Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Wie wird das „pro multis“ im neuen Messbuch übersetzt werden?
  2. Freikirche oder katholische Kirche? Überlegungen eines Konvertiten
  3. Bischof Wilmer: "Wir wollen keinen deutschen Sonderweg"
  4. ‚Ein Doktor der Theologie hat keine Ahnung von der Auswirkung von Gruppeneffekten‘
  5. Der anderskatholische Papstkritiker
  6. Bätzing gegen Papst Leo
  7. „Brot für die Vögel?“ – Können Protestanten zur Hl. Kommunion zugelassen werden?
  8. Scott Hahn: Die frühe Kirche war nicht protestantisch
  9. Kardinal Fernández räumt geringes Interesse an seinem Dokument über Mission ein
  10. Revision des Messbuchs geht in nächste Phase - Erprobung 2027 geplant
  11. Musikerlegende Bob Dylan bei Papst Leo XIV. im Vatikan
  12. ‚Entschuldigung, aber … was?‘
  13. Drei Stunden im Fegefeuer
  14. Auf zu den Friedhöfen! Wir bitten für unsere Verstorbenen um Gottes Gnade!
  15. Warum ausgerechnet ein Augustiner-Pater Patron der armen Seelen ist

Wiener Votivkirche wirbt für „Real Magic“

28. Juli 2022 in Österreich, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Auf einer Cola-Werbung ist von hinten der unbekleidete Oberkörper einer Frau zu sehen. Die Einnahmen fließen in die Sanierung, doch heiligt der Zweck hier noch die Mittel?


Wien (kath.net/mk) Darf eine Kirche ihre Fassade dazu nützen, um mit (weltlichen) Werbebannern Geld zu machen? Wo liegen die ethischen Grenzen solcher Werbung? Diese Fragen stellen sich immer wieder bei der Wiener Votivkirche, deren langwierige Sanierung unter anderem mit großformatigen Werbebannern finanziert wird, die weithin sichtbar auf ihrer Vorderseite prangen. Geworben wird etwa für Autos, Handys oder Coca Cola. Viele sehen in dieser weltlichen Nutzung einen Missbrauch des Sakralbaus, laut Deutschlandfunk erhält der die Sanierung leitende Pfarrer Dr. Joseph Farrugia laufend erboste Briefe und Anrufe. Der verweist dann auf die drängenden Geldnöte, die die Unsummen an Sanierungskosten immer wieder hervorrufen. Festgelegt ist zudem, dass die Werbung weder politisch noch sexistisch sein darf.


Ein in letzter Zeit zu sehendes Banner zeigt von hinten den unbekleideten Oberkörper einer Frau, die gerade aus einer Flasche Cola trinkt, und dazu die Aufschrift „Real Magic“. Hier stellt sich die Frage, ob die oben genannten Grenzen nicht bereits überschritten sind, angesichts des transportierten Frauenbildes, aber auch der Erwähnung von „Magic“ auf einer Kirche. kath.net hat daher beim Pfarrer angefragt, wo er die ethischen Grenzen seiner Werbebanner sehe und ob er auf die Auswahl der Sujets überhaupt einen Einfluss mit Einspruchsmöglichkeit habe. Die Anfrage blieb unbeantwortet. In einigen Monaten soll die Jahrzehnte währende Sanierung endlich abgeschlossen sein. Bleibt abzuwarten, ob die umstrittenen Werbebanner dann mit dem Gerüst verschwinden.

Symbolbild: Alternde Werbung in den USA


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. „Die Kirche gewinnt an Kraft dank eines Anstiegs bei den Konversionen zum Katholizismus“
  3. Manuel Ostermann: „Ich möchte hier widersprechen, liebes WDR“
  4. ‚Entschuldigung, aber … was?‘
  5. Sozialbeauftragter des Papstes bringt Spenden in die Ukraine
  6. IMABE: Sterbehilfe-Entwicklung in Belgien wirft Fragen auf
  7. ‚Lieber ein ‚Fanatiker‘ als ein Verräter für Kataris und Dschihadisten‘
  8. Benedikt XVI.: „Wir fragen uns jedoch: Warum empfinden wir Angst vor dem Tod?“
  9. Eine unzählbare Schar von Zeugen - Heiligkeit kennt keine Grenzen
  10. Der unbekannte Bekannte: St. Martin
  11. Freikirche oder katholische Kirche? Überlegungen eines Konvertiten
  12. Allerheiligen oder Heilige für alle?
  13. Schmunzelnder Papst scherzt mit Basketballern seiner früheren Uni
  14. „Die Heiligen sind keine kleine Gruppe Auserwählter, sondern eine unzählige Schar“
  15. Brücken bauen, Wurzeln schlagen, Gemeinschaft leben. Der Glaube als gemeinsamer Ursprung und Auftrag

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz