Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Ludger Schepers wirre Osterbotschaft
  2. ACH TONI - hat der Wiener Dompfarrer ein Zölibatsproblem?
  3. Erzbischof van Megen wird neuer Papst-Botschafter in Deutschland
  4. "Welcher Teufel reitet Sie, Frau Paganini?"
  5. Johannes Hartl: „Junge Menschen fragen wieder nach Gott! Atheismus ist eher für ältere Generation“
  6. „Der heißeste Club der Stadt“: Warum New Yorks Jugend plötzlich die Kirchen stürmt
  7. „Die Bibel steht eindeutig im Visier der Regierung“
  8. Missio-Nationaldirektor P. Wallner sieht Renaissance des Glaubens
  9. Vatikan sagt für September in Rom geplanten Weltkindertag ab
  10. „Junge Menschen, die zum Glauben zurückkehren, wollen den ‚vollen fetten Glauben‘“
  11. Schauspielerin Christina Applegate nennt Abtreibung ‚Mord‘ und ‚mein Kind töten‘
  12. Die Kraft der Auferstehung, der Wille zum Frieden und der Weg der Menschheit
  13. 'Um die Auferstehung Jesu Christi zu feiern'
  14. Gleichgültigkeit und Dekadenz – Die größte Hoffnung für iranische und russische Diktatoren
  15. Radikale Feministin Michelle Bachelet könnte nächste UN-Generalsekretärin werden

"Otti's Optik"

8. Juli 2022 in Kommentar, 11 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Ein Kommentar in eigener Sache. Von Franz Norbert Otterbeck, Kevelaer


Kevelaer (kath.net)

Das Team von kath.net hat der Verfasser dieser Zeilen anlässlich einer Romreise 2007 kennengelernt, mein einziges Ostern in Rom, jetzt schon der "guten alten Zeit" angehörig. Im September 2008 erschien ein erster Kommentar auf kath.net: "Paris ist eine Messe wert". Es ging um den Papstbesuch in Paris und die schönste Papstmesse, die ich bislang mitfeiern durfte. Seit 2010 war F.N.O. wieder in unregelmäßigen Abständen hier präsent. Im Frühjahr 2021 begann die Zahl der Kommentare anzusteigen, allerdings ohne Plan und ohne Absprache. Der Rauschgoldengel Steffen Zimmermann hatte sich gegen "Momo" Liminski weit aus dem Fenster gelehnt, inzwischen Landesminister. Die Erwiderung zum 'Nationalkatholizismus im freien Fall' liest sich heute noch wie eine Zusammenfassung der vielen, nachfolgenden Texte. Wozu aber jetzt dieser persönliche Kommentar?


Die Redaktion von kath.net hat sich entschlossen, dieser Kolumne einen Namen zu geben: OTTI'S OPTIK.

"Otti" war mein Spitzname zu Schulzeiten, der in meiner Heimat in Kevelaer noch gebräuchlich ist. Ich habe mich auch bei der erwähnten Romreise im Reisebus so vorgestellt. Es brauchte also niemand "Herr Dr. Otterbeck" zu mir sagen.

Zu den bisweilen etwas provokativen Kommentaren erreichte mich persönlich ungefähr gleichviel Ablehnung wie Zustimmung. Wenn so unterschiedliche Persönlichkeiten wie Stefan Hartmann (Bamberg), Markus Trautmann (Dülmen) oder Thomas Ochs (Neckarsulm) sich an mir abarbeiten, dann enthält das auch ein verstecktes Kompliment. Diese drei mehr oder weniger gescheiterten Priester setzen ihren persönlichen Klerikalismus unverdrossen fort, indem sie treffsichere Kommentare eines unabhängigen Laien mit zum Teil drastischen Worten belegten.

Den Vogel abgeschossen hat allerdings neulich ein in Kevelaer tätiger Religionspädagoge. Mitten im Heiligen Bezirk des Wallfahrtsortes formulierte er mit Vorbedacht: "Der Laienprediger sagt Ihnen jetzt mal was, weil es keiner hört: A ..." Das Wort mit A. wiederhole ich hier nicht. Ich denke, wem sowas entfährt, der muss seinen kirchlichen Dienstort verlassen.

Kanonikus Kauling, Kevelaer, werde ich auf kath.net nicht mehr erwähnen. Er fühlt sich durch mich "diskreditiert". Darauf nehme ich gerne Rücksicht. Man fragt sich allerdings, warum eine völlig unmaßgebliche Persönlichkeit, die doch "sooo klein mit Hut" ist (Rütten), vor Ort soviel Angst auslöst? Vielleicht ist doch Einiges von mir richtig beobachtet.

Die Kolumne "Otti's Optik" wird grundsätzlich etwas milder ausfallen als bislang. Ich habe allerdings auf kath.net noch nie jemanden beleidigt oder verleumdet und werde das auch nicht tun. Wer zu solchen Mitteln greifen muss, hat doch immer selber verloren. Man kann sich präziser ausdrücken, in der offenen Gesellschaft. Meine Kritiker unterstellen mir mal eine Profilneurose, dann offene Paranoia oder "absolute Hybris" (Kauling). Sie könnten sich irren. Denn ohne innere Gelassenheit und christlichen Optimismus kann man in schwerer Zeit nicht so heiter bis wolkig schreiben, auch nicht auf kath.net. Übrigens bin ich von weiblichen Lesern noch nie beschimpft worden. Danke auch dafür!

P.S. Die kath.net-Redaktion bedankt sich bei "Otti", dass er uns gratis seine Gedanken zur Verfügung stellt!

Foto: (c) F.N. Otterbeck, privat

 

 

 

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Otti's Optik

  1. Salzburg '23: Die "letzte" Hochschulwoche?
  2. Kein Himmel mehr voller Geigen
  3. Anmache oder Mache oder beides - kreuz und queer?
  4. "Veni Sancte Spiritus"
  5. "Die nächste Messe? Am Sonntag!"
  6. "Wo bleibt das Fleisch?"
  7. "Der Lauf der Welt"
  8. Hirtensorge und Selbstmästung
  9. 'Klappe zu, Affe tot!'
  10. Ein gutes Zeugnis für Papst Benedikt







Top-15

meist-gelesen

  1. Eine große BITTE an Ihre Großzügigkeit! - FASTENSPENDE für kath.net!
  2. „Der heißeste Club der Stadt“: Warum New Yorks Jugend plötzlich die Kirchen stürmt
  3. ACH TONI - hat der Wiener Dompfarrer ein Zölibatsproblem?
  4. Erzbischof van Megen wird neuer Papst-Botschafter in Deutschland
  5. Ludger Schepers wirre Osterbotschaft
  6. Papstsekretär: Leo XIV. bleibt "Padre Roberto"
  7. Missio-Nationaldirektor P. Wallner sieht Renaissance des Glaubens
  8. 'Um die Auferstehung Jesu Christi zu feiern'
  9. Die Kraft der Auferstehung, der Wille zum Frieden und der Weg der Menschheit
  10. Britisches Innenministerium stoppt Ermittlungen gegen legale Online-Posts
  11. Visitation im Stift Heiligenkreuz abgeschlossen
  12. "Welcher Teufel reitet Sie, Frau Paganini?"
  13. Nicht Erinnerung, sondern Gegenwart - Ostern im Riss der Zeit
  14. Vatikan sagt für September in Rom geplanten Weltkindertag ab
  15. Wissenschaftler zum Grabtuch von Turin: ‚Diese Energie haben wir auf der Erde nicht‘

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz