Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Bischofsweihen - Piusbruderschaft kündigt die Namen der vier neuen Bischöfe an
  2. Vatikan korrigiert argentinische Bischöfe: Gläubige dürfen kniend und auf die Zunge kommunizieren
  3. „Puff für alle“: Entsetztes Kopfschütteln über Sexualkunde-Aufgabe an katholisch geprägtem Gymnasium
  4. Liegt ein Schisma in der Luft?
  5. „Ut unum sint“ - Wahrheit, Tradition und sichtbare Communio
  6. MAGNIFICA HUMANITAS
  7. Die ekklesialen Abrissbagger kreisen in den Dörfern
  8. US-Diözese Wichita hat seit Jahren viele Priesterberufungen
  9. Adios Toni!
  10. Die Liturgie gehört nicht uns! Reform muss aus der Tradition wachsen
  11. „Die Genderideologie ist zutiefst reaktionär“
  12. Das Babel-Syndrom. Die gezählte Seele und der steinerne Himmel der Maschinen
  13. Polnische Bischofskonferenz bejaht in Positionspapier die Ehe nur „zwischen Mann und Frau“
  14. Ebola-Ausbruch in Ostafrika: Groß-Wallfahrt in Uganda abgesagt
  15. Pastor in London wegen Straßenpredigt verhaftet: Vorwurf der „Hassrede“ nach Kritik am Islam

USA: Weiterer Lebensschützer nach friedlichem Protest angeklagt

28. Oktober 2022 in Prolife, 1 Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Herb Geraghty, ein linker Lebensschützer, wurde nach einer Protestkundgebung vor einer Abtreibungsklinik in Washington angeklagt. Bei einer Verurteilung drohen ihm hohe Haft- und Geldstrafen.


Washington D.C. (kath.net/LifeNews/jg)

Das US-Justizministerium hat den Lebensschützer Herb Geraghty angeklagt. Es wirft dem 26-Jährigen vor, Frauen den Zugang zu einer Abtreibungsklinik verwehrt zu haben.

Grundlage der Anklage ist der FACE (Freedom to Access Clinic Entrances) Act, ein Gesetz, welches den Zugang zu Kliniken und Krankenhäusern sicherstellen soll. Seit seiner Verabschiedung im Jahr 1994 wurde der FACE Act sehr selten zur Strafverfolgung von Lebensschützern verwendet. Die Regierung Biden hat im Jahr 2022 das Gesetz mindestens 22 Mal zur Grundlage für die Anklage friedlicher Lebensschützer genommen.


Bei einer Verurteilung nach dem FACE Act drohen empfindliche Strafen: bis zu 11 Jahre Gefängnis, drei Jahre überwachte Freilassung und Geldstrafen bis zu 350.000 US-Dollar. Für nicht gewalttätige Verstöße gegen den FACE Act kann eine Haftstrafe bis zu sechs Monaten und eine Geldstrafe bis zu 10.000 Dollar beim ersten Vergehen verhängt werden.

Geraghty ist ein Lebensschützer mit politisch linken Ansichten. Er ist geschäftsführender Direktor der Organisation Rehumanize International und Gründungsmitglied von Progressive Anti-Abortion Uprising (PAAU). Er wurde im Zusammenhang mit einer Protestkundgebung vor einer Abtreibungsklinik in Washington D.C. angeklagt.

Für Terrisa Bukovinac, Gründerin und Geschäftsführerin von PAAU, ist die Klage gegen Geraghty keine juristische Strafverfolgung sondern eine politisch motivierte Verfolgung. Sie warf der Regierung Biden und Justizminister Merrick Garland Machtmissbrauch vor. Sie gehe davon aus, dass Geraghty freigesprochen werde. „Der Abtreibungsindustrie“ werde es nicht gelingen, die Lebensschutzbewegung einzuschüchtern.

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Abtreibung

  1. Pensionierter Pastor in Nordirland nach Predigt in Schutzzone um Abtreibungsklinik verurteilt
  2. Fluglinie zahlt Stewardess fast eine Million Dollar nach Kündigung wegen pro-life-Ansichten
  3. Weniger Zeit zum Nachdenken, höherer Druck – was die Abtreibungszahlen aussagen
  4. ALfA: Antrag zur „Versorgung bei Schwangerschaftsabbrüchen“ verfehlt wirkliche Hilfe für Frauen
  5. Sängerin Nina Hagen bereut ihre Abtreibungen
  6. Prag: Tausende Demonstranten fordern bessere Hilfen für Schwangere
  7. Zwangsfinanzierung von Abtreibungen in Krankenversicherungen? Untersuchungen in 13 US-Bundesstaaten
  8. Schauspielerin Christina Applegate nennt Abtreibung ‚Mord‘ und ‚mein Kind töten‘
  9. Britisches Oberhaus stimmt für Abtreibungen bis zur Geburt
  10. Umfrage: Nur 23 Prozent der US-Amerikaner für Abtreibung ohne Einschränkung






Top-15

meist-gelesen

  1. SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz - ANMELDUNG noch bis 22. JUNI!
  2. Bischofsweihen - Piusbruderschaft kündigt die Namen der vier neuen Bischöfe an
  3. Liegt ein Schisma in der Luft?
  4. „Puff für alle“: Entsetztes Kopfschütteln über Sexualkunde-Aufgabe an katholisch geprägtem Gymnasium
  5. MAGNIFICA HUMANITAS
  6. Vatikan korrigiert argentinische Bischöfe: Gläubige dürfen kniend und auf die Zunge kommunizieren
  7. Die ekklesialen Abrissbagger kreisen in den Dörfern
  8. „Die Genderideologie ist zutiefst reaktionär“
  9. Adios Toni!
  10. US-Diözese Wichita hat seit Jahren viele Priesterberufungen
  11. „Ut unum sint“ - Wahrheit, Tradition und sichtbare Communio
  12. Islamexperte Mansour warnt: Europa hat ‚naive Haltung‘ zum Islam
  13. Das Babel-Syndrom. Die gezählte Seele und der steinerne Himmel der Maschinen
  14. „Ohne Jesus wären wir nicht mehr zusammen“
  15. Er starb, weil er die Ehe verteidigte

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz