Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. „Wir können nicht sagen, dass das, was 1.600 Jahre lang getan wurde, jetzt nicht mehr gültig sei“
  2. Denn sie wissen nicht, was sie fordern
  3. Kissler-Kritik an Papst Leo XIV.: „Fatale Botschaft“ bei Lampedusa-Besuch
  4. ALfA begrüßt den Rücktritt Jens Spahns
  5. Die US-Bischöfe fördern die natürliche Familienplanung
  6. INSA-Umfrage: Relative Mehrheit der Deutschen lehnt Leihmutterschaft ab
  7. "Menschenhandel bleibt Menschenhandel"
  8. Vatikan: Neues Café auf Kuppel des Petersdoms öffnet im Herbst
  9. Gottes Wirken vollzieht sich im Verborgenen
  10. Vatikan dementiert Berichte über Ende des Rupnik-Verfahrens
  11. Neues Video bringt Sea-Watch unter schweren Verdacht: Zusammenarbeit mit bewaffneten Schleusern?
  12. Deutsches Auswärtiges Amt verzichtet auf Genderschreibweise
  13. 'Weihnachten im Juli': Der Gedenktag der Heiligen Drei Könige
  14. Auf der Intensivstation zum ständigen Diakon geweiht: Pino Cannavò
  15. Gänswein wird 70: Kirchenkarriere wohl noch nicht am Ende

Wiener Votivkirche wirbt für „Real Magic“

28. Juli 2022 in Österreich, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Auf einer Cola-Werbung ist von hinten der unbekleidete Oberkörper einer Frau zu sehen. Die Einnahmen fließen in die Sanierung, doch heiligt der Zweck hier noch die Mittel?


Wien (kath.net/mk) Darf eine Kirche ihre Fassade dazu nützen, um mit (weltlichen) Werbebannern Geld zu machen? Wo liegen die ethischen Grenzen solcher Werbung? Diese Fragen stellen sich immer wieder bei der Wiener Votivkirche, deren langwierige Sanierung unter anderem mit großformatigen Werbebannern finanziert wird, die weithin sichtbar auf ihrer Vorderseite prangen. Geworben wird etwa für Autos, Handys oder Coca Cola. Viele sehen in dieser weltlichen Nutzung einen Missbrauch des Sakralbaus, laut Deutschlandfunk erhält der die Sanierung leitende Pfarrer Dr. Joseph Farrugia laufend erboste Briefe und Anrufe. Der verweist dann auf die drängenden Geldnöte, die die Unsummen an Sanierungskosten immer wieder hervorrufen. Festgelegt ist zudem, dass die Werbung weder politisch noch sexistisch sein darf.


Ein in letzter Zeit zu sehendes Banner zeigt von hinten den unbekleideten Oberkörper einer Frau, die gerade aus einer Flasche Cola trinkt, und dazu die Aufschrift „Real Magic“. Hier stellt sich die Frage, ob die oben genannten Grenzen nicht bereits überschritten sind, angesichts des transportierten Frauenbildes, aber auch der Erwähnung von „Magic“ auf einer Kirche. kath.net hat daher beim Pfarrer angefragt, wo er die ethischen Grenzen seiner Werbebanner sehe und ob er auf die Auswahl der Sujets überhaupt einen Einfluss mit Einspruchsmöglichkeit habe. Die Anfrage blieb unbeantwortet. In einigen Monaten soll die Jahrzehnte währende Sanierung endlich abgeschlossen sein. Bleibt abzuwarten, ob die umstrittenen Werbebanner dann mit dem Gerüst verschwinden.

Symbolbild: Alternde Werbung in den USA


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns jetzt JETZT!
  2. „Wir können nicht sagen, dass das, was 1.600 Jahre lang getan wurde, jetzt nicht mehr gültig sei“
  3. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  4. Denn sie wissen nicht, was sie fordern
  5. Kissler-Kritik an Papst Leo XIV.: „Fatale Botschaft“ bei Lampedusa-Besuch
  6. ALfA begrüßt den Rücktritt Jens Spahns
  7. "Menschenhandel bleibt Menschenhandel"
  8. DANKE JUSTIN! - Kanadischer Sänger bringt Stadion während WM-Finale mit „Halleluja“ zum Schweigen!
  9. Vatikan: Neues Café auf Kuppel des Petersdoms öffnet im Herbst
  10. Nach dem WM-Krimi um 3. Platz - England- und Frankreich-Stars vereint im Gebet
  11. Kardinal Burke: ‚Die Synodalität muss gestoppt werden‘
  12. Auf der Intensivstation zum ständigen Diakon geweiht: Pino Cannavò
  13. INSA-Umfrage: Relative Mehrheit der Deutschen lehnt Leihmutterschaft ab
  14. Neue Verhöre im Fall Emanuela Orlandi
  15. Spanien Fußballweltmeister: Bischöfe gratulieren der "Furia Roja"

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz