Login




oder neu registrieren?



Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. US-Höchstgericht hebt Abtreibungsurteil auf - Gewaltiger Sieg für die Pro-Life-Bewegung!
  2. Gottesdienst-Präfekt bedauert "Kämpfe" um Liturgie in der Kirche
  3. "Einem Arzt, der so etwas sagt, sollte man die Approbation wegnehmen!"
  4. Kurienkardinal Koch: "Versöhnte Verschiedenheit" ein Ziel bei Ökumene
  5. Vatikan gibt Covid-Impfmünze heraus
  6. ‚Psychopathologie und das bevorstehende Ende?’ Wie geht es Papst Franziskus?
  7. Deutscher Bundestag schafft Werbeverbot für Abtreibungen ab
  8. Österreich schafft umstrittene Covid-Impfpflicht ab!
  9. "Dass Sie als Axel-Springer-Chef diesen Fakt falsch darstellen,..."
  10. Corona-Virus hat nun auch Kardinal Woelki erwischt
  11. Papst Franziskus korrigiert den deutsch-synodalen Sonder-Weg
  12. DBK bedauert Bundestagsbeschluss, das Abtreibungswerbeverbot aufzuheben
  13. Eine evangelische Pfarrerin in der katholischen Messe und die religiöse Bedeutung von Puzzleteilen
  14. Münsteraner Bischof Genn beurlaubt Dompropst und Offizial Schulte
  15. Kardinal Kasper verschärft Kritik am Synodalen Weg - „... der bricht der Kirche das Genick“

Gott will Geschichte schreiben – mit Dir.

27. Mai 2022 in Jugend, 2 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


So ist Gott: Er liebt. Er möchte Dich kennenlernen und er möchte kennengelernt werden, davon gibt die Bibel vielfach Zeugnis. - Die Jugendkolumne von Magdalena Preineder


Wien (kath.net)

Wie siehst Du Gott? Welche Eigenschaften sind in deinen Augen für sein Wesen prägend? Decken sich diese Eigenschaften mit jenen, die uns die Bibel über sein Wesen lehrt? Decken sich diese Eigenschaften mit jenen, die der Sohn in der Welt lebte und die er über den Vater und den heiligen Geist verkündete? Wie ist Dein Gottesbild?

Während meiner täglichen Spaziergänge denke ich oft wortwörtlich über Gott und die Welt nach. Eines Tages blieben meine Gedanken bei einer Überlegung hängen: Machen wir es uns nicht oft zu gemütlich in dem Gottesbild, das wir haben und von dem wir glauben, das es das Allgemeingültige, das Wahre, sein muss? Ich stellte mir selbst folgende Frage: Hast Du aufgehört Gott in all seiner Wahrheit zu suchen?

Eine Wahrheitssuche ist selten gemütlich. Denken wir an eine Gerichtsverhandlung oder einfach nur die bekannten zwei Seiten einer Medaille einer Geschichte – sie zeigen, dass die Suche nach der Wahrheit wohl kaum gemütlich ist.

Die Suche nach der Wahrheit ist viel mehr ein Abenteuer, eine Herausforderung, eine Geduldsprobe und es braucht die Bereitschaft, dass eine Sichtweise überschrieben werden darf, wenn neue Wahrheitsaspekte ans Licht kommen. All das beschreibt auch das Leben mit Gott.

Wollte Gott seine Geschichte mit der Menschheit nicht fortschreiben und sich nicht vielen Menschen auf unterschiedliche Art und Weise zeigen, sie unterschiedliche Aspekte seines Wesens erkennen lassen, hätte er sich die Bibel sparen können. Aber eben das möchte er, eben das strebt er an: Sich immer mehr zu erkennen zu geben, denn er ist ein Liebender. Jemand der liebt, der möchte sich seinem Gegenüber zeigen, wie er wirklich ist, denn nur so besteht die Möglichkeit auf ein echtes Kennenlernen und eine Erwiderung dieser Liebe, die sich auf das Wesen bezieht, erfahren zu dürfen.

So ist Gott: Er liebt. Er möchte Dich kennenlernen und er möchte kennengelernt werden, davon gibt die Bibel vielfach Zeugnis.

Doch unser Gottesbild ist immer geprägt von persönlichen Erfahrungen. Unser Gottesbild ist geprägt von unserem persönlichen Lebensweg. Es ist davon geprägt, welche Art und Weise die Geschehnisse und Menschen zu betrachten wir von Kindheitstagen an mitbekommen haben oder auch später im Leben erworben haben. Vielleicht ist es von dem Herzschmerz, den Du in Deiner Schulzeit hattest geprägt oder von dem Schmerz elterlicher Abwesenheit. Was immer es ist, es gilt es aufzudecken und mit dem Gottesbild der Bibel abzugleichen.

Gott will Geschichte schreiben – mit Dir. Eine Liebesgeschichte zwischen einer Seele, die umworben wird von Ihrem Gott und einem Gott, der gesucht und in Wahrheit geliebt wird von dieser – Deiner –  Seele.

Natürlich werden wir während unseres irdischen Lebens wohl nie das gesamte Wesen Gottes bis ins kleinste Detail verstehen, aber wir können uns bemühen jene Aspekte seines Wesens, die wir schon zu erkennen glauben, immer wieder daraufhin zu überprüfen, ob sie jenem Gott entsprechen, von dem die Bibel erzählt, jenem Gottesbild, welches Jesus hier verkörpert hat. Diese Liebesbeziehung zwischen Gott und Dir verdient es in Reinheit stattzufinden: So wie Gott Dich sieht, wie Du wirklich bist und dieses wahre Ich liebt, suche Du danach sein Wesen immer mehr zu verstehen – ich bin mir sicher, Deine Liebe zu ihm wird automatisch größer werden. Seine Wahrheit kann aus einem Samenkorn die schönste Blume erstehen lassen, seine Wahrheit kann aus einer kleinen Liebesglut das leuchtendste und höchste Feuer entzünden.

Also: Mach’s Dir nicht zu gemütlich in Deinem Gottesbild. Sei bereit das Blatt Papier immer wieder neu zu beschreiben, vereinzelte Worte oder Sätze umzuschreiben und ein prächtiges Gesamtbild entstehen zu lassen. Sei bereit für eine großartige Liebesgeschichte zwischen Dir und Gott.

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 winthir 28. Mai 2022 

danke Dir, Magdalena, für diesen "Denk-Anstoß"

oder, auf "süddeutsch g'sagt": Gelt's Dir Gott".

zu meinem "Gottesbild", das sich im Lauf meines Lebens verändern durfte, könnte ich (Konjunktiv) viel sagen, muß ich aber nicht.

Mein erstes Gottesbild war das, was mir meine Mutter als Kind beigebracht hatte: "Gott sieht's! Gott hört's! Gott straft's! (nuja, inzwischen bin ich erwachsen).

Mein Gottes-Bild:

Gott liebt diese Welt,
und ich(!) bin sein Eigen,
wohin ER mich stellt,
darf's ich ALLLEN zeigen:

GOTT LIEBT DIESE WELT. ja.

(Lied im link).

www.bing.com/videos/search?q=gott+liebt+diese+welt+und+wir+sind+sein+eigen&&view=detail&mid=6E23C41D9AD1F2188AAC6E23C41D9AD1F2188AAC&&FORM=VRDGAR&ru=%


0
 
 J. Rückert 27. Mai 2022 
 

Mir ist wichtig

Das alles ist gut und recht, denn wir wissen nicht, worum wir in rechter Weise bitten sollen.
Wie legte meine Frau einer deutschen Politikerin in Brüssel in den Mund: "Mir ist wichtig, dass ich so wichtig bin!"
Vor vielen Jahren hielt ein Pater eine Rede, in der er uns schmeichelte. Die Ausführungen gipfelten in etwa so: „Ihr Lieben, ihr seid einzigartig! Jeder verfügt über eine absolut einmalige DNA!“ Ob eineiige Zwillinge nur halb soviel Wert hätten, das wurde nicht erörtert.
Wenn ich mich vor Gott wichtig fühle, stabilisiert das zwar ggf. mein momentanes Befinden, aber es wird meiner Existenz nicht gerecht.


0
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Jugendkolumne

  1. Ich will heilig werden!
  2. Du bist mein geliebter Schatz, ich schütze dich!
  3. Ich bin mir sicher, Gott wird antworten.
  4. Wir sind dazu berufen, seine Lichter auf dieser oft so finsteren Erde zu sein!
  5. Nicht die Zustimmung der Menschen, sondern die Zustimmung Gottes suchen!
  6. Ihr seid die Hoffnung!
  7. Es sind die kleinen Dinge in denen Gott groß ist.
  8. Die wahre Pandemie
  9. DANKE JESUS!
  10. Egal wo Du stehst, Gott zählt auf uns. Er braucht dich!







Top-15

meist-gelesen

  1. JETZT ANMELDEN! kath.net-Leserreise nach Fatima und auf die Azoren - Oktober 22
  2. Papst Franziskus korrigiert den deutsch-synodalen Sonder-Weg
  3. Vatikan gibt Covid-Impfmünze heraus
  4. US-Höchstgericht hebt Abtreibungsurteil auf - Gewaltiger Sieg für die Pro-Life-Bewegung!
  5. ‚Psychopathologie und das bevorstehende Ende?’ Wie geht es Papst Franziskus?
  6. "Einem Arzt, der so etwas sagt, sollte man die Approbation wegnehmen!"
  7. Gibt es eine Vielfalt der Geschlechter? – Versuch einer Orientierungshilfe
  8. "Dass Sie als Axel-Springer-Chef diesen Fakt falsch darstellen,..."
  9. „Warum die Kochschürze?“ - Bischof Genns Schürze bei einer Altarweihe erregt Aufmerksamkeit
  10. Kardinal Kasper verschärft Kritik am Synodalen Weg - „... der bricht der Kirche das Genick“
  11. Gottesdienst-Präfekt bedauert "Kämpfe" um Liturgie in der Kirche
  12. Münsteraner Bischof Genn beurlaubt Dompropst und Offizial Schulte
  13. Eine evangelische Pfarrerin in der katholischen Messe und die religiöse Bedeutung von Puzzleteilen
  14. Churer Priesterkreis: „Angesichts der entstandenen Verwirrung fordern wir…“
  15. Diese Unsicherheiten aus den eigenen Reihen

© 2022 kath.net | Impressum | Datenschutz