründet haben. Man rate, was im Programm steht… Der meiste Mißbrauch geschieht übrigens in den Familien und dort praktisch immer unentdeckt.
Ich glaube, daß die Hochblüte des Problems die 60er bis 80er Jahre waren und daß sich die Lage in der Kirche schon stark gebessert hat.


3
 
 hape 1. Dezember 2021 

@physicus: Sie sagen es.

An anderer Stelle heißt es in der Hl. Schrift: welcher Vater unter euch, den der Sohn um einen Fisch bittet, gibt ihm statt eines Fisches eine Schlange oder einen Skorpion, wenn er um ein Ei bittet? (Lk 11,f).

Und bei Joh 15,7 lesen wir: wenn ihr in mir bleibt und meine Worte in euch bleiben, dann bittet um alles, was ihr wollt: Ihr werdet es erhalten.

Fides et ratio. Glaube und Vernunft. Es ist vernünftig, zu glauben. "Die Kirche hält die Vernunft in Ehren, weil diese wie der Glaube aus Gott stammt. Der richtige Vernunftgebrauch führt daher nicht von Gott weg, sondern zu Ihm hin. Und deshalb ist das Christentum kein irrationales, hermetisch abgeriegeltes, esoterisches System, sondern ein Heiligtum, dessen Schwelle man mit der Vernunft erreichen kann – hinüber gelangt man allerdings erst in der Gnade des Glaubens!" (Pater Bernward Deneke).


3
 
 Chris2 1. Dezember 2021 
 

@betula

Es gibt Gruppen, bei denen Sie sich kaum Sorgen machen müssten. Ich war z.B. etliche Jahre bei einem katholischen Pfadfinderverband, der nicht DPSG hieß, und habe dort niemals auch nur im geringsten irgendein "seltsames" Verhalten oder entsprechende Andeutungen mir oder Anderen gegenüber erlebt (oder auch nur davon gehört). Im Übrigen wurde (und wird?) dort abwechselnd der Novus Ordo wie auch der überlieferte Ritus zelebriert. Dennoch musste ich seinerzeit ausgerechnet bei einem der Elternnachmittage entdecken, wie in der ausliegenden Kirchenzeitung geradezu hönisch (Achtung: Wink mit dem Zaunpfahl) über den glasklar katholischen Verband hergezogen wurde...


2
 
 betula 1. Dezember 2021 
 

@physicus

Haben Sie keine Kinder? Glauben Sie nicht, dass die vielen Eltern die Kinder haben, nicht beten, dass ihren Kindern nichts passiert? Und was hat sich geändert? Es tut mir leid, aber Ihre Worte verhöhnen die Opfer!


1
 
 Chris2 1. Dezember 2021 
 

@DKAHO

Mit Verlaub, aber diese beliebte Theorie ist kaum glaubhaft. Wieso sollte jemand mit einer fremden Person sexuelle Kontakte haben, zu der er sich nicht sexuell hingezogen fühlt? Und dann auch noch "so"?
Sagen wir es, wie es ist: 80% der Opfer weltweit waren Buben. Wir haben also ein massives Problem mit Homosexuellen mit prä- oder pubertären Neigungen, die die Kirche unterwandert haben und ihre Macht als Priester aufs Schändlichste missbraucht haben. Und was soll das Heilmittel lt. sündodalem Weg sein? Noch mehr Homosexualität? Das ist allein schon vom Standpunkt elementarster Logik her schlicht gaga...


2
 
 betula 1. Dezember 2021 
 

Bevor die Kirche das Problem nicht gelöst hat, insbesondere das mit dem sehr hohen Anteil männlicher Opfer, so lang werden unsere Söhne weder Ministrant noch fahren sie auf irgendwelche Freizeiten der Kirche mit. Wenn man sich nicht anders wehren kann, dann eben so!


5
 
 physicus 1. Dezember 2021 
 

@DKAHO

Sie schreiben: "Haben Sie einmal nachgefragt, wie hoch die Erfolgsrate solcher Problemlösungen ist?
Nicht höher als die ganz normale Zufallswahrscheinlichkeit !"

Ich weiss nicht, wen Sie gefragt haben, um auf "Zufallswahrscheinlichkeit" zu kommen ... Jesus würde möglicherweise so antworten:

"Bittet und es wird euch gegeben; sucht und ihr werdet finden; klopft an und es wird euch geöffnet! Denn wer bittet, der empfängt; wer sucht, der findet; und wer anklopft, dem wird geöffnet." (Mt 7,7)


6
 
 Adamo 1. Dezember 2021 
 

Der Synodale Weg der Deutschen Bischöfe ist und bleibt ein IRRWEG!

Die Forderungen im Einzelnen

1. Zu der Segnung gleichgeschlechtlicher Partnerschaften: Gott hat Adam und Eva als Mann und Frau erschaffen und keine gleichgeschlechtlichen Verbindungen.

2. Zur Zulassung von Frauen zum Priesteramt: Jesus hat Männer (Fischer) und keine Frauen als Apostel eingesetzt.

3. Zur Abschaffung der herkömmlichen Sexualmoral: Mose hat auf dem Berg Horeb von Gott persönlich die Zehn Gebote erhalten, darin auch das sechste Gebot.

4. Abschaffung der Sakramentendisziplin: Jesus hat die sieben Sakramente selbst eingesetzt.

Hieran lässt sich der Irrweg des Synodalen Weges in Deutschland erkennen, weil er eine eigenwillige Umkehr des Willen Gottes ist!


10
 
 ThomasR 1. Dezember 2021 
 

@SalvatoreMio

jedem Katholiken steht es zu sich auch direkt an den amtierenden Papst zu wenden per Brief, aber auch mit der Bitte um eine Audienz. Die öffentliche Adresse des Papstes ist:
Santo Padre Papa Francesco
Palazzo Apostolico
120 00 Citta del Vaticano
Trotz eingeführten Beschränkungen die alte Messe wird weiterhin zelebriert
Haben wir jahrelang ganz ohne der alten Messe durchgehalten, dann halten wir jegliche Beschränkungen an diese sich zu halten ist, auch durch


3
 
 SalvatoreMio 1. Dezember 2021 
 

Wegen des Alten Ritus: Marsch nach Rom (hab es wiedergefunden!)

Zusatz an Thomas R. und wen es interessiert:
Am 6. März soll ein Marsch losgehen von Paris mit Ankunft Rom am 1. Mai. - Es geht um ein Pladoyer von Mütter, deren Söhne Priester sind.
Für den kurzen französ. Text kann man "Übersetzung" anklicken.

www.famillechretienne.fr/37335/article/des-meres-de-pretres-a-rome-pour-implorer-maintien-messe-tridentine


5
 
 SalvatoreMio 1. Dezember 2021 
 

Der "alte Messritus"

@ThomasR: Da Sie das Thema "Alte Messe" anschneiden: vor kurzem las ich 'irgendwo', dass Mütter (spanische?) sich zusammengetan haben und beim Papst intervenieren wollen, weil deren Söhne mit großer Liebe Priester geworden sind und nach dem Alten Ritus zelebrieren. Ich meine, die Mütter wollten selbst den Papst aufsuchen, noch im Dezember. Leider habe ich den Artikel versehentlich gelöscht und weiß nicht, in welcher Sprache er war und woher. Ich hatte ihn nur flüchtig gelesen und später aus Versehen gelöscht.


4
 
 DKAHO 1. Dezember 2021 
 

@Peter2021

"Lösung des Problems"
Haben Sie einmal nachgefragt, wie hoch die Erfolgsrate solcher Problemlösungen ist?
Nicht höher als die ganz normale Zufallswahrscheinlichkeit !


10
 
 Peter2021 1. Dezember 2021 
 

Die Lösung des Problems:

Rosenkranzgebet und ewige eucharistische Anbetung.

https://www.youtube.com/watch?v=dwVdYXyxln0

Überall, wo die Kirche anbetet, blüht sie.

www.youtube.com/watch?v=wXHnSsGkHMs


9
 
 DKAHO 1. Dezember 2021 
 

@felis.catus

Ganz so einfach ist es doch nicht.
Wenn sich diese Priester an Jungen vergehen, heißt das nicht zwangsläufig, dass sie homosexuell sind.
Nicht selten sind es sexuell unreife Persönlichkeiten. Die Gründe dafür müssten eingehend untersucht werden. Inwiefern das im Vorfeld und überhaupt festgestellt werden kann ist eine wietere Frage.


4
 
 felis.catus 1. Dezember 2021 
 

@Karl.S.

"Wenn es stimmt, dass ca. 80% der sexuellen Übergriffe im "katholischen" Raum gleichgeschlechtlicher Natur sind, wäre es dringend geboten, die Täterprofile unter die Lupe zu nehmen und die entsprechenden Konsequenzen zu ziehen." 80% der Opfer innerhalb der Kirche sind männlich, außerhalb sind es überwiegend weibliche Opfer. Das zeigt, dass es innerhalb der Kirche sehr viele Priester mit pädophiler Neigung gibt, die zudem homosexuell sind. Mich würde interessieren, wie Sie das verhindern wollen?


7
 
 ThomasR 1. Dezember 2021 
 

Erneuerung des Glaubens und Neuevangelisierung in Deutschland

sind möglich
(müssen trotzdem erstmal gewollt werden)
Es gibt inzwischen um 50 solche Orte in Deutschland
- alle Zelebrationsorte der alten Messe
- neue Orte wie Neubau Kloster Neuzelle
- alte Orte wie Kloster Walburgis in Eichstätt oder Kloster Helfta
und Andere Orte -Deo Gratias!

auch alle Orte wo wahre Caritas z.B. in der Obdachlosenilfe gelebt wird


Alle Orte, die uns allen Hoffnung und Kraft geben auf Gebet nicht zu verzichten
Auch jede Familie und jedes Hausaltar darf Ort der Glaubenserneuerung werden- es ist entschiedend wichtig für die Zukunft vom katholischen Deutschland

www.youtube.com/watch?v=V_J-I71u2KU


4
 
 Karl.S. 1. Dezember 2021 
 

zu Angelika S.

Anstatt dass bei dem sogenannten "Synodalen Weg" abstruse Forderungen aufgestellt werden, wäre es notwendig, den sexuelle Missbrauch intensiv aufzuarbeiten und ihn nicht für sachfremde Ziele zu instrumentalisieren.
Wenn es stimmt, dass ca. 80% der sexuellen Übergriffe im "katholischen" Raum gleichgeschlechtlicher Natur sind, wäre es dringend geboten, die Täterprofile unter die Lupe zu nehmen und die entsprechenden Konsequenzen zu ziehen. Dies wird jedoch mit Vehemenz verhindert um eine bestimmte Agenda durchzudrücken.
Dies ist definitiv der Missbrauch des Missbrauchs. Es ist schon kurios, dass die Sexualmoral der Kirche für das Handeln derTäter herhalten muss.


9
 
 Manfred Lang 1. Dezember 2021 
 

Bätzing-Holzweg

Wenn sie schon nicht dem römisch-katholischen Weg folgen wollen, diese synodalen - Weg - Bischöfe, gibt es dann wenigstens für die Gläubigen eines Bistums, in dem dieser Holzweg proklamiert wird, die Möglichkeit, in ein "römisch-katholisches" Bistum zu wechseln? Dann würde die Kirchensteuer doch an das richtige Bistum fließen. Und die theologischen Revoluzzer würden sich, wenn es an den eigenen Geldbeutel geht, eines Besseren belehren lassen. Zu radikal???


7
 
 physicus 1. Dezember 2021 
 

@angelika.s

Es ist unstrittig, dass Missbrauch weitmöglichst verhindert werden muss, auch mehr als dies früher geschah. Da hat sich auch schon einiges getan.

Der deutschnational-synodale Weg hat dies aber nicht wirklich im Blick, auch wenn das behauptet wird. Zwei Hinweise:
(1) Die kirchenpolitischen Forderungen sind schon vor Jahrzehnten erhoben worden, aus ganz anderen Gründen. Es erscheint nur opportun, sie jetzt mit dem Thema Missbrauch zu begründen.
(2) Bischof Voderholzer hat auf der ersten Sitzung des SynWegs aufgefordert, vertiefte Studien verschiedener Fachwissenschaften zum Missbrauch zu tätigen, so wie es auch die MHG-Studie fordert. Dafür wurde er ausgebuht, es wurde empört abgelehnt von der Synodenmehrheit: Man will es offensichtlich gar nicht genauer wissen - die Behauptung, genaue diese Reformen seien jetzt nötig wegen der MHG-Studie, reicht offenbar.
Genau damit verhindert man Einsichten, welche Maßnahmen wirklich effektiv helfen.

Vielen Dank an Erzbischof Gänswein!


8
 
 angelika.s 1. Dezember 2021 
 

Zuerst einmal, was bedeutet synodaler Weg. Laut Wikipedia ist der Synodale Weg ein Gesprächsformat für eine strukturierte Debatte innerhalb der römisch-katholischen Kirche in Deutschland. Er soll der Aufarbeitung von Fragen dienen, die sich im Herbst 2018 nach der Veröffentlichung der MHG-Studie über sexuellen Missbrauch in der Kirche ergeben haben.
Es hat leider massiven sexuellen Missbrauch in unserer Kirche gegeben, der über Jahrzehnte verschwiegen und vertuscht wurde. Ich finde es ausgesprochen dringend, dass sich da etwas ändert.


5
 
 Hilfsbuchhalter 1. Dezember 2021 

Ihr wisst auch, was ihn jetzt noch zurückhält, damit er erst zur festgesetzten Zeit offenbar wird. Denn die geheime Macht der Gesetzwidrigkeit ist schon am Werk; nur muss erst der beseitigt werden, der sie bis jetzt noch zurückhält. Dann wird der gesetzwidrige Mensch allen sichtbar werden. Jesus, der Herr, wird ihn durch den Hauch seines Mundes töten und durch seine Ankunft und Erscheinung vernichten. Der Gesetzwidrige aber wird, wenn er kommt, die Kraft des Satans haben. Er wird mit großer Macht auftreten und trügerische Zeichen und Wunder tun. Er wird alle, die verloren gehen, betrügen und zur Ungerechtigkeit verführen; sie gehen verloren, weil sie sich der Liebe zur Wahrheit verschlossen haben, durch die sie gerettet werden sollten. Darum lässt Gott sie der Macht des Irrtums verfallen, sodass sie der Lüge glauben; denn alle müssen gerichtet werden, die nicht der Wahrheit geglaubt, sondern die Ungerechtigkeit geliebt haben.

2 Thess 2, 6-12


8
 
 Smaragdos 1. Dezember 2021 
 

„Ich frage mich..., ob der Synodale Weg überhaupt etwas für den Glauben bringt“.

Ja, und zwar enormen Schaden! Doch die Bischöfe merken es nicht oder wollen es nicht merken... Von daher hätten wir Bischöfe wie Gänswein bitter nötig in Deutschland! Doch für PF ist er 100% zu "rigide"... :(


11
 
 nicodemus 1. Dezember 2021 
 

Bätzing, Bätzing - bist Du ein Hirte, den die deutsche Kirche braucht?


10
 
 SalvatoreMio 1. Dezember 2021 
 

Die Weltbischofssynode geht es um Erneuerung im Glauben und um Neuevangelisation

Diese Worte von Erzbischof Gänswein empfinde ich als großes Geschenk. Sie werfen auch einen Lichtstrahl auf den Vatikan und den Papst und geben Hoffnung. Fragt sich nur, was die Rebellen in Deutschland weiter vorhaben? Unwürdige Entwicklungen haben sich bereits wie Krebsgeschwüre in manche Gemeinde eingefressen, und die Initiatoren sind stolz darauf! - Beten wir, auch für Erzbischof Gänswein!


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