Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Einheit heilen, ohne Wahrheit zu verdunkeln
  2. Netzwerk „TradRecovery“ hilft Aussteigern aus radikalem Traditionalismus
  3. Vatikan an die Bischöfe in Deutschland: Klares NEIN zur Laienpredigt!
  4. Theologische Widersprüche in "Magnifica humanitas"
  5. Sieben Pfarreien sind viel zu viel für ein Bistum
  6. Bisher stärkster Weihejahrgang bei Priesterbruderschaft St. Petrus
  7. 800 Personen bei Nudelessen im Innsbrucker Dom
  8. Hostienmangel in Kuba: Kirche in Panama und Puerto Rico senden Hilfe
  9. Erzbischof Grünwidl: "Das größere Problem ist der Gläubigenmangel"
  10. „Der Postillon“: „Keine Baugenehmigung auffindbar: Amt ordnet Abriss von Kölner Dom an“
  11. Innsbruck: Generalvikar Buemberger lässt Funktionen vorübergehend ruhen
  12. Theologe Hartl: „Bei Christen laut aufschreien, beim Islam(ismus) jedoch milde lächeln, ist…“
  13. Priesterboom in den USA - Erneut mehr als 400 katholische Neupriester
  14. P. Regoli, Präsident der Ratzingerstiftung: Immer mehr junge Menschen wenden sich Benedikt XVI. zu
  15. CSU-Generalsekretär Huber kritisiert den "Bayrischen Rundfunk" wegen Bericht über muslimische Mode

Weihbischof Schneider: Die ‚Verfolgung’ der Alten Messe ist ‚Missbrauch des Papstamtes’

9. Oktober 2022 in Weltkirche, 103 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Die Alte Messe werde vielleicht nur mehr in den Katakomben gefeiert werden, warnte Weihbischof Schneider. Die Antwort soll aus der tiefen Sicherheit der Wahrheit, innerem Frieden, Freude und Vertrauen in die göttliche Vorsehung kommen.


Pittsburgh (kath.net/LifeSiteNews/jg)

Athanasius Schneider, Weihbischof der Diözese Maria Santissima in Astana (Kasachstan), hat die von Papst Franziskus verordneten Einschränkungen für die Feier der Alten Messe als „Missbrauch des Papstamtes“ bezeichnet. Franziskus missachte eine zweitausendjährige Tradition der Kirche, sagte Schneider bei einer Konferenz in Pittsburgh, die von der katholischen Zeitschrift The Remnant veranstaltet wurde.

Die Einschränkungen, die Papst Franziskus und Kardinal Arthur Roche verordnet hätten, seien „ohne Begründung“, da der Heilige Geist sich nicht widerspreche, argumentierte Schneider. In Bezug auf das Motu proprio „Traditionis custodes“ und die darauf folgenden „responsa ad dubia“ sprach Weihbischof Schneider wörtlich von einem „groben Missbrauch des Papstamtes“.


In der Kirche sei ein „Kampf“ gegen die traditionelle Liturgie der heiligen Messe im Gange, welche alle Heiligen mindestens eines Jahrtausends geliebt hätten und – sofern sie Priester und Bischöfe gewesen seien – mit großem geistlichem Gewinn gefeiert hätten. Der Vatikan habe keine Autorität, eine Form des römischen Messritus als „schädlich“ darzustellen, der für ein Jahrtausend fast unverändert geblieben sei, sagte Schneider.

Die Mächtigen unserer Zeit „hassen was heilig ist und verfolgen deshalb die traditionelle Messe“, fuhr Schneider wörtlich fort. Die Antwort dürfe aber nicht in Ärger oder Mutlosigkeit bestehen, sondern soll aus der tiefen Sicherheit der Wahrheit, innerem Frieden, Freude und Vertrauen in die göttliche Vorsehung kommen.

Die traditionelle lateinische Messe enthalte „lehrmäßige Integrität und rituelle Erhabenheit“, sagte Weihbischof Schneider. Es sei der Reichtum an Wahrheit, Heiligkeit und Übernatürlichkeit der Sorge auslöse bei „Klerikern in hohen kirchlichen Positionen im Vatikan“ und anderen, die der protestantischen Sicht der Eucharistie näher stünden, deren Position durch Anthropozentrismus und Naturalismus charakterisiert sei.

Der unter Papst Paul VI. eingeführte Novus Ordo schwäche die Klarheit über den Opfercharakter der Messe und die Heiligkeit und das Geheimnis der Messe selbst. Er sei eine „echte Revolution“ gewesen. Paul VI. sei der erste Papst in 2.000 Jahren Kirchengeschichte gewesen, der es gewagt habe, bei der Ordnung der Messe eine Revolution durchzuführen, sagte Weihbischof Schneider.

Er warnte davor, dass die Alte Messe bald nur mehr „in den Katakomben“ gefeiert werden könnte. Die Kirche sei aber immer in den Händen Christi und nicht in den Händen der Menschen, sagte Schneider. Die Alte Messe gehöre zum Schatz der Kirche. Sie sei nicht das Privateigentum eines Papstes, betonte er. Deshalb werde Papst Franziskus keinen Erfolg haben, wenn er versuche, die Alte Messe zu unterdrücken.

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Liturgie

  1. Die Alte Messe braucht die Piusbruderschaft nicht
  2. Eduard Habsburg: Alte Messe ist ‚absolute Antithese zur heutigen Welt‘
  3. Brasilianischer Bischof: Junge Katholiken haben ein ‚Recht‘ auf traditionelle Liturgie
  4. Papst Leo XIV. und die Zukunft der liturgischen Einheit der Kirche
  5. „Einheit heilen, ohne Wahrheit zu verdunkeln“
  6. Kardinal Eijk zelebriert erstes Hochamt im Vetus Ordo: „Eindrückliches, unvergessliches Erlebnis“
  7. Vom Elend der Fürbitten
  8. „Laetare Jerusalem“ – Freude mitten in der Bußzeit
  9. Umkehr – Beichte – Bußsakrament
  10. Um Gottes willen: „die Waffen nieder“ – Kardinal Brandmüllers Ruf zur liturgischen Vernunft






Top-15

meist-gelesen

  1. EINMALIGE SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz - HEUTE ANMELDESCHLUSS!
  2. Vatikan an die Bischöfe in Deutschland: Klares NEIN zur Laienpredigt!
  3. Netzwerk „TradRecovery“ hilft Aussteigern aus radikalem Traditionalismus
  4. Sieben Pfarreien sind viel zu viel für ein Bistum
  5. Theologische Widersprüche in "Magnifica humanitas"
  6. Theologe Hartl: „Bei Christen laut aufschreien, beim Islam(ismus) jedoch milde lächeln, ist…“
  7. 800 Personen bei Nudelessen im Innsbrucker Dom
  8. Innsbruck: Generalvikar Buemberger lässt Funktionen vorübergehend ruhen
  9. Bisher stärkster Weihejahrgang bei Priesterbruderschaft St. Petrus
  10. Einheit heilen, ohne Wahrheit zu verdunkeln
  11. „Der Postillon“: „Keine Baugenehmigung auffindbar: Amt ordnet Abriss von Kölner Dom an“
  12. Johannes Laichner neuer "Missio"-Nationaldirektor in Österreich
  13. P. Regoli, Präsident der Ratzingerstiftung: Immer mehr junge Menschen wenden sich Benedikt XVI. zu
  14. Öffentlich-rechtliches Jugendformat Funk bringt Bibel als Beispiel für ‚Müll auf dem Mond‘
  15. Französische Sportmoderatorin: „Es gibt hunderte Spieler, die dafür töten würden“

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz