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Fleischgewordenes Wort, Heiliger Geist, Licht, Hoffnung und Freude, die Schlüsselworte

17. Dezember 2021 in Aktuelles, 1 Lesermeinung
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Alles Gute zum Geburtstag, Papst Franziskus. In den Tiefen und Falten der Geschichte schenkt das göttliche Licht Kraft und Hoffnung


Rom (kath.net/as) 17. Dezember 1936, der kleine Jorge Mario Bergoglio sieht in Buenos Aires das Licht der Welt. Wenig ist von seinem Leben und von seiner Biographie bekannt. Zu seinem 85. Geburtstag übersandte der Vorsitzende der italienischen Bischofskonferenz, Gualtiero Kardinal Bassetti, Papst Franziskus, Primas Italiens, seine Glückwünsche.

Das Volk, das in der Finsternis ging, / sah ein helles Licht; über denen, die im Land des Todesschattens wohnten, / strahlte ein Licht auf (Jes 9,1)

Heiliger Vater,

die Adventszeit, in der wir leben, ist eine aktive Erwartung des Lichts. Der Prophet Jesaja hat die Schönheit dieses Lichts vorausgesehen, das die dunkle Nacht unserer Wunden und Schwächen erhellt. Und davon gibt es viele, viele werden durch die Pandemie noch verschärft. In den Tiefen und Falten der Geschichte schenkt das göttliche Licht Kraft und Hoffnung; es setzt Wärme frei; es eröffnet neue Wege und zeigt den Weg.


In „Evangelii gaudium“, Eure Heiligkeit, erinnert Ihr uns daran: „Heute sind in diesem ‚Geht’ Jesu die immer neuen Situationen und Herausforderungen des Evangelisierungsauftrags der Kirche gegenwärtig, und wir alle sind zu diesem neuen missionarischen ‚Aufbruch’ berufen. Jeder Christ und jede Gemeinschaft soll unterscheiden, welches der Weg ist, den der Herr verlangt, doch alle sind wir aufgefordert, diesen Ruf anzunehmen: hinauszugehen aus der eigenen Bequemlichkeit und den Mut zu haben, alle Randgebiete zu erreichen, die das Licht des Evangeliums brauchen“ (Nr. 20). Fleischgewordenes Wort, Heiliger Geist, Licht, Hoffnung und Freude sind alles Worte, die Euer Pontifikat prägen und den Weg weisen.

Am Tag Eures Geburtstages freuen wir uns über das Geschenk eines Vaters und Seelsorgers, der uns im Glauben bestätigt und anspornt. Während sich die Kirchen in Italien auf den Weg der Synode begeben, fühlen wir uns vom Licht Christi und der sicheren Führung des Nachfolgers Petri begleitet. Gemeinsam wollen wir dieses warme und tröstliche Licht zu allen Brüdern und Schwestern bringen, insbesondere zu denen, die am Rande leben, die keine Stimme haben, denen nicht zugehört wird, die auch nur einen Blick, eine einfache Geste der Aufmerksamkeit und Fürsorge brauchen. Auf diesem Weg gibt es eine schöne Kreativität in unseren Gebieten, die einer von Sorgen erstickten Zeit Atem verleiht.

Möge Maria, der Stern des Morgens, unsere Hände halten, unsere Schritte leiten und Euren Dienst für die Brüderlichkeit und den Frieden unterstützen. Dabei versichern wir Euch der Verbundenheit und der Gebete aller unserer Gemeinschaften.

Herzliche Glückwünsche zu Eurem Geburtstag, Heiliger Vater!

Die Präsidentschaft der Italienischen Bischofskonferenz

 


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