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Ukraine: Kurienkardinal Krajewski bei Hilfsmission unter russ. Beschuss

17. September 2022 in Aktuelles, 6 Lesermeinungen
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Päpstlicher Almosenmeister verteilte in Saporischschja Hilfsgüter - Auch Charkiw soll besucht werden


Vatikanstadt  (kath.net/KAP/red) In der Ukraine ist es bei einem Besuch von Kurienkardinals Konrad Krajewski zu einem Zwischenfall gekommen. Der von Papst Franziskus in das Kriegsgebiet geschickte vatikanische Almosenmeister verteilte am Samstag in Saporischschja im Süden des Landes Hilfsgüter, als plötzlich Schüsse fielen, wie das vatikanische Nachrichtenportal "Vatican News" meldete. Die Gruppe habe in Deckung gehen müssen. "Zum ersten Mal in meinem Leben wusste ich nicht, wohin ich fliehen soll", sagte Krajewski.


Die Gruppe blieb unverletzt und Krajewski konnte seine Mission fortsetzen. Begleitet wird der Kardinal von einem katholischen und einem protestantischen Bischof. Dass die Gruppe auch von Soldaten eskortiert werde, sei dabei unvermeidlich, zumal man mit den Hilfsgütern bewusst ganz nahe an umkämpfte Gebiete kommen wolle. Wie der Kardinal betonte, sei dieser Samstag auch aus einem anderen Grund für ihn "ein besonderer Tag, denn es ist neun Jahre her, dass der Heilige Vater mich zum Almosenmeister ernannt hat und dass ich zum Bischof geweiht wurde."

Trotz der brenzligen Lage sei am Ende alles gut gegangen, und die Hilfsgüter konnten wie ursprünglich geplant übergeben werden - darunter auch die vom Papst gesegneten Rosenkränze. Diejenigen, die sie erhielten, hätte sie sich gleich um den Hals gehängt. Krajewski befindet sich bereits zum vierten Mal seit Februar im Auftrag von Papst Franziskus in der Ukraine. Er bereist das Land seit Dienstag zunächst vom Westen nach Süden und dann nach Osten und Norden. Nach Saporischschja ist u.a. Charkiw Ziel seiner Hilfsmission.

Copyright 2022 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich (www.kathpress.at) Alle Rechte vorbehalten


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Lesermeinungen

 HeikeSti 18. September 2022 
 

Gottes Segen für diese gefährliche Mission!


1
 
 winthir 18. September 2022 

dazu - eine wahre Geschichte.

nachdem der Krieg anfing, sah ich bei unserem (kurdischen) Tante-Emma-Laden ein Schild:

wir sammeln Sachspenden. Dann ging ich halt nnach Hause, habe ich mit meiner Frau verständigt, und wir packten dann. Verbands-Päckchen, Erster-Hilfe-Koffer, usw. Also: Was wir nicht unmittelbar brauchten. Dann das dort hin gebracht.

Am nächsten Tag sagte der Organisator zu mir: "danke"-
also: Da fuhr dann ein Konvoi aus München nach Lemberg. Privatfahrzeuge, umladen, etc.

--

Fazit: ich kann nicht die Welt erlösen. Dennoch: ich kann was tun. ja.


1
 
 winthir 18. September 2022 

meine Meinung:

Da hat unser Papst genau den Richtigen zum Almosenmeister gemacht.

Danke.


1
 
 Robi7 18. September 2022 
 

Wäre der Papst in's Kriegsgebiet Ukraine verreist und käme er dort um das Leben, hätten böhse Stimmen hier gesagt: 'Schaut mal er wollte mit aller Macht Märtyrer werden. Jetzt wird er noch heiliggesprochen. Hihihi.' Mir ist nicht bekannt, dass seine Vorgänger Ähnliches taten. JPII ist bspw. erst im Herbst '94 nach Zagreb geflogen als die Situation in Kroatien einigermaßen sicher war.


0
 
 Hope F. 18. September 2022 
 

Ein Himmelfahrtskommando

Gott sei mit ihm.
Dieser barbarische Krieg muß ein Ende haben. Zu dem Einsatz chemischer oder nuklearer Waffen darf es nicht kommen. Putin kann nur noch Gott selbst stoppen.


2
 
 Rosenzweig 18. September 2022 

Gepriesen bist DU HERR unser GOTT...

Denn er hat seinen Engeln befohlen über dir, daß sie dich behüten auf allen deinen Wegen...
(Psalm 91:11)
-
Wie zutreffend ist dieser Psalm für die geschilderte Situation .. u.sicher bei JEDER Hilfsmission dieses Kardinals -
u. darüber hinaus, sicher bei all den unzähligen Hilfseinsätzen -gerade z.Zt. in dieser schwer kriegsgeprüften Ukraine!?!
-
Begleiten wir`s tägl. im Gebet- auf die Fürsprache der Gottesmutter- um baldige Friedl.Lösungen zwischen Ukraine + Russland u.
auch anderswo in der Welt wo Kriege wüten!

In dieser Zuversicht - dankb. verbunden..


3
 

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