Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Nach Berliner Stromausfall: „Herr Erzbischof Koch, wir warten auf Ihre Stellungnahme“
  2. „Sehr brüderliche Atmosphäre, die meisten waren von Dringlichkeit der Neuevangelisierung überzeugt“
  3. Katholik kritisiert „Schleimjesus“-Fernsehgottesdient mit direktem Brief an verantwortlichen Pfarrer
  4. Menschenrecht auf Abtreibung?
  5. So fühlt sich Nachhausekommen an
  6. These: Die Wahrheit steht über der nachdrücklichen Forderung nach Einheit
  7. Der Weihnachtsglaube - Sand oder Fels
  8. Regensburger Bischof Voderholzer beim Papst
  9. Der Stern stört Jerusalem. Epiphanie und die Ruhe der Gewöhnten
  10. Kardinäle votieren für Themen in der Linie von Papst Franziskus
  11. „Mir sind konkrete Reaktionen von Kindern bekannt, die diese Darstellung als verstörend empfanden“
  12. „Die Ursache der Kirchenkrise und ihre Überwindung“
  13. Gegen Agenden und Aktivismus: das Kardinalskollegium hält inne
  14. Hongkongs Kardinal Zen äußerte beim Konstistorium Grundsatzkritik an der letzten Bischofssynode
  15. Venezuela schließt sein Foltergefängnis, viele politische Gefangene sind auf dem freien Fuß!

Wiener Votivkirche wirbt für „Real Magic“

28. Juli 2022 in Österreich, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Auf einer Cola-Werbung ist von hinten der unbekleidete Oberkörper einer Frau zu sehen. Die Einnahmen fließen in die Sanierung, doch heiligt der Zweck hier noch die Mittel?


Wien (kath.net/mk) Darf eine Kirche ihre Fassade dazu nützen, um mit (weltlichen) Werbebannern Geld zu machen? Wo liegen die ethischen Grenzen solcher Werbung? Diese Fragen stellen sich immer wieder bei der Wiener Votivkirche, deren langwierige Sanierung unter anderem mit großformatigen Werbebannern finanziert wird, die weithin sichtbar auf ihrer Vorderseite prangen. Geworben wird etwa für Autos, Handys oder Coca Cola. Viele sehen in dieser weltlichen Nutzung einen Missbrauch des Sakralbaus, laut Deutschlandfunk erhält der die Sanierung leitende Pfarrer Dr. Joseph Farrugia laufend erboste Briefe und Anrufe. Der verweist dann auf die drängenden Geldnöte, die die Unsummen an Sanierungskosten immer wieder hervorrufen. Festgelegt ist zudem, dass die Werbung weder politisch noch sexistisch sein darf.


Ein in letzter Zeit zu sehendes Banner zeigt von hinten den unbekleideten Oberkörper einer Frau, die gerade aus einer Flasche Cola trinkt, und dazu die Aufschrift „Real Magic“. Hier stellt sich die Frage, ob die oben genannten Grenzen nicht bereits überschritten sind, angesichts des transportierten Frauenbildes, aber auch der Erwähnung von „Magic“ auf einer Kirche. kath.net hat daher beim Pfarrer angefragt, wo er die ethischen Grenzen seiner Werbebanner sehe und ob er auf die Auswahl der Sujets überhaupt einen Einfluss mit Einspruchsmöglichkeit habe. Die Anfrage blieb unbeantwortet. In einigen Monaten soll die Jahrzehnte währende Sanierung endlich abgeschlossen sein. Bleibt abzuwarten, ob die umstrittenen Werbebanner dann mit dem Gerüst verschwinden.

Symbolbild: Alternde Werbung in den USA


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. ISLAND-REISE - SOMMER 2026 - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  2. „Die Ursache der Kirchenkrise und ihre Überwindung“
  3. "Beten wir gemeinsam für die kommende Welle!"
  4. Nach Berliner Stromausfall: „Herr Erzbischof Koch, wir warten auf Ihre Stellungnahme“
  5. Oktober 2026 - Kommen Sie mit nach SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  6. Katholik kritisiert „Schleimjesus“-Fernsehgottesdient mit direktem Brief an verantwortlichen Pfarrer
  7. „Sehr brüderliche Atmosphäre, die meisten waren von Dringlichkeit der Neuevangelisierung überzeugt“
  8. Kardinäle votieren für Themen in der Linie von Papst Franziskus
  9. Regensburger Bischof Voderholzer beim Papst
  10. Australischer Forscher Andrew Lowenthal analysiert Zensur in Deutschland
  11. Ich bin Staatsanwältin – und ich bete
  12. Menschenrecht auf Abtreibung?
  13. Bischöfliche Spökenkiekerei zum Jahreswechsel
  14. Gott schütze Venezuela!
  15. Papst Leo XIV: Meinungsfreiheit auch im Westen beschränkt

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz