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US-Vizepräsidentin Harris: Abtreibung gehört zum ‚Recht auf Leben und Liebe’ für Frauen

31. Mai 2022 in Prolife, 5 Lesermeinungen
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Eine mögliche Aufhebung des Urteils ‚Roe v. Wade’ könnte Einschränkungen dieses Rechts zur Folge haben, behauptete Kamala Harris auf Twitter.


Washington D.C. (kath.net/LifeNews/jg)

Kamala Harris, die Vizepräsidentin der USA, hat die Abtreibung eines Ungeborenen in Zusammenhang mit dem „Recht auf Leben und Liebe“ gebracht.

Eine Aufhebung des Urteils „Roe v. Wade“ durch den Obersten Gerichtshof der USA würde Frauen die Möglichkeit „zu leben und lieben“ einschränken, schrieb Harris auf Twitter.

Mit dem Urteil „Roe v. Wade“ hat der Oberste Gerichtshof der USA 1973 die Abtreibung in den USA bis zur Lebensfähigkeit des Ungeborenen außerhalb des Mutterleibs legalisiert. Eine Aufhebung des Urteils scheint möglich, nachdem ein entsprechender Entwurf einer möglichen höchstgerichtlichen Entscheidung an die Öffentlichkeit gelangt ist. Wird es aufgehoben, haben die Bundesstaaten die Möglichkeit, Abtreibungen einzuschränken oder zu verbieten.


Harris schrieb, dass eine Aufhebung von „Roe v. Wade“ die Tür zur Einschränkung „des fundamentalen Rechts auf Selbstbestimmung zu leben und zu lieben“ öffnen würde. „Es geht um unsere Zukunft. Ob wir in einem Land leben, in welchem sich der Staat in persönliche Entscheidungen einmischen kann“, schrieb sie wörtlich.

Harris’ Twitternachricht blieb nicht ohne kritische Reaktionen. „Es gibt keine Rechtfertigung, einem menschlichen Wesen, das sich seit der Befruchtung im Mutterleib entwickelt, das Leben zu verweigern. Es gibt keine rechtliche oder wissenschaftliche Rechtfertigung. Die Argumente für Abtreibung sind Sophisterei und Wahlpolitik“, lautete eine Antwort.

Ein anderer Nutzer wies auf den Widerspruch in Harris’ Stellungnahme hin. Wie könne sie von der Zukunft sprechen, wenn durch die Abtreibung mehr als eine Million Menschen ihre Zukunft verlieren, fragte er.

 


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