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Gott will Geschichte schreiben – mit Dir.27. Mai 2022 in Jugend, 2 Lesermeinungen Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden
So ist Gott: Er liebt. Er möchte Dich kennenlernen und er möchte kennengelernt werden, davon gibt die Bibel vielfach Zeugnis. - Die Jugendkolumne von Magdalena Preineder
Wien (kath.net)
Wie siehst Du Gott? Welche Eigenschaften sind in deinen Augen für sein Wesen prägend? Decken sich diese Eigenschaften mit jenen, die uns die Bibel über sein Wesen lehrt? Decken sich diese Eigenschaften mit jenen, die der Sohn in der Welt lebte und die er über den Vater und den heiligen Geist verkündete? Wie ist Dein Gottesbild?
Während meiner täglichen Spaziergänge denke ich oft wortwörtlich über Gott und die Welt nach. Eines Tages blieben meine Gedanken bei einer Überlegung hängen: Machen wir es uns nicht oft zu gemütlich in dem Gottesbild, das wir haben und von dem wir glauben, das es das Allgemeingültige, das Wahre, sein muss? Ich stellte mir selbst folgende Frage: Hast Du aufgehört Gott in all seiner Wahrheit zu suchen?
Eine Wahrheitssuche ist selten gemütlich. Denken wir an eine Gerichtsverhandlung oder einfach nur die bekannten zwei Seiten einer Medaille einer Geschichte – sie zeigen, dass die Suche nach der Wahrheit wohl kaum gemütlich ist. 
Die Suche nach der Wahrheit ist viel mehr ein Abenteuer, eine Herausforderung, eine Geduldsprobe und es braucht die Bereitschaft, dass eine Sichtweise überschrieben werden darf, wenn neue Wahrheitsaspekte ans Licht kommen. All das beschreibt auch das Leben mit Gott.
Wollte Gott seine Geschichte mit der Menschheit nicht fortschreiben und sich nicht vielen Menschen auf unterschiedliche Art und Weise zeigen, sie unterschiedliche Aspekte seines Wesens erkennen lassen, hätte er sich die Bibel sparen können. Aber eben das möchte er, eben das strebt er an: Sich immer mehr zu erkennen zu geben, denn er ist ein Liebender. Jemand der liebt, der möchte sich seinem Gegenüber zeigen, wie er wirklich ist, denn nur so besteht die Möglichkeit auf ein echtes Kennenlernen und eine Erwiderung dieser Liebe, die sich auf das Wesen bezieht, erfahren zu dürfen.
So ist Gott: Er liebt. Er möchte Dich kennenlernen und er möchte kennengelernt werden, davon gibt die Bibel vielfach Zeugnis.
Doch unser Gottesbild ist immer geprägt von persönlichen Erfahrungen. Unser Gottesbild ist geprägt von unserem persönlichen Lebensweg. Es ist davon geprägt, welche Art und Weise die Geschehnisse und Menschen zu betrachten wir von Kindheitstagen an mitbekommen haben oder auch später im Leben erworben haben. Vielleicht ist es von dem Herzschmerz, den Du in Deiner Schulzeit hattest geprägt oder von dem Schmerz elterlicher Abwesenheit. Was immer es ist, es gilt es aufzudecken und mit dem Gottesbild der Bibel abzugleichen.
Gott will Geschichte schreiben – mit Dir. Eine Liebesgeschichte zwischen einer Seele, die umworben wird von Ihrem Gott und einem Gott, der gesucht und in Wahrheit geliebt wird von dieser – Deiner – Seele.
Natürlich werden wir während unseres irdischen Lebens wohl nie das gesamte Wesen Gottes bis ins kleinste Detail verstehen, aber wir können uns bemühen jene Aspekte seines Wesens, die wir schon zu erkennen glauben, immer wieder daraufhin zu überprüfen, ob sie jenem Gott entsprechen, von dem die Bibel erzählt, jenem Gottesbild, welches Jesus hier verkörpert hat. Diese Liebesbeziehung zwischen Gott und Dir verdient es in Reinheit stattzufinden: So wie Gott Dich sieht, wie Du wirklich bist und dieses wahre Ich liebt, suche Du danach sein Wesen immer mehr zu verstehen – ich bin mir sicher, Deine Liebe zu ihm wird automatisch größer werden. Seine Wahrheit kann aus einem Samenkorn die schönste Blume erstehen lassen, seine Wahrheit kann aus einer kleinen Liebesglut das leuchtendste und höchste Feuer entzünden.
Also: Mach’s Dir nicht zu gemütlich in Deinem Gottesbild. Sei bereit das Blatt Papier immer wieder neu zu beschreiben, vereinzelte Worte oder Sätze umzuschreiben und ein prächtiges Gesamtbild entstehen zu lassen. Sei bereit für eine großartige Liebesgeschichte zwischen Dir und Gott.
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Lesermeinungen| | winthir 28. Mai 2022 | |  | danke Dir, Magdalena, für diesen "Denk-Anstoß" oder, auf "süddeutsch g'sagt": Gelt's Dir Gott".
zu meinem "Gottesbild", das sich im Lauf meines Lebens verändern durfte, könnte ich (Konjunktiv) viel sagen, muß ich aber nicht.
Mein erstes Gottesbild war das, was mir meine Mutter als Kind beigebracht hatte: "Gott sieht's! Gott hört's! Gott straft's! (nuja, inzwischen bin ich erwachsen).
Mein Gottes-Bild:
Gott liebt diese Welt,
und ich(!) bin sein Eigen,
wohin ER mich stellt,
darf's ich ALLLEN zeigen:
GOTT LIEBT DIESE WELT. ja.
(Lied im link). www.bing.com/videos/search?q=gott+liebt+diese+welt+und+wir+sind+sein+eigen&&view=detail&mid=6E23C41D9AD1F2188AAC6E23C41D9AD1F2188AAC&&FORM=VRDGAR&ru=% |  0
| | | | | J. Rückert 27. Mai 2022 | | | | Mir ist wichtig Das alles ist gut und recht, denn wir wissen nicht, worum wir in rechter Weise bitten sollen.
Wie legte meine Frau einer deutschen Politikerin in Brüssel in den Mund: "Mir ist wichtig, dass ich so wichtig bin!"
Vor vielen Jahren hielt ein Pater eine Rede, in der er uns schmeichelte. Die Ausführungen gipfelten in etwa so: „Ihr Lieben, ihr seid einzigartig! Jeder verfügt über eine absolut einmalige DNA!“ Ob eineiige Zwillinge nur halb soviel Wert hätten, das wurde nicht erörtert.
Wenn ich mich vor Gott wichtig fühle, stabilisiert das zwar ggf. mein momentanes Befinden, aber es wird meiner Existenz nicht gerecht. |  0
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