Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Deutsche Bischofskonferenz beschließt: Man will in Rom um Erlaubnis für Laienpredigt bitten
  2. Brasilianischer Erzbischof droht Teilnehmern an der Alten Messe Exkommunikation an
  3. Ist die Zeit der Barmherzigkeit bald vorbei? Stehen wir kurz vor der Zeit des Gerichts?
  4. Österreich: Liturgische Kommission wirbt für Kommunion in beiderlei Gestalt
  5. Möge die Versöhnung der Kirche in Deutschland gelingen
  6. "Alle Iraner feiern. Die schlimmsten Menschen der Welt weinen"
  7. Um Gottes willen: „die Waffen nieder“ – Kardinal Brandmüllers Ruf zur liturgischen Vernunft
  8. Toni Faber und der Zölibat - Beschwerdewelle gegen Wiener Dompfarrer
  9. Ein Gott, der nichts mehr verlangt
  10. "Deutsche Kirchen" ersetzen spirituelle Dimension der Fastenzeit durch weltanschauliche Agitation
  11. „Gemeinnutz vor Eigennutz“: Bischof erntet Kritik für NS-Vergleich in Richtung AfD
  12. Papst antwortet auf Leserbrief eines Atheisten
  13. 'Ein Katholizismus ohne Beichte ist wie ein Krankenhaus ohne Medikamente'
  14. "Mit Hitler hat es keinen vernünftigen, authentischen und verantwortungsvollen Dialog gegeben!"
  15. Kärntner Ordinaritaskanzler: Rechthaberei in der Kirche überwinden

US-Bischöfe sollten deutlicher gegen ‚Pro-Abtreibungs-Extremismus’ von Biden auftreten

6. Mai 2022 in Prolife, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Das Bezahlen von Abtreibungen aus Steuermitteln sei nichts anderes als ein Versagen bei der Unterstützung von schwangeren Frauen, indem „Verzweiflung und Tod statt Hoffnung und Leben“ finanziert würden, kritisiert Bischof Pfeifer.


San Angelo/Washington D.C. (kath.net/LifeNews/jg)

Michael D. Pfeifer, der emeritierte Bischof von San Angelo (US-Bundesstaat Texas) hat seine Mitbrüder im Bischofsamt aufgefordert, noch deutlicher gegen die Abtreibungspolitik von US-Präsident Joe Biden aufzutreten, der sich gern als „gläubigen Katholiken“ bezeichnet.

„Wenn Abtreibung wirklich das wichtigste Lebensschutzthema ist, wie wir Bischöfe sagen, dann müssen wir Präsident Biden für seinen Pro-Abtreibungs-Extremismus zur Rechenschaft ziehen“, schrieb Pfeifer in einer Stellungnahme zum Budgetvorschlag der US-Regierung für das Fiskaljahr 2023. Der Budgetvorschlag verzichtet neuerlich auf das Hyde-Amendment, eine Bestimmung, welche die Verwendung von Budgetmitteln für die Finanzierung von Abtreibungen bis auf wenige Ausnahmen untersagt. Es wurde 1976 erstmals als Budgetzusatz beschlossen und bis 2021 von beiden Parteien getragen. Im Budgetvorschlag für das Jahr 2022 war das Hyde-Amendment erstmals nicht enthalten, obwohl Meinungsumfragen konstant zeigen, dass die US-Bürger mehrheitlich gegen die Finanzierung von Abtreibungen aus öffentlichen Mitteln sind.


Die Bischöfe müssten sich nachdrücklicher für den Lebensschutz einsetzen, insbesondere für die Ungeborenen. Dies verlange einen „effektiveren Dialog“ und ein Zugehen auf alle Amtsträger, insbesondere katholische Amtsträger, schlug Pfeifer vor. Das Bezahlen von Abtreibungen aus Steuermitteln sei nichts anderes als ein Versagen bei der Unterstützung von schwangeren Frauen, indem „Verzweiflung und Tod statt Hoffnung und Leben“ finanziert würden, betonte Pfeifer.

Der Präsident, die Gesetzgeber, alle Menschen sollten das Wohlergehen der Frauen, Kinder und Familien an erste Stelle setzen und ihnen sowohl die notwendigen materiellen Ressourcen als auch persönliche Unterstützung zukommen lassen, damit keine Frau sich gezwungen sehe, zwischen ihrer Zukunft und ihrem Kind entscheiden zu müssen, schlug Pfeifer vor.

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

USA

  1. US-Botschafter am Heiligen Stuhl, Burch: „Die moralische Autorität der Kirche ist unübertroffen“
  2. US-Familien ziehen in Bundesstaaten, die von Republikanern regiert werden
  3. Jesse Jacksons wechselnde Positionen zum Lebensschutz
  4. Puerto Rico ändert Strafrecht – Ungeborene als Menschen anerkannt
  5. Mein Held des Monats: Marco Rubio – Ein Weckruf für das Abendland
  6. US-Gesundheitsministerium setzt sich für medizinisches Personal ein, das Abtreibungen ablehnt
  7. Kalifornien: 90 Millionen US-Dollar für Planned Parenthood

Abtreibung

  1. Jesse Jacksons wechselnde Positionen zum Lebensschutz
  2. USA: Ist die katholische Privat-Universität Notre Dame noch katholisch?
  3. Puerto Rico ändert Strafrecht – Ungeborene als Menschen anerkannt
  4. US-Gesundheitsministerium setzt sich für medizinisches Personal ein, das Abtreibungen ablehnt
  5. Kalifornien: 90 Millionen US-Dollar für Planned Parenthood
  6. Influencerin: Entscheidung für Abtreibung war einfacher als Bestellung bei McDonalds
  7. ‚Seien Sie die Person, die eine Frau mit der Hoffnung verbindet!‘







Top-15

meist-gelesen

  1. kath.net ISLAND REISE im JULI 2026 - ANMELDUNG nur mehr bis 25. MÄRZ möglich!
  2. Oktober 2026 - Wunderbares SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  3. Deutsche Bischofskonferenz beschließt: Man will in Rom um Erlaubnis für Laienpredigt bitten
  4. "Alle Iraner feiern. Die schlimmsten Menschen der Welt weinen"
  5. Toni Faber und der Zölibat - Beschwerdewelle gegen Wiener Dompfarrer
  6. "Europa hat die Gefahr der islamischen Republik Iran noch immer nicht begriffen"
  7. "Mit Hitler hat es keinen vernünftigen, authentischen und verantwortungsvollen Dialog gegeben!"
  8. Um Gottes willen: „die Waffen nieder“ – Kardinal Brandmüllers Ruf zur liturgischen Vernunft
  9. "Deutsche Kirchen" ersetzen spirituelle Dimension der Fastenzeit durch weltanschauliche Agitation
  10. Ist die Zeit der Barmherzigkeit bald vorbei? Stehen wir kurz vor der Zeit des Gerichts?
  11. Möge die Versöhnung der Kirche in Deutschland gelingen
  12. 'Ein Katholizismus ohne Beichte ist wie ein Krankenhaus ohne Medikamente'
  13. Brasilianischer Erzbischof droht Teilnehmern an der Alten Messe Exkommunikation an
  14. „Gemeinnutz vor Eigennutz“: Bischof erntet Kritik für NS-Vergleich in Richtung AfD
  15. Ein Gott, der nichts mehr verlangt

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz